Spiegellose Systemkamera mit Selfie-Klappdisplay

Samsung stellt NX500 mit 28 Megapixel und 4K-Video vor

2015-02-06 Mit der NX500 stellt Samsung eine weitere spiegellose Systemkamera mit 28 Megapixel auflösendem BSI-CMOS-Sensor im APS-C-Format vor. Nicht nur hoch auflösende Fotos, sondern auch Videos in 4K nimmt sie auf. Außerdem bietet die kleine Systemkamera im Retrodesign ein um 45 Grad nach unten und 180 Grad nach oben klappbares Display, letzteres erlaubt Selbstporträts mit Bildkontrolle. Darüber hinaus kann die NX500 mit WLAN und NFC punkten.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild 28 Megapixel löst der APS-C-Sensor der Samsung NX500 auf. Es handelt sich um denselben BSI-CMOS-Sensor wie in der NX1, somit ist die NX500 auch 4K-videofähig. [Foto: Samsung]

    28 Megapixel löst der APS-C-Sensor der Samsung NX500 auf. Es handelt sich um denselben BSI-CMOS-Sensor wie in der NX1, somit ist die NX500 auch 4K-videofähig. [Foto: Samsung]

  • Bild Die Samsung NX500 besitzt zwar keinen integrierten Blitz, dafür aber einen Blitzschuh, auf den der mitgelieferte Mini-Blitz gesteckt werden kann. [Foto: Samsung]

    Die Samsung NX500 besitzt zwar keinen integrierten Blitz, dafür aber einen Blitzschuh, auf den der mitgelieferte Mini-Blitz gesteckt werden kann. [Foto: Samsung]

  • Bild Der 7,6 Zentimeter große Touchscreen der Samsung NX500 lässt sich um 45 Grad nach unten sowie 180 Grad nach oben klappen – letzteres erleichtert Selbstporträts. [Foto: Samsung]

    Der 7,6 Zentimeter große Touchscreen der Samsung NX500 lässt sich um 45 Grad nach unten sowie 180 Grad nach oben klappen – letzteres erleichtert Selbstporträts. [Foto: Samsung]

Beim 28 Megapixel auflösenden BSI-CMOS-Sensor handelt es sich um dasselbe Modell wie in der NX1. 4K-Videos können wahlweise in Kinoauflösung 4.096 x 2.160 (17:9) mit 24 Bildern pro Sekunde oder in der Fernseherauflösung 3.840 x 2.160 (16:9) mit 25 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. In Full-HD (1.920 x 1.080), HD (1.280 x 720) und VGA (640 x 480) sind Bildwiederholraten von 60, 50, 30, 25 und 24 Bildern pro Sekunde möglich. Als Codec kommt H.265 im MP4-Format zum Einsatz. Dem Sensor zur Seite steht der Bildverarbeitungsprozessor DRIMeV, der bis zu neun Serienbilder pro Sekunde bei voller Auflösung verarbeiten kann. Dank auf dem Bildsensor integrierten Phasenmesssensoren verfügt die NX500 zudem über den Hybrid-Autofokus III für eine rasante Fokussierung und Motivverfolgung.

Zur Aufnahme stehen neben einer Motivautomatik auch zahlreiche Motivprogramme, eine Panoramafunktion sowie Halbautomatiken und eine manuelle Belichtung bereit. Die ISO-Empfindlichkeit lässt sich im Bereich von ISO 100 bis 51.200 regeln. Dank der zwei Einstellräder lassen sich die Aufnahmeeinstellungen schnell anpassen. Neben den klassischen Bedienelementen kann die NX500 aber auch mit einem 7,6 Zentimeter großen AMOLED-Touchscreen aufwarten, der feine 921.000 Bildpunkte auflöst. Der Bildschirm lässt sich für Über-Kopf-Aufnahmen um 45 Grad nach unten klappen, bodennahe Aufnahmen gelingen mit 90 Grad nach oben geklapptem Bildschirm. Für Selbstporträts, so genannte Selfies, lässt sich der Bildschirm aber sogar um 180 Grad nach oben klappen.

Die NX500 besitzt zwar keinen integrierten Blitz, verfügt aber über einen TTL-Blitzschuh, über den sich der kleine mitgelieferte Blitz anschließen lässt. Die kleine spiegellose Samsung ist außerdem mit WLAN, NFC und Bluetooth ausgestattet. Sie lässt sich mit einem Smartphone oder Tablet verbinden, um die Kamera fernzusteuern oder Bilder zu übertragen, außerdem kann das GPS des Smartphones zum Geotagging "angezapft" werden. Darüber hinaus erlaubt beispielsweise die Auto-Backup-Funktion ein Übertragen der Bilder auf einen PC, die drahtlose Verbindung mit einem Fernseher ist ebenfalls möglich; die NX500 besitzt aber auch einen HDMI-Anschluss. Ab März 2015 soll die Samsung NX500 in den Farben Schwarz, Weiß und Braun zu einem Preis von knapp 750 Euro erhältlich sein.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.