Hohe Bildqualität zum Einsteigerpreis

Spiegellose Systemkamera Canon EOS M100 im Detail vorgestellt

2017-09-13 Urlaubsbedingt hatten wir die Canon EOS M100 vor zwei Wochen nur mit der Pressemitteilung vorgestellt. Nun holen wir die ausführliche Vorstellung nach, denn unserer Meinung nach macht Canon mit der M100 alles richtig: Zum Einsteigerpreis bekommt man eine kompakte spiegellose Systemkamera mit aktueller Sensorgeneration und damit schnellem Autofokus und hoher Bildqualität. Eine Tugend, die manch anderer Hersteller inzwischen nicht mehr verfolgt.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Mit 108 x 67 x 35 mm fällt die Canon EOS M100 äußert kompakt aus, zudem wiegt sie, ohne Objektiv, nur knapp über 300 Gramm. [Foto: Canon]

    Mit 108 x 67 x 35 mm fällt die Canon EOS M100 äußert kompakt aus, zudem wiegt sie, ohne Objektiv, nur knapp über 300 Gramm. [Foto: Canon]

  • Bild Der 7,5 Zentimeter große Touchscreen der Canon EOS M100 lässt sich um bis zu 180 Grad nach oben klappen, was nicht nur bodennahe Aufnahmen vereinfacht, sondern auch Selfies. [Foto: Canon]

    Der 7,5 Zentimeter große Touchscreen der Canon EOS M100 lässt sich um bis zu 180 Grad nach oben klappen, was nicht nur bodennahe Aufnahmen vereinfacht, sondern auch Selfies. [Foto: Canon]

  • Bild Der 24 Megapixel auflösende APS-C-CMOS-Sensor der Canon EOS M100 verspricht eine hohe Bildqualität. [Foto: Canon]

    Der 24 Megapixel auflösende APS-C-CMOS-Sensor der Canon EOS M100 verspricht eine hohe Bildqualität. [Foto: Canon]

Nicht jeder Fotograf benötig eine vollausgestattete Kamera oder ist bereit beziehungsweise in der Lage, viel Geld auszugeben. Bei der Bildqualität und Autofokus-Geschwindigkeit hingegen möchte man nur ungern Abstriche machen. Für unter 500 Euro ohne beziehungsweise 600 mit Objektiv spricht die Canon EOS M100 genau diese Zielgruppe an. Der große APS-C-Sensor bringt es auf 24 Megapixel Auflösung. Zudem kommt Canons Dual-Pixel-CMOS-AF-Technologie zum Einsatz, die einen schnellen Phasen-Autofokus mit der Messung auf jedem Pixel ermöglicht. Zusammen mit der schnellen Bildverarbeitung des Digic 7 Prozessors sind schnelle 6,1 Serienbilder pro Sekunde möglich.

Dass sich die EOS M100 auf Einsteiger beziehungsweise Aufsteiger von Smartphones fokussiert, wird am Bedienkonzept deutlich. Die Kamera verfügt über einen um 180 Grad nach oben klappbaren, 7,5 Zentimeter großen und 1,04 Millionen Bildpunkte auflösenden Touchscreen. Das erleichtert nicht nur bodennahe Aufnahmen, sondern auch Selfies. Die Bedienung soll dank des Touchscreens leicht von der Hand gehen, zudem blendet die Kamera entsprechende Hilfen zur richtigen Einstellung der Aufnahmeparameter ein. Für die Aufnahme stehen neben einer Vollautomatik mit Motiverkennung auch zahlreiche Filtereffekte zur Verfügung, wer möchte, kann die M100 zudem halbautomatisch oder manuell bedienen.

  • Bild Dank Dual-Pixel-CMOS-AF verspricht die Canon EOS M100 eine schnelle Fokussierung. [Foto: Canon]

    Dank Dual-Pixel-CMOS-AF verspricht die Canon EOS M100 eine schnelle Fokussierung. [Foto: Canon]

  • Bild Ab Oktober 2017 soll die Canon Canon EOS M100 in den Farben Schwarz, Grau und Weiß für knapp 480 Euro erhältlich sein. Das Set mit dem EF-M 15-45 mm IS STM soll knapp 600 Euro kosten. [Foto: Canon]

    Ab Oktober 2017 soll die Canon Canon EOS M100 in den Farben Schwarz, Grau und Weiß für knapp 480 Euro erhältlich sein. Das Set mit dem EF-M 15-45 mm IS STM soll knapp 600 Euro kosten. [Foto: Canon]

  • Bild Wer gerne mehr zoomen möchte, erhält die Canon EOS M100 im Set mit dem EF-M 15-45 mm IS STM und EF-M 55-200 mm IS STM zu einem Preis von knapp 830 Euro. [Foto: Canon]

    Wer gerne mehr zoomen möchte, erhält die Canon EOS M100 im Set mit dem EF-M 15-45 mm IS STM und EF-M 55-200 mm IS STM zu einem Preis von knapp 830 Euro. [Foto: Canon]

Zur Aufhellung bietet die Canon einen kleinen eingebauten Blitz, ein Blitzschuh fehlt hingegen. Für die Drahtloskommunikation stehen WLAN und Bluetooth zur Verfügung. Letzteres ermöglicht eine permanente Verbindung der Kamera zum Smartphone, um beispielsweise die Koordinaten auf die Kamera zum Geotagging zu übertragen. Für eine hohe Datenübertragungsrate sorgt hingegen WLAN. Damit lassen sich Fotos in hoher Auflösung auf das Smartphone übertragen. Zudem erlaubt die Canon Camera Connect App, die kostenlos für iOS und Android erhältlich ist, eine Fernbedienung der Kamera samt Livebildübertragung, Aufnahmeparametereinstellung und Auslösung.

Die Videofunktion der Canon EOS M100 gibt sich mit Full-HD-Auflösung etwas bescheidener, dank 60 Bildern pro Sekunde lassen sich Bewegung jedoch flüssig einfangen. Das integrierte Steromikrofon nimmt den Ton auf, gespeichert wird im MP4-Format. Wer möchte, kann sogar ein externes Stereomikrofon für eine bessere Tonaufnahme anschließen. Übrigens gehört die Canon EOS M100 mit Abmessungen von 107 x 67 x 35 mm zu den kompaktesten Wechselobjektivkameras überhaupt und ist mit knapp über 300 Gramm (ohne Objektiv) angenehm leicht. Ab Oktober 2017 soll die Canon Canon EOS M100 in den Farben Schwarz, Grau und Weiß für knapp 480 Euro erhältlich sein. Das Set mit dem EF-M 15-45 mm IS STM soll knapp 600 Euro kosten. Wer gerne mehr zoomen möchte, erhält die Canon EOS M100 im Set mit dem EF-M 15-45 mm IS STM und EF-M 55-200 mm IS STM zu einem Preis von knapp 830 Euro.


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Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 39, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.