Bildbearbeitungsprofis

Übersicht aktuelle TFT-Monitore

2007-04-17 Einen Bildschirm kauft man mit dem Computer, und damit das Budget nicht überstrapaziert wird, spart man dabei häufig. Der Monitor scheint manchmal ein notwendiges Übel, das man "halt auch noch braucht". Dabei vergisst man gerne, dass der Monitor das Schaufenster zu den Pixeln unserer Fotos ist und je besser und farbgetreuer er diese darstellen kann, desto weniger Ärger hat man mit dem Farbmanagement und letztendlich mit dem Drucken. Dafür möchten wir auch unsere Leser sensibilisieren und sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten, wie bisher schon für alles weitere Zubehör zum Digital Imaging praktiziert. Daher werden wir ab sofort auch neue Monitore in unseren News vorstellen, die speziell für die Bildbearbeitung auf den Markt kommen. Als Einstieg in die Monitorthematik haben wir eine Übersicht an aktuellen, speziell für Fotografen geeigneten TFT-Monitoren zusammengestellt.  (Daniela Schmid)

TFT-Monitore sind mittlerweile bei allen Herstellern Standard. Auf den Websites von LaCie, NEC, Quato und Eizo sind gar keine Röhrenmonitore (CRT = Cathode Ray Tube) mehr zu finden, und die Auswahl bei Samsung und Viewsonic hält sich im Vergleich zu den TFT-Kollegen in Grenzen. Wir möchten an dieser Stelle nicht in die Diskussion TFT contra CRT einsteigen. Dazu lesen Sie bitte unseren Fototipp vom 06.12.2006 (Link siehe unten). Anhand der Marktlage und der Qualitäten der TFTs ist ein Ende der CRT-Ära allerdings früher oder später absehbar. Die technischen Errungenschaften der TFTs in den vergangenen Jahren haben sie an den CRTs vorbeiziehen lassen. War vor zwei Jahren ein Blickwinkel von 170° und ein Kontrastumfang von 500:1 kaum erhältlich, so ist dies heute Standard. Auf der Seite von DisplaySearch (siehe weiterführende Links) ist sogar schon davon die Rede, dass es nicht mehr um CRT versus TFT geht, sondern der Trend zur Frage geht, welches Format besser ist – 4:3 oder 16:10. Wir möchten uns hier auf neuere Produkte konzentrieren, die untereinander vergleichbar sind. Die Wahl ist deshalb auf die Kategorie 20/21-Zoll-Displays gefallen, die beide Formfaktoren enthalten.

Das A&O für Fotografen ist und bleibt das Farbmanagement. Der Bildschirm muss farbtreu anzeigen, was die Kamera aufgenommen hat, und der Drucker soll die Bilder genauso ausgeben. Viele Monitore werden heutzutage mit Kalibrationssoftware oder sogar Messgeräten geliefert. Ein guter Monitor verfügt über eine hardwareseitige Kalibration mittels Look Up Tables (LUTs). Raimar Kuhen-Burger, Farbexperte und Produktmanager bei Quato, erklärt: "Beste Ergebnisse sind sowieso nur mit hardwarekalibrierten Monitoren erreichbar, denn nur diese können den Monitor über die gesamte Tonwertkurve exakt vermessen und justieren. Softwarekalibrationen können mit Hilfe des OSD nur RGB für 100% (Weiß) justieren. Die vorhandenen Unlinearitäten muss die Software – also das Profil – herausrechnen. Dabei treten mindestens 5-10% Verlust je Kanal auf – in den meisten Fällen sogar noch mehr." Generell gilt, je mehr Justagemöglichkeiten beispielsweise im Gamma der Monitor ermöglicht, desto besser kann man ihn auf seine persönlichen Bedürfnisse anpassen. Das setzt natürlich voraus, dass man sich mit den Einstellungen auskennt. Wer davon keine Ahnung hat, darf sich ruhig auf Monitore verlassen, die das automatisch übernehmen, bzw. bei denen die Software dafür sorgt. Denn das ist allemal besser, als wenn man sich überhaupt nicht um das Monitorfarbmanagement kümmert. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Paneltechnologie des Monitors. Als besonders hochwertig werden hauptsächlich Super-IPS und Super-PVA-Displays angesehen. S-IPS gilt als blickwinkel- und farbstabiler, haben aber einen helleren Schwarzpunkt und schalten die Flüssigkeitskristalle langsamer. Die anderen Monitormerkmale wie Kontrastverhältnis, Helligkeit und Reaktionszeit, die oft besonders hervorgehoben werden, sind zwar wichtig, für die Fotografie erfüllen aber mittlerweile alle neueren Modelle die Mindestvoraussetzungen. Auf die Reaktionszeit sollte man achten, wenn man außerdem noch Videobearbeitung macht oder Spiele über den Monitor laufen lässt.

