Bridge-Kamera, Kompaktkamera

Testbericht: Nikon Coolpix P7800

2013-12-11 Mit der Vorgängerin der Nikon Coolpix P7800 waren nicht alle Interessenten und Fotografen glücklich. Ihr fehlte der optische Sucher, der auf eine lange Tradition in der P-Serie zurückblicken konnte. Mit P7800 bringt Nikon nun den Sucher wieder zurück, allerdings in Form eines EVF. Ansonsten hat sich im Vergleich zur Vorgängerin wenig getan. Wie sich die Coolpix P7800 bewährt, haben wir im Praxiseinsatz sowie im Testlabor von digitalkamera.de getestet.  (Martin Vieten)

Nikon Coolpix P7800 [Foto: MediaNord]Ergonomie und Verarbeitung Wie schon bei ihren Ahnen so steht auch bei der Nikon Coolpix P7800 die Funktionalität im Vordergrund. Folgerichtig präsentiert sich die Kamera in einem etwas zerklüfteten Kleid mit vielen Buckeln und Erkern. Doch in der Hand ist die P7800 eine Wohltat, sie lässt sich sicher halten, die Bedienelemente sind angenehm groß und gut zu greifen. Einen guten Teil dazu bei trägt sicherlich auch das recht voluminöse Gehäuse, wobei die Kamera mit rund 400 Gramm Gewicht angenehm leicht bleibt. Wirklich kompakt ist die Coolpix P7800 indes nicht mehr, eine Jackentasche beult sie schon arg aus, für die Hosentasche ist sie eindeutig zu groß.

Doch das war schon bei der Vorgängerin so, obwohl Nikon bei ihr den optischen Sucher wegrationalisiert hatte. Bei der P7800 gibt es nun wieder einen Sucher, allerdings einen elektronischen. Er ist recht klein geraten, lässt sich aber dennoch auch vom Brillenträger annähernd vollständig überblicken. Zudem ist das Sucherbild mit rund 921.000 Bildpunkten sehr fein aufgelöst. In der Praxis hat sich allerdings als hinderlich erwiesen, dass die Coolpix P7800 nicht automatisch zwischen elektronischem Sucher (EVF) und rückwärtigen Display umschaltet. Wer vergisst, den entsprechenden Taster zu drücken, blickt auf ein dunkles Display oder in ein schwarzes Sucherokular. Dabei ist der EVF angenehm hell und auch im Sonnenlicht gut zu gebrauchen, die Darstellung dürfte indes gerne noch etwas kontrastreicher sein.

Nikon Coolpix P7800 [Foto: MediaNord]Beim rückwärtigen Display ist auf den ersten Blick alles beim Alten geblieben. Es löst weiterhin 921.000 Bildpunkte auf und ist damit sehr detailreich. Die Technik hat Nikon allerdings verbessert: Das Display basiert nun auf einer RGBW-Matrix, zusätzliche weiße Dioden verleihen ihm eine höhere Maximalhelligkeit und reduzieren gleichzeitig den Energiebedarf. Das führt dazu, dass die P7800 mit einer Akkuladung rund 20 Aufnahmen mehr schießt als ihre Vorgängerin, mit maximal 350 Aufnahmen hat sie indes nicht wirklich einen langen Atem. Schön dagegen, dass Nikon das praktische Klapp-/Drehscharnier für das Display beibehalten hat. So lässt sich das Sucherbild auf dem Monitor in praktisch jeder Lage gut einsehen und bequem kontrollieren.

