Micro-Four-Thirds-Kamera für Ein- und Aufsteiger

Testbericht: Olympus OM-D E-M10 Mark IV

2020-09-18 In diesem ausführlichen Testbericht beleuchten wir die Bildqualität der Olympus OM-D E-M10 Mark IV ebenso wie die Geschwindigkeit und die Ausstattung der Kamera. Wir zeigen, in welchen Bereichen die Kamera punkten kann und wo sie "Federn" lassen muss. Außerdem geben wir Aufschluss über die Video- und Komfortfunktionen sowie vieles mehr.  (Harm-Diercks Gronewold)

Olympus OM-D E-M10 Mark IV Testbericht als Premium-VersionDiesen Kameratest gibt es auch als E-Book mit erweitertem Informationsumfang. Das PDF zum Herunterladen enthält gegenüber dieser Online-Version zusätzlich eine übersichtliche Tabelle mit detaillierten Einzelbewertungen sowie zwei Diagramme, in denen die Stärken und Schwächen der Kamera gut vergleichbar visualisiert werden. Zudem stellen wir drei andere Kameras als mögliche Alternativen vor und erklären welche Vor- und Nachteile diese gegenüber der Olympus OM-D E-M10 Mark IV haben. mehr …

  • Bild Die Olympus OM-D E-M10 Mark IV ist mit dem 14-42 mm ED EZ eine elegante Kamera für jede Gelegenheit. [Foto: MediaNord]

    Die Olympus OM-D E-M10 Mark IV ist mit dem 14-42 mm ED EZ eine elegante Kamera für jede Gelegenheit. [Foto: MediaNord]

Ergonomie und Verarbeitung

Mit der Vorstellung der OM-D E-M10 Mark IV hat Olympus seiner aus dem Jahr 2017 stammenden Einsteiger-OM-D-Serie eine neue Revision spendiert. Auf den ersten Blick sehen sich die Kameras sehr ähnlich, doch bei genauerer Betrachtung ist der Handgriff der Mark IV etwas größer und anders geformt als der vom Vorgänger. Die Kamera trägt Außerdem stolz die römische Ziffer IV auf der Frontseite.

Ansonsten ist nicht viel los auf der Vorderseite, abgesehen vom Knopf zur Entriegelung des Objektivs vom Kamerabajonett, das bei der E-M10 Mark IV aus Metall besteht. Richtig los geht es erst auf der Oberseite, wo sich Auslöser, Moduswahlschalter und zwei Einstellräder sowie ein dedizierter Videoauslöser tummeln. Außerdem ist hier auch die Kurzwahl-Taste zu finden, mit der sich abhängig vom Kameramodus die jeweils wichtigen Einstellungen aufrufen lassen, etwa das Super-Control-Panel (SCP) in den Kreativprogrammen P, A, S und M oder die Motivprogrammauswahl. Beim mechanischen Ein- und Ausschalter mit Blitzentriegelung hat sich hingegen nichts im Gegensatz zum Vorgänger getan. Auch der Systemblitzanschluss ist weiterhin auf dem "Sucherhöcker" der Kamera untergebracht.

Die genarbte Grifffläche der Kamera sieht zwar aus wie eine griffige Gummierung, ist aber nur ein Blender, der ein ungewohnt billiges Anfassgefühl vermittelt. Allerdings ist das noch weit davon entfernt wie es die EOS M200 zu bieten hat. Da ändert dann auch der wirklich gut geformte kleine Handgriff nicht mehr viel dran. Der neu gestaltete Handgriff liegt trotz der recht geringen Griffhöhe von nur knapp sechs Zentimetern gut in der Hand. So können auch Standardhände der Größe L die Kamera bequem halten, auch wenn der kleine Finger ins Leere greift. Dafür kann der Handgriff aber die Lorbeeren nicht alleine ernten, sondern muss sie sich mit der gut ausgeformten Daumenmulde auf der Rückseite teilen.