Eizo CG210N [Foto: Eizo] Von der Marke Eizo, im Vertrieb bei Avnet Technology Solutions GmbH Nettetal, haben wir zwei Monitore ausgewählt, die beide ihre Vorteile haben. Der CE210W mit 16:10-Format ist besonders für die Fotografen geeignet, die das Breitbildformat auch in ihrer Kamera einsetzen. So kann man bei der Bildbetrachtung die volle Größe des Monitors nutzen. Außerdem bietet der CE210W für seine Klasse ein äußerst hohes Kontrastverhältnis von 1000:1 und einen Blickwinkel von 178° vertikal und horizontal. Durch die direkte Hintergrundbeleuchtung sollen Farbkontrast und Graustufen bis in die Ecken gleichmäßig sein. Die Auflösung liegt bei 1.680 x 1.050 Bildpunkten. Die im Lieferumfang enthaltene Eizo ColorNavigator CE-Software gibt die Helligkeit zwischen 80 und 400 cd/m² (Candela pro Quadratmeter), die Farbtemperatur zwischen 4.000 und 10.000 Kelvin und den Gammawert zwischen 1 und 2,6 vor. Die Messung mit einem Spektralfotometer oder Colorimeter (beide nicht im Lieferumfang) kann dann innerhalb von fünf Minuten automatisch erfolgen. Die Hardwarekalibrierung von Helligkeit, Weißpunkt und Gamma erfolgt mit 14-Bit, während die Farbwiedergabe über eine interne 10-Bit-Look-Up-Table (LUT) gesteuert wird. Dies trifft auch auf den CG210N zu. Mit der Software ColorNavigator sind manuelle Farb- und Tonwertsteuerungen möglich. Sättigung und Intensität aller sechs Grundfarben (RGBCMY) können getrennt gesteuert werden, genau wie Weißbalance, Schwarzwert und Gamma. Für die weiche, fließende und exakte Tonwert-Gradation werden für jede RGB-Farbe bei der Herstellung die Gradationen von 0 bis 255 eingemessen, was spätere benutzerspezifische Einstellungen erleichtert. Der CG210N ist mit 1.800 EUR ganze 800 EUR teurer als der CE210W. Dieses Geld lohnt es auszugeben, wenn man Wert auf die ganz exakte Regelung der Einstellungen und der exakten Vermessung bei der Herstellung legt. Ansonsten ist der CE210W rein von der Ausstattung und vom Preis her gesehen ein sehr vernünftiges Angebot. Eizo bietet beide Modelle im Bundle mit dem Colorimeter DTP94 von X-Rite an. Der CG210N kostet dann 1.940 EUR und der CE210W 1.150 EUR.

Lacie 320 Hood [Foto: LaCie] Die 300er-Serie von LaCie ist schon eine Weile auf dem Markt, aber trotzdem noch aktuell und von den Zahlen her nicht schlecht. Mit 50 Watt Leistung in Betrieb gehört er zu den sparsamsten Modellen in der Auflistung. Der kleinere Pixelabstand von 0,255 mm verschafft dem LaCie Vorteile bei der Schärfendarstellung gegenüber anderen Monitoren mit einem Abstand von 0,27 mm. Die Auflösung liegt bei 1.600 x 1.200 Pixeln, das Kontrastverhältnis bei 700:1 und die Helligkeit bei 250 cd/m². Die Gammakorrektur wird mit einer 12-Bit LUT gesteuert. Im Lieferumfang ist das LaCie easyHood enthalten, eine Monitorabdeckung, die das Umgebungslicht ausblenden soll, ferner die blue eye pro-Software zur Farbkalibration und eine Software zur Nutzung der 90°-Pivot-Funktion für Windows, mit der man Porträts hochformatig am Monitor bearbeiten kann. Die Farbverwaltung in der Software ermöglicht laut LaCie die Kalibration und Erzeugung eines ICC-Profils mit nur einem Klick (ICC = International Color Consortium). Manuelle Feineinstellung ist möglich, und man kann mit einem Referenzprofil abgleichen beziehungsweise zwischen mehreren Farbumgebungen hin und her schalten. Gemessen am Standard von Röhrenmonitoren deckt der 320 von LaCie 72 Prozent des Farbspektrums von NTSC ab. NTSC (National Television Systems Comitee) ist der Farbübertragungssystem des Farbfernsehens auf dem amerikanischen Kontinent und in Teilen Asiens. In Europa wird PAL (Phase Alternating Line) verwendet.