In der täglichen Fotopraxis zählt vor allem, wie flott und bequem sich eine Kamera bedienen lässt. Und da hat die Coolpix P7800 einiges zu bieten. So wartet sie mit einem eigenständigen Wählrad zur Belichtungskorrektur auf – eine gute Idee! Reichhaltig mit Optionen bestückt ist das Programmwählrad, über dieses lassen sich gleich drei benutzerdefinierte Kamerakonfigurationen abrufen. Zudem gibt es ein Schnellmenü für den direkten Zugriff auf die wichtigsten Parameter. Hier hätte Nikon jedoch gerne noch ein paar Funktionen mehr unterbringen dürfen. So wird dann doch bisweilen ein Ausflug ins Hauptmenü nötig, und darinnen muss Nikon Coolpix P7800 [Foto: MediaNord]man sich erst einmal zurechtfinden. Schade, dass Nikon der P7800 einen Touchscreen verwehrt, die direkte Befehlseingabe per Fingertipper würde die Bedienung sicherlich noch einmal um einiges vereinfachen.

Das Gehäuse der P7800 ist weitgehend aus Kunststoff gefertigt, lediglich die Top-Platte besteht aus Metall. Dennoch macht die Kamera einen robusten Eindruck, da knistert oder knarzt nichts, wenn sie fest gepackt wird. Zudem verschwinden HDMI- und USB-Buchse unter einer ordentlichen Klappe und nicht etwa unter fummeligen Gummistöpseln. Weniger gelungen ist dagegen, dass das Stativgewinde nicht in der optischen Achse sitzt. Wer keine Panoramafotos aufnehmen möchte, den wird dies indes kaum stören. Wohl aber, dass eine eingesetzte Schnellwechselplatte den Zugang zum kombinierten Akku- und Speicherkartenfach blockiert. Löblich dagegen ist, dass Nikon der Coolpix P7800 ein ausgewachsenes Akkuladegerät beilegt. So kann ein Energiespender geladen werden, während ein zweiter Akku die Kamera unterwegs mit Strom versorgt.

Ausstattung Dass die Coolpix P7800 trotz ihres vergleichsweise kleinen Sensors (mehr dazu im Abschnitt Bildqualität) so groß geraten ist, geht sicherlich zu einem guten Teil auf das Konto ihres Objektivs. Es zoomt von 28 Millimeter im Weitwinkel auf respektable 200 Millimeter Telebrennweite (alle Angaben bezogen auf Kleinbild). Dabei ist es mit F2.0 bis F4.0 ausgesprochen Nikon Coolpix P7800 [Foto: MediaNord]lichtstark, entsprechend groß fällt der Durchmesser des Objektivs aus. Wird die Kamera ausgeschaltet, zieht sich das Objektiv nahezu vollständig ins Gehäuse zurück, beim Einschalten fährt es blitzschnell wieder aus. Geschützt wird das Objektiv von einem einfachen Deckel zum Aufstecken. Schöner wäre ein Schutzvorhang, der sich automatisch schließt.

Bei den Aufnahmefunktionen zeigt sich die Coolpix P7800 großzügig – sowohl gegenüber Novizen und bequemen Fotografen wie auch zu Fotografen mit gesteigerten Ansprüchen. Wer sich nicht lange mit den passenden Aufnahmeeinstellungen aufhalten möchte, überlässt dies der intelligenten Vollautomatik oder wählt eines der zahlreichen Motivprogramme. Spendabel gibt sich die P7800, wenn effektvolle Bilder gewünscht sind – zahlreiche Effekte können die Aufnahmen verfremden. Und wie bei Nikon üblich geht das auch noch nachträglich im Wiedergabemodus – so soll es sein!

Fotografen, die die optimalen Kameraeinstellungen nicht den Automatiken überlassen möchten, bietet die Coolpix P7800 einen Ausstattungsumfang auf DSLR-Niveau. Besonders einfach ist die Belichtungskorrektur, für sie hat Nikon ein eigenständiges Einstellrad vorgesehen. Lobenswert auch, dass die P7800 einen Taster für den Belichtungsspeicher bietet, wahlweise hält er Nikon Coolpix P7800 [Foto: MediaNord]auch die aktuelle Fokusposition fest. Der Autofokus arbeitet ausschließlich per Kontrastmessung auf dem Bildsensor. Dadurch ist die Coolpix P7800 mit einer Auslöseverzögerung zwischen 0,4 und 0,85 Sekunden nicht gerade schnell, der Fokus sitzt indes sehr genau. Die Automatik wählt eines von neun Feldern, um scharf zu stellen; bei manueller Messfeldwahl stehen dem Fotografen gleich 99 Felder zur Auswahl. Alternativ hilft eine automatische Gesichtserkennung, den Fokus aufs Porträt zu legen. Sogar mit einer Objektverfolgung wartet die Kamera auf, sie hält das Motiv auch bei Reihenaufnahmen im Fokus.