Wenn wir schon beim Handgriff sind. An der Seite des Griffs ist auch das Anschlussterminal untergebracht, hier sind der Micro-HDMI- und der Micro-USB-Anschluss untergebracht. Einen Mikrofoneingang gibt es leider nicht. Außerdem stehen eine Bluetooth- und eine WLAN-Funktion zur Verfügung, die sind aber von außen nicht zu sehen.

Das Gehäuse der OM-D E-M10 Mark IV besteht aus Kunststoff. Der sieht bei der von uns getesteten silbernen Gehäusevariante ziemlich gut aus. Mit Gehäuseabmessungen von etwa 122 x 85 x 50 Millimetern (Breite x Höhe x Tiefe) ist die Kamera ziemlich klein und handlich. Auch das betriebsbereite Gewicht in Kombination mit dem 14-42 mm ED EZ liegt bei leichten 485 Gramm.

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Die Rückseite der Kamera ist ebenfalls nicht gerade gefüllt mit spektakulären Neuerungen, zumindest nicht auf den ersten Blick. So befindet sich das Steuerkreuz immer noch umringt von Menü-, Info-, Mülleimer- und Wiedergabe-Taste. Die AEL- AFL-Taste ist in Reichweite des rechten Daumens untergebracht. Beim Touchscreen hat sich auch nicht sonderlich viel im Vergleich mit dem Vorgänger getan. So verrichtet immer noch ein 3"-Display mit einer Auflösung von etwa 1,04 Millionen Bildpunkten seinen Dienst und erreicht dabei eine maximale Leuchtdichte von knapp 700 cd/m². Das ist ziemlich hell und reicht locker aus, um den Monitor auch bei Sonnenschein nutzen zu können. Größtes Highlight am Monitor ist ist seine Beweglichkeit. Diese reicht nämlich von 90 Grad nach oben bis 180 Grad nach unten. Damit besitzt die OM-D-E-M10-Serie erstmals einen Selfie-Monitor.

Die Verteilung der Bedienelemente ist gut, besonders die Positionierung der Drehräder und der AE-L-Taste sind optimal für ein so kleines Kameragehäuse. Leider schafft es Olympus auch bei der E-M10 Mark IV nicht, die Touchfunktion des Monitors in die Menünavigation zu integrieren. Das war vielleicht vor drei oder vier Jahren in Ordnung, aber im Jahr 2020 ist das nicht mehr zeitgemäß. So navigiert sich der Fotograf weiterhin mit dem Steuerkreuz oder den Drehrädern durch die, zugegebenermaßen, sehr gut strukturierten Menüs, um zu den gewünschten Funktionen zu gelangen. Die Möglichkeit, ein individuelles Menü zusammenzustellen, bietet die Kamera leider nicht an.

Immerhin können bestimmte Funktionsbereiche individuell angepasst werden, wie beispielsweise das Auslöserverhalten. So kann der Autofokus beispielsweise vom Auslöser entfernt und auf die AE-L Taste gelegt werden. Zudem können weitere Tasten und die Drehräder mit neuen Funktionen belegt werden. Allerdings kann der Fotograf sich nicht ganz frei aussuchen, welche Funktionen das sind. Er kann lediglich aus einer Liste eine neue Funktion auswählen. Glücklicherweise lässt sich die wichtige Kurzwahl-Taste nicht mit einer anderen Funktion belegen. Die Taste findet sich links unterhalb des Ein- und Ausschalters.

Der Touchscreen der Kamera kann immerhin für das Verschieben des Fokuspunktes im LiveView- und Suchermodus eingesetzt werden sowie für die Funktionsauswahl im Schnellmenü (SCP). Zu beachten ist dabei, dass die eigentliche Änderung der Funktion durch ein Drehrad durchgeführt werden muss. Des Weiteren lässt sich der Touchscreen bequem zum Navigieren der fotografierten Bilder einsetzen, wenn man denn das Wischen nach links und rechts als Navigation bezeichnen kann. Multitouchgesten wie das Pinch-Out zum hineinzoomen in das Bild können hingegen nicht benutzt werden.

