Kompakte Weitwinkel-Festbrennweite

Nikon Z 28 mm F2.8 nun auch im Standarddesign

2021-11-18 Nachdem das Nikon Z 28 mm F2.8 im Sommer 2021 zunächst als Special Edition (SE) und als Set-Objektiv der Retro-APS-C-Kamera Nikon Z fc auf den Markt kam, stellt der japanische Kamerahersteller nun auch die Standardedition vor. Während sie technisch identisch ist, besitzt sie ein anderes äußeres Design und ist sogar 60 Euro günstiger, denn seit kurzem wird die SE-Version auch einzeln verkauft. Die haben wir übrigens bereits sowohl am APS-C- als auch am Vollformat-Sensor getestet.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Mit einer Länge von vier und einen Durchmesser von sieben Zentimetern ist das Nikon Z 28 mm F2.8 das derzeit kompakteste Objektiv der Z-Serie und mit einem Gewicht von nur 155 Gramm auch das leichteste. [Foto: Nikon]

    Mit einer Länge von vier und einen Durchmesser von sieben Zentimetern ist das Nikon Z 28 mm F2.8 das derzeit kompakteste Objektiv der Z-Serie und mit einem Gewicht von nur 155 Gramm auch das leichteste. [Foto: Nikon]

  • Bild Das Nikon Z 28 mm F2.8 ist sogar gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet, besitzt jedoch lediglich ein Kunststoffbajonett. [Foto: Nikon]

    Das Nikon Z 28 mm F2.8 ist sogar gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet, besitzt jedoch lediglich ein Kunststoffbajonett. [Foto: Nikon]

  • Bild Der optische Aufbau des Nikon Z 28 mm F2.8 besteht aus neun Linsen, die in acht Gruppen angeordnet sind. Zwei asphärische Linsen sollen für eine hohe Bildqualität sorgen. [Foto: Nikon]

    Der optische Aufbau des Nikon Z 28 mm F2.8 besteht aus neun Linsen, die in acht Gruppen angeordnet sind. Zwei asphärische Linsen sollen für eine hohe Bildqualität sorgen. [Foto: Nikon]

Mit einer Länge von vier und einen Durchmesser von sieben Zentimetern ist das Nikon Z 28 mm F2.8 das derzeit kompakteste Objektiv der Z-Serie und mit einem Gewicht von nur 155 Gramm auch das leichteste. Es ist damit auch etwas kompakter und leichter als die SE-Variante, die zwei Millimeter mehr Durchmesser besitzt und 5 Gramm mehr auf die Waage bringt. Zwar besitzt das Objektiv lediglich ein Kunststoffbajonett, ist aber gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Dank des 52mm-Gewindes lassen sich Filter verwenden und die Blende besteht aus sieben abgerundeten Lamellen.

Der optische Aufbau besteht aus neun Linsen, die in acht Gruppen angeordnet sind. Zwei asphärische Linsen sollen für eine hohe Bildqualität sorgen. Das interne Multifokussystem bewegt zwei Linsenelemente, was für eine bessere Abbildungsleistung bis an die Naheinstellgrenze von 19 Zentimetern sorgen soll. Der maximale Abbildungsmaßstab beträgt dabei 1:5. Ab Mitte Dezember 2021 soll das Nikon Z 28 mm F2.8 zu einem Preis von knapp 280 Euro erhältlich sein. Damit ist es 60 Euro günstiger als die SE-Version, die seit kurzem auch einzeln angeboten wird. Unser Testbericht ist in den weiterführenden Links zu finden.

Hersteller Nikon
Modell Z 28 mm F2.8
Unverbindliche Preisempfehlung 279,00 €
Bajonettanschluss Nikon Z
Brennweite 28,0 mm
Lichtstärke (größte Blende) F2,8
Kleinste Blendenöffnung F16
KB-Vollformat ja
Linsensystem 9 Linsen in 8 Gruppen
inkl. ED und asphärische Linsen
Anzahl Blendenlamellen 7
Naheinstellgrenze 190 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz ja
Filtergewinde 52 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 70 x 43 mm
Objektivgewicht 155 g

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 43, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.