Ultraweitwinkelfestbrennweite für die Sony-Alpha-7-Familie

Zeiss kündigt Autofokusobjektiv Batis 2.8/18 mm für Sony-E-Bajonett an

2016-04-14 Mit dem Batis 2.8/18 mm kündigt Zeiss eine Ultraweitwinkelfestbrennweite für das Sony-E-System an, das die bisherigen FE- und Batis-Objektive ideal ergänzt. Bisher wurde diese Brennweite lediglich vom Sony FE 16-35 F4 Vario-Tessar ZA OSS abgedeckt. Das Batis bietet also eine Blende mehr Lichtstärke bei zwei Zentimetern weniger Länge und fast 200 Gramm weniger Gewicht. Wie alle Batis-Objektive besitzt das 2.8/18 mm einen Autofokus und ein OLED-Display zur Entfernungs- und Schärfentiefeanzeige.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Vier doppelseitig asphärische Linsen sowie sieben Sondergläser sollen für die hohe Bildqualität des Zeiss Batis 2.8/18 mm sorgen. [Foto: Zeiss]

    Vier doppelseitig asphärische Linsen sowie sieben Sondergläser sollen für die hohe Bildqualität des Zeiss Batis 2.8/18 mm sorgen. [Foto: Zeiss]

  • Bild Die Sonnenblende gehört beim Zeiss Batis 2.8/18 mm zum Lieferumfang und fügt sich perfekt ins Objektivdesign ein. Als Besonderheit bietet die Batis-Serie ein OLED-Display zur Anzeige der Entfernungseinstellung und Schärfentiefe. [Foto: Zeiss]

    Die Sonnenblende gehört beim Zeiss Batis 2.8/18 mm zum Lieferumfang und fügt sich perfekt ins Objektivdesign ein. Als Besonderheit bietet die Batis-Serie ein OLED-Display zur Anzeige der Entfernungseinstellung und Schärfentiefe. [Foto: Zeiss]

Das Zeiss Batis 2.8/18 mm ist als Distagon aufgebaut und besteht als elf Linsen in zehn Gruppen. Vier doppelseitig asphärische Linsen und sieben Sondergläser, zwei davon gehören zu den vier doppelseitig asphärischen Linsen, sollen für eine hohe Bildqualität über den kompletten Bildwinkel von 99 Grad diagonal sorgen. Die Fokussierung erfolgt mit Hilfe des Floating Elements Designs intern mit automatischem Antrieb. Zudem soll das Design für eine gleichbleibende Bildqualität bei allem Aufnahmeentfernungseinstellungen sorgen. Das Batis verfügt aber auch über einen manuellen Fokusring. Das Vollformatobjektiv unterstützt die Sony Alpha 7 Familie komplett wie ein originales Objektiv von Sony. Wie bei den bisherigen Batis-Objektiven zeigt ein OLED-Display anstelle einer analogen Fokusskala die eingestellte Entfernung sowie die Schärfentiefe an. Mit der Naheinstellgrenze von 25 Zentimetern (17 Zentimeter ab Frontlinse) wird ein maximaler Abbildungsmaßstab von 1:9,5 erreicht, womit sich ein 34 mal 22,7 Zentimeter kleines Motiv noch formatfüllend abbilden lässt.

Das gegen Spritzwasser und Staub geschützte Zeiss Batis 2.8/18 mm misst lediglich acht Zentimeter in der Länge und wiegt nur 330 Gramm. Dank des 77-mm-Filtergewindes lassen sich sogar optische Filter anschließen. Eine Streulichtblende gehört zum Lieferumfang, sie passt sich perfekt ins Objektivdesign ein. Ab Mai 2016 soll das Zeiss Batis 2.8/18 mm zu einem Preis von knapp 1.500 Euro in den Handel kommen, wobei laut Zeiss bereits jetzt Vorbestellungen entgegengenommen werden.

Hersteller Zeiss
Modell Batis 2.8/18 mm
Unverbindliche Preisempfehlung 1.499,00 €
Bajonettanschluss Sony E
Brennweite 18,0 mm
Lichtstärke (größte Blende) F2,8
Kleinste Blendenöffnung F22
KB-Vollformat ja
Linsensystem 11 Linsen in 10 Gruppen
inkl. ED und asphärische Linsen
Anzahl Blendenlamellen 9
Naheinstellgrenze 250 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz ja
Filtergewinde 77 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 78 x 80 mm
Objektivgewicht 330 g

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.