Leistungsfähige APS-C-DSLR für anspruchsvolle Amateure

Testbericht: Nikon D7500

2017-08-02 Mit der D7500 wertet Nikon die D7000er-Serie mit Technik aus der D500 deutlich auf. Dazu gehören etwa der 20 Megapixel auflösende APS-C-Sensor mit 4K-Videofunktion oder der Belichtungsmesssensor samt der innovativen lichterbetonten Messung. Auch die Serienbildleistung nimmt deutlich zu, nicht nur in der Geschwindigkeit von sechs auf acht Bilder pro Sekunde, sondern vor allem in Raw in der Ausdauer von mageren 14 auf nunmehr über 50 Bilder. Damit ist die D7500 eine echte, deutlich preisgünstigere Alternative zur D500. Wie sich die Kamera sonst so im Messlabor und in der Praxis schlägt, ist im ausführlichen Testbericht zu lesen.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Nikon D7500 besitzt ein robustes, gegen Staub und Spritzwasser abgedichtetes Kunststoffgehäuse in Monocoque-Bauweise. [Foto: MediaNord]

    Die Nikon D7500 besitzt ein robustes, gegen Staub und Spritzwasser abgedichtetes Kunststoffgehäuse in Monocoque-Bauweise. [Foto: MediaNord]

Ergonomie und Verarbeitung

Das Gehäuse der Nikon D7500 besteht aus einem hochwertigen Kunststoff. Dank der Monocoque-Bauweise ist es äußerst stabil und bietet eine tiefere Einbuchtung zwischen Griffwulst und Bajonett, so dass die D7500 besser in der Hand liegt als ihre Vorgängermodelle. Dabei stört jedoch der deutlich hervorstehende Fn1-Knopf, der unter dem Mittelfinger sitzt und nur zu leicht versehentlich betätigt wird. Dabei waren wir in der Redaktion durchaus unterschiedlicher Meinung von "gut erreichbar" bis "deutlich störend". Es kommt wohl auch auf die Länge der Finger an. Wie auch immer, der Griff ist großzügig mit einem genarbten, rutschfesten Gummi beklebt. Dank der tiefen Ausbuchtung lässt sich die Kamera auch wunderbar locker an den Fingerspitzen "einhängen", ohne einem aus der Hand zu rutschen. Auch der kleine Finger findet ausreichend Platz; jedenfalls, wenn man keine "Schaufelbagger-Pranken" besitzt.

22 Tasten, vier Drehschalter sowie vier Drehregler sorgen für eine sehr direkte Bedienung. Praktisch alle wichtigen Aufnahmeeinstellungen lassen sich über die Tasten und Drehregler vornehmen, ohne das Menü aufrufen zu müssen. Jedoch fällt das obere Infodisplay etwas magerer aus, als bei höherpreisigen Nikon-Modellen, so sind etwa nur Teile der Weißabgleicheinstellungen hier zusehen, während für andere der Blick auf den rückseitigen Bildschirm als zusätzliche Infoanzeige nötig ist. Das Verhalten einiger Bedienelemente kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Dabei setzt Nikon auf ein beidhändiges Bedienkonzept, denn alleine sieben Tasten sitzen seitlich/oberhalb der linken Displayseite, drei weitere sind in Objektivnähe an der linken Seite des Bajonetts zu finden. 

Auf der Handgriffseite sitzt das SD-Kartenfach, das im Gegensatz zum Vorgängermodell D7200 nur noch einen Einschub bietet. Es unterstützt SDHC- und SDXC-Karten sowie den UHS-I-Standard. Mit 80 MByte pro Sekunde Schreibgeschwindigkeit werden die theoretisch möglichen 104 MByte pro Sekunde recht gut ausnutzt, mehr dazu im Abschnitt Ausstattung. Das Stativgewinde auf der Kameraunterseite sitzt vorbildlich in der optischen Achse und weit genug von Akkufach entfernt, sodass dieses auch bei Verwendung einer Stativwechselplatte erreichbar bleibt. Der Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL15a ist derselbe wie im Vorgängermodell und reicht für üppige 950 Aufnahmen nach CIPA-Standard, die sich auch in der Praxis problemlos erreichten lassen. Dennoch hat auch hier die Ausdauer gegenüber dem Vorgängermodell abgenommen, was sicherlich der höheren Leistungsfähigkeit der Kamera geschuldet ist. Statt des Akkus kann ein optional erhältlicher Einschub mit Netzteilanschluss verwendet werden. Dem Rotstift zum Opfer gefallen ist hingegen der optionale Hochformat-Akkugriff, der in dieser Kameraklasse sehr wünschenswert gewesen wäre.

