Mit "Erklärbär"-App

Canon kündigt Einsteiger-DSLR EOS 1200D an

2014-02-12 Canon stellt mit der EOS 1200D eine neue Einsteiger-DSLR vor, die mit ihrer auf 18 Megapixel gestiegenen Auflösung detailreichere Bilder anfertigen will als noch das 12 Megapixel auflösende Vorgängermodell 1100D. Um Einsteigern das Fotografieren zu erleichtern, bietet Canon eine passende "Begleiter"-App für Smartphones und Tablets an, die dem Einsteiger nicht nur die Kamera Taste für Taste erklärt, sondern auch Workshops verschiedenen Schwierigkeitsgrades sowie hilfreiche Fototipps bietet.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die neue Canon EOS 1200D besitzt nun einen 18 Megapixel auflösenden CMOS-Sensor in APS-C-Größe (Crop-Faktor 1,6). [Foto: Canon]

    Die neue Canon EOS 1200D besitzt nun einen 18 Megapixel auflösenden CMOS-Sensor in APS-C-Größe (Crop-Faktor 1,6). [Foto: Canon]

  • Bild Die Begleiter-App zur Canon EOS 1200D soll nicht nur jede Kamerataste und Funktion erklären, sondern bietet auch Workshops und Aufnahmetipps sowie umfangreiche Zubehörinfos, beispielsweise zu den rund 70 EF- und EF-S-Objektiven. [Foto: Canon]

    Die Begleiter-App zur Canon EOS 1200D soll nicht nur jede Kamerataste und Funktion erklären, sondern bietet auch Workshops und Aufnahmetipps sowie umfangreiche Zubehörinfos, beispielsweise zu den rund 70 EF- und EF-S-Objektiven. [Foto: Canon]

  • Bild Die Canon EOS 1200D besitzt nicht nur den klassischen Spiegelreflexsucher mit 9-Punkt-Autofokus, sondern auch Live-View auf dem 7,5 Zentimeter großen Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten Auflösung. [Foto: Canon]

    Die Canon EOS 1200D besitzt nicht nur den klassischen Spiegelreflexsucher mit 9-Punkt-Autofokus, sondern auch Live-View auf dem 7,5 Zentimeter großen Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten Auflösung. [Foto: Canon]

Dem 18 Megapixel auflösenden CMOS-Sensor in APS-C-Größe (Crop-Faktor 1,6) steht der Bildprozessor Digic 4 zur Datenverarbeitung zur Seite. Zusammen schaffen sie drei Serienbilder pro Sekunde. Die EOS 1200D besitzt bei Verwendung des Spiegelreflexsuchers einen Autofokus mit neun Messpunkten. Im Live-View auf dem 7,5 Zentimeter großen, 460.000 Bildpunkte auflösenden Bildschirm hingegen muss man mit dem bei DSLRs deutlich langsameren Kontrastautofokus Vorlieb nehmen. Videos zeichnet die 1200D in Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Dabei stehen eine manuelle Tonpegelaussteuerung sowie die Möglichkeit zur Steuerung der Belichtungsparameter zur Verfügung.

Im Fototmodus bietet die EOS 1200D nicht nur eine Automatik, Motivprogramme und die klassischen Belichtungsprogramme P, A, S und M mit manueller Eingriffsmöglichkeit in die Parameter, sondern auch Kreativfilter, um den Fotos einen eigenen Charakter zu verleihen. Unter den insgesamt fünf Filtern sind etwa ein Miniatur- sowie ein Spielzeugkameraeffekt oder gar eine Fischaugenverzerrung. Die Filter können auch nach der Aufnahme auf das fertige Bild angewendet werden, so dass auch das Original vorliegt. Selbstverständlich kann die 1200D aber auch im Rohdatenformat speichern, bei dem der Anwender die Fotos hinterher am PC entwickelt und verarbeitet, wobei sich deutlich bessere Bearbeitungsmöglichkeiten mit höherer Qualität als im JPEG-Format bieten.

Ab Ende März 2014 soll die Canon EOS 1200D zu einem Preis von knapp 400 EUR erhältlich sein. Das Set mit dem EF-S 18-55mm IS II soll knapp 500 EUR kosten. Für die 1200D steht übrigens ein Sortiment von gut 70 EF-S- und EF-Objektiven zur Auswahl. Die Begleiter-App zur Kamera enthält auch dazu sowie zu weiterem EOS-Zubehör ausführliche Informationen.


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Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 39, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.