Über dem Monitor besitzt die Kamera einen elektronischer Sucher. Dieser löst mit etwa 2,36 Millionen Bildpunkten auf und hat eine etwa 0,6-fache Vergrößerung (auf KB bezogen). Das ist zwar in Ordnung, aber für Brillenträger ist der Augabstand nicht ganz optimal, weil man nicht das gesamte Bildfeld im Blick hat. Immerhin ist ein Dioptrienausgleich vorhanden, mit dem sich leichte Augenfehler korrigieren lassen. Des Weiteren gibt es einen Augensensor direkt am Sucher, der zwischen dem Monitor und Suchermodus automatisch umschalten kann. Dabei reagiert der Sensor aber auf alle Objekte, die er erfasst, wie immer bei dieser Art der Sensoren. Damit schaltet sich der Sucher dann immer ein und aus, sobald die Kamera eingeschaltet am Gurt getragen wird und vor der Brust baumelt.

Im Boden der Kamera ist das Akku-Speicherkartenfach zu finden. Als Energiezelle kommt ein BLS-50-Lithiumionenakku zum Einsatz, der bis zu 360 Aufnahmen durchhalten soll. Diese Zahl wurde von Olympus mit dem CIPA Test-Standard ermittelt. Geladen wird der Akku entweder durch eine externe Ladeschale oder über ein USB-Netzgerät, was an die Mikro-USB-Schnittstelle der Kamera angeschlossen wird. Dazu ist kein originales Netzteil notwendig. Leider ist es nicht möglich, die Kamera über ein USB-Netzgerät mit Dauerstrom zu versorgen. Da die Akkufachklappe eine Kabeldurchführung besitzt, könnte man eigentlich ein Netzteil mit Dummy-Akku einsetzen, leider bietet Olympus kein solches Zubehör an.

  • Bild Der Monitor auf der Rückseite der Olympus OM-D E-M10 Mark IV lässt sich um 90 Grad nach oben und erstmals bis zu 180 Grad nach unten klappen. [Foto: MediaNord]

    Der Monitor auf der Rückseite der Olympus OM-D E-M10 Mark IV lässt sich um 90 Grad nach oben und erstmals bis zu 180 Grad nach unten klappen. [Foto: MediaNord]

Gleich neben dem Akku befindet sich der Speicherkartensteckplatz mit SD-Formfaktor, der die Standards SDHC, SDXC sowie UHS-I und UHS II unterstützt. Wie schnell die Kamera speichern kann und wie es um die Serienbildgeschwindigkeit bestellt ist, klären wir im nächsten Abschnitt.

Ausstattung

Olympus hat der OM-D E-M10 Mark IV einen 20 Megapixel auflösenden CMOS-Sensor im Mircro-Four-Thirds-Format spendiert. Wie sich der im Vergleich zum Vorgängermodell neue und höher auflösende Sensor zusammen mit dem Set-Objektiv 14-42 mm ED EZbei der Bildqualität geschlagen hat, fassen wir im Abschnitt "Bildqualität" dieses Tests zusammen. Der Sensor ist, wie bei Olympus üblich, zur Bildstabilisierung beweglich gelagert. Dieser Sensor-Shift-Bildstabilisator arbeitet mit einem 5-Achsen-System und stabilisiert laut CIPA-Messverfahren bis zu 4,5 EV. In unserem Test schaffte die Kamera zuverlässig allerdings nur etwa 2,5 EV bei 42 mm Brennweite.

Trotz des höher auflösenden Sensors hat Olympus es versäumt, der E-M10 Mark IV ein Hybrid-AF-System zu spendieren. Da sind andere Hersteller bei ihren Einsteigerkameras deutlich spendabler. Zum Glück gehört der Kontrast-AF bei Olympus zu der schnelleren Sorte. So löste die Kamera in unserem Test im Weitwinkel in knapp 0,2 Sekunden aus. Im Tele war die Kamera mit etwa 0,27 Sekunden nur wenig langsamer.

Die Belichtungsmessung bietet die üblichen Olympusstandards mit einer Mehrfeldmessung, einer Mittenbetonten Messung sowie drei Spot-Messungen. Zwei der drei Spotmessungsmethoden sorgen dafür, dass dunkle Motive dunkler erscheinen (Spot SH) beziehungsweise heller erscheinen (Spot HI).