Auf der Schnittstellenseite gibt es zwei mit einem Scharnier versehene Gummiklappen. Hinter der oberen verbergen sich die Mini-HDMI-Buchse, der Micro-USB-Anschluss, der jedoch nicht zum Nachladen des Akkus taugt, sowie der 3,5 mm Stereoklinken-Mikrofonanschluss. Hinter der unteren Klappe sind ein 3,5 mm Kopfhöreranschluss sowie eine Multifunktionsschnittstelle zu finden, die unter anderem zum Anschluss eines Kabelfernauslösers dient. Sogar einen inzwischen selten anzutreffenden Infrarotempfänger für eine entsprechende Fernbedienung zur Fernauslösung bietet die D7500, er sitzt jedoch nur an der Kameravorderseite. Sämtliche Schnittstellen beziehungsweise deren Abdeckungen sind übrigens wie die ganze D7500 mit Dichtungen versehen, die das Eindringen von Staub und Spritzwasser verhindern sollen.

  • Bild Beim rückwärtigen acht Zentimeter großen Bildschirm der Nikon D7500 handelt es sich um einen nach oben und unten klappbaren Touchscreen. [Foto: MediaNord]

    Beim rückwärtigen acht Zentimeter großen Bildschirm der Nikon D7500 handelt es sich um einen nach oben und unten klappbaren Touchscreen. [Foto: MediaNord]

  • Bild Auf der Oberseite zeigt ein kleines, beleuchtbares LC-Display wichtige Aufnahmeinformationen an. [Foto: MediaNord]

    Auf der Oberseite zeigt ein kleines, beleuchtbares LC-Display wichtige Aufnahmeinformationen an. [Foto: MediaNord]

Auf der Rückseite prangt ein acht Zentimeter großer Bildschirm, der jedoch nur 922.000 Bildpunkte auflöst. Das ist bei dieser Größe gerade genug, aber sichtbar gröber als beispielsweise bei der Nikon D500. Das Display bietet eine maximale Leuchtkraft von über 640 cd/m², was ausreichend hell auch bei Sonnenschein ist. Dank des Klappmechanismus' kann der Bildschirm um etwa 40 Grad nach unten und 110 Grad nach oben geneigt werden, was bei Verwendung des Livebilds Aufnahmen aus bodennahen und Über-Kopf-Perspektiven erleichtert. Praktischerweise handelt es sich zudem um einen Touchscreen, der nicht nur zur Fokussierung auf ein Motivdetail verwendet werden kann, sondern auf Wunsch auch zur Auslösung sowie zur Bedienung der Menüs. Der Touchscreen ist jedoch nur eine zusätzliche Alternative, die D7500 lässt sich auch komplett über Tasten bedienen. Die Touchbedienung hinterlässt erstaunlich wenig Fingerabdrücke, das heißt, das Display ist entsprechend beschichtet und lässt sich dadurch auch einfacher reinigen. Im Gegensatz zur D5600 kann der Touchscreen übrigens nicht bei der Verwendung des Suchers als AF-Touchpad oder weitere Funktionstaste verwendet werden, was aber ohnehin nur mit einem seitlich schwenkbaren Display Sinn ergeben würde – dafür bietet die D7500 ja Tasten seitlich des Displays.

Obwohl die D7500 über ein beleuchtbares Info-Display auf der Kameraoberseite verfügt, dient auch der rückwärtige Bildschirm als Informationszentrale. Zudem lässt sich hier kurzerhand ein Schnellwahlmenü aufrufen, das zu den vielen Tasten noch einige Zusatzfunktionen bietet, für die man dadurch nicht das große Hauptmenü bemühen muss. Das Hauptmenü dürfte Nikon-Anwendern bekannt vorkommen. Es gibt sehr viel einzustellen und so muss man nach der einen oder anderen Funktion etwas länger suchen beziehungsweise scrollen. Beim Verständnis einiger Menüpunkte helfen einblendbare Hilfstexte. Das hätte Nikon gerne konsequenter für mehr Menüpunkte umsetzen können. Im aktuellen Modus nicht anwählbare Menüpunkte sind ausgegraut. Leider gibt es keinerlei Hilfe, die erklärt, warum ein Menüpunkt gerade nicht wählbar ist. Die Erklärungstexte lassen sich zwar auch bei nicht wählbaren Menüpunkten einblenden, bieten jedoch keinen entsprechenden Aufschluss.

