Jetzt mit Klappbildschirm und Selfie-Funktion

Samsung kündigt Einsteiger-Systemkamera NX3000 an

2014-05-12 Samsung kündigt mit der NX3000 eine neue spiegellose Einsteiger-Systemkamera an, die einige Neuerungen und Änderungen zum Vorgängermodell NX2000 zu bieten hat. So lässt sich der Bildschirm nun um bis zu 180 Grad nach oben klappen, was nicht nur bodennahe Aufnahmen vereinfacht, sondern vor allem auch die "Selfies" genannten Selbstporträts. Dafür schrumpft jedoch der Bildschirm von 3,7 auf 3 Zoll (7,5 Zentimeter) in der Diagonale, die Auflösung verringert sich noch deutlicher von 1,137 Millionen auf 460.800 Bildpunkte, die Touchfunktion entfällt.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Der drei Zoll (7,5 Zentimeter) große Bildschirm der Samsung NX3000 lässt sich um 180 Grad nach oben klappen, was bodennahe Aufnahmen sowie Selfies erleichtert. [Foto: Samsung]

    Der drei Zoll (7,5 Zentimeter) große Bildschirm der Samsung NX3000 lässt sich um 180 Grad nach oben klappen, was bodennahe Aufnahmen sowie Selfies erleichtert. [Foto: Samsung]

  • Bild Die mit einem 20 Megapixel auflösenden APS-C CMOS Sensor ausgestattete Samsung NX3000 wird nicht nur in Schwarz sondern auch in Weiß angeboten. [Foto: Samsung]

    Die mit einem 20 Megapixel auflösenden APS-C CMOS Sensor ausgestattete Samsung NX3000 wird nicht nur in Schwarz sondern auch in Weiß angeboten. [Foto: Samsung]

  • Bild Als dritte Farbe bietet Samsung die NX3000 in Braun an. [Foto: Samsung]

    Als dritte Farbe bietet Samsung die NX3000 in Braun an. [Foto: Samsung]

  • Bild Im Gegensatz zur NX2000 besitzt die Samsung NX3000 wieder klassische Bedienelemente, dafür ist der Touchscreen geschrumpft. [Foto: Samsung]

    Im Gegensatz zur NX2000 besitzt die Samsung NX3000 wieder klassische Bedienelemente, dafür ist der Touchscreen geschrumpft. [Foto: Samsung]

  • Bild Das Programmwählrad der Samsung NX3000 erlaubt einen schnellen Zugriff auf die verschiedenen Aufnahmemodi, der Blitzschuh erlaubt das Aufstecken von verschiedenem Zubehör. [Foto: Samsung]

    Das Programmwählrad der Samsung NX3000 erlaubt einen schnellen Zugriff auf die verschiedenen Aufnahmemodi, der Blitzschuh erlaubt das Aufstecken von verschiedenem Zubehör. [Foto: Samsung]

Bei der NX2000 setzte Samsung noch auf die Bedienung mittels des großen Touchscreens, die Kamera bot nur die allernötigsten Bedienelemente. Die NX3000 besitzt hingegen keinen Touchscreen, bietet aber klassische Bedienelemente, um sich durch die Menüs zu hangeln oder wichtige Aufnahmeparameter auf Tastendruck direkt einstellen zu können. Auch ein Programmwählrad für den schnellen Wechsel des Betriebsmodus ist wieder verbaut. Wer gerne Selbstporträts – neudeutsch "Selfies" – aufnimmt, wird nicht nur vom um 180 Grad klappbaren Bildschirm unterstützt, sondern auch von der Auslösefunktion, die auf ein Augenzwinkern reagiert.

Für eine hohe Bildqualität soll der 20 Megapixel auflösende CMOS-Sensor in APS-C-Größe sorgen. Dieser erlaubt eine Empfindlichkeitseinstellung von ISO 100 bis 25.600. Videos werden dagegen mit rund zwei Megapixeln in Full-HD (1.920 x 1.080) aufgenommen. Eingebautes WLAN und NFC sorgen für eine einfache Verbindung mit dem Smartphone und eine Datenübertragung ohne komplizierte Einstellungen, was Samsung "Tag & Go" nennt. Man braucht ein NFC-fähiges Smartphone nur an die Kamera halten und schon wird automatisch eine WLAN-Verbindung hergestellt. Mittels Photo Beam können die Fotos dann ohne weitere Einstellungen übertragen werden, so dass man sie vom Smartphone aus beispielsweise in soziale Netzwerke stellen kann.

Darüber hinaus lässt sich die Kamera mittels der entsprechenden App vom Smartphone aus fernsteuern. Hilfreich ist dabei das neue 16-50mm-Zoomobjektiv mit elektrischem Zoommotor, so dass die Brennweite respektive das Zoom ebenfalls am Smartphone eingestellt werden kann. Das Anfang Januar 2014 vorgestellte Objektiv wird damit erstmals mit einer Kamera als Setobjektiv ausgeliefert. Ab Juni 2014 soll die Samsung NX3000 im Set mit dem 16-50mm zu einem Preis von knapp 500 EUR in Schwarz, Weiß und Braun erhältlich sein. Zum Lieferumfang gehört übrigens eine Vollversion von Adobe Photoshop Lightroom 5.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.