Neue Brennweiten und Blitzunterstützung

Fujifilm stellt neue Objektive und Firmware für die X-Pro2 in Aussicht

2016-07-07 Neben der neuen Systemkamera X-T2 und dem neuen Systemblitz EF-X500 kündigt Fujifilm auch eine neue Objektivroadmap für das X-System sowie ein Firmwareupdate für die X-Pro2 an. So stellt Fujifilm noch für dieses Jahr das neue XF 23 mm F2 R WR in Aussicht, eine kompakte und etwas weniger lichtstarke Alternative zum XF 23 mm F1.4 R. Dafür wird das Objektiv einen Spritzwasserschutz besitzen. Das 120 mm Makro ist hingegen von der Roadmap verschwunden. X-Pro2-Besitzer werden dagegen bald von neuen Features profitieren.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Objektivroadmap für das X-System vom 7. Juli 2016. [Foto: Fujifilm]

    Objektivroadmap für das X-System vom 7. Juli 2016. [Foto: Fujifilm]

Ganz gestrichen hat Fujfilm das Makro aber nicht, nur die Brennweite fällt mit 80 Millimetern nun etwas kürzer aus. XF 80 mm F2.8 R LM OIS WR Macro wird der sperrige Name des neuen Makroobjektivs sein, das 2017 erscheinen soll. Seine Brennweite liegt deutlich dichter am bisherigen 60 mm Macro. Dafür bringt das neue Makroobjektiv neben einem optischen Bildstabilisator auch einen Staub- und Spritzwasserschutz mit. Ebenfalls für 2017 in Aussicht stellt Fujifilm das XF 50 mm F2 WR, das als Porträtobjektiv eine preiswerte Alternative zum XF 56 mm F1.2 R darstellen könnte.

Für die X-Pro2 wird es im Oktober ein erstes größeres Firmwareupdate auf die Version 2.0 geben. Wie es bei Fujifilm fast schon Tradition ist, bekommt damit ein bereits auf dem Markt befindliches Kameramodell die Innovationen des neuesten Kameramodells, in diesem Fall die heute vorgestellte X-T2, verpasst; jedenfalls sofern es sich per Firmware realisieren lässt. So wird die neue Firmware den verbesserten Autofokus-Algorithmus der X-T2 mitbringen. Zudem stellt die Firmware 2.0 die Kompatibilität zum neuen Systemblitzgerät EF-X500 her, um seine Highspeed- und Drahtlosblitzfunktionalitäten nutzen zu können. Eine Verbesserung gibt es bei der Parallaxenkorrektur, damit der optische Sucher noch einfacher und präziser zu handhaben ist. Außerdem soll die Auto-Power-Off-Funktion um die Optionen 15 Sekunden, 30 Sekunden und 1 Minute erweitert werden. Bis zum Oktober ist es noch eine Weile hin, somit sind durchaus noch weitere Optimierungen denkbar.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 44, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.