Das Livebild zeigt auf Wunsch eine Belichtungsvorschau, auch Gitterlinien oder etwa eine 3D-Wasserwaage sowie Hilfslinien lassen sich einblenden. Sogar die Schärfentiefe lässt sich durchaus beurteilen, weil die Blende entsprechend in Echtzeit geschlossen wird, was jedoch in dunkleren Umgebungen bei kleinen Blendenöffnungen zu Rauschen im Livebild führt.

Das Hauptmerkmal einer DSLR ist selbstverständlich der namensgebende Spiegelreflexsucher. Im Falle der D7500 arbeitet dieser mit einem hochwertigen Glasprisma, das zu einem großen und hellen Sucherbild führt. 0,94-fach beträgt der Vergrößerungsfaktor, was einer kleinbildäquivalenten 0,63-fachen Vergrößerung entspricht. Als hochwertiger Sucher werden 100 Prozent des Bildfelds abgedeckt. Die Austrittspupille von 18,5 Millimeter dürfte hingegen gerne etwas größer sein, gerade für Brillenträger. Manchem hilft die Dioptrienkorrektur, die Brille auf die Stirn schieben und den Sucher dadurch besser überblicken zu können. Dank des Näherungssensors oberhalb des Suchers wird das rückwärtige Kameradisplay übrigens umgehend abgeschaltet. Auch die Bildkontrolle, falls aktiviert, erscheint nur, wenn die Kamera kurz nach der Aufnahme vom Auge genommen wird. Unterhalb des Sucherbilds sind Statusanzeigen zu finden, die Autofokumessfelder werden rot angezeigt und auch Gitterlinien lassen sich einblenden.

Ausstattung

Als Bindeglied zwischen den Hobby- und Profikameras ist die Nikon D7500 mit einem Programmwählrad ausgestattet, das neben den klassischen Kreativprogrammen P, A, S und M auch einen Automatikmodus, Motivprogramme und Effektprogramme bietet. So kommen auch diejenigen auf ihre Kosten, die zwar von der hohen Geschwindigkeit und Robustheit der D7500 profitieren wollen, sich aber nicht mit den fotografischen Einstellungen auseinandersetzen möchten. Doch auch in den Kreativprogrammen von der Programmautomatik über die Halbautomatiken bis hin zum manuellen Modus, der eine ISO-Automatik samt Belichtungskorrektur bietet, kann der Fotograf die Bildparameter bis hin zu einem Monochrommodus nach eigenen Wünschen beeinflussen. Wer bestimmte Einstellungen schnell abrufen möchte, findet zudem zwei Benutzerspeicher auf dem Programmwählrad.

  • Bild Zum Test trat die Nikon D7500 mit dem AF-S Nikkor 16-80 mm F2.8-4E ED DX VR an, das ebenfalls gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist. Diese Kombination verkauft Nikon auch als Set. [Foto: MediaNord]

    Zum Test trat die Nikon D7500 mit dem AF-S Nikkor 16-80 mm F2.8-4E ED DX VR an, das ebenfalls gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist. Diese Kombination verkauft Nikon auch als Set. [Foto: MediaNord]

Neben der ISO-Automatik, die allerdings etwas umständlich zu aktivieren ist, bietet die D7500 auch umfangreiche Reihenaufnahmefunktionen mit bis zu neun Bildern und einem maximalen Belichtungsabstand von 3 EV, wobei dieses Maximum nur bei bis zu fünf Aufnahmen bereitsteht. Damit lassen sich sehr gut HDR-Fotos anfertigen. Wer es lieber automatisch in der Kamera hätte: Auch das geht. Dabei kann man einstellen, wie stark der Effekt ausfallen soll. Einzelfotos werden indes mit dem Active-D-Ligthing aufgepeppt, das die Zeichnung in den Schatten verbessert. Auch dieser Effekt verfügt nicht nur über eine Automatik, sondern kann alternativ manuell geregelt werden. Dank der konfigurierbaren Intervallfunktion lassen sich auch länger währende Prozesse fotografisch festhalten, auf Wunsch erstellt die Kamera automatisch ein Video daraus.

