Fotolexikon

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Suchergebnis für "R"

RAM

Random Access Memory, ist ein Schreib-Lese-Speicher, bei dem jede Speicherzelle individuell adressiert und verändert werden kann. RAM wird sowohl für die Speicherung von Daten als auch von Programmen eingesetzt. Im Gegensatz zum ROM verliert ein RAM bei einem Stromausfall die gespeicherten Informationen und heißt deshalb auch "flüchtiger Speicher". (siehe auch: SIMM)

Rasterweite

Anzahl der Rasterpunkte, die per Inch oder cm dargestellt werden. Angabe in Linien pro cm (L/cm) oder Linien pro Inch (siehe: Ipi). Ein 60er Raster entspricht also 60 L/cm bzw. 152 Ipi.

Rauschen

Allgemeine Bezeichnung für unerwünschte Signalstörungen. Als Maß wird das Signal-Rausch-Verhältnis (S/Nx) verwendet. Bei digitalen Bildern handelt es sich um Bildstörungen in Form von Helligkeits- (Helligkeitsrauschen) oder Farbunterschieden (Farbrauschen) zwischen ursprünglich gleichen Bildpunkten. Die Störungen sind von der eigentlichen Bildinformation unabhängig und können statisch oder zufällig auftreten. Statische Abweichungen entstehen durch Unterschiede zwischen den einzelnen Sensorzellen eines Bildwandlers, z.B. durch leicht abweichende Empfindlichkeiten. Zufällige Störungen sind prinzipbedingt, denn selbst ohne Lichteinwirkung entstehen gewisse Ladungsmengen in den Sensorzellen. Dieser Vorgang nimmt mit steigender Temperatur zu ("Thermisches Rauschen").
Das Rauschen ist ferner abhängig von folgenden Faktoren: Je kleiner die Sensorzelle, desto weniger Licht fällt ein und desto höher ist der relative Anteil der Störladungen und damit das Rauschen. Gleiches gilt für dunkle Bildbereiche, in denen nur wenig Ladung durch Lichteinfall erzeugt wird. Hier fällt das Rauschen am meisten auf. Eine höhere ISO-Einstellung (= höhere Signalverstärkung) und längere Belichtungszeiten verstärken das Rauschen, ebenso nachfolgendes Aufhellen und Schärfen.
Rauschen stellt einen Informationsverlust dar, welcher bei Bildern zu Lasten der Schärfe geht. Es gibt unterschiedliche Maßnahmen zur nachträglichen Rauschreduktion.

Realbildsucher

Remote Control

Engl. für Fernbedienung.

RGB

Rot, Grün, Blau - Grundfarben für die additive Farbmischung.

RISC

Reduced Instruction Set Computer. Ein Prozessor, der sich durch superschnelle Berechnungszeiten auszeichnet, aber nur sehr wenige Befehle ausführen kann.

ROM

Read Only Memory, ein Speicher, der nur gelesen werden kann. Der Speicherinhalt eines ROM wird bereits bei der Produktion festgelegt und kann nicht mehr verändert werden. (siehe auch: Flash ROM, CD-ROM, RAM)

RS232c

Serielle Datenschnittstelle. Bei vielen Geräten auch als COM-Port bezeichnet. Erlaubt in der Normalkonfiguration Datenübertragungsraten von bis zu 115.200 Bit/Sek. (ca. 14 KByte pro Sekunde). Mittlerweile durch USB abgelöst.

RAW

Aus dem Englischen für "Roh"; Rohdaten-Format für Bilddateien. RAW-Dateien (falls Speicherung in diesem Format von der Kamera unterstützt) enthalten die Bildinformationen so wie sie direkt vom Bildwandler geliefert werden – ohne dass die Bilddaten einer kamerainternen Signalverarbeitung unterzogen werden. RAW-Dateien sind typischerweise kleiner als TIFF-Dateien, da die Farbinformationen erst nachträglich verarbeitet werden. Das RAW-Format kann – wie TIFF-Dateien – mit einem verlustfreien Dateiformat kombiniert werden. RAW-Dateien benötigen jedoch ein spezielles, herstellerspezifisches Programm (Einzelanwendung oder Plug-In) um die Bilder zu verarbeiten, anzuzeigen und in einem allgemein üblichen Dateiformat weiterzuspeichern.

R6

Siehe Mignon.

RIP

Abk. für Raster Image Prozessor

Hardware oder Software, die PostScript-Dateien in ein für Drucker und andere Ausgabegeräte geeignetes Rasterformat umwandelt. Der Software-RIP ist üblicherweise Bestandteil der PostScript-Software.

rotstichig

mit einem roten Farbstich behaftet

Rezension

anderes Wort für Test.

RS-MMC

Abk. für "Reduced Size-MultiMediaCard"

Verkleinerte (24 x 18 x 1,4 mm) Version der Multimedia-Card

Größenvergleich der neuen RS-MMC-Karten mit handelsüblicher MultiMediaCard

Rote-Augen-Verminderung

Technische Maßnahme zur Reduzierung des Rote-Augen-Effekts bei Blitzaufnahmen. Rot leuchtende Augen entstehen durch Reflexion des Blitzlichts an der Netzhaut im Auge. Der Effekt tritt umso eher auf, je weiter die Pupillen geöffnet sind und je näher das (in der Kamera eingabaute) Blitzgerät an der optischen Achse des Objektivs sitzt. Um dem entgegen zu wirken, versucht man mit einer Funktion zur Rote-Augen-Verminderung durch ein helles, gebündeltes Dauerlicht oder eine Blitzsalve vor der eigentlichen Aufnahme die Pupillen etwas zu schließen.

Rauschverhalten

Vgl. Rauschen. Bezieht sich auf eine bestimmte Digitalkamera bzw. einen Bildwandler.

Rauschreduktion

In Abhängigkeit von der Art des Rauschens können nach der Aufnahme entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Einige erfolgen häufig schon kameraintern, z.B. Weißkalibrierung gegen statisches Rauschen oder spezielle Funktionen zur Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtungen (z.B. zusätzliche Schwarzbildaufnahme). In der EBV kann Bildrauschen weiter reduziert werden. Die Methoden erstrecken sich vom Weichzeichnen über Helligkeitsinterpolation bis hin zur Analyse und Korrektur des Rauschens mit Hilfe von Profilen bei separater Verarbeitung der einzelnen Farbkanäle. Durch Rauschen verursachter Schärfeverlust kann jedoch nicht mehr kompensiert werden. Die Unschärfe nimmt eher noch zu.
Deshalb gilt es, die Ursachen für das Rauschen zu minimieren, z. B.: Kamera mit großflächigem Bildwandler einsetzen; starke Erwärmung der Kamera vermeiden; niedrige Empfindlichkeitseinstellung wählen; Belichtungszeit möglichst kurz halten.

Rauschunterdrückungsfunktion

Kamerainterne Bildkorrektur zur Rauschreduktion insbesondere bei Langzeitbelichtungen (> 1 s).

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