Edle Farbvarianten

Fujifilm X-T2 kommt in Graphit Silber und X-Pro2 in Graphit

2017-01-05 Wie schon bei der X-T1 bringt Fujifilm nun auch von der X-T2 eine edel beschichtete silberne Farbvariante auf den Markt. Zudem bekommt auch die X-Pro2 eine edle Farbvariante, die mit Graphit aber deutlich dunkler ausfällt. Die X-Pro1 gab es seinerzeit stets nur in Schwarz. Die Farbvarianten entstehen durch eine dreischichtige Lackierung, wobei die ersten zwei Schichten identisch sind und sich nur die letzte Farbschicht unterscheidet und für den dunkleren Farbton der X-Pro2 sorgt. Während die X-Pro2 mit einem Objektiv im Bundle kommt, ist bei der X-T2 nur ein Blitz dabei.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die edle Dreifachbeschichtung der Fujifilm X-Pro2 Graphit besteht aus einer tiefschwarzen Grundierung, einer Graphit-Silber-Beschichtung und schließlich einer Klarlackschicht mit Schwarzpartikeln, was für den dunklen Farbton sorgt. [Foto: Fujifilm]

    Die edle Dreifachbeschichtung der Fujifilm X-Pro2 Graphit besteht aus einer tiefschwarzen Grundierung, einer Graphit-Silber-Beschichtung und schließlich einer Klarlackschicht mit Schwarzpartikeln, was für den dunklen Farbton sorgt. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Auch das mitgelieferte Objektiv Fujinon XF 23 mm F2 R WR sowie die passende Metallgegenlichtblende sind wie die Fujifilm X-Pro2 in Graphit beschichtet. [Foto: Fujifilm]

    Auch das mitgelieferte Objektiv Fujinon XF 23 mm F2 R WR sowie die passende Metallgegenlichtblende sind wie die Fujifilm X-Pro2 in Graphit beschichtet. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Technisch entspricht die Fujifilm X-Pro2 Graphit der schwarzen Serienversion. [Foto: Fujifilm]

    Technisch entspricht die Fujifilm X-Pro2 Graphit der schwarzen Serienversion. [Foto: Fujifilm]

Bei der ersten der drei Schichten handelt es sich um eine tiefschwarze Grundierung, die die Spitzlichter besonders gut hervortreten lassen soll. Die zweite Farbschicht basiert ihrerseits auf einer speziellen Mehrfachbeschichtung. Ultrafeine Lackpartikel werden in hauchdünnen Schichten auf das rotierende Kameragehäuse aufgetragen und sorgen für einen samtweichen Graphit-Silber-Farbton. Bei der letzten Schicht der X-T2 handelt es sich um Klarlack, der für den nötigen Glanz sorgt. Bei der X-Pro2 sind dem Klarlack Schwarzpartikel hinzugefügt, was für den dunkleren Farbton sorgt.

Technisch entsprechen die X-Pro2 Graphit und die X-T2 Silber-Graphit den schwarzen Farbvarianten. Sie zeichnen sich etwa durch den 24 Megapixel auflösenden APS-C-Sensor mit der X-Trans Farbfilteranordnung aus. Die X-T2 beherrscht zudem 4K-Videoaufnahmen. Details sind den Meldungen in den weiterführenden Links zu entnehmen.

  • Bild Weil bei der Fujifilm X-T2 Graphit Silber in der letzten Klarlackschicht keine Schwarzpartikel zum Einsatz kommen, fällt der Farbton wesentlich heller aus als bei der X-Pro2. [Foto: Fujifilm]

    Weil bei der Fujifilm X-T2 Graphit Silber in der letzten Klarlackschicht keine Schwarzpartikel zum Einsatz kommen, fällt der Farbton wesentlich heller aus als bei der X-Pro2. [Foto: Fujifilm]

Im Lieferumfang der Fujifilm X-T2 Graphit Silber befinden sich ein farblich passender Aufsteckblitz EF-X8, ein Kameragurt aus Leder sowie eine Blitzschuhabdeckung aus Aluminium. Ab Ende Januar 2017 soll die X-T2 Graphit Silber zu einem Preis von knapp 1.900 Euro erhältlich sein, was 200 Euro mehr ist als die schwarze Farbvariante, die allerdings ohne dieses spezielle Zubehör kommt.

Die X-Pro2 Graphit kommt hingegen als Bundle mit dem Fujinon XF 23 mm F2 R WR und ist daher deutlich teurer. Das Objektiv ist passend zur Kamera ebenfalls in Graphit beschichtet. Auch die mitgelieferte Gegenlichtblende LH-XF35-2 ist Graphit. Das Set soll knapp 2.500 Euro kosten und ebenfalls ab Ende Januar 2017 erhältlich sein. Einzeln kostet die schwarze X-Pro2 1.700 Euro, das Objektiv 500 und die Metallgegenlichtblende 60 Euro. Also ist auch hier das Set in Graphit teurer als in Schwarz.

Hersteller Fujifilm
Modell XF 23 mm F2 R WR
Preis (UVP) 499,00 EUR
Bajonettanschluss
Fujifilm XF
Brennweite 23,0 mm
Lichtstärke (größte Blende) F2
Kleinste Blendenöffnung F16
KB-Vollformat nein
Linsensystem 10 Linsen in 6 Gruppen
inkl. asphärische Linse(n)
Anzahl Blendenlamellen 9
Naheinstellgrenze 220 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz ja
Filtergewinde 43 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 60 x 52 mm
Objektivgewicht 180 g

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Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 39, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.