Apropos Video: Dank des neuen 20 Megapixel auflösenden Sensors nimmt die D7500 Videos in 4K-Auflösung mit maximal 3.840 x 2.160 Pixeln (4K) bei bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf. Reduziert man die Auflösung auf Full-HD, sind bis zu 60 Bilder pro Sekunde für sehr flüssige Bewegungsabläufe und Schwenks möglich. Die Kompression nach MPEG-4-Standard erfolgt mit dem H.264-Codec in zwei einstellbare Qualitätsstufen, als Dateiformate stehen MOV und MP4 zur Auswahl. Für 4K-Aufnahmen empfiehlt sich eine schnelle SDHC- oder SDXC-Speicherkarte, die die UHS-I Speed Class 3 unterstützt (garantierte Mindest-Schreibgeschwindigkeit 30 MByte/s). Der Ton gelangt wahlweise über das integrierte Stereomikrofon oder besser über ein externes Mikrofon auf die Tonspur des Videos. Der Pegel lässt sich regeln und über den Kopfhöreranschluss kontrollieren. Auf die Benutzung des optischen Zooms sollte man jedoch verzichten, die Zoomringe der Nikon-Objektiven laufen dafür nicht sanft genug und die Stellwege sind zu klein. Auch auf eine automatische Fokussierung sollte man verzichten. Es gelangen nicht nur mitunter (objektivabhängig) Geräusche auf die Tonspur, sondern der Fokus ist schlicht zu langsam und unpräzise beziehungsweise pumpt. Etwas besser funktioniert die Fokusnachführung übrigens, wenn man ein AF-P-Objektiv, das über einen für Kontrast-Autofokus optimierten Schrittmotor verfügt, statt eines AF-S-Objektivs (mit Ultraschallantrieb) verwendet.

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Der Kontrast-Autofokus ist mit einem AF-S-Objektiv mit 0,8-1,3 Sekunden recht langsam, auch die Auslöseverzögerung ist bei aktiviertem Live-View mit 0,11 Sekunden doppelt so langsam wie bei Verwendung des Spiegelreflexsuchers. Hier sinkt die Auslöseverzögerung auf für DSLR-Verhältnisse flotte 0,05 Sekunden. Auch die Auslöseverzögerung inklusive Autofokus ist mit 0,2 bis 0,36 Sekunden schnell. Der Autofokus arbeitet mit 51 Sensoren, von denen 15 hochwertige Kreuzsensoren sind. Der mittlere Sensor kann sogar mit einer Objektiv-Anfangslichtstärke von F8 noch fokussieren. Dank der Messfeldgruppensteuerung, die neu in der 7000er-Serie ist, können bewegte Motive noch besser vom Autofokus verfolgt werden. Der neue Belichtungsmesssensor trägt mit seinen 180.000 Bildpunkten einen guten Teil dazu bei, da der Sensor nicht nur die Helligkeit und Farben erfassen kann, sondern auch, wohin sich das Motiv bewegt. Neu ist zudem die äußerst nützliche lichterbetonte Messung. Auf Bildern mit wenig hellen Partien, die zudem nicht in der Bildmitte liegen, verhindert diese Art der Belichtungsmessung ein Ausfressen der Lichter. Das ist beispielsweise bei der Bühnenfotografie sehr praktisch.

  • Bild Auf der linken Gehäuseseite ist die Nikon D7500 nicht nur mit zahlreichen Bedienelementen, sondern auch mit vielen Schnittstellen ausgestattet. [Foto: MediaNord]

    Auf der linken Gehäuseseite ist die Nikon D7500 nicht nur mit zahlreichen Bedienelementen, sondern auch mit vielen Schnittstellen ausgestattet. [Foto: MediaNord]

  • Bild Der Handgriff der Nikon D7500 ist gut ausgeprägt, was zusammen mit der rutschfesten Gummierung für sicheren Halt sorgt. [Foto: MediaNord]

    Der Handgriff der Nikon D7500 ist gut ausgeprägt, was zusammen mit der rutschfesten Gummierung für sicheren Halt sorgt. [Foto: MediaNord]

Dank des leistungsfähigeren Serienbildmodus taugt die D7500 nun viel besser für Sportfotografie als ihre Vorgängermodelle. Die Serienbildrate ist nicht nur von sechs auf acht Bilder pro Sekunde gestiegen, sondern der Puffer ist auch deutlich größer. Nach wie vor begrenzt Nikon die maximale Anzahl der Serienbilder unnötig, bei der D7500 auf 100 Aufnahmen. In JPEG zieht die Kamera das problemlos mit voller Serienbildrate durch. In 14 Bit Raw sind immerhin 53 Bilder am Stück möglich, das eine deutliche Steigerung zu den 14 Bildern der D7200 darstellt. Nach Erreichen der 53 Bilder sinkt die Serienbildrate auf 3,4 Bilder pro Sekunde, was einer Schreibrate auf die SD-Speicherkarte von gut 80 Megabyte pro Sekunde entspricht. Langsamer sollte die UHS-I-Speicherkarte also nicht sein, um die Kamera nicht unnötig auszubremsen. Der UHS-I-Standard erreicht theoretisch maximal 104 Megabyte pro Sekunde, wird also fast vollständig ausgenutzt. Mit UHS-II, das von der D7500 leider nicht unterstützt wird, währen freilich noch deutlich höhere Schreibraten von an die 300 Megabyte pro Sekunde möglich. Selbstverständlich lässt sich die Kamera während des Speicherns vollständig bedienen.

