APS-C-Universalzoom

Nikon Z 18-140 mm F3.5-6.3 VR DX vorgestellt

2021-10-13 Mit dem Nikkor Z 18-140 mm F3.5-6.3 VR DX bringt Nikon sein drittes und gleichzeitig universellstes Objektiv für die seine spiegellosen APS-C-Systemkameras, derzeit nur die Z 50 und die Z fc, auf den Markt. Es deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 27 bis 210 Millimeter ab und eignet sich dank des geringen Gewichts von 315 Gramm wunderbar für Reisen. Auch der maximale Abbildungsmaßstab von 1:3 kann sich sehen lassen.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Nikon Z 18-140 mm 3.5-6.3 VR DX. [Foto: Nikon]

    Nikon Z 18-140 mm 3.5-6.3 VR DX. [Foto: Nikon]

Das geringe Gewicht des Nikon Z 18-140 mm F3.5-6.3 VR DX kommt nicht von ungefähr: Nicht nur das Gehäuse, sondern auch das Bajonett besteht aus Kunststoff. Immerhin wurden aber Dichtungen für einen Spritzwasser- und Staubschutz verbaut, was die Reisetauglichkeit erhöht. Auch die Länge von lediglich neun und der Durchmesser von 7,3 Zentimetern sind gut reisetauglich.

Das Objektiv verfügt über einen breiten Zoomring mit Brennweitenmarkierungen bei 18, 24, 35, 70, 100 und 140 Millimetern, was Kleinbildäquivalenten von 27, 36, 53, 105, 150 und 210 Millimetern entspricht. Der Autofokus arbeitet intern mit einem leisen Schrittmotor. Zudem bietet das Zoom einen elektronischen Fokusring, der sich auch für andere Funktionen, etwa zum Einstellen der Blende, verwenden lässt. Die naheinstellgrenze beträgt nur 20 Zentimeter ab Sensorebene bei einer Zoomposition von 18 Millimetern und steigt beim Zoomen über 22 cm (24 mm), 25 cm (35 mm), 30 cm (50 mm) und 36 cm (70 mm) auf 40 Zentimeter ab 100 Millimetern Brennweite. Der größte Abbildungsmaßstab von 1:3 wird bei 140 Millimetern Brennweite erreicht.

Die optische Konstruktion des 7,8-fach-Zooms setzt sich aus 17 Linsen zusammen, die in 13 Gruppen angeordnet sind. Darunter befinden sich je zwei asphärische und zwei ED-Linsen, um Bildfehler zu minimieren. Auch eine beweglich gelagerte Linsengruppe zur Bildstabilisierung ist verbaut. Nikon verspricht fünf Lichtwertstufen längere Belichtungszeiten ohne Verwackelungen. Ab Anfang November 2021 soll das Nikon Z 18-140 mm F3.5-6.3 VR DX zu einem Preis von knapp 680 Euro erhältlich sein.

Hersteller Nikon
Modell Z 18-140 mm F3.5-6.3 VR DX
Unverbindliche Preisempfehlung 679,00 €
Bajonett Nikon Z
Brennweitenbereich 18-140 mm
Lichtstärke (größte Blende) F3,5 bis F6,3
Kleinste Blendenöffnung F40
Linsensystem 17 Linsen in 13 Gruppen
inkl. ED und asphärische Linsen
KB-Vollformat nein
Anzahl Blendenlamellen 7
Naheinstellgrenze 200 mm
Bildstabilisator vorhanden ja
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz ja
Filtergewinde 62 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 73 x 90 mm
Objektivgewicht 315 g

Passende Meldungen zu diesem Thema

Artikel-Vorschläge der Redaktion

Bildverwaltung Excire Foto und Excire Search jetzt mit 30 % Rabatt

Bildverwaltung Excire Foto und Excire Search jetzt mit 30 % Rabatt

Suchen und finden Sie ganz einfach Ihre Fotos, auch in sehr großen Fotosammlungen, und jetzt mit 30 % Rabatt. mehr…

Der Phasenvergleichs-Autofokus (Phasen-AF) und wie er funktioniert

Der Phasenvergleichs-Autofokus (Phasen-AF) und wie er funktioniert

Wir erklären Ihnen, auf welchen Funktionsprinzipien der Phasenvergleichsautofokus basiert und wo seine Grenzen liegen. mehr…

Displayschutzfolie auf einem Kamera-Display befestigen

Displayschutzfolie auf einem Kamera-Display befestigen

In diesem Tipp erklären wir worauf zu achten ist, wenn eine Displayschutzfolie oder -glas montiert werden soll. mehr…

Testbericht: DxO PhotoLab 4 Elite Edition

Testbericht: DxO PhotoLab 4 Elite Edition

In diesem Test haben wir die Software genau unter die Lupe genommen und zeigen, ob sich ein Update oder Umstieg lohnt. mehr…

Foto Koch Die News sponsert Foto Koch – Ihr Fotopartner mit dem gewissen Etwas! 100 Jahre jung, top modern und mit fairen Preisen.

News-Suche

von bis
Hersteller
Autor
Suche nach

Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 43, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.