Insgesamt stehen dem Fotografen 121 einzeln anwählbare AF-Messfelder zur Verfügung. Wer darauf keine Lust hat, kann dem AF-System die korrekte Auswahl der Messfelder überlassen oder 3x3-Messfelder bündeln. Neben einer leistungsfähigen Gesichtserkennung inklusive Augenerkennung links und rechts, ist auch noch eine recht flotte Motivverfolgung mit kontinuierlichem Autofokus am Start. Letztere funktionierte ausgesprochen gut, verlor bei schnellen Kamerabewegungen aber durchaus mal das Objekt aus dem Fokus.

  • Bild Die Oberseite der Olympus OM-D E-M10 Mark IV ist mit Bedienelementen gefüllt. [Foto: MediaNord]

    Die Oberseite der Olympus OM-D E-M10 Mark IV ist mit Bedienelementen gefüllt. [Foto: MediaNord]

Die Kamera besitzt zwei Schaltzentralen, wenn es um die Aufnahme geht. Die erste ist das Moduswahlrad, das die üblichen Verdächtigen wie die Halbautomaten (Blende und Zeit), den manuellen Modus, die Programm- und Motivautomatik sowie die Videofunktion bereitstellt. Zusätzlich finden sich noch die Olympus-"Specials" auf dem Drehrad, wie AP (Advanced Photo Funktion) und die Art-Filter.

Während der manuelle Modus sowie die Blenden- und Zeitautomatik für alle fotografischen Einsteiger und Puristen vorhanden sind, bietet die E-M10 Mark IV auch jede Menge für Fotografen, die keinen beziehungsweise nur wenig Einfluss auf die Aufnahme des Bildes nehmen wollen. So wie die Motivautomatik, hier wählt die Kamera grundsätzlich alle Aufnahmeparameter anhand der Programmierung aus. Dazu kommen verschiedene Techniken zum Einsatz, die, vereinfacht gesagt, das Bild analysieren, mit einer Datenbank abgleichen und dann die Aufnahme- und Bildprozessoreinstellungen vornehmen. Wer möchte, kann etwas an den Farben, der Helligkeit oder beispielsweise dem Kontrast ändern.

Wer keine Automatik entscheiden lassen möchte, welches Motiv gerade fotografiert wird, der schaltet den Kameramodus auf die Szenenprogramme (Motivprogramme). Die Programme sind in verschiedene Kategorien unterteilt (Personen, Nachtlandschaften, Bewegung, Landschaft, Indoor-Aufnahmen und Nahaufnahmen). In ihnen finden sich insgesamt 28 Programme. Darunter sind Klassiker wie Programme für Porträt- und Action-Aufnahmen, HDR und mehr. Die Motivprogramme sind gut sortiert und schnell erreichbar. Allerdings enthalten sie einige Dopplungen mit dem Advanced Photomodus (AP), etwa die Panorama- und Fokusreihen-Funktion.

Unter dem AP-Eintrag auf dem Moduswahlrad vereinen sich alle Funktionen, die Olympus als "Advanced" (fortgeschritten) einordnet. Darunter befinden sich eine HDR-Funktion, der lautlose Modus mit elektronischem Verschluss und eine Mehrfachbelichtungsfunktion. Leider ist auch die Belichtungsreihenfunktion, die auf drei oder fünf Bilder beschränkt ist und keine Einstellung der Belichtungsabstände zulässt, hier versteckt. So sind die Reihen mit drei Bildern auf 1 EV und die Fünfer-Belichtungsreihe mit 0,7 EV Abstand fest voreingestellt. Bei der Fokusreihe stellt sich das Ganze ähnlich dar. Hier kann der Fotograf zwischen einem großen und kleinen Abstand zwischen den Aufnahmen wählen, mehr nicht.

