Mit 79-Punkt Autofokus und Bildstabilisator

Sony präsentiert SLT Alpha 68 für ambitionierte Hobbyfotografen

2015-11-05 Im März 2016 bekommt die Alpha-Serie mit fest stehendem Spiegel "SLT" und Sony-A-Bajonett mit der SLT Alpha 68 Nachwuchs. Die Alpha 68 richtet sich an ambitionierte Fotografen und wartet mit einem 24 Megapixel auflösenden APS-C-Sensor, 79-Punkt-Autofokus, acht Serienbildern pro Sekunde sowie einer Full-HD-Videofunktion auf. Zudem sorgt der eingebaute Bildstabilisator mit seinem beweglich gelagerten Bildsensor dafür, dass jedes angesetzte Objektiv stabilisiert wird.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Dank teildurchlässigen Spiegels arbeiten die 79 Autofokussensoren der Sony Alpha SLT-A68 auch bei acht Bildern pro Sekunde schnellen Serienbildaufnahmen unterbrechungsfrei. [Foto: Sony]

    Dank teildurchlässigen Spiegels arbeiten die 79 Autofokussensoren der Sony Alpha SLT-A68 auch bei acht Bildern pro Sekunde schnellen Serienbildaufnahmen unterbrechungsfrei. [Foto: Sony]

  • Bild Auf der Rückseite besitzt die Sony Alpha SLT-A68 ein zweites Einstellrad sowie einen 1,4 Millionen Bildpunkte auflösenden elektronischen Sucher. [Foto: Sony]

    Auf der Rückseite besitzt die Sony Alpha SLT-A68 ein zweites Einstellrad sowie einen 1,4 Millionen Bildpunkte auflösenden elektronischen Sucher. [Foto: Sony]

  • Bild Das Stativgewinde sitzt bei der Sony Alpha SLT-A68 zwar in der optischen Achse, das Volumen des Handgriffs wird aber nicht für den Akku genutzt. [Foto: Sony]

    Das Stativgewinde sitzt bei der Sony Alpha SLT-A68 zwar in der optischen Achse, das Volumen des Handgriffs wird aber nicht für den Akku genutzt. [Foto: Sony]

  • Bild Der APS-C-Sensor der Sony Alpha SLT-A68 löst 24 Megapixel auf und ist zur Bildstabilisierung aller angesetzten Objektive beweglich gelagert. [Foto: Sony]

    Der APS-C-Sensor der Sony Alpha SLT-A68 löst 24 Megapixel auf und ist zur Bildstabilisierung aller angesetzten Objektive beweglich gelagert. [Foto: Sony]

Sony positioniert die Alpha 68 als kleines Schwestermodell der Alpha 77 II beziehungsweise als großes Schwestermodell des preiswerten Verkaufsschlagers Alpha 58. Als Modell der SLT-Serie verfügt die Alpha 68 über einen feststehenden, teildurchlässigen Spiegel und das Sony-A-Bajonett, das einst von Minolta übernommen wurde. Somit gibt es eine besonders breite Palette an kompatiblen Objektiven nicht nur von Sony, sondern auch von Minolta. Der feststehende, teildurchlässige Spiegel lenkt einen Teil des Lichts permanent auf den Autofokussensor, während der Großteil des Lichts auf den APS-C-großen CMOS-Bildsensor mit seinen 24 Megapixeln Auflösung fällt. Somit kann die Alpha 68 permanent ein Livebild erzeugen und gleichzeitig arbeitet der mit 79 Messsensoren ausgestattete Phasen-Autofokus ebenfalls unterbrechungsfrei.

