Vollformat-Systemkamera

Testbericht: Sony Alpha 7 III

2018-10-02 Die Alpha 7 III ist das neue Arbeitstier in der spiegellosen Vollformat-Mittelklasse von Sony. Für unter 2.500 Euro bietet sie einen 24 Megapixel auflösenden Kleinbildsensor, der zehn Serienbilder pro Sekunde aufzeichnet und 693 integrierte Phasen-Autofokus-Sensoren besitzt. Außerdem verspricht der Sensor-Shift-Bildstabilisator um bis zu 5 EV längere Belichtungszeiten ohne Verwacklungsunschärfen. Auch 4K-Videoaufnahmen beherrscht die kleine Sony Alpha 7 III. Im Test muss sie zeigen, was sie als Gesamtpaket taugt und wie es um die Bildqualität bestellt ist.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Sony Alpha 7 III will mit ihrem guten Preis-Leistungsverhältnis überzeugen. Für das Geld gibt es viel Ausstattung und Performance sowie Bildqualität. [Foto: MediaNord]

    Die Sony Alpha 7 III will mit ihrem guten Preis-Leistungsverhältnis überzeugen. Für das Geld gibt es viel Ausstattung und Performance sowie Bildqualität. [Foto: MediaNord]

Ergonomie und Verarbeitung

Wie schon bei der Alpha 9 und der Alpha 7R III kommt auch bei der Alpha 7 III das neue, verbesserte Gehäuse zum Einsatz. Es ist aus einer robusten Magnesiumlegierung gefertigt und gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Sony spricht zwar wie immer vorsichtigerweise nur von einer Feuchtigkeitsresistenz, aber im Gegensatz zum Vorgängermodell verfügt die Alpha 7 III beispielsweise auch am Batteriefach an der Kameraunterseite über eine Dichtung. Trotz der recht kompakten Abmessungen liegt die Sony gut in der Hand. Der Griff ist angenehm groß, man kann die Kamera entspannt in einer Hand halten ohne Angst haben zu müssen, dass sie einem entgleitet, selbst wenn man nicht hinten mit dem Daumen gegensichert. Die Daumenmulde ist ebenfalls wunderbar ausgeformt.

Zur Bedienung stehen zwei Einstellräder (eines am Griff für den Zeigefinger, eines auf der Rückseite als Daumenrad) zur Verfügung. Das Belichtungskorrekturrad hingegen hat Sony recht exponiert angebracht und die nötige Sicherung vergessen, so verstellt es sich viel zu leicht versehentlich. Zahlreiche Tasten sind programmierbar, aber sinnvoll vorbelegt. Nachteilig ist das nur, weil die Bedienung sich nicht so leicht selbst erklärt, da die Taste beispielsweise mit C1 statt der konkreten Funktion beschriftet ist. Auch ein Fokusjoystick sowie eine AF-On-Taste fehlen nicht. Das Fn-Schnellmenü lässt sich ebenfalls individualisieren. Das Hauptmenü besteht aus sechs Hauptkategorien, eine davon beinhaltet das "Mein Menü", in dem sich bevorzugte Menüeinstellungen ablegen lassen, damit man sie nicht im nicht allzu übersichtlich geratenen Hauptmenü suchen muss. Allein das Aufnahmemenü gliedert sich in zwei Hauptkategorien mit 14 und neun Menüseiten, die ihrerseits bis zu sechs Menüpunkte umfassen. Alleine die Autofokuseinstellungen umfassen vier Menüseiten, die Filmaufnahmeeinstellungen drei. Dass Sony im deutschen Menü viele unverständliche Abkürzungen verwendet, ist ebenfalls nicht förderlich, genauso wenig die teilweise nichtssagenden Hilfetexte, die mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten.

