40- und 60-fach-Zoom

Zwei neue Superzoomer Coolpix B500 und Coolpix B700 von Nikon

2016-02-23 Die Superzoommodelle der L- und P-Serie führt Nikon in der neuen B-Serie zusammen. So bietet die Coolpix B500 als Nachfolgemodell der L840 nun ein optisches 40-fach-Zoom und ständige Smartphone-Verbindung via SnapBridge/Bluetooth. An der Stromversorgung mit vier AA/Mignon-Zellen hält Nikon fest. Mit ihrem optischen 60-fach-Zoom mit 1.440 Millimetern (KB) Brennweite folgt die B700 der P610 und bietet nun 20 statt 16 Megapixel Auflösung sowie eine 4K-Videofunktion. SnapBridge ist ebenfalls an Bord.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Nikon Coolpix B700 löst nun 20 Megapixel auf und kann auch 4K-Videos aufzeichnen. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix B700 löst nun 20 Megapixel auf und kann auch 4K-Videos aufzeichnen. [Foto: Nikon]

  • Bild Der 7,5 Zentimeter große Bildschirm der Nikon Coolpix B700 löst 921.000 Bildpunkte auf. Dank Schwenk- und Drehmechanismus erlaubt er Aufnahmen aus allen erdenklichen Perspektiven. [Foto: Nikon]

    Der 7,5 Zentimeter große Bildschirm der Nikon Coolpix B700 löst 921.000 Bildpunkte auf. Dank Schwenk- und Drehmechanismus erlaubt er Aufnahmen aus allen erdenklichen Perspektiven. [Foto: Nikon]

  • Bild Das beeindruckende 60-fach-Zoom der Nikon Coolpix B700 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 24 bis 1.440 Millimeter ab. [Foto: Nikon]

    Das beeindruckende 60-fach-Zoom der Nikon Coolpix B700 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 24 bis 1.440 Millimeter ab. [Foto: Nikon]

  • Bild Die Nikon Coolpix B500 löst 16 Megapixel auf und zeichnet Full-HD-Videos auf. Dank der Stromversorgung mittel vier AA/Mignonzellen kann nahezu weltweit für Energienachschub gesorgt werden. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix B500 löst 16 Megapixel auf und zeichnet Full-HD-Videos auf. Dank der Stromversorgung mittel vier AA/Mignonzellen kann nahezu weltweit für Energienachschub gesorgt werden. [Foto: Nikon]

  • Bild Der 7,5 Zentimeter große Bildschirm der Nikon Coolpix B500 löst 921.000 Bildpunkte auf und lässt sich nach oben und unten klappen. [Foto: Nikon]

    Der 7,5 Zentimeter große Bildschirm der Nikon Coolpix B500 löst 921.000 Bildpunkte auf und lässt sich nach oben und unten klappen. [Foto: Nikon]

  • Bild Das Zoom der Nikon Coolpix B500 wurde im Vergleich zum Vorgängermodell L840 auf 40-fach von 22,5 bis 900 Millimeter erweitert. [Foto: Nikon]

    Das Zoom der Nikon Coolpix B500 wurde im Vergleich zum Vorgängermodell L840 auf 40-fach von 22,5 bis 900 Millimeter erweitert. [Foto: Nikon]

Brachte es die Nikon Coolpix L840 noch auf ein 38-fach-Zoom von 22,5 bis 855 Millimeter kleinbildäquivalenter Brennweite, zoomt die Coolpix B500 nun 40-fach von 22,5 bis 900 Millimeter. Selbstverständlich sorgt der optische Bildstabilisator für eine Reduzierung von Verwackelungen. Der 16 Megapixel auflösende BSI-CMOS-Sensor ist auch in der Lage, Full-HD-Videos aufzuzeichnen. Zur Aufnahme stehen neben einer Automatik und Motivprogrammen auch die Kreativprogramme P, A, S und M zur Auswahl. Der rückwärtige 7,5-Zentimeter-Bildschirm dient als Sucher und löst feine 921.000 Bildpunkte auf. Zur einfacheren Aufnahme aus bodennahen und Über-Kopf-Perspektiven lässt er sich nach oben und unten klappen. Neu ist das eingebaute Bluetooth mit der Nikon-SnapBridge-Funktionalität. Damit kann die B500 dauerhaft energiesparend mit einem Smartphone oder Tablet verbunden bleiben und überträgt im Hintergrund automatisch Fotos mit zwei Megapixeln Auflösung. Umgekehrt gelangen Standortinformationen vom Smartphone in die Kamera, die damit auf ein eigenes GPS verzichten kann. Im April 2016 soll die Nikon Coolpix B500 zu einem Preis von knapp 310 Euro in den Farben Schwarz, Rot und Pflaume auf den Markt kommen.

Die Nikon Coolpix B700 bietet, wie das Vorgängermodell P610, weiterhin ein 60-fach-Zoom von 24 bis 1.440 Millimetern Brennweite im Kleinbildäquivalent. Der Bildstabilisator ist da natürlich schon obligatorisch. Hier kommt Nikons neue Dual-Detect-Technologie zum Einsatz, die nicht nur auf einen Gyro-Sensor zur Messung der Winkelbeschleunigung zurückgreift, sondern auch auf eine Analyse des Livebilds auf dem Bildsensor. Dadurch sollen verwackelungsfrei bis zu fünf Lichtwertstufen längere Belichtungszeiten als ohne Stabilisator möglich sein. Im Vergleich zur P610 klettert die Auflösung auf nunmehr 20 Megapixel. Es kommt weiterhin ein 1/2,3"-BSI-CMOS-Sensor zum Einsatz, der nun auch in der Lage ist, 4K-Videos zu liefern. Neu ist die Möglichkeit, Fotos im Rohdatenformat zu speichern, um sie später am Computer zu bearbeiten. Neben dem 7,5 Zentimeter großen, 921.000 Bildpunkte auflösenden Schwenk-Drehbildschirm bietet die B700 einen elektronischen Sucher mit ebenfalls 921.000 Bildpunkten Auflösung. Zusätzlich zur um den Auslöser herum angeordneten Zoomwippe gibt es eine zweite Wippe am Objektiv, um das Zoom mit der linken Hand zu steuern. Neben der Automatik und Motivprogrammen kann auch halbautomatisch und manuell belichtet werden. Auch die B700 verfügt über Bluetooth und die oben beschriebene SnapBridge-Technologie von Nikon. Ab April 2016 soll die Nikon Coolpix B700 zu einem Preis von knapp 510 Euro in Schwarz erhältlich sein.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.