Kompaktkamera mit großem Sensor

Testbericht: Canon PowerShot G7 X Mark III

Seite 2 von 2, vom 2019-09-17 (Autor: Benjamin Kirchheim)Zur Seite 1 wechseln

Auch der Raw-Burst-Modus mit 30 Bildern pro Sekunde für 70 Bilder in Folge erreicht seine Versprechen teilweise nicht. Zwar kamen wir sogar auf 30,5 Bilder pro Sekunde, allerdings nur für 41 Aufnahmen in Folge. Ohnehin unterliegt der Modus zahlreichen Einschränkungen, so arbeitet er etwa nur mit elektronischem statt mechanischem Verschluss, mit Ausnahme des manuellen Belichtungsmodus wird mit ISO-Automatik aufgenommen und die Bilder landen in einer großen Datei, aus der sie sich nur im Wiedergabemodus der Kamera oder mit der Canon-DPP-Software auf dem PC extrahieren lassen. Ohnehin fehlt es dem noch recht neuen Raw-Format CR3 der aktuellsten Canon-Modelle noch an breiter Unterstützung auf dem Softwaremarkt. Hier sollte man sich gegebenenfalls vorher informieren.

Bei der Videofunktion hat die Canon G7 X Mark III nicht nur zur Konkurrenz aufgeschlossen, sondern bietet sogar Funktionen, die man in anderen Modellen gar nicht oder nur in höheren Klassen findet. Dennoch gibt es hier durchaus Kritik beziehungsweise Verbesserungspotential. Den Stereo-Mikrofonanschluss beispielsweise kann man zwar loben, aber um die Anbringung des Mikrofons hat sich Canon keine Gedanken gemacht, denn ein passender ISO-Schuh (Blitzschuh) fehlt. So muss man sich die Kompaktheit der Kamera mit irgendwelchen Käfigen, Armen o. ä. "kaputt" machen, falls man kein Ansteckmikrofon verwendet.

  • Bild Das Stativgewinde der Canon PowerShot G7 X Mark III sitzt leider sowohl außerhalb der optischen Achse, als auch zu dicht am Speicherkarten- und Akkufach. [Foto: MediaNord]

    Das Stativgewinde der Canon PowerShot G7 X Mark III sitzt leider sowohl außerhalb der optischen Achse, als auch zu dicht am Speicherkarten- und Akkufach. [Foto: MediaNord]

Die Videoauflösung erreicht 4K mit wahlweise 30 oder 25 Bildern pro Sekunde, wobei die volle Sensorbreite ausgenutzt wird. Das optische Zoom und der Bildstabilisator arbeiten weiter, wobei das Zoom langsam und kaum hörbar arbeitet. Der Autofokus ist ebenfalls kaum hörbar, aber seine Arbeit wird bei 4K-Auflösung dafür deutlich sichtbar, was wir nicht positiv meinen. Zwar konnten wir die von einigen Verkäufern bemängelte langsame bis gar nicht erfolgende Fokussierung auf Gesichter nicht nachvollziehen, das funktioniert durchaus, aber der Fokus reagiert etwas träge und stellt nur langsam scharf. Hier merkt man deutlich, dass er rein kontrastbasiert arbeitet, denn manchmal wird das Bild sogar erst unschärfer, bis die Kamera das bemerkt und die Fokusrichtung ändert.

Mit dem seit 16. Oktober 2019 bereitstehenden Firmwareupdate 1.1.0 behebt Canon das Problem des trägen Video-Autofokus', indem nun zwei Modi zur Verfügung stehen: Modus 1 reagiert schneller auf Änderungen, während Modus 2 dem bisherigen Verhalten entspricht. Nähere Informationen und ein Downloadlink sind in unserer Meldung zu finden.