Die Nikon D7500 verfügt über ein integriertes Blitzgerät mit einer ordentlichen Leitzahl von 12. Dabei lässt der Blitz keinerlei Funktionen vermissen und poppt in den Motivprogrammen und der Vollautomatik sogar bei Bedarf automatisch auf. Zur Reduzierung von roten Augen wird eine weiße LED verwendet, die auch als Autofokus-Hilfslicht fungiert. Die D7500 kann am Ende der Belichtung blitzen, besitzt eine Langzeit-Synchronisation sowie eine Blitzbelichtungskorrektur, sogar bei Belichtungsreihen kann das Verhalten der Blitzbelichtung eingestellt werden. Die kürzeste Blitzsynchronzeit liegt bei 1/320 Sekunde, wobei jedoch nur bis 1/250 Sekunde die volle Blitzleistung zur Verfügung steht. Ohne Blitz erreicht der Verschluss übrigens bis zu 1/8.000 Sekunde kurze Belichtungszeiten. Einen elektronischen Verschluss gibt es zwar nicht, aber ein elektronischer erster Verschlussvorhang zu Reduzierung von Erschütterungen lässt sich unabhängig von der bis zu drei Sekunden langen Spiegelvorauslösung aktivieren. Doch zurück zum Blitz. Wer möchte, regelt dessen Leistung in 22 Stufen manuell, dann entfällt auch der TTL-Messvorblitz. Des Weiteren kann der integrierte Blitz drahtlos Systemblitzgeräte steuern, die Einstellungen erfolgen bequem über das Kameramenü. Auf vier Kanälen können bis zu drei Gruppen, davon zwei externe sowie der integrierte Blitz als dritte "Gruppe" gesteuert werden. Selbstverständlich besitzt die D7500 einen Systemblitzschuh, auf dem sich auch das recht neue Funkblitzsystem von Nikon verwenden lässt.

Die Wiedergabefunktionen der D7500 lassen ebenfalls kaum Wünsche offen. So gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Fotos zu bearbeiten und mit Effekten zu versehen bis hin zur Entwicklung von Raw-Dateien. Bluetooth und WLAN sind ebenfalls eingebaut, wobei Nikon diese Funktionen unter dem Namen "Snapbridge" zusammenfasst. Dank Bluetooth kann energiesparend eine dauerhafte Smartphone-Verbindung aufgebaut werden. Über diese werden die vom Smartphone ermittelten aktuellen Koordinaten an die Kamera übertragen und in den Fotos gespeichert. Es gibt aber auch andere Lösungen zum Geotagging für die D7500, die über die Multifunktionsschnittstelle angeschlossen werden können. Neben den Koordinaten zur Kamera werden aber auch kleine 2-Megapixel-Versionen der Fotos von der Kamera auf das Smartphone übertragen. Für die Übermittlung von Fotos in voller Auflösung muss hingegen WLAN zugeschaltet werden. Dies geschieht zwar automatisch, dauert aber relativ lange. Raw-Fotos werden übrigens nicht übertragen, auch keine JPEG-Versionen davon, die die Kamera ja theoretisch automatisch erstellen könnte. Auch für die Kamerafernbedienung wird automatisch WLAN hinzugeschaltet, was, wie erwähnt, etwas Zeit in Anspruch nimmt. Es gibt zwar eine Livebildübertragung, aber sonst ist die Fernbedienungsfunktion sehr rudimentär, außer dem Selbstauslöser gibt es keine weiteren Einstellungen. Auch eine Fernauslösung ohne Livebildübertragung, quasi mit dem Smartphone als Bluetooth-Funkfernbedienung, ist nicht möglich. Hier besteht noch viel Optimierungspotential seitens Nikon.

