16 Megapixel und viel Zoom

Nikon Coolpix S9900 mit dreh- und schwenkbarem Bildschirm vorgestellt

2015-02-10 Mit der Coolpix S9900 kündigt Nikon eine Digitalkamera der Travelzoomklasse an, die über einen dreh- und schwenkbaren Bildschirm verfügt. Die 16 Megapixel auflösende S9900 zoomt optisch 30-fach von auf das Kleinbild umgerechnet 25 bis 750 Millimeter, der optische Bildstabilisator fehlt dabei selbstverständlich nicht. Auch WLAN, NFC sowie Satellitenortung mit den drei Systemen GPS, GLONASS und QZSS sind mit an Bord.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Nikon Coolpix S9900 gehört zur Travelzoomklasse, ihr 16 Megapixel auflösender CMOS-Sensor kann auch Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix S9900 gehört zur Travelzoomklasse, ihr 16 Megapixel auflösender CMOS-Sensor kann auch Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. [Foto: Nikon]

  • Bild Gleich drei Satellitenortungssysteme hat Nikon der Coolpix S9900 spendiert: das amerikanische GPS, das russische GLONASS sowie das sich im Aufbau befindliche japanische QZSS. [Foto: Nikon]

    Gleich drei Satellitenortungssysteme hat Nikon der Coolpix S9900 spendiert: das amerikanische GPS, das russische GLONASS sowie das sich im Aufbau befindliche japanische QZSS. [Foto: Nikon]

  • Bild Der rückwärtige 7,5-Zentimeter-Bildschirm der Nikon Coolpix S9900 löst 921.000 Bildpunkte auf und lässt sich drehen und schwenken.. [Foto: Nikon]

    Der rückwärtige 7,5-Zentimeter-Bildschirm der Nikon Coolpix S9900 löst 921.000 Bildpunkte auf und lässt sich drehen und schwenken.. [Foto: Nikon]

  • Bild