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Ricoh stellt mit der Pentax Q-S1 das Nachfolgemodell der Q7 vor

2014-08-05 Ricoh, Eigentümer der Marke Pentax, bringt mit der Q-S1 ein leicht überarbeitetes Nachfolgemodell der Q7 auf den Markt. Beim Q-System handelt es sich um die spiegellosen Systemkameras mit den kleinsten Sensoren am Markt, dafür fallen die Objektive besonders kompakt aus. Die Q-S1 besitzt einen 1/1,7"-CMOS-Sensor mit einer Größe von etwa 7,6 mal 5,7 Millimeter, der Crop-Faktor gegenüber Kleinbild beträgt 4,6.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Pentax Q-S1 besitzt als Nachfolgemodell der Q7 vor allem ein neu designtes Gehäuse ohne Handgriff, dafür aber mit einem zusätzlichen vorderen Einstellrad. [Foto: Ricoh]

    Die Pentax Q-S1 besitzt als Nachfolgemodell der Q7 vor allem ein neu designtes Gehäuse ohne Handgriff, dafür aber mit einem zusätzlichen vorderen Einstellrad. [Foto: Ricoh]

  • Bild Der rückwärtig belichtete 1/1,7" CMOS Sensor der Pentax Q-S1 misst 7,6 mal 5,7 Millimeter, damit beträgt der Crop-Faktor gegenüber Kleinbild 4,6. [Foto: Ricoh]

    Der rückwärtig belichtete 1/1,7" CMOS Sensor der Pentax Q-S1 misst 7,6 mal 5,7 Millimeter, damit beträgt der Crop-Faktor gegenüber Kleinbild 4,6. [Foto: Ricoh]

  • Bild Auf der Rückseite besitzt die Pentax Q-S1 einen 7,5 Zentimeter großen Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten Auflösung. [Foto: Ricoh]

    Auf der Rückseite besitzt die Pentax Q-S1 einen 7,5 Zentimeter großen Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten Auflösung. [Foto: Ricoh]

Der zwölf Megapixel auflösende Bildsensor soll dank rückwärtig belichteter Technologie besonders lichtempfindlich sein, die ISO-Empfindlichkeit lässt sich von 100 auf bis zu 12.800 hochregeln. Der Bildsensor ist beweglich gelagert, wodurch die Kamera einen eingebauten Bildstabilisator besitzt. Zudem soll die Technologie "Dust Removal II" für eine automatische Sensorreinigung mittels Ultraschallbewegungen sorgen, eine spezielle Beschichtung des Sensors lässt Schmutz ohnehin nur schwer anhaften. Für das Q-System gibt es aktuell acht Objektive, die Hälfte davon sind allerdings so genannte "Toy Lenses", die keine ernstzunehmende Bildqualität besitzen, sondern eher zum Spaß gedacht sind. Bei den vier Objektiven handelt es sich um ein Standardzoom, ein Telezoom, ein Ultraweitwinkelzoom sowie eine lichtstarke Normal-Festbrennweite. Wer möchte, kann mittels Adapter sogar seine K-Objektive an die Q-S1 anschließen. Den Spieltrieb des Fotografen sollen dann auch neun Smart Effekte sowie 17 Digitalfilter unterstreichen, die sich individuell kombinieren lassen. Außerdem bietet die Q-S1 zahlreiche Automatik- und Motivprogramme, erlaubt aber auch eine halbautomatische sowie manuelle Belichtungssteuerung, zudem lassen sich die Aufnahmen neben JPEG auch im Rohdatenformat DNG speichern.

Gegenüber der Q7 soll sich der Autofokus verbessert haben, er arbeitet aber nach wie vor mit 25 Messfeldern. Er erlaubt nun eine Fokusnachverfolgung während einer laufen Videoaufnahme in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) bei 30 Bildern pro Sekunde. Geblieben ist es beim fest verbauten 7,5 Zentimeter Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten Auflösung, einen elektronischen Sucher gibt es nicht. Der eingebaute Blitz kann sowohl eingeklappt als auch ausgefahren gezündet werden, zudem lassen sich über den TTL-Blitzschuh die großen Systemblitzgeräte der Pentax-DSLRs nutzen. WLAN unterstützt die spiegellose Systemkamera zwar nicht direkt, aber Eye-Fi-Karten lassen sich explizit verwenden und werden von der Kamera unterstützt; so unterbricht etwa das Ausschalten der Kamera die Bildübertragung nicht.

  • Bild In den vier Farben Schwarz, Weiß, Champagner und Gunmetal-Rot ist die Pentax Q-S1 ab September 2014 lieferbar. [Foto: Ricoh]

    In den vier Farben Schwarz, Weiß, Champagner und Gunmetal-Rot ist die Pentax Q-S1 ab September 2014 lieferbar. [Foto: Ricoh]

  • Bild Mit vier bis sechs Wochen Lieferzeit lässt sich die Pentax Q-S1 in 40 Farbkombinationen beim Händler bestellen. [Foto: Ricoh]

    Mit vier bis sechs Wochen Lieferzeit lässt sich die Pentax Q-S1 in 40 Farbkombinationen beim Händler bestellen. [Foto: Ricoh]

Das Gehäuse ist nun etwas schlichter designt, der kleine Handgriff ist zu Gunsten eines vorderen Einstellrads wegrationalisiert worden. Das Gehäuse gibt es standardmäßig in den vier Farben Schwarz, Gunmetal mit roter Belederung, Weiß und Champagner-Gold. Zudem lässt sich die Kamera in 40 verschiedenen Farbvarianten, jeweils einer Kombination aus Gehäusefarbe (Schwarz, Gunmetal, Silber, Weiß und Champagner) und Belederungsfarbe, direkt beim Händler mit etwa vier bis sechs Wochen Lieferzeit bestellen. Ab September 2014 soll die Q-S1 zu einem Preis von knapp 350 Euro erhältlich sein. Für das Set mit dem 5-15 mm F2.8-4.5 Standardzoom (23-69 mm entsprechend Kleinbild) ruft Ricoh einen Preis von knapp 450 Euro auf, Das Doppelzoomkit zusätzlich mit dem 15-45 mm F2.8 (69-207 mm entsprechend Kleinbild) soll knapp 650 Euro kosten.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 43, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.