Großer Handgriff und großes Zoom

Superzoomkamera Nikon B600 ohne Sucher vorgestellt

2019-01-18 Mit der Coolpix B600 bringt Nikon Mitte Februar 2019 das Nachfolgemodell der B500 auf den Markt. Die Superzoomkamera kommt im DSLR-Design, besitzt aber keinen Sucher. Der Griff ist groß und auch das 60-fache Zoomobjektiv weiß mit seinem kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 24 bis 1.440 Millimetern zu beeindrucken. Weit bescheidener gibt sich die Videofunktion, die nur auf Full-HD-Auflösung kommt.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Nikon Coolpix B600 bietet wie eine DSLR einen großen Handgriff. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix B600 bietet wie eine DSLR einen großen Handgriff. [Foto: Nikon]

  • Bild Ab Mitte Februar 2019 soll die Nikon Coolpix B600 in den Farben Schwarz und Rot zu einem Preis von knapp 360 Euro erhältlich sein. [Foto: Nikon]

    Ab Mitte Februar 2019 soll die Nikon Coolpix B600 in den Farben Schwarz und Rot zu einem Preis von knapp 360 Euro erhältlich sein. [Foto: Nikon]

Das optische Zoom besitzt zwar einen Bildstabilisator, die Lichtstärke ist mit F3,3-6,5 jedoch recht bescheiden. Die Brennweite lässt sich nicht nur über die ringförmige Zoomwippe am Auslöser verstellen, sondern auch mittels des seitlich am Objektiv angebrachten Zoomschalters. Bei der Bildkomposition muss sich der Fotograf einzig auf den fest verbauten rückwärtigen Bildschirm verlassen, der 7,6 Zentimeter in der Diagonale misst, 921.000 Bildpunkte auflöst und über eine Antireflexbeschichtung verfügt. Sowohl Automatikfotografen als auch diejenigen, die die Belichtung selbst regeln wollen, können ihrer Kreativität freien Lauf lassen, denn die B600 verfügt über eine Vollautomatik mit Motiverkennung, kann aber auch auf eine halbautomatische oder manuelle Belichtung umgestellt werden. Zudem bietet sie diverse Filtereffekte zum "Verschönern" der Aufnahmen.

  • Bild Auf einen Sucher muss man bei der Nikon Coolpix B600 verzichten. Der rückwärtige 7,6cm-Bildschirm löst 921.600 Bildpunkte auf. [Foto: Nikon]

    Auf einen Sucher muss man bei der Nikon Coolpix B600 verzichten. Der rückwärtige 7,6cm-Bildschirm löst 921.600 Bildpunkte auf. [Foto: Nikon]

  • Bild Das optische 60-fach-Zoom der Nikon Coolpix B600 reicht von 24 bis 1.440 Millimeter im Kleinbildäquivalent. [Foto: Nikon]

    Das optische 60-fach-Zoom der Nikon Coolpix B600 reicht von 24 bis 1.440 Millimeter im Kleinbildäquivalent. [Foto: Nikon]

Der CMOS-Sensor löst zwar bei Fotos 16 Megapixel auf, Videografen müssen sich jedoch mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) bei 30 Bildern pro Sekunde begnügen. Immerhin wird der Ton in Stereo aufgenommen. Deutlich moderner zeigt sich die Nikon in Sachen Konnektivität, denn Snapbridge mit Bluetooth und WLAN ist an Bord. Das erlaubt eine Bildübertragung auf Smartgeräte, eine Fernsteuerung der Kamera und die Übernahme der Geokoordinaten des Smartgeräts in die EXIF-Daten der Fotos direkt bei der Aufnahme. Aber auch ohne Smartgerät lässt sich die B600 fernsteuern, denn Nikon bietet eine Bluetooth-Fernbedienung als optionales Zubehör an. Ab Mitte Februar 2019 soll die Nikon Coolpix B600 zu einem Preis von knapp 360 Euro in den Farben Schwarz und Rot erhältlich sein. Zum Lieferumfang gehört neben dem passenden Lithium-Ionen-Akku auch ein USB-Ladegerät, sodass der Akku zum Aufladen in der Kamera verbleiben kann.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.