Ein Programm zur Erstellung von Panoramen gab es bei Olympus in Form einer Assistenzfunktion schon recht lange. Erstmals kommt in der E-M10 Mark IV eine Schwenkpanoramafunktion zum Einsatz. Mit dieser bewegt der Fotograf die Kamera in die angezeigte Richtung und die Kamera macht dabei Einzelaufnahmen und fügt diese dann gleich zu einem Panorama zusammen. Diese Art der Funktion ist ziemlich einfach zu Handhaben, ist aber dafür bekannt, Stitchingfehler im Nahbereich zu produzieren. Die maximale Auflösung der Panoramen liegt etwa bei 16 Megapixeln. Im Gegensatz zu manuell gestitchten Panoramen einer 20-Megapixel-Kamera ist das beachtlich wenig.

Neben der Keystone-Funktion, mit der sich stürzende Linien vermeiden lassen, finden sich auch die Live-Time- und Live-Composite-Funktion in diesem Bereich. Diese Funktionen sind für Freunde der Langzeitbelichtung eine wahre Offenbarung und wir haben dazu auch eigene Fototipps veröffentlicht. Diese sind unter "weiterführende Links" unter diesem Testbericht zu finden.

  • Bild Olympus OM-D E-M10 Mark IV mit 14-42 mm. [Foto: MediaNord]

    Olympus OM-D E-M10 Mark IV mit 14-42 mm. [Foto: MediaNord]

Live Bulb und Live Composite Der Live-Bulb-Modus zeigt dem Fotografen auf dem Display eine Belichtungsvorschau an, diese aktualisiert sich in bestimmten Intervallen. Der Fotograf erhält so also eine Vorschau von dem, was auf der Speicherkarte landet. Die Live-Composite-Funktion geht einen Schritt weiter und kann, nachdem ein Basisbild aufgezeichnet wurde, neue Lichteindrücke auf das Bild bringen. Damit sind Überbelichtungen, wie sie bei der Live-Bulb-Funktion auftreten, eher unwahrscheinlich. Mit dieser Funktion lassen sich beispielsweise Startrails als kreisrunde Objekte aufzeichnen.

Beide Funktionen sind etwas in ihrer Flexibilität beschnitten, zumindest wenn sie aus dem AP-Modus heraus aktiviert werden. Glücklicherweise lässt sich der Einsatz von Live Bulb und Live Composite im manuellen Aufnahmemodus der Kamera aktivieren. Dazu muss man nur die Belichtungszeit ganz weit in Richtung der langsamen Belichtungszeiten drehen, bis die beiden Funktionen auftauchen.

Außerhalb der AP-Funktionen existiert die nur über das Hauptmenü aktivierbare Intervall-Funktion. Mit dieser lassen sich bis zu 999 Aufnahmen über einen fein einstellbaren Timer automatisiert aufzeichnen. Ebenso können die Aufnahmen gleich als Video enkodiert werden. Dabei stehen bei 4K-Videos maximal 5 Bilder pro Sekunde bereit und 15 bei FullHD-Aufnahmen.

Keine Olympus Einsteigerkamera kommt ohne Art-Filter aus. Art-Filter haben eine lange Tradition und sorgten schon für Spezial-Effekte ohne externe Bildbearbeitung, bevor Instagram überhaupt bekannt wurde. Insgesamt stehen 31 Filter zur Verfügung. Zwölf davon sind Variationen, so ist der Vintage-Filter beispielsweise in drei verschiedenen Versionen vorhanden. Zusätzlich kann jeder der Filtereffekte mit einem von neun verschiedenen Rahmeneffekten versehen werden. Zudem steht eine Belichtungskorrektur zur Verfügung.

Fortsetzung auf Seite 2

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Harm-Diercks Gronewold

Harm-Diercks Gronewold, 49, ist gelernter Fotokaufmann und hat etliche Jahre im Fotofachhandel gearbeitet, bevor er 2005 in die digitalkamera.de-Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Produktdatenbanken, Bildbearbeitung, Fototipps sowie die Berichterstattung über Software und Zubehör. Er ist es auch, der meistens vor der Kamera in unseren Videos zu sehen ist und die Produkte vorführt.