  • Bild Beim 2,36 Millionen Bildpunkte auflösenden Sucher sowie dem 921.000 Bildpunkten auflösenden Klapp-Touchscreen bietet die Sony Alpha 7 III für heutige Verhältnisse keine besonderen Auflösungen. [Foto: MediaNord]

    Beim 2,36 Millionen Bildpunkte auflösenden Sucher sowie dem 921.000 Bildpunkten auflösenden Klapp-Touchscreen bietet die Sony Alpha 7 III für heutige Verhältnisse keine besonderen Auflösungen. [Foto: MediaNord]

Beim Sucher hat sich Sony für Altbewährtes entschieden: Es kommt ein XGA-OLED mit 2,36 Millionen Bildpunkten Auflösung zum Einsatz, das selbstverständlich 100 Prozent des Bildfelds abdeckt und mit einem 0,78-fachen Faktor sehr anständig vergrößert. Der Sucher ist solide, aber heutzutage vor allem angesichts der Auflösung auch nicht mehr atemberaubend. Dank des Näherungssensors aktiviert sich der Sucher automatisch, sobald man die Kamera ans Auge nimmt. Beim rückwärtigen 7,5 Zentimeter großen Bildschirm handelt es sich um einen Touchscreen, der auch bei Verwendung des Suchers alternativ zum Fokusjoystick als Touchpad zum Verschieben des Autofokuspunkts verwendet werden kann. Zudem lässt sich der Bildschirm um über 90 Grad nach oben und gut 40 Grad nach unten neigen. Damit ermöglicht er bodennahe Aufnahmen sowie solche über die Köpfe von Menschenmengen hinweg, jedoch nur im Querformat. Mit einer Auflösung von 921.600 Bildpunkten bietet der Bildschirm allerdings auch nur "Hausmannskost". Immerhin leuchtet er im Modus "sonnig" äußerst hell und bleibt damit auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar.

Das Schnittstelleninterface auf der linken Kameraseite ist üppig ausgestattet, die Abdeckungen allerdings wirken etwas flimsig. Maximal zwei Schnittstellen stecken unter einer Abdeckung. Vorne oben sitzt einzig der 3,5 mm Stereoklinken-Mikrofonanschluss. Unter der anderen oberen Abdeckung stecken sowohl der Kopfhöreranschluss als auch die 4k-fähige Micro-HDMI-Schnittstelle. Die Wahl dieses wackligen, kleinen Steckers ist nicht unbedingt günstig, wenn man per HDMI extern Videos aufzeichnen möchte. Die untere Abdeckung beherbergt gleich zwei USB-Schnittstellen, was auf den ersten Blick verwundern mag. Bei der oberen Buchse handelt es sich um den modernen USB Typ C. Über diese Schnittstelle kann nicht nur die Speicherkarte mit etwa 80 MB/s ausgelesen werden (was für USB 3 "Superspeed" lächerlich langsam ist), sondern auch die Kamera dauerhaft mit Strom versorgt und der Akku geladen werden. Damit lässt sich die Alpha 7 III mobil äußerst gut mit Strom versorgen, beispielsweise mit einer leistungsfähigen Powerbank. Damit ist die Sony eine der wenigen Kameras, die sich dauerhaft im eingeschalteten Zustand über USB mit Strom versorgen lassen. Die untere USB-Schnittstelle ist ein normaler Micro-Anschluss. Auch hierüber kann der Akku geladen werden. Doch viel wichtiger ist die Möglichkeit, hier die Kabelfernbedienungen von Sony anschließen zu können, und zwar parallel zur Stromversorgung über die USB-3-Schnittstelle.