Von den 79 Messsensoren sind 15 als Kreuzsensoren ausgeführt, einer wiederum ist für F2,8 lichtstarke Objektive optimiert. Bis zu einem Umgebungslicht von -2 EV arbeitet der Autofokus noch. Zudem ist der Autofokus in der Lage, Bewegungen von Motiven vorauszuberechnen und so den Autofokus auch bei acht Serienbildern pro Sekunde ständig nachzuführen. Durch den feststehenden, teildurchlässigen Spiegel arbeitet der Autofokus im Gegensatz zu DSLRs oder spiegellosen Systemkameras unterbrechungsfrei. Dies kommt auch dem Autofokus bei Videoaufnahmen zu Gute, die in Full-HD-Auflösung mit bis zu 50 Mbit/s im XAVC-S-Format auf die SD-Karte gespeichert werden. Für die schnelle Datenverarbeitung sorgt der Bionz-X-Bildprozessor, der im Bereich von ISO 100 bis 25.600 für detailreiche, rauscharme Bilder sorgen soll.

  • Bild Ab März 2016 soll die Sony Alpha SLT-A68 wahlweise mit oder ohne Setobjektiv 18-55 mm SAM II erhältlich sein. [Foto: Sony]

    Ab März 2016 soll die Sony Alpha SLT-A68 wahlweise mit oder ohne Setobjektiv 18-55 mm SAM II erhältlich sein. [Foto: Sony]

  • Bild Auf der Oberseite der Sony Alpha SLT-A68 informiert ein beleuchtbares Status-Display über die wichtigsten Aufnahmeparameter. [Foto: Sony]

    Auf der Oberseite der Sony Alpha SLT-A68 informiert ein beleuchtbares Status-Display über die wichtigsten Aufnahmeparameter. [Foto: Sony]

  • Bild An der Seite bietet die Sony Alpha SLT-A68 zahlreiche Schnittstellen. [Foto: Sony]

    An der Seite bietet die Sony Alpha SLT-A68 zahlreiche Schnittstellen. [Foto: Sony]

  • Bild Die SD-Speicherkarte wird bei der Sony Alpha SLT-A68 seitlich entnommen. [Foto: Sony]

    Die SD-Speicherkarte wird bei der Sony Alpha SLT-A68 seitlich entnommen. [Foto: Sony]

  • Bild Der bewegliche 2,7"-Bildschirm der Sony Alpha SLT-A68 lässt sich um 135 Grad nach oben und 55 Grad nach unten klappen. [Foto: Sony]

    Der bewegliche 2,7"-Bildschirm der Sony Alpha SLT-A68 lässt sich um 135 Grad nach oben und 55 Grad nach unten klappen. [Foto: Sony]

Der elektronische Sucher der Sony Alpha 68 löst 1,4 Millionen Bildpunkte auf und arbeitet mit einem OLED. Der rückwärtige Monitor fällt mit einer Diagonalen von 2,7 Zoll (entspricht etwa 6,9 Zentimeter) hingegen etwas mickrig aus. Er lässt sich um 135 Grad nach oben sowie um 55 Grad nach unten klappen und löst gut 0,46 Millionen Bildpunkte auf. Auf der Oberseite befindet sich ein weiteres, beleuchtbares Display, das über die wichtigsten Aufnahmeeinstellungen informiert. Zwei Einstellräder sowie zehn individuell belegbare Tasten sollen für eine gut anpassbare und schnelle Bedienung sorgen. Ein weiteres wichtiges Ausstattungsmerkmal ist der zur Bildstabilisierung beweglich gelagerte Bildsensor, mit dem jedes angesetzte Objektiv stabilisiert werden kann.

Darüber hinaus verfügt die A68 über einen eingebauten Blitz und einen Multi-Interface-Zubehörschuh, über den sich nicht nur externe Blitzgeräte an die Kamera anschließen lassen. Eine zusätzliche Multi-Schnittstelle erlaubt den Anschluss von weiterem Zubehör. Noch bis zum März 2016 muss man sich gedulden, bevor die Sony SLT Alpha 68 für knapp 600 Euro bei den Händlern steht. Im Set mit dem 18-55 mm II liegt der Preis bei rund 700 Euro.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.