Leider ist die Cliplänge der 4K-Videoaufnahmen auf gut zehn Minuten begrenzt. Unsere Kamera überhitzte dabei nicht, sondern wurde bei rund 24 Grad Celsius Umgebungstemperatur nur handwarm. Es kann aber nicht Schaden, der Kamera durch Abklappen des Bildschirms mehr Luft an der Rückseite zuzuführen. In Full-HD-Auflösung sind 25, 30, 50 und 60 Bilder pro Sekunde für knapp 30 Minuten am Stück möglich, im Highspeed-Modus auch 120 Bilder pro Sekunde. Die Bildwiederholraten hängen davon ab, ob man das Videosystem auf PAL oder NTSC einstellt. Etwas umständlich ist auch, dass mittels der Videoaufnahmetaste zwar in jedem Modus gefilmt werden kann, aber nur in Full-HD. Für die volle Bandbreite der Einstellungen inklusive 4K-Aufnahmen, HDR-Videos und manueller Belichtung muss man auf dem Programmwählrad den Videomodus einstellen. Auch der Automatik-Videomodus mit Motiverkennung filmt nur in Full-HD.

Im Wiedergabemodus stehen einige Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bilder lassen sich nicht nur drehen oder beschneiden, auch Filter lassen sich darüberlegen. Wer Raw-Aufnahmen angefertigt hat, kann diese zudem in der Kamera in ein JPEG verwandeln. Dabei können auf Wunsch eigene Einstellungen vorgenommen werden, etwa um die Helligkeit, den Weißabgleich, die Rauschunterdrückung und andere Parameter anzupassen.

  • Bild Das Metallgehäuse der Canon PowerShot G7 X Mark III besitzt einen Kunststoffeinsatz für die WLAN-Antenne. Der Blitz muss manuell entriegelt werden. Neu und außergewöhnlich in dieser Klasse, aber begrüßenswert, ist der 3,5 mm Mikrofonanschluss. [Foto: MediaNord]

    Das Metallgehäuse der Canon PowerShot G7 X Mark III besitzt einen Kunststoffeinsatz für die WLAN-Antenne. Der Blitz muss manuell entriegelt werden. Neu und außergewöhnlich in dieser Klasse, aber begrüßenswert, ist der 3,5 mm Mikrofonanschluss. [Foto: MediaNord]

  • Bild An Schnittstellen hat die Canon PowerShot G7 X Mark III außerdem Micro-HDMI und USB-C zu bieten. [Foto: MediaNord]

    An Schnittstellen hat die Canon PowerShot G7 X Mark III außerdem Micro-HDMI und USB-C zu bieten. [Foto: MediaNord]

  • Bild Mit dem richtigen USB-Netzteil kann die Canon PowerShot G7 X Mark III sogar mit Strom versorgt werden. Die Kamera ist hier aber sehr wählerisch, mit einem simplen 2-Ampere-Netzteil lädt nicht einmal der Akku. [Foto: MediaNord]

    Mit dem richtigen USB-Netzteil kann die Canon PowerShot G7 X Mark III sogar mit Strom versorgt werden. Die Kamera ist hier aber sehr wählerisch, mit einem simplen 2-Ampere-Netzteil lädt nicht einmal der Akku. [Foto: MediaNord]

Dank eingebautem WLAN und Bluetooth lassen sich die Aufnahmen auf Smartphones, Tablets oder Computer überspielen. Mit Hilfe der App von Canon kann zudem die Kamera inklusive Livebildübertragung ferngesteuert werden. Mehr Details dazu sind unserem Fototipp in den weiterführenden Links zu entnehmen. Dank Bluetooth kann auch das GPS eines Smartphones für das Geotagging verwendet werden. Als Besonderheit bietet die G7 X Mark III zudem eine Live-Stream-Funktion via YouTube an. Gestreamt wird dabei maximal in Full-HD-Auflösung bei 25 oder 30 Bildern pro Sekunde und mit sechs Megabit pro Sekunde, eine parallele Aufzeichnung auf die Speicherkarte erfolgt nicht. Das Setup gestaltet sich jedoch etwas umständlich, da man nicht nur die entsprechenden Funktionen auf YouTube aktivieren muss, sondern auch ein Konto im Image Gateway von Canon erstellen und konfigurieren muss.