NEC 2650 [Foto: NEC] Die beiden Kandidaten von NEC sind der Multisynch 2190UXp Photo Edition und der SpectraView 2190. In der Photo Edition bietet NEC den Monitor zusammen mit der Kalibrierungs- und Profilierungssoftware NEC SpectraView Profiler PE (Photo Edition) und einem Colorimeter an. Außer für den Mutisynch 2190UXp gibt es das Bundle noch für den 1990SXi und den 2090UXi. Statt normalerweise 850 EUR kostet der 2190UXp dann 1.160 EUR. Dafür hat der Fotograf, was er zum perfekten Farbmanagement braucht. Der 2190UXp gehört zu den Monitoren im Feld mit dem höchsten Kontrastverhältnis 1.000:1. Auch der Betrachtungswinkel liegt mit 178° am oberen Ende der Skala. Von der Leuchtstärke her liegt er gut im Mittelfeld, und der Stromverbrauch hält sich mit 60 Watt in Grenzen. Der 2190UXp ist mit AmbiBright ausgestattet, einem integrierten Lichtsensor, der sich den Umgebungslichtverhältnissen anpassen kann. Für Farbmanagement bietet der Monitor von sich aus keine Hilfen, deshalb ist es sinnvoll, auf das Bundle mit Software und Colorimeter zurückzugreifen. Der SpectraView 2190 greift hinsichtlich korrekter Farbdarstellung von Haus aus etwas höher, was man auch am Preis von 1.830 EUR erkennen kann. Er verfügt über Hardware-Kalibrierung mit 12-Bit LUT für 36-Bit Farbkontrolle und Gammakorrektur. Die Profiler Software SpectraView ist bereits im Lieferumfang enthalten, ebenso wie eine Monitorblende. Die Reaktionszeit ist beim SpectraView neben Quato die langsamste im Feld. Er braucht 10 Millisekunden für die Umwandlung von Grau nach Grau und entsprechend 20 für Schwarz-Weiß-Schwarz. Alle anderen Monitore haben Werte von 8 bzw. 16 ms. Für die Fotografie hat das keine Auswirkungen. Wer den Monitor noch zum Spielen oder für die Videobearbeitung nutzt, sollte über dieses Feature  nachdenken. Ansonsten ist der Monitor recht sparsam, was den Energieverbrauch angeht.

Quato IP213excel [Foto: Quato] Das Modell von Quatographic (Quato) kommt aus einer Firma, die sich mit Haut und Haaren dem Farbmanagement verschrieben hat. Gestartet 1987 als reiner Macintosh-Peripherie-Anbieter, hat sich Quato heute auf Monitore und Scanner und deren Farbverbindlichkeit konzentriert.  Der Intelli Proof 213 excellence ist entsprechend ganz darauf ausgerichtet. Er gehört zu den so genannten Wide Color Gamut-Displays. Gamut steht für Farbraum und Wide Gamut-Monitore bilden ISO Coated nahezu vollständig ab. Um das verstehen zu können, muss ein klein wenig in die Drucktechnik einsteigen. ISO Coated steht für die Anforderungen, die der Offsetdruck auf matt oder glänzend gestrichenem Papier stellt. Das beinhaltet den Offset-Druck auf ungestrichenem Papier (ISO Uncoated) und den Zeitungsdruck (ISO Uncoated Yellowish) und wird daher als Standard genommen. TFTs, die nicht zur Gruppe der Wide-Gamut-Displays gehören, stellen ISO Coated in der Regel bis zu 90 Prozent dar. Probleme gibt es bei voll gesättigtem Gelb oder Cyan. Die fast vollständige Wiedergabe der klassischen Drucksysteme erlaubt aussagekräftige Softproofs. Somit eignet sich der Intelli Proof 213 excellence besonders für diejenigen Fotografen, die ihre Bilder selbst für den Druck vorbereiten und sich auf die Farbverbindlichkeit ihrer Hardware verlassen müssen. Um das zu erreichen, verfügt der 213 über eine integrierte, automatische Hardwarekalibrationsfunktion, die Luminanz, Weißpunkt und Gammakorrektur mit 36 bit Genauigkeit (3 x 12 bit LUT) direkt im Monitor steuert. Die im Lieferumfang enthaltene Kalibrationssoftware iColor testet die Kalibrationsgenauigkeit, die Graubalance, die Flächenhomogenität und die Softproofqualität anhand des Zertifizierungs-Tools UGRA-DACT. Die UGRA ist das Schweizer Kompetenzzentrum für Medien- und Druckereitechnologie, die neben der Fogra (Forschungsgesellschaft Druck e.V)., ihrem deutschen Pendant, ISO-Normen für die Medienbranche erarbeitet. Diese Normen werden als allgemein für das Farbmanagement verbindlich angesehen. Der IP213 besitzt ein IPS-Display, was von Quato als das einzig Farbstabile angesehen wird. "TN-Panel verfälschen Farben bei Blickwinkeländerung sehr stark, und MVA/PVA Panel neigen dazu, dass Weiß gelblich wird und zwar die Helligkeit an sich gleich bleibt, aber die Farben an Sättigung verlieren. Das Auge ist gegenüber Helligkeitsfehlern bei Farben deutlich toleranter als gegenüber Farbfehlern. Darum nutzt Quato nur farbstabile Panel, während Office Monitore aus Kostengründen ausschließlich TN oder VA benutzen, die nur helligkeitsstabil sind", sagt Raimar Kuhnen-Burger von Quato.