  • Bild Das Belichtungskorrekturrad der Sony Alpha 7 III, hier rechts unten, verstellt sich zu leicht, es fehlt die Sicherung. Das Programmwählrad hingegen rastet satt ein. [Foto: MediaNord]

    Das Belichtungskorrekturrad der Sony Alpha 7 III, hier rechts unten, verstellt sich zu leicht, es fehlt die Sicherung. Das Programmwählrad hingegen rastet satt ein. [Foto: MediaNord]

Mit dem neuen Gehäuse kommt auch der größere Akku NP-FZ100 zum Einsatz, womit über 700 Aufnahmen nach CIPA-Standard möglich sind. Das ist eine glatte Verdoppelung gegenüber der Alpha 7 II und aktueller Rekord unter den spiegellosen Systemkameras. Damit wird die Alpha 7 III das Manko spiegelloser Systemkameras los, dass der Akku vielen nicht lang genug hält. Allerdings erweist sich der elektronische Sucher gegenüber dem Touchscreen als echter Stromfresser: Mit EVF statt Bildschirm sinkt die Ausdauer um 100 Aufnahmen nach CIPA-Standard. Das Akkufach sitzt übrigens ausreichend weit weg vom in der optischen Achse angeordneten Stativgewinde. Die Alpha 7 III ist außerdem mit dem Hochformatgriff VG-C3EM kompatibel. Das Speicherkartenfach auf der Handgriffseite besitzt gleich zwei Steckplätze, wobei einer der SD-Schächte den schnellen UHS-II-Standard unterstützt, während der andere zu SD/SDHC/SDXC UHS I und den "guten" alten MemorySticks kompatibel ist.

Ausstattung

Als Kamera für ambitionierte Hobbyfotografen beschränkt sich die Sony Alpha 7 III auf wenige Automatiken. Dazu gehört beispielsweise der "Panikmodus" alias Vollautomatik. In diesem Modus ist selbst das Belichtungskorrekturrad außer Funktion, was Fehlbelichtungen ausschließt. Gleiches gilt für die wenigen Motivprogramme, die über die SCN-Stellung des satt rastenden Programmwählrads erreichbar sind. Hier gibt es Basisfunktionen wie Portät, Makro, Landschaft, Sport, Sonnenuntergang sowie Nachtszene mit und ohne Porträt. Den Hauptteil des Programmwählrads nehmen die klassischen Kreativprogramme P, A, S und M sowie die zwei Benutzerspeicher ein, in denen sich spezifische Aufnahmeeinstellungen ablegen und jederzeit schnell wieder abrufen lassen. Die ISO-Automatik arbeitet in jedem Modus, auch im manuellen. Eine Kombination mit der Belichtungskorrektur ist selbstverständlich möglich. Sowohl die niedrigste als auch die höchste Empfindlichkeit des ISO-Automatik-Arbeitsbereichs lassen sich einstellen. Die längste Verschlusszeit, ab der die Automatik die Empfindlichkeit hochsetzt, lässt sich sowohl von der Automatik bestimmen als auch manuell vorgeben. Beispielsweise 1/1.000 Sekunde, um schnelle Bewegungen bei Sportaufnahmen sicher einfrieren zu können.

Für die Fokussierung stehen, wie in der großen, auf Sportfotografie spezialisierten Alpha 9, 693 auf dem Sensor integrierte Phasen-Autofokuspunkte zur Verfügung, die 93 Prozent des Bildfelds abdecken. Ergänzt wird der Phasen-Autofokus von einem Kontrast-Autofokus mit 425 Messpunkten (so genannter Hybrid-Autofokus). Der Autofokus reagiert bereits ab -3 EV und soll gegenüber dem Vorgängermodell Alpha 7 II auf das Doppelte beschleunigt worden sein, auch im AF-C-Betrieb bei zehn Bildern pro Sekunde. Bestätigen kann unsere Labormessung das nicht, die Alpha 7 III benötigt sogar eine zehntel Sekunde länger zum Fokussieren von unendlich auf zwei Meter als die Alpha 7 II, was allerdings dem Objektiv geschuldet sein kann, denn bei der Alpha 7 III kam das 24-105 mm zum Einsatz, an der Alpha 7 II noch das 28-70 mm, mit dem auch die Alpha 7 III als günstiges Kit erhältlich ist. Nichtsdestotrotz bezieht sich diese Beschleunigung vermutlich vor allem auf das Verfolgen von Motiven im AF-C-Betrieb, und das funktioniert mit der Alpha 7 III wirklich sehr gut.  Ebenfalls von der Alpha 9 bekannt ist der Gesichts-Autofokus samt Augenerkennung, die auch im Tracking-Modus funktioniert.

