Jetzt mit Snapbridge

Nikon Coolpix W100 tritt die Nachfolge der S33 an

2016-08-01 Mit der Coolpix W100 bringt Nikon im September 2016 das Nachfolgemodell der Coolpix S33 auf den Markt. Die besonders einfach zu bedienende und mit einem speziellen, noch einfacheren Kindermodus ausgestattete Kompaktkamera besitzt ein optisches Dreifachzoom von umgerechnet 30 bis 90 Millimeter sowie einen sehr kleinen 1/3,1"-Sensor mit 13 Megapixeln Auflösung. Die W100 ist bis zehn Meter wasserdicht, frostsicher, staubdicht und bis 1,8 Meter Fallhöhe sturzsicher. Neu und preistreibend ist Snapbridge, das eine dauerhafte Bluetoothverbindung zum Smartphone ermöglicht.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Nikon Coolpix W100  ist bis zehn Meter wasserdicht, frostsicher, staubdicht und bis 1,8 Meter Fallhöhe sturzsicher. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix W100  ist bis zehn Meter wasserdicht, frostsicher, staubdicht und bis 1,8 Meter Fallhöhe sturzsicher. [Foto: Nikon]

  • Bild Die Nikon Coolpix W100 besitzt ein einfaches Bedieninterface und einen Kindermodus. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix W100 besitzt ein einfaches Bedieninterface und einen Kindermodus. [Foto: Nikon]

  • Bild Das F3,3-5,9 lichtschwache optische Dreifachzoom der Nikon Coolpix W100 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 30 bis 90 Millimeter ab. [Foto: Nikon]

    Das F3,3-5,9 lichtschwache optische Dreifachzoom der Nikon Coolpix W100 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 30 bis 90 Millimeter ab. [Foto: Nikon]

Tatsächlich ist Snapbridge die einzige Neuerung, die wir im Vergleich zum Vorgängermodell S33 finden konnten. Snapbridge erlaubt per besonders energiesparender Bluetoothfunktion die ständige Verbindung zum Smartphone. Im Hintergrund werden die Aufnahmekoordinaten vom Smartphone zur Kamera übertragen, die diese in die EXIF-Daten bei der Aufnahme von Fotos speichert. Gleichzeitig werden automatisch im Hintergrund kleine zwei Megapixel auflösende Versionen der Bilder auf das Smartphone überspielt. Auf Wunsch können auch die voll aufgelösten Fotos übertragen werden und auch eine Fernsteuerung der Kamera via Smartphone-App ist möglich. Dazu wird automatisch eine schnellere WLAN-Verbindung zugeschaltet. Die passende App ist allerdings momentan nur für Android erhältlich. Laut Nikon wird die (bisher ohnehin noch nicht erschienene) iOS-App erst mit einem vorraussichtlich im Oktober erscheinenden Firmwareupdate mit der W100 funktionieren.

Die restlichen, für eine Digitalkamera recht bescheidenen technischen Eckdaten sind schnell aufgezählt. Das mit F3,3 bis F5,9 weniger lichtstarke optische Dreifachzoom deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 30 bis 90 Millimeter ab. Auf einen optischen Bildstabilisator muss der Fotograf verzichten. Die Blende wird mittels einschwenkbarem ND-Filter realisiert, der zwei Blendenstufen Licht schluckt. Zur Aufnahme stehen Motivprogramme, eine Gesichtserkennung, ein Lächel-Selbstauslöser sowie Digitaleffekte zur Verfügung, die Belichtung lässt sich in groben 1-EV-Schritten im Bereich von -2 bis +2 EV korrigieren. Während die Fotoauflösung bei maximal 13 Megapixeln liegt, wird bei Videoaufnahmen Full-HD mit 1.920 mal 1.080 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde erreicht. Hierbei steht ein digitaler Bildstabilisator zur Verfügung. Der rückwärtige Bildschirm misst lediglich 6,7 Zentimeter in der Diagonale und löst 230.000 Bildpunkte auf.

  • Bild Ab September 2016 ist die Nikon Coolpix W100 zu einem Preis von knapp 170 Euro in vier verschiedenen Farben erhältlich, hier die weiße Variante. [Foto: Nikon]

    Ab September 2016 ist die Nikon Coolpix W100 zu einem Preis von knapp 170 Euro in vier verschiedenen Farben erhältlich, hier die weiße Variante. [Foto: Nikon]

  • Bild Preistreibend ist Snapbridge mit Bluetooth und WLAN, das Nikon bei der Coolpix W100 verbaut hat. Hier ist die gelbe Variante der Kompaktkamera zu sehen. [Foto: Nikon]

    Preistreibend ist Snapbridge mit Bluetooth und WLAN, das Nikon bei der Coolpix W100 verbaut hat. Hier ist die gelbe Variante der Kompaktkamera zu sehen. [Foto: Nikon]

  • Bild Auch Fans von grellem Pink kommen bei der Nikon Coolpix W100 auf ihre Kosten. [Foto: Nikon]

    Auch Fans von grellem Pink kommen bei der Nikon Coolpix W100 auf ihre Kosten. [Foto: Nikon]

  • Bild Auch die blaue Variante der Nikon Coolpix W100 leuchtet kräftig. [Foto: Nikon]

    Auch die blaue Variante der Nikon Coolpix W100 leuchtet kräftig. [Foto: Nikon]

  • Bild Ab Oktober 2016 soll diese fünfte, "Marine" genannte Farbvariante der Nikon Coolpix W100 erhältlich sein. Die bunten Motive aus der Meeresbewohner sollten vor allem kleine Kinder ansprechen. [Foto: Nikon]

    Ab Oktober 2016 soll diese fünfte, "Marine" genannte Farbvariante der Nikon Coolpix W100 erhältlich sein. Die bunten Motive aus der Meeresbewohner sollten vor allem kleine Kinder ansprechen. [Foto: Nikon]

Neben der Wasserdichtigkeit zeichnet sich die Coolpix W100 hauptsächlich durch die einfache Bedienung und vor allem den Kindermodus aus, der auch schon den jüngsten angehenden Fotografen entsprechende Aufnahmen ermöglicht. Dank der neuen Snapbridge-Funktionalität steigt allerdings der Preis von knapp 110 auf nunmehr 170 Euro. Ab September 2016 soll die Nikon Coolpix W100 in den Farben Blau, Gelb, Weiß und Pink erhältlich sein. Ab Oktober gibt es zudem eine neue Farbe, die Nikon "Marine" getauft hat. Tatsächlich handelt es sich dabei aber nicht um ein dunkles Blau, sondern ein buntes Gehäuse, das mit kleinen Motiven in Form von Seesternen, Seepferdchen oder etwa Fischen insbesondere kleine Kinder ansprechend sollte.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.