Kaum Wünsche offen lässt die Coolpix P7800 in Sachen Blitzbelichtung. Zwar ist ihr Bordblitz nicht sonderlich potent und muss in jedem Fall manuell entriegelt werden. Dafür wartet die Edel-Kompakte mit einem ISO-Schuh für Systemblitzgeräte auf und integriert sich in das „Nikon Creative Lighting System“. Der interne Blitz kann dabei sogar als Master für ein drahtloses Blitz-Setup verwendet werden. Wie es sich für eine anspruchsvolle Kamera gehört, lässt sich die Blitzbelichtung bei der P7800 separat regulieren. Überhaupt kann die Coolpix P7800 sehr weitgehend an die Vorstellungen des Fotografen beziehungsweise die Erfordernisse des Motivs angepasst werden. Das gilt zum Beispiel für den Weißabgleich, die interne Bildaufbereitung (Schärfe, Kontrast, etc.) oder für die Obergrenze der ISO-Automatik.

Nikon Coolpix P7800 [Foto: MediaNord]In Sachen Fotofunktionen ist die P7800 also wirklich gut aufgestellt. Wie sieht es aber aus, wenn es um Videoaufnahmen geht? Beim Videodreh fällt zunächst einmal auf, dass die P7800 mit maximal 30 Vollbildern bei 1.920 x 1.080 Pixeln aufzeichnet. Die etwas niedrige Bildrate ist aber auch schon fast die einzige Beschränkung, mit der man bei der P7800 leben muss. So erlaubt die P7800 bei Filmaufnahmen die manuelle Belichtungssteuerung oder reguliert die Belichtung per Zeitautomatik. Alternativ lässt sich auch eines der Motivprogramme für die Filmaufnahme vorgeben. Der Autofokus führt die Schärfe auf Wunsch nach, zwar sehr gemächlich, dafür aber ohne lästiges Pumpen. Ebenfalls sehr gemächlich gehen Zoomfahrten von statten, was jedoch keineswegs ein Nachteil ist. Als nachteilig erweist sich schon eher, dass der optische Bildstabilisator bei Filmaufnahmen nicht sehr wirkungsvoll ist – ganz anders als beim Fotografieren.

Auf ein WiFi-Modul verzichtet die Coolpix P7800, Fernsteuerung per App oder die fixe Übertagung von Aufnahmen zu sozialen Netzwerken sind von Haus aus nicht möglich. Ihre USB-Schnittstelle nimmt jedoch das optionale WiFi-Modul WU-1a auf, das für kleines Geld die drahtlose Fernsteuerung via Mobilgerät nachrüstet. Ein integriertes GPS-Modul hat Nikon der Kamera ebenfalls verwehrt, alternativ kann sie Aufnahmen über das optionale Zusatzmodul GP-1 GPS für den ISO-Schuh verorten.

Bildqualität Das Herzstück der Coolpix P7800 bildet ein Bildwandler im 1/1,7-Zoll-Format, der rund 12 Megapixel auflöst. Die Sensorauflösung ist damit nicht sonderlich hoch, doch angesichts der recht kleinen Sensorfläche sicherlich hoch genug. Wie schon bei der Vorgängerin ist der Bildwandler in BSI-Technologie ausgeführt, verbessert also durch rückwärtige Belichtung die Energieausbeute. Ob das reicht, damit die P7800 eine ordentliche Bildqualität liefern kann? Dieser Frage sind wir nicht nur in der Praxis, sondern auch im unbestechlichen Test im Labor von digitalkamera.de nachgegangen. Wie stets gibt es das detaillierte und ausführlich kommentierte Testprotokoll gegen ein kleines Entgelt zum Download (siehe weiterführende Links am Ende dieses Beitrags).