Bildqualität

Der 20 Megapixel auflösende APS-C-Sensor der Nikon D7500 verspricht unglaubliche ISO 1.64 Million und mit der gegenüber 24-Megapixel-Modellen leicht reduzierten Auflösung etwas größere Pixel und mithin eine bessere Bildqualität. Um diese genau zu untersuchen, haben wir die D7500 zusammen mit dem hochwertigen Set-Zoom AF-S 16-80 mm 1:2.8-4E ED VR in unserem Labor auf Bildqualität (nur JPEG) getestet. Der gesamte Labortest mit allen Diagrammen und erläuternden Texten kann über die weiterführenden Links gegen eine kleine Gebühr von 1,40 € eingesehen werden. Zudem bieten wir Flatrates ab umgerechnet 2,08 € Monatspreis für den zeitlich beschränkten (kein Abo, also ohne automatische Verlängerung) Zugriff auf das gesamte Labortest-Archiv an, die sich anbietet, um verschiedene Kameras und Objektive miteinander zu vergleichen. Mit einem Kauf werden übrigens auch kostenlose Tests wie dieser hier unterstützt.

  • Bild Von der D500 geerbt hat die Nikon D7500 den 20 Megapixel auflösenden APS-C-Sensor mit bis zu ISO 1.684.000. Brauchbar sind Aufnahmen oberhalb ISO 204.800 aber nicht. Sehr gute Bilder gibt's bis ISO 3.200. [Foto: MediaNord]

    Von der D500 geerbt hat die Nikon D7500 den 20 Megapixel auflösenden APS-C-Sensor mit bis zu ISO 1.684.000. Brauchbar sind Aufnahmen oberhalb ISO 204.800 aber nicht. Sehr gute Bilder gibt's bis ISO 3.200. [Foto: MediaNord]

Mit dem 16-80 mm erreicht die Nikon D7500 eine gute Auflösung von bis zu 55 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) im Kleinbildäquivalent bei 50 Prozent Kontrast. Diese werden jedoch nur im Weitwinkel auf F4 abgeblendet im Bildzentrum erreicht. Bei Offenblende ist die Auflösung etwas geringer, wohingegen beim weiteren Abblenden die Beugung die Auflösung bereits leicht reduziert. Oberhalb von F11 schlägt die Beugung deutlich stärker zu Buche, so dass man starkes Abblenden vermeiden sollte. Zum Bildrand hin nimmt die Auflösung um bis zu 27 Prozent ab, wobei hier bei F8 und F11 mit jeweils gut 47 lp/mm die höchste Auflösung erreicht wird. Bei diesen Blenden bekommt man zudem eine recht gleichmäßige Auflösung vom Bildzentrum bis zum Bildrand, ideal für Landschafts- und Architekturfotografie. Bei mittlerer Brennweite ist die Auflösung etwas geringer, erreicht aber immer noch sehr gute 51 lp/mm. Auch hier gibt es bei F8 und F11 kaum noch Auflösungsverlust am Bildrand. Insbesondere bei Offenblende ist die Auflösung in Telestellung mit 40 lp/mm deutlich geringer, am Bildrand werden lediglich 30 lp/mm erreicht. Das ist gerade genug für scharfe Fotos in 20 mal 30 Zentimeter Ausgabegröße. Beim Abblenden auf F11 kann die Auflösung auf bis zu 47 lp/mm im Zentrum und 41 lp/mm am Bildrand anziehen.

Die chromatischen Aberrationen des Objektivs sind insgesamt gering, nur im Weitwinkel nahe am Bildrand werden sie mit bis zu zwei Pixeln Ausdehnung leicht sichtbar. Die Verzeichnung ist mit über 3,5 Prozent Tonnenform im Weitwinkel sowie über 1,5 Prozent Kissenform bei mittlerer und über 2 Prozent bei langer Brennweite ebenfalls deutlich sichtbar. Die Randabdunklung fällt nur bei Offenblende mit 1 bis 1,5 Blendenstufen deutlich aus, beim Abblenden nimmt sie stark ab auf unter eine halbe Blendenstufe. Insgesamt liefert das Zoomobjektiv eine gute Bildqualität, die Auflösung ist hoch und die Randabdunklung hält sich in Grenzen.