  • Bild Als Testobjektiv an der Sony Alpha 7 III kam bei uns das Sony FE 24-105 mm F4 G OSS (SEL24105G) zum Einsatz. [Foto: MediaNord]

    Als Testobjektiv an der Sony Alpha 7 III kam bei uns das Sony FE 24-105 mm F4 G OSS (SEL24105G) zum Einsatz. [Foto: MediaNord]

Für die Bildstabilisierung ist der beweglich gelagerte Bildsensor zuständig. Die Effektivität steigt von 4,5 EV des Vorgängermodells auf 5 EV wie auch bei der Alpha 7R III und Alpha 9, wobei es sich um einen 5-Achsen-Bildstabilisator handelt, der also Schwenk- und Kippbewegungen nach oben/unten sowie links/rechts und auch Drehbewegungen ausgleicht. Bei Verwendung eines bildstabilisierten Objektivs, in unserem Fall das 24-105 mm F4 OSS, gleicht das Objektiv zwei Achsen aus (Kippbewegungen) und der Sensor die restlichen drei Achsen (Verschiebungen und Rotation). Das macht den Bildstabilisator vor allem bei längeren Brennweiten effektiver. Der Bildstabilisator arbeitet, sobald man den Auslöser halb drückt, was die Fokussierung vereinfacht. Von dem Sensor-Shift-Bildstabilisator profitieren übrigens alle Objektive, auch adaptierte manuelle Schätze oder Objektive anderer Hersteller. Es muss bei rein mechanisch arbeitenden Objektiven nur die Brennweite im Menü eingestellt werden, damit die Ausgleichsbewegungen mit der korrekten Amplitude erfolgen.

Das Herz der Alpha 7 III bildet ein neu entwickelter Kleinbild-Vollformatsensor (36 x 24 mm), der 24 Megapixel auflöst. Er ist in BSI-Technik gefertigt und bietet damit eine gegenüber dem Vorgängermodell verbesserte Lichtempfindlichkeit. Maximal sind ISO 204.800 möglich, die Basis-Empfindlichkeit liegt bei ISO 100, der normale Empfindlichkeitsbereich geht bis ISO 51.200, als Erweiterung kann für Fotos auf bis zu ISO 50 herab und ISO 204.800 heraufgestuft werden. Im Übrigen wird der Sensor schneller ausgelesen als beim Vorgängermodell, was dem Rolling-Shutter-Effekt entgegenwirkt, denn die Alpha 7 III bietet selbstverständlich auch einen lautlosen elektronischen Verschluss. Die kürzeste Verschlusszeit liegt, unabhängig von der Wahl der Verschlusstechnik, bei 1/8.000 Sekunde. Auch eine Kombination aus elektronischem und mechanischem Verschluss ist möglich. Der elektronische erste Verschlussvorhang reduziert Vibrationen bei der Auslösung. Die Blitzsynchronzeit beträgt 1/250 Sekunde, wobei die Sony Alpha 7 III zwar keinen integrierten Blitz, wohl aber den Sony Multiinterface-Blitzschuh bietet, über den sich diverses Zubehör anschließen lässt.