Nikon Coolpix P7800 Speicherkartenfach und Akkufach [Foto: MediaNord]Ein Blick auf die Labordaten zeigt schnell, warum Nikon der ISO-Automatik maximal die Stufe ISO 800 zutraut: Bis zu dieser ISO-Stufe bleibt der Signal-Rauschabstand noch akzeptabel hoch. Zwar sinkt die Kurve auch bei noch höheren ISO-Stufen kaum weiter ab, dafür geht es aber mit der Texturschärfe rapide abwärts. Ein klarer Beleg dafür, dass nur die Rauchunterdrückung noch schlechtere Werte beim Signal-Rauschabstand verhindert. Bereits jenseits der ISO 200 fallen feinste Bilddetails der Rauschunterdrückung zum Opfer, spätestens ab ISO 800 wird dieser Detailverlust auch sichtbar. Da hilft es wenig, dass die Korngröße des Rauschens immer angenehm klein bleibt – die P7800 hat eben einen recht kleinen Sensor, der bei schwindendem Licht schnell an seine Grenzen stößt.

Zur Ehrenrettung sei jedoch gesagt, dass der kleine Bildwandler bereits bei Offenblende eine große Schärfentiefe abbildet, das lichtstarke Objektiv der P7800 muss also selten abgeblendet werden. Ganz im Gegenteil: Bereits bei F4 ist die Auflösung über alles niedriger als bei F2.8 – auflösungsmindernde Beugungseffekte machen sich bei der kleinen Sensorfläche der Kamera eben schon früh bemerkbar. Im Idealfall löst das Objektiv rund 45 Linienpaare pro Millimeter (lp/mm) auf – ein ordentlicher Wert. Das Nikon Coolpix P7800 [Foto: MediaNord]gilt indes nicht für die längste Brennweite von 200 Millimeter, hier kommt das Auflösungsvermögen nicht über bescheidene 35 lp/mm hinaus. Ein weiteres Manko: Die Auflösung geht in den Bildecken stark zurück, insbesondere im Weitwinkelbereich. Bei kürzester Brennweite verzeichnet das Objektiv zudem kräftig tonnenförmig – kurzum für Architekturaufnahmen eignet es sich weniger.

Bei Auflösung und Rauschverhalten kann die Coolpix P7800 nicht verhehlen, dass sie eine Kompaktkamera ist – wenn auch eine gute. Wie sieht es indes aus, wenn es um Farben und Kontraste geht? Überraschend gut: Bis ISO 800 verarbeitet die Kamera einen Motivkontrast von knapp zehn Blendenstufen – angesichts des kleinen Sensors durchaus respektabel. Die Tonwertkurve hat Nikon eher zurückhaltend denn knackig abgestimmt, was für eine Kamera mit einem professionellen Anstrich durchaus in Ordnung geht. Auch bei der Farbwiedergabe gibt es im Großen und Ganzen nichts zu meckern, die Coolpix P7800 stellt Farben Nikon-Typisch zurückhaltend und sehr natürlich dar. Lediglich Orange und Cyan dürften gerne noch zurückhaltender gesättigt sein.