Der Signal-Rauschabstand bewegt sich bis ISO 200 im guten Bereich von über 40 dB, erreicht jedoch nicht die sehr guten Regionen von über 45 dB. Bis ISO 3.200 bleibt er im akzeptablen Bereich von über 35 dB. Das feinkörnige Rauschen wird erst ab ISO 6.400 in Form von Helligkeitsrauschen leicht sichtbar, schnellt jedoch ab ISO 25.600 kräftig in die Höhe. Vor allem die drei höchsten Empfindlichkeiten von ISO 409.600, 819.200 und 1.638.400 liefern völlig unbrauchbare Bilder ab, so dass diese sich als reine Papiertiger entpuppen. Bei den beiden höchsten Empfindlichkeiten werden die Bilder zudem stark magenta-farbstichig. Ab ISO 51.200 gesellt sich leichtes Farbrauschen zum Helligkeitsrauschen. Die Detailwiedergabe ist insbesondere bei niedrigen Empfindlichkeiten äußerst hoch, was vor allem an der recht kräftigen Nachschärfung liegt, die auch zu leicht sichtbaren Schärfeartefakten führt. Erst oberhalb von ISO 3.200 ist ein tatsächlicher Detailverlust messbar, oberhalb von ISO 6.400 werden die Fotos sichtbar weicher. Vor allem jedoch die ganz hohen Empfindlichkeiten ab ISO 102.400 zeigen kaum noch Details, sondern vor allem verwaschene Fotos, die allenfalls noch für stark verkleinerte Ansichten taugen.

Die Eingangsdynamik bewegt sich bis ISO 6.400 im guten Bereich von mehr als zehn Blendenstufen, bei ISO 100 wird sogar ein Spitzenwert von sehr guten elf Blendenstufen erreicht. Oberhalb von ISO 51.200 bricht der Dynamikumfang deutlich ein. Sind es bei ISO 51.200 noch knapp neun Blendenstufen, sinkt der Wert bereits bei ISO 102.400 auf nur noch knapp über sieben Blendenstufen. Die angesteilte Tonwertkurve sorgt für eine knackige Wiedergabe vor allem von Mittenkontrasten. Der Ausgangs-Tonwertumfang ist bei ISO 50 und 100 nahezu perfekt, die Bilder enthalten fast alle darstellbaren Helligkeitsabstufungen. Bis ISO 1.600 bleibt die Tonwertabstufung mit über 160 von 256 möglichen Helligkeitswerten im guten Bereich, bis ISO 6.400 werden immerhin noch die Hälfte der Stufen ausgenutzt. Auch hier zeigt sich deutlich, wie die Bildqualität bei den ganz hohen Empfindlichkeiten dramatisch einbricht. Ab ISO 204.800 werden weniger als 32 Helligkeitsabstufungen dargestellt. Allein das zeigt schon, wie schlecht die Bilder bei diesen hohen Empfindlichkeiten sind.

Wie schon die D500 zeigt auch die D7500, die eine sehr ähnliche Bildqualität wie ihre große Schwester abliefert, eine relativ schlechte Farbtreue. Die Farben sind vor allem zu stark gesättigt, manche aber auch im Tonwert deutlich verschoben. So ist Cyan viel zu stark blaulastig, was natürlich für ein subjektiv schöneres Himmelblau sorgt. Auch sonst sind die Farben sehr warm und poppig. Wer seine Bilder nicht ohnehin in Raw aufnimmt, sollte sich das genauer anschauen und gegebenenfalls die umfangreichen Möglichkeiten, die die D7500 zur Anpassung bietet, nutzen. Die tatsächliche Farbtiefe jedenfalls ist bis ISO 800 mit über vier Millionen Farbabstufungen sehr gut und bleibt bis ISO 6.400 mit über zwei Millionen Farben gut. Auch hier zeigt sich, was bei hohen Empfindlichkeiten vom Bildinhalt übrigbleibt: Bei ISO 204.800 und höher weniger als 130.000 Farbabstufungen. Die Messwerte werden bei den hohen Empfindlichkeiten teilweise so schlecht, dass wir sie für eine sinnvolle Aufbereitung der Diagramme weglassen mussten. Manches Testchart wurde von der Auswertungssoftware nicht mehr im Rauschen gefunden.

Fazit

Die Nikon D7500 ist eine äußerst umfassend ausgestattete, trotz des Kunststoffgehäuses sehr robuste DSLR mit einer sehr guten Ergonomie und Bedienung. Vor allem ihre Leistungsfähigkeit ist hoch. Nicht nur der Autofokus ist schnell und flexibel (Ausnahme: Im Live-View ist der Autofokus nach wie vor langsam), sondern auch Serienbildrate und Ausdauer hoch. Zudem gelingt der D7500 der Spagat zwischen leistungsfähiger Kamera und Automatikfunktionen, falls sich der Fotograf nicht mit der Technik auseinandersetzen möchte. Mit Bluetooth und WLAN ist die drahtlos-Konnektivität für eine moderne Kamera gut, könnte von Nikon in der Funktionalität hingegen gerne noch deutlich ausgebaut werden. Die eigentlich sehr gute Bildqualität der Nikon D7500, die sich vor allem bis ISO 3.200 zeigt, wird etwas dadurch getrübt, dass sich die ganz hohen Empfindlichkeiten als reine Papiertiger mit völlig unbrauchbarer Bildqualität entpuppen. Mit knapp 1.500 Euro UVP ist die Nikon D7500 zwar nicht gerade billig, aber angesichts der Leistung insgesamt durchaus preiswert, zumal man sie bereits jetzt, kurz nach der Markteinführung, für knapp 1.300 Euro bekommen kann – ohne Objektiv, versteht sich. Das hier getestete Set mit dem 18-80 mm kostet einen knappen Tausender mehr.

