Klassisches Glas für moderne Kameras

Meyer-Optik-Görlitz stellt Trioplan 35 mm f/2.8 II vor

2022-01-31 Meyer-Optik-Görlitz gehört zu den historischen Namen aus der Pionierzeit der bezahlbaren analogen Fotografie in Deutschland und ist seit einigen Jahren auch bei Freunden der digitalen und analogen Fotografie ein Begriff. Mit dem Trioplan 35 mm f/2.8 II steht ein weiteres manuelles Objektiv in den Startlöchern, welches den einzigartigen Charme von Meyer-Optik-Görlitz durch seinen simplen optischen Aufbau versprühen soll.  (Harm-Diercks Gronewold)

  • Bild Meyer-Optik-Görlitz Trioplan 35 mm f/2.8 II. [Foto: Meyer-Optik-Görlitz]

    Meyer-Optik-Görlitz Trioplan 35 mm f/2.8 II. [Foto: Meyer-Optik-Görlitz]

Das vorgestellte Trioplan 35 mm f/2.8 II ist das sechste Objektiv aus der Trioplan-Serie. Das Objektiv wird in der Meyer-Optik-Görlitz Produktionsstätte Hamburg gefertigt, die erst im letzten Quartal 2021 gegründet wurde. Das Trioplan 35 mm f/2.8 II besitzt den klassischen Drei-Linsen-Aufbau ohne den Einsatz von Sonderlinsen oder Spezialgläsern. Dadurch erzeugt das Objektiv auch das klassische "Seifenblasen"-Bokeh.

Das Objektiv ist komplett manuell, sprich: Fokus und auch die Blende müssen manuell eingestellt werden. Zudem überträgt das Objektiv keine Blendendaten an den Belichtungsmesser. Im Fall einer Leica M geht das Ganze aber noch weiter, denn das Trioplan 35 mm f/2.8 II arbeitet nicht mit den Messuchern der Leica-M-Kameras zusammen. Hier wird der Einsatz des Livebilds auf dem Kameradisplay vorausgesetzt. Damit kann das Trioplan 35 mm f/2.8 II nicht mit analogen Leica-M-Kameras sowie der M-D (Typ 262) und der M10-D sinnvoll benutzt werden.

  • Bild Das Seifenblasen Bokeh des Trioplan 35 mm f/2.8 II kann in diesem Beispielfoto gut beobachtet werden (Foto: Raffaele Horstmann). [Foto: Meyer-Optik-Görlitz]

    Das Seifenblasen Bokeh des Trioplan 35 mm f/2.8 II kann in diesem Beispielfoto gut beobachtet werden (Foto: Raffaele Horstmann). [Foto: Meyer-Optik-Görlitz]

Das Trioplan 35 mm f/2.8 II ist mit Bajonett-Anschlüssen für Canon EF und RF sowie Fujifilm XF, Leica M und L, Micro Four Thirds, Nikon F und Z, Pentax K und Sony E für knapp 900 Euro erhältlich. Neben der Neuvorstellung des Trioplan 35 mm f/2.8 II stellte Meyer-Optik-Görlitz das Biotar 58 mm f/1.5 II und dem Biotar 75 mm f/1.5 II für das Frühjahr 2022 in Aussicht.

Hersteller Meyer-Optik-Görlitz
Modell Trioplan 35 mm f/2.8 II
Unverbindliche Preisempfehlung 899,00 €
Bajonettanschluss Canon EF, Fujifilm XF, Leica M, Micro Four Thirds, Nikon F, Pentax K, Sony E, L-Mount, Nikon Z, Canon RF
Brennweite 35,0 mm
Lichtstärke (größte Blende) F2,8
Kleinste Blendenöffnung F22
KB-Vollformat ja
Linsensystem 3 Linsen in 3 Gruppen
Anzahl Blendenlamellen 12
Naheinstellgrenze 200 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden nein
Wasser-/Staubschutz nein
Filtergewinde 52 mm
Objektivgewicht 300 g

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Harm-Diercks Gronewold

Harm-Diercks Gronewold, 51, ist gelernter Fotokaufmann und hat etliche Jahre im Fotofachhandel gearbeitet, bevor er 2005 in die digitalkamera.de-Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Produktdatenbanken, Bildbearbeitung, Fototipps sowie die Berichterstattung über Software und Zubehör. Er ist es auch, der meistens vor der Kamera in unseren Videos zu sehen ist und die Produkte vorführt.