Bildqualität

Vor inzwischen über sieben Jahren trat Sony mit der RX100 eine kleine Revolution los, wie wir inzwischen wissen. Bis dahin galt die Bildqualität von Kompaktkameras als nicht besonders gut und wer eine hohe Bildqualität wollte, musste zu einer Systemkamera greifen. Doch der für eine Kompaktkamera mit 13,2 mal 8,8 Millimetern relativ große 1"-Sensor änderte das und sorgt dafür, dass heutzutage vor allem mit solchen Kompaktkameras für die Hersteller noch gute Gewinne und sogar Wachstumsraten möglich sind.

Ebenfalls mit einem lichtstarken Objektiv sowie einem 1"-Sensor ausgestattet, verspricht auch die Canon PowerShot G7 X Mark III eine ebenso hohe Bildqualität, die fast an eine Systemkamera herankommt. Für eine genauere Untersuchung musste sich die G7 X Mark III unserem Labortest unterziehen. Die ausführlichen Ergebnisse, auf denen unsere folgenden Betrachtungen beruhen, sind wie immer kostenpflichtig über die weiterführenden Links abrufbar. Der Labortest enthält nicht nur Diagramme, sondern auch beschreibende Texte und ist als PDF herunterladbar. Auch Original-Testbilder (in JPG und CR3) aus dem Labor bieten wir als kostenpflichtigen Download an. Der Labortest kann sowohl im Einzelabruf für 1,40 Euro als auch im Rahmen einer Prepaid-Flatrate ab umgerechnet 2,08 Euro pro Monat erworben werden. Die Flatrate bietet zudem den Zugriff auf das Testarchiv mit über 1.800 Labortests und die Testbilder. Übrigens wird durch den Kauf das Projekt digitalkamera.de mit den vielen kostenlosen Inhalten, wie etwa diesem Test, unterstützt.

  • Bild Canon PowerShot G7 X Mark III. [Foto: MediaNord]

    Canon PowerShot G7 X Mark III. [Foto: MediaNord]

Die Randabdunklung der Canon PowerShot G7 X Mark III ist mit maximal 0,4 EV beziehungsweise unter 25 Prozent ebenso vernachlässigbar wie die Verzeichnung, die im Weitwinkel mit unter einem Prozent Tonnenform sehr gering und bei längeren Brennweiten überhaupt nicht mehr vorhanden ist. Selbst Farbsäume spielen mit weniger als einem halben Pixel im Maximum keine praktische Rolle. Einzige Ausnahme sind die maximalen Farbsäume im Weitwinkel am Bildrand, die mit bis zu knapp über einem Pixel bei genauem Hinschauen etwas sichtbar werden können.

Schaut man sich die Auflösungsmessung des 20-Megapixel-Sensors bei 50 Prozent Kantenkontrast (MTF50) an, so offenbaren sich doch einige Schwächen des Objektivs. Im Bildzentrum erreicht die Canon noch bei allen Brennweiten eine hohe Auflösung von 50 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) im Kleinbildäquivalent und mehr (58 lp/mm Maximum bei 49 mm F2,8). Am Bildrand sieht die Geschichte schon ganz anders aus. Im Weitwinkel sind gerade einmal magere 22 lp/mm drin. Das bedeutet nicht nur einen ziemlich hohen Randabfall von 65 Prozent im Maximum, sondern auch, dass die Bildecken bei Ausdrucken größer als 20 mal 30 Zentimeter weicher werden.

Bei mittlerer Brennweite von 50 Millimetern entsprechend Kleinbild werden immerhin 39 lp/mm am Bildrand erreicht, wofür man allerdings auf F4 bis F8 abblenden muss. Das ist auch unsere Empfehlung für hoch aufgelöste, gleichmäßig scharfe Fotos: 50 mm und F4 oder 5,6. Bei Offenblende sind es nämlich nur knapp 31 lp/mm am Bildrand. Bei Telebrennweite wird ein Maximum von 42 lp/mm am Bildrand erreicht, und zwar im recht großen Blendenbereich von F4 bis F8. Auch hier eignen sich vor allem F4 und F5,6 sehr gut für gleichmäßig hoch aufgelöste Aufnahmen von der Bildmitte bis zum Bildrand. Jenseits von F5,6 wird in der Bildmitte und jenseits von F8 auch am Bildrand die Beugung sichtbar beziehungsweise sie reduziert die Auflösung deutlich. F8 und F11 sollte man bei der G7 X Mark III also eher sparsam einsetzen.