Die Serienbildrate beträgt laut unserer Messung sowohl in JPEG als auch Raw (14 Bit, verlustfrei komprimiert) je 9,9 Bilder pro Sekunde für 148 JEPG- beziehungsweise 120 Raw-Bilder in Folge. Damit bleibt die JPEG-Serienbildanzahl hinter den von Sony versprochenen Werten zurück, vermutlich, weil diese nicht mit der Einstellung "Extrafine" erfolgten wie unsere Messung. Dafür ist die Raw-Serienbildleistung sogar deutlich besser als versprochen. Im Dauerlauf übertrifft die Alpha 7 III in Raw mit 4,9 Bildern pro Sekunde sogar deutlich die Leistung bei JPEG, wo nur magere 1,5 Bildern pro Sekunde erreicht werden. Der Grund ist vermutlich die aufwändige Bildaufbereitung in JPEG inklusive der Korrektur von Objektivfehlern. Das führt auch zur langsamen Leerung des Serienbildpuffers, was in JPEG 75 s dauert, in Raw hingegen nur 13 Sekunden. Zu verdanken ist die gute Serienbildleistung, vor allem die lange Ausdauer, nicht nur dem leistungsfähigen Bionz X Bildprozessor, sondern vor allem dem ihm zur Seite stehenden Front-End-LSI als Beschleunigereinheit mit großem Pufferspeicher (siehe auch weiterführende Links). Als Flaschenhals der Serienbildfunktion entpuppt sich, wie so oft bei Sony, das Speicherkarteninterface. Trotz des theoretisch sehr schnellen UHS-II-SDHC/SDXC-Speicherkartenslots, in dem eine passende Sony SF-G-Speicherkarte mit 299 MB/s Schreibgeschwindigkeit steckte, kommt die Alpha 7 III nicht so richtig aus dem Quark. Die maximale Schreibrate beträgt nur knapp 120 MB/s und lässt damit viel Potential liegen. Mit schnellerem Interface wären in Raw schnelle Bildserien denkbar, bis die Speicherkarte voll ist.

  • Bild Das Stativgewinde der Sony Alpha 7 III sitzt in der optischen Achse und weit genug vom Akkufach entfernt. [Foto: MediaNord]

    Das Stativgewinde der Sony Alpha 7 III sitzt in der optischen Achse und weit genug vom Akkufach entfernt. [Foto: MediaNord]

Videos nimmt die Sony Alpha 7 III in 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) auf. Zwecks Oversamplings wird der Sensor in 6K ausgelesen, was zu einer höheren Bildqualität führen soll. Dabei geht auch nur der Bildwinkel vom Beschnitt des 3:2-Sensorformats auf das 16:9-Filmformat verloren, die Sensorbreite wird also vollständig genutzt. Die Speicherung erfolgt mit bis zu 100 Mbit/s in hoher Qualität. Auch 4K-HDR-Videos kann die Alpha 7 III direkt erzeugen, der Dynamikumfang beträgt dann laut Sony 14 Blendenstufen. Die Videos entsprechend dem HLG (Hybrid Log Gamma) Standard, sind also mit normalen HDR-fähigen 4K-Fernsehern abspielbar. Des Weiteren werden S-Log2, S-Log3, Gamma Display Assist, Zebra und Proxy-Recording unterstützt. Für den Ton stehen ein integriertes Stereomikrofon sowie ein Mikrofonanschluss, beide mit Pegelanzeige und Aussteuerung, zur Verfügung. Auch ein Kopfhöreranschluss für die Tonkontrolle fehlt nicht. In Full-HD nimmt die Alpha 7 III sogar bis zu 120 Bilder pro Sekunde für vier- bis fünffache Slow-Motion-Effekte auf, dabei bleibt der Tracking-Autofokus selbstverständlich aktiv. Er ist wie im Serienbildmodus sogar speziell anpassbar in der Reaktionsgeschwindigkeit und Empfindlichkeit.

Für die Drahtlosverbindung stehen sowohl WLAN als auch Bluetooth zur Verfügung. Bluetooth erlaubt eine stromsparende, dauerhafte Verbindung zu einem Smartphone, um die Positionsdaten zu übertragen und direkt bei der Aufnahme in die EXIF-Daten der Bilder zu speichern. Per WLAN können größere Datenmengen (Bilder) zu einem Smartphone, Computer oder sogar per FTP übertragen werden. Auch eine Fernsteuerung der Kamera via Smartphone-App inklusive Livbildübertragung und Einstellung der Aufnahmeparameter ist möglich. Weitere Details sind unserem Fototipp in den weiterführenden Links zu entnehmen.

Fortsetzung auf Seite 2

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 40, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.