Leiser und dezenter

Leica präsentiert die digitale Messsucherkamera M10-P (Typ 3656)

2018-08-21 Mit der M10-P (Typ 3656) präsentiert Leica eine dezentere Version der digitalen Messsucherkamera M10. Leica betont das dezentere Gehäuse ohne das auffällige rote Logo an der Kameravorderseite. Zudem soll die M10-P den leisesten Verschluss aller bisherigen M-Kameras – auch der analogen – besitzen und somit nicht nur dezent aussehen, sondern ebenso unauffällig auslösen. Ebenfalls neu sind der Touchscreen und die Wasserwaage.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Im Gegensatz zur M10 besitzt die Leica M10-P kein rotes Logo und löst besonders leise aus. [Foto: Leica]

    Im Gegensatz zur M10 besitzt die Leica M10-P kein rotes Logo und löst besonders leise aus. [Foto: Leica]

  • Bild Ab sofort soll die Leica M10-P wahlweise in Silber oder Schwarz zu einem Preis von 7.500 Euro erhältlich sein – 1.000 Euro mehr als die "normale" M10. [Foto: Leica]

    Ab sofort soll die Leica M10-P wahlweise in Silber oder Schwarz zu einem Preis von 7.500 Euro erhältlich sein – 1.000 Euro mehr als die "normale" M10. [Foto: Leica]

  • Bild Auf der Rückseite besitzt die Leica M10-P nun einen Touchscreen, über den sich wichtige Funktionen schnell aufrufen lassen. [Foto: Leica]

    Auf der Rückseite besitzt die Leica M10-P nun einen Touchscreen, über den sich wichtige Funktionen schnell aufrufen lassen. [Foto: Leica]

  • Bild Selbst der Blitzschuh ist bei der Leica M10-P unauffällig eingelassen. [Foto: Leica]

    Selbst der Blitzschuh ist bei der Leica M10-P unauffällig eingelassen. [Foto: Leica]

Profis kleben das rote Leica-Logo auf der Vorderseite ohnehin ab, bei der M10-P fehlt es gleich ganz und wird durch einen unauffälligen Schriftzug auf der Kameraoberseite ersetzt. Ebenfalls unauffällig ist der im Gehäusedeckel integrierte Blitzschuh. Der Touchscreen ermöglicht nicht nur das Blättern im Wiedergabemodus, sondern ermöglicht auch eine einfachere Fokuskontrolle sowohl in der Wiedergabe als auch im Live-View. Des Weiteren bietet der Touchscreen einen schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen und bietet neuerdings eine elektronische Wasserwaage.

Ansonsten entspricht die Leica M10-P technisch dem Schwestermodell M10, bietet also einen klassischen Messsucher, lässt sich nur manuell fokussieren und löst mit ihrem Kleinbildsensor 24 Megapixel auf. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei fünf Bildern pro Sekunde, wobei der zwei Gigabyte große Pufferspeicher 16 Aufnahmen fasst. Tatsächlich können Bildserien bei Verwendung einer schnellen SD-Speicherkarte ca. 30-40 Bilder lang sein. Der rückwärtige Touchscreen löst auf 7,5 Zentimetern Diagonale 1,04 Millionen Bildpunkte auf und besitzt ein kratzfestes Gorilla-Glas als Schutz. Ab sofort soll die Leica M10-P wahlweise in Silber oder Schwarz zu einem Preis von 7.500 Euro erhältlich sein – 1.000 Euro mehr als die "normale" M10 ursprünglich bei ihrer Vorstellung im Januar 2017 kostete (inzwischen ist auch ihr Preis um 350 Euro auf 6.850 Euro gestiegen).


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 40, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.