Der 1"-Sensor ist aber nicht nur für seine hohe Auflösung "berühmt", sondern auch für sein gutes Rauschverhalten selbst bei höheren Empfindlichkeiten; jedenfalls sofern der Kamerahersteller die Bildaufbereitung gut abgestimmt hat. So bietet manche 1"-Kamera selbst bei ISO 800 oder 1.600 eine noch brauchbare Bildqualität mit annehmbarer Auflösung und geringem Rauschen. Um es kurz zu machen: Die Canon PowerShot G7 X Mark III gehört nicht dazu. Der Signal-Rauschabstand startet bei ISO 125 mit noch guten 43 dB, oberhalb von ISO 800 wird jedoch die kritische Marke von 35 dB unterschritten. Während die Canon das Farbrauschen gut im Griff hat, steigt das Helligkeitsrauschen oberhalb von ISO 400 stetig an und wird spätestens ab ISO 1.600 leicht sichtbar. Viel entscheidender ist aber die korrespondierende Texturschärfe, mit der das Auflösungsvermögen feinster Details bei allen Empfindlichkeiten gemessen wird. Oberhalb von ISO 200 sinkt der Messwert bereits, oberhalb von ISO 800 sackt er deutlicher ab. Bis ISO 800 sind die Bilder noch ganz gut, werden darüber aber sichtbar weicher. Oberhalb von ISO 1.600 gibt es praktisch nur noch verrauschten Matsch.

  • Bild Mit 265 Aufnahmen bietet der kleine Lithium-Ionen-Akku der Canon PowerShot G7 X Mark III eine gerade noch ausreichende Ausdauer. Das Speicherkartenfach hingegen schluckt auch richtig große SDXC-Karten. [Foto: MediaNord]

    Mit 265 Aufnahmen bietet der kleine Lithium-Ionen-Akku der Canon PowerShot G7 X Mark III eine gerade noch ausreichende Ausdauer. Das Speicherkartenfach hingegen schluckt auch richtig große SDXC-Karten. [Foto: MediaNord]

Damit hängt die Canon um locker eine Blendenstufe hinter den besten 1"-Sensor-Kameras zurück, die bis ISO 1.600 eine noch annehmbare Bildqualität liefern können. Aber immerhin ist sie etwas besser als das Vorgängermodell. In Raw kann man eine bessere Balance aus Rauschen und Detailgrad herausholen. Man kann in JPEG zwar auch die Rauschunterdrückung in der Kamera zurückfahren, da die Canon aber bei höheren Empfindlichkeiten trotz weniger Detailgrad stärker rauscht als die Konkurrenz, wird das Rauschen nur noch störender sichtbar.

Immerhin bietet die G7 X Mark III eine sehr hohe Eingangsdynamik, die von fast 13 Blendenstufen bei ISO 125 bis ISO 800 mit elf Blendenstufen nur gering abfällt und sich damit auf höchstem Niveau bewegt. Erst oberhalb von ISO 3.200 sackt der Wert unter immer noch gute zehn Blendenstufen ab. Die Tonwertkurve verläuft für eine knackige Bildwiedergabe stark angesteilt. Der Ausgangs-Tonwertumfang fällt über die Empfindlichkeiten ähnlich steil ab wie die Texturschärfe. Der kritische Wert von 160 Helligkeitsstufen wird oberhalb von ISO 800 unterschritten. Farben hingegen gibt die Canon recht präzise wieder. Selbst die stärksten Abweichungen liegen nur knapp über dem noch tolerierbaren Wert. Der manuelle Weißabgleich arbeitet hinreichend genau und sogar die Farbtiefe ist erfreulich hoch. Bis ISO 400 werden über acht Millionen Farben differenziert, bis ISO 3.200 sind es immer noch gute über zwei Millionen Farben. Der kleine Pop-Up-Blitz führt übrigens laut Labormessung zu einem deutlichen Helligkeits-Randabfall von über 1,7 Blendenstufen beziehungsweise gut 70 Prozent. Es empfiehlt sich also, für ausgeleuchtete Bildecken ein wenig am Zoom zu drehen.

