Modernisierte Neuauflage

Neu: Lichtstarkes Ultraweitwinkelzoom Tokina Opera 16-28 mm F2.8 FF

2019-03-06 Mit dem Opera 16-28 mm F2.8 FF bringt Tokina das AT-X 16-28 2.8 PRO FX SD-M in einer modernisierten Neuauflage auf den Markt. Das durchgehend F2,8 lichtstarke Ultraweitwinkelzoom kommt wahlweise mit Nikon-F- oder Canon-EF-Bajonett und eignet sich damit für Vollformat-DSLRs. Die "Telestellung" soll ein besonders schönes Bokeh-Rendering bieten.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Das Tokina Opera 16-28 mm F2.8 FF besitzt eine stark gewölbte Frontlinse, was zwar den Einsatz optischer Filter verhindert, aber dafür Verzerrungen und Randabdunklungen minimieren soll. [Foto: Tokina]

    Das Tokina Opera 16-28 mm F2.8 FF besitzt eine stark gewölbte Frontlinse, was zwar den Einsatz optischer Filter verhindert, aber dafür Verzerrungen und Randabdunklungen minimieren soll. [Foto: Tokina]

Die optische Konstruktion besteht aus 15 Elementen, die in 13 Gruppen angeordnet sind. Drei asphärische Linsen, eine davon ein großes asphärisches P-MO-Element sowie drei Low-Dispersion-Glaselemente (SD) sollen für eine hohe Auflösung, eine gleichmäßige Helligkeitsverteilung sowie die Korrektur chromatischer und sphärischer Aberrationen sorgen. Die Streulichtblende ist bereits ins Gehäuse integriert, wobei die stark gewölbte Frontlinse den Einsatz optischer Filter verhindert. Laut Tokina soll die starke Wölbung aber für weniger Verzerrungen und Randabschattungen sorgen. Bereits bei Offenblende soll das Ultraweitwinkelzoom in der Bildmitte hoch auflösen, die Randauflösung soll beim Abblenden auf F4 stark zunehmen.

Die Drehrichtung der Ringe ist so gestaltet, wie es Canon- und Nikon-Fotografen im jeweiligen System gewohnt sind, sodass keine Umgewöhnung notwendig ist. Das Gehäuse ist mit 8,9 Zentimetern schlank und modern gestaltet. Die Nikon-Variante kommt bei einer Länge von 13,35 Zentimetern auf ein Gewicht von 940 Gramm, die Canon-Anschlussvariante ist zehn Gramm schwerer und 2,5 Millimeter länger.

  • Bild In der Canon-EF-Variante ist das Tokina Opera 16-28 mm F2.8 FF minimal länger und schwerer als mit Nikon-Anschluss. [Foto: Tokina]

    In der Canon-EF-Variante ist das Tokina Opera 16-28 mm F2.8 FF minimal länger und schwerer als mit Nikon-Anschluss. [Foto: Tokina]

  • Bild Das Tokina Opera 16-28 mm F2.8 FF, hier mit Nikon-Anschluss, soll ab Ende März 2019 zu einem Preis von knapp 750 Euro erhältlich sein. [Foto: Tokina]

    Das Tokina Opera 16-28 mm F2.8 FF, hier mit Nikon-Anschluss, soll ab Ende März 2019 zu einem Preis von knapp 750 Euro erhältlich sein. [Foto: Tokina]

Die Fokussierung erfolgt über ein Silent Drive Modul, ein Gleichstrommotor, der durch die Koppelung mit einem neuen magnetischen GMR-AF-Sensor die Fokusgeschwindigkeit und -genauigkeit maximieren soll. Zum manuellen Fokussieren muss der Fotograf den Fokusring lediglich nach hinten ziehen. Die Naheinstellgrenze liegt bei 28 Zentimetern, was einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:5,26 ermöglicht. Neun Blendenlamellen sollen für eine runde Öffnung sorgen, wobei Tokina insbesondere das Bokeh-Rendering in "Telestellung", was hier 28 Millimeter Weitwinkel entspricht, als wunderschön hervorhebt. Ab März 2019 soll das Tokina Opera 16-28 mm F2.8 FF zu einem Preis von knapp 750 Euro wahlweise mit Nikon-F- oder Canon-EF-Anschluss erhältlich sein.

Hersteller Tokina
Modell Opera 16-28 mm F2.8 FF
Preis (UVP) 749,00 EUR
Bajonett Canon EF, Nikon F
Brennweitenbereich 16-28 mm
Lichtstärke (größte Blende) F2,8 (durchgängig)
Kleinste Blendenöffnung F22
Linsensystem 15 Linsen in 13 Gruppen
inkl. ED und asphärische Linsen
KB-Vollformat ja
Anzahl Blendenlamellen 9
Naheinstellgrenze 280 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden ja
Filtergewinde Kein Filtergewinde
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 89 x 134 mm
Objektivgewicht 940 g

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.