Fazit Mit der Coolpix P7800 führt Nikon einen elektronischen Sucher ein und beseitigt damit das größte Ärgernis der Vorgängerin. Dieser EVF ist zwar etwas klein, hat sich in der Praxis aber bestens bewährt – sieht man einmal davon ab, dass die Kamera nicht automatisch zwischen Sucher und Display umschaltet. Das war’s dann aber auch schon im Wesentlichen mit den Neuerungen – GPS und WiFi gibt es weiterhin nur mit optionalem Zubehör. Gemessen am kleinen 1/1,7-Zoll-Sensor ist die P7800 recht groß, was sicherlich auch ihrem lichtstarkem Zoomobjektiv geschuldet ist. Wirklich kompakt ist die Coolpix nicht mehr, andererseits hat Nikon auf ihrem voluminösen Gehäuse eine erfreuliche Vielzahl dedizierter Bedienelemente untergebracht. Der Funktionsumfang der Coolpix P7800 ist hoch und erreicht fast DSLR-Niveau. Von der Bildqualität lässt sich dies nicht sagen. Anspruchsvolle Fotografen werden die P7800 nur bei sehr niedriger ISO-Stufe einsetzen, als Schnappschusskamera eignet sie sich bis etwa ISO 1.600. Dazu ist ihr Autofokus allerdings etwas langsam. Unterm Strich ist die P7800 eine sehr gut ausgestattete Kamera zu einem durchaus attraktiven Preis, bei der Bildqualität setzt der kleine Sensor indes sichtbar Grenzen.

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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Testnoten

Note Anteil  Punkte
Verarbeitung 12,5 % 93 %
Ausstattung 12,5 % 94 %
Handhabung 12,5 % 93 %
Geschwindigkeit 12,5 % 84 %
Bildqualität 50,0 % 89 %
Gesamtnote 90 %

Steckbrief

Steckbrief
Hersteller Nikon
Modell Coolpix P7800
Preis ca. 430 EUR
Sensor Auflösung 12 Megapixel
Max. Bildauflösung 4.000 x 3.000
(Seitenverhältnis) (4:3)
Objektiv F2-4/28-200 mm
Filtergewinde 40,5 mm
Sucher elektronisch
  Auflösung 921.000
  Dioptrienkorrektur -3 bis +1 dpt.
LCD-Monitor 3"
  Auflösung 921.000
  drehbar ja
  schwenkbar ja
  als Sucher ja
Videoausgang
AV und HDMI
(je PAL/NTSC)
Programmautomatik ja
Blendenautomatik ja
Zeitautomatik ja
manuelle Belichtung ja
  BULB-Langzeit-
  belichtung
Motivprogramme  
  Porträt ja
  Kinder/Baby
  Landschaft ja
  Makro ja
  Sport/Action ja
  weitere 14
Belichtungsmessung    Mehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
Blitz ja
  Blitzanschluss TTL-Systemblitzschuh
Fernauslöser Infrarot (optional)
Intervallaufnahme ja
Speichermedium SD, SDHC, SDXC
Videomodus  
  Format MOV
  Codec H.264
  Auflösung (max.) 1.920 x 1.080
  bei Bildfrequenz 30 Bilder/s
Empfindlichkeit  
  automatisch ISO 80-800 (Obergrenze einstellbar)
  erweitert ISO 80-1.600
  manuell ISO 80-6.400
Weißabgleich  
  Automatik ja
  Sonne ja
  Wolken ja
  Leuchtstofflampe ja
  Glühlampe ja
  Sonstiges Blitz, manuelle Farbtemperaturwahl
  Manuell ja
Autofokus  
  Anzahl
  Messfelder
9
  AF-Hilfslicht Rot-orange
  Geschwindigkeit ca. 0,4-0,9 s
Sprachen Deutsch
  weitere 35
Gewicht
(betriebsbereit)
400 g
Zoom  
  Zoomverstellung motorisch über Ringwippe
Einhandbedienung
(Zoom und Auslöser)
ja
Auslösung während
d. Speicherns mögl.
Akkulaufzeit ca. 350 Bilder (gem. CIPA)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

DXOMARK Logo

Die Bildqualität in unseren Tests ermitteln wir seit 2011 mit DXOMARK Analyzer.

Kurzbewertung

  • Gelungene Ergonomie durch zahlreiche dedizierte Bedienelemente
  • Großer Funktionsumfang inklusive Blitzschuh
  • Lichtstarkes 7,1fach-Zoom
  • Rückkehr des (jetzt elektronischen) Suchers
  • Großes (aber griffiges) Gehäuse
  • Videoaufnahmen nur mit max. 30 fps
  • Kleiner Sensor begrenzt Bildqualität
  • Etwas langsamer Autofokus