Fazit

Äußerlich ist die Canon PowerShot G7 X Mark III eine äußerst gelungene Kamera. Sie bietet ein robustes und griffiges Gehäuse mit kompakten Abmessungen und verpackt darin sogar ein etwas größeres Zoom als die Konkurrenz, ohne auf Lichtstärke zu verzichten. Der Autofokus und die Kamera generell arbeiten flott, die Bedienung ist eingängig und wirklich wichtige Funktionen vermisst man eigentlich nicht, bis auf vielleicht einen Blitzschuh oder einen Sucher. Etwas enttäuschend ist hingegen die Bildqualität. Dabei stellt nicht nur das im Weitwinkel nicht sonderlich randscharfe Objektiv ein Problem dar, sondern auch die im Vergleich zur Konkurrenz bei höheren ISO-Empfindlichkeiten nicht so gute Bildqualität. Die Rauschunterdrückung schafft es spätestens ab ISO 1.600 viele Details wegzubügeln, aber das Rauschen nicht. Immerhin hat die Videofunktion aufgeschlossen und bietet sogar außergewöhnliche Optionen wie Live-Streaming oder einen Mikrofonanschluss, wobei jedoch aufgrund des fehlenden Blitzschuhs Zubehör zur Mikrofonmontage nötig ist, bei dem wiederum die Kompaktheit der Kamera auf der Strecke bleibt.

Kurzbewertung

  • Trotz der Kompaktheit einigermaßen ergonomisches Gehäuse
  • Um bis zu 180 Grad klappbarer Touchscreen
  • Lichtstarkes Objektiv mit mehr Zoomumfang als bei der Konkurrenz
  • Hoher Dynamikumfang
  • Im Bildzentrum hoch auflösendes Objektiv
  • Bei höheren ISO wenig Details und trotzdem sichtbares Rauschen
  • Hoher Randabfall der Auflösung
  • Weder Blitzschuh noch Sucher

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Steckbrief

Hersteller Canon
Modell PowerShot G7 X Mark III
Sensor CMOS 1" 13,2 x 8,8 mm (Cropfaktor 2,7)
20,9 Megapixel (physikalisch)
20,1 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch 2,4 µm
Auflösung (max.) 5.472 x 3.648 (3:2)
Video (max.) 3.840 x 2.160 30p
Objektiv F1,8-2,8/24-100mm
Filtergewinde Kein Filtergewinde eingebaut
Monitor 3,0" (7,5 cm)
  Auflösung 1.040.000 Bildpunkte
  kippbar ja
  drehbar
  schwenkbar
  Touchscreen ja
AV-Anschluss HDMI-Ausgang Micro (Typ D)
Vollautomatik ja
Motivautomatik ja
Motivprogramme 13
Programmautomatik ja
Programmshift ja
Blendenautomatik ja
Zeitautomatik ja
Manuell ja
Bulb-Langzeitbelichtung ja
HDR-Funktion ja
Panoramafunktion ja, Schwenkpanorama
Belichtungsmessung Mehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
kürzeste Verschlusszeit 1/2.000 s
Blitz eingebaut
  Synchronzeit 1/2.000 s
  Blitzanschluss
WLAN ja
NFC ja
GPS extern, dauerhafte Smartphone Verbindung
Fernauslöser ja, Bluetooth-Auslöser, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahme
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC, UHS I)
  automatisch ISO 125-12.800
  manuell ISO 125-25.600
  automatisch ja
  manuelle Messung ja
  Kelvin-Eingabe ja
  Feinkorrektur ja
Autofokus ja
  Anzahl Messfelder 31 Kontrastsensoren
  Geschwindigkeit 0,16 bis 0,21 s
  AF-Hilfslicht LED
Abmessungen (BxHxT) 106 x 61 x 41 mm
Gewicht (betriebsbereit) 303 g
Stativgewinde außerhalb der optischen Achse
  Zoomverstellung Objektivring (motorisch), Ringwippe (motorisch)
Akkulaufzeit 265 Aufnahmen gem. CIPA-Standard

DXOMARK Logo

Die Bildqualität in unseren Tests ermitteln wir seit 2011 mit DXOMARK Analyzer.

Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 44, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.