Samsung SyncMaster XL20  [Foto: Samsung] Samsungs Modell Synchmaster XL20 fällt besonders durch sein LED-Backlight als Alternative zur sonst üblichen CCFL-Lampe auf (CCFL = Cold Cathode Flourescent Light). Mit dieser und einer 10-bit-LUT soll der Synchmaster einen 32 Prozent größeren Farbraum aufzeigen als herkömmliche TFTs. NTSC wäre damit zu 114 % abgedeckt. Der Monitor wurde bereits im Herbst vergangenen Jahres eingeführt, es gab jedoch anfangs bei den Koreanern Probleme mit der Lieferung. Die Produktion des Monitors mit Backlight-LED war nicht schnell genug. Das ist jetzt kein Problem mehr. "Der Synchmaster XL20 wird ab April in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen," verspricht Jürgen Reinhard, Produkt Manager bei Samsung. LEDs haben noch weitere Vorteile: Die Monitore können damit leichter und etwas weniger dick gebaut werden, sie sind im Gegensatz zu CCFL-Lampen quecksilber- und bleifrei, und sie reagieren schneller und haben einen flexibleren Weißpunkt. Der XL20 unterstützt sRGB und Adobe RGB. Das PVA-Panel erreicht einen Kontrast von 1000:1, einen Blickwinkel von 178° und eine Helligkeit von 250 cd/m². Im Lieferumfang sind ein Blendschutz aus Aluminium und das Eye One Display 2 von Gretag Macbeth enthalten. Der Preis liegt bei 1.600 EUR.

VP2130b [Foto: Viewsonic] Last but not least kommen die beiden Modelle VP2030b und VP2130b vom amerikanischen Hersteller Viewsonic, wobei die 20 und die 21 jeweils für die Zollzahl der Bilddiagonale steht. Die VP-Serie ist Viewsonics Profilinie, die speziell für Farbtreue im grafischen Bereich entwickelt wurde. Beide Modelle werden mit der Perfect Suite ausgeliefert, einer Management-Software, mit der sich die Bildqualität und die Farben per Mausklick einstellen lassen. Auch eine Diebstahlsicherung mit Pin-Code-System ist darin enthalten. Ein Wizard-Assistent führt mit Erläuterungen und Testbildern durch die Kalibration, wobei jede Grundfarbe mit 8 bit angesteuert wird. "Über den Punkt 'User RGB' können die Farbwerte für die Grundfarben Rot, Grün und Blau separat justiert werden,“ erklärt Markus Schmitz von united communications. Die Kalibrierung wird dabei per Augenmaß vorgenommen. Es ist ratsam, sich für die exakten Einstellungen ein Farbmessgerät zusätzlich anzuschaffen. Da die Viewsonic-Modelle mit 615 und 900 EUR in der Auswahl zu den günstigsten gehören, sollte diese zusätzliche Anschaffung noch im Budget enthalten sein. Die beiden Modelle stellen den sRGB-Farbraum dar, haben ein hohes Kontrastverhältnis von 1.000:1 und eine kundenfreundliche Regelung bei Pixelfehlern: Wenn nur ein Subpixel konstant hell aufleuchtet, was die häufigste Ursache für Fehler bei TFT-Monitoren ist, wird das Display innerhalb eines bestimmten Zeitraumes umgetauscht. Drei Subpixel (Rot, Blau und Grün) ergeben ein Pixel. Die Regel, die sonst bei allen Herstellern das Austauschen regelt, ist die ISO-Norm 13406-2, die fünf defekte Subpixel pro 1 Mio. Pixel zulässt. Ansonsten legt Viewsonic großen Wert auf Ergonomie. Beide Monitore können mittels Pivotfunktion um 90° in den Porträtmodus gedreht werden, sie sind neig- und schwenkbar und höhenverstellbar. Diese Eigenschaften erfüllen die meisten Modelle in unserer Übersicht. Details zu sämtlichen Modellen entnehmen Sie bitte der unten stehenden Tabelle.