  • Bild Die Nikon D7500 bietet nur noch ein SD/SDHC/SDXC UHS-I Speicherkartenfgach, das aber immerhin bis zu knapp 80 MByte/s schreibt. [Foto: MediaNord]

    Die Nikon D7500 bietet nur noch ein SD/SDHC/SDXC UHS-I Speicherkartenfgach, das aber immerhin bis zu knapp 80 MByte/s schreibt. [Foto: MediaNord]

  • Bild Das Stativgewinde der Nikon D7500 liegt in der optischen Achse. Einen Multifunktionsgriff gibt es jedoch im Gegensatz zum Vorgängermodell nicht mehr. [Foto: MediaNord]

    Das Stativgewinde der Nikon D7500 liegt in der optischen Achse. Einen Multifunktionsgriff gibt es jedoch im Gegensatz zum Vorgängermodell nicht mehr. [Foto: MediaNord]


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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Steckbrief

Steckbrief
HerstellerNikon
ModellD7500
SensorCMOS APS-C 23,6 x 15,8 mm (Cropfaktor 1,5)
21,5 Megapixel (physikalisch)
20,1 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch4,3 µm
Auflösung (max.)5.568 x 3.712 (3:2)
Video (max.)3.840 x 2.160 30p
ObjektivNikon AF-S 16-80 mm 2.8-4E ED VR (Zoom-Objektiv)
SpiegelreflexsucherPrismensucher, 100 Prozent Bildfeldabdeckung, 0,94-fache Vergrößerung (Sensor-bezogen), 0,63-fache Vergrößerung (KB-Äquiv.), 19 mm Augabstand, Dioptrienkorrektur von -2,0 bis 1,0 dpt, wechselbare Mattscheiben
Monitor3,2" (8,0 cm)
  Auflösung922.000 Bildpunkte
  kippbarja
  drehbar
  schwenkbar
  Touchscreenja
AV-AnschlussHDMI-Ausgang Mini (Typ C)
Vollautomatikja
Motivautomatik
Motivprogramme16
Programmautomatikja
Programmshiftja
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtungja
HDR-Funktionja
Panoramafunktionnein
BelichtungsmessungMatrix/Mehrfeld-Messung (180.000 Felder), Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
kürzeste Verschlusszeit1/8.000 s
Blitzeingebauter Blitz
  Synchronzeit1/320 s
  BlitzanschlussBlitzschuh: Nikon, Standard-Mittenkontakt
WLANja
NFC
GPSextern, dauerhafte Smartphone Verbindung|kabelgebunden oder Aufsteck-Empfänger
Fernauslöserja, Kabelauslöser, Infrarotauslöser, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahmeja
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC, UHS I)
Empfindlichkeit
  automatischISO 100-51.200
  manuellISO 50-1.640.000
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messungja
  Kelvin-Eingabeja
  Feinkorrekturja
Autofokusja
  Anzahl Messfelder51
15 Kreuzsensoren
36 Liniensensoren
  GeschwindigkeitPhasen-Autofokus: 0,20 s bis 0,36 s
Live-View-Autofokus: 0,81 s bis 1,27 s
  AF-HilfslichtLED
Abmessungen136 x 104 x 73 mm
Gewicht (betriebsbereit)718 g (nur Gehäuse)
1.198 g (mit Objektiv)
Stativgewindein optischer Achse
Zoom
  Zoomverstellungmanuell am Objektiv
Akkulaufzeit950 Aufnahmen (gem. CIPA-Standard)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

Kurzbewertung

  • Robustes (mit Spritzwasser und Staubschutz), gut verarbeitetes und ergonomisches Gehäuse
  • Schnelle und ausdauernde Serienbildfunktion
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr gute Bildqualität (bis ISO 3.200)
  • Kein optionaler Multifunktionsgriff erhältlich
  • Ungünstig platzierte Fn1-Taste
  • Suchereinblick für Brillenträger weniger geeignet
  • Höchste ISO-Empfindlichkeiten sind praktisch unbrauchbare Papiertiger

Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.