Die Monitore, die auf dem Markt zu haben sind, sind oft zwar nicht ganz billig, aber gut ausgestattet und in der hier vorgestellten Klasse ziemlich hochwertig. Als Fotograf haben Sie mit einem der gezeigten Modelle gute Grundvoraussetzungen. Voll ausgeschöpft werden kann die Leistung der Monitore aber nur mit entsprechendem Farbmanagement. Kalibrieren Sie Ihren Monitor einmal im Monat und achten Sie darauf, dass die Kalibrationswerte mit den Eckwerten des in Photoshop eingestellten Arbeitsfarbraums übereinstimmen. Das verhindert Verluste durch Weißpunkt- und Gammatransformation.

Eizo CG210N [Foto: Eizo]   Eizo CE210W  [Foto: Eizo] Lacie 320 Hood [Foto: LaCie] NEC 2190 UXp  [Foto: NEC] NEC 2650 [Foto: NEC]
Hersteller Eizo Eizo LaCie NEC NEC
Modell CG210N CE210W 320 LCD Multisynch
2190UXp
Photo Edition
Spectra View 2190
Panel-Technologie AS-IPS S-PVA A-TW-IPS S-PVA SA-SFT
Größe (Zoll) 21,3 21,1 20 21,3 21,3
Formfaktor 4:3 16:10 4:3 4:3 4:3
Pixelabstand (mm) 0,27 0,27 0,255 0,27 0,27
Betrachtungswinkel
horizontal und vertikal
170° 178° 178° 178° 178°
Kontrastverhältnis 550:1 1000:1 700:1 1000:1 500:1
Leuchtstärke (cd/m²) 250 450 280 300 250
Reaktionszeit
(grey-to-grey/
Schwarz-Weiß-Schwarz)
8/16 ms 8/16 ms  8/16  ms 8/16 ms 10/20 ms
Farben (Mio.) 16,7 16,7 16,8 16,77 16,77
Farbraum sRGB sRGB sRGB sRGB sRGB
Auflösung (opt.) 1.600 x 1.200 1.680 x 1.050 1.600 x 1.200 1.600 x 1.200 1.600 x 1.200
Anschlüsse DVI-I 29 pol
zweifach
DVI-I 29 pol
zweifach
DVI-D
DVI-I
D-sub 15 pin
DVI-D
DVI-I
D-sub 15 pin
DVI-D
DVI-I
D-sub 15 pin
USB 2.0 1 Upstream
2 Downstream
1 Upstream
2 Downstream
k. A. k. A. k. A.
Leistung in Betrieb (Watt)  65 80 50

60

50
Abmessungen B x T x H (mm) 472 x 209 x 459-541 501 x 230 x 341-460 415-565 x 247x 439 646,8 x 247,3 x
424,8 – 574,8 (Querformat)
464,8 x 247,3 x
424,8 – 574,8 (Querformat)
Gewicht inkl. Standfuß (kg) 10,2 8,2 9,7 10,7 10,9
Höhenverstellung (mm) 82 118 150 150 150
Bildschirmneigung 40° nach hinten 5 bis 60° -50 bis +30° -5 bis +30° -5 bis +30°
Bildschirm drehbar rechts/links 35° -172° bis +172° -170 bis +170° -170 bis +170° -170 bis +170°
Pivot-/Porträt-Funktion
(drehbar im Uhrzeigersinn)
90° 90° 90° 90°
Farbvarianten Lichtgrau
Schwarz
Weiß
Silber
Schwarz
Blau
 
 
Hellgrau
Silber
Schwarz
Schwarz

Hardwareseitige Kalibration (LUT) 10-bit-LUT mit
14 bit Rechen-
genauigkeit
10-bit-LUT mit
14 bit Rechen-genauigkeit 
12-bit-LUT mit
16 bit Rechen-genauigkeit
 
keine

12-Bit-LUT für
36 Bit-Farbkontrolle und Gammakorrektur
Kalibrationssoftware ColorNavigator
(Mac OS 9 und X,
Windows ab 2000)
ColorNavigator
(Mac OS 9 und X,
Windows ab 2000)
blue eye pro SpectraView Profiler Software SpectraView
Profiler Software
Farbmessgerät nein nein optional nein nein
Besonderheiten Messung des
Umgebungslichtes
AmbiBright Lichtsensor AmbiBright
Lichtsensor
Extras Monitorblende Monitorblende
Garantie/Service 5 Jahre vor Ort
Austauschservice
5 Jahre vor Ort
Austauschservice
3 Jahre mit
Geräte-Vorabtausch
3 Jahre 3 Jahre
Preis 1.800 EUR 1.000 EUR 1.370 EUR 1.160 EUR 1.830 EUR
 
 
Quato IP213excel [Foto: Quato] Samsung SyncMaster XL20  [Foto: Samsung] Viewsonic VP2130b [Foto: Viewsonic] Viewsonic VP2030b [Foto: Viewsonic]
Hersteller Quato Samsung Viewsonic Viewsonic
Modell Intelli Proof 213E Synchmaster XL20 VP2130b VP2030b
Panel-Technologie Wide Color Garmut Dual
Domain S-IPS
A-SI TFT/VA PVA MVA
Größe (Zoll) 21,3 20,1 21,3 20,1
Formfaktor 4:3 4:3 4:3 4:3
Pixelabstand (mm) 0,27 0,255 0,27 0,255
Betrachtungswinkel
horizontal und vertikal
170° 178° 178° 170°
Kontrastverhältnis 550:1 600:1 1000:1 1000:1
Leuchtstärke (cd/m²) 250 250 300 300
Reaktionszeit
(grey-to-grey/
Schwarz-Weiß-Schwarz)
12,5/25 ms 8/16 ms 8/16 ms  8/16 ms 
Farben (Mio.) 1.000 16,7 16,7 16,7
Farbraum ISO Coated
ECI-RGB
Adobe RGB
sRGB
sRGB sRGB
Auflösung (opt.) 1.600 x 1.200 1.600 x 1.200 1.600 x 1.200 1.600 x 1.200
Anschlüsse DVi-D
VGA
DVI-I
DVI-D
DVI-I
mini D-sub
15polig
DVI-I
mini D-sub 15polig
USB 2.0 USB-Port für die
Kalibration
interner USB 2.0-Hub
(1 up, 2 down)
2.0 Hub (1 upstream, 2 downstream)
 
1 upstream, 4 downstream
1 upstream, 4 downstream
Leistung in Betrieb (Watt) 80 85 57

52

Abmessungen B x T x H (mm) 535 x 220 x 520 448 x 220 x 390,8  468 x 315 x 403 - 539 468 x 315 x
403 - 538
 
Gewicht inkl. Standfuß (kg) 15 11,7 9,2 9
Höhenverstellung (mm) 60 ja 135 135
Bildschirmneigung -5 bis +35° k. A. -5 bis +20° -5 bis +20°
Bildschirm drehbar rechts/links -90 bis +90° k. A. 135°
rechts/links
135°
rechts/links
Pivot-/Porträt-Funktion
(drehbar im Uhrzeigersinn)
90° 90° 90° 90°
Farbvarianten Anthrazit Schwarz Nachtgrau Nachtgrau
Hardwareseitige Kalibration (LUT) 3x12 LUT, 36 bit (3x12 bit) Hardwareauflösung,
48 bit (3x16 bit)
Kalibrationspräzision,
integriertes UGRA
DACT
10-bit-LUT 8-bit-Ansteuerung
pro Grundfarbe
8-bit-Ansteuerung
pro Grundfarbe
Kalibrationssoftware iCOlor Entsprechend zu Messgerät Software Perfect Suite Software Perfect Suite
Farbmessgerät Keines Eye-One-Display 2 von Gretag MacBeth Keines Keines
Besonderheiten LED Backlight Unit
Extras Monitorblende Monitorblende
Garantie/Service 60 Monate vor Ort 3 Jahre mit vor-Ort-Ausstauschservice und Leihgerät 3 Jahre
(zu Austausch siehe Website)
3 Jahre (zu Austausch siehe Website)
Preis Auf Anfrage 1.600 EUR 900 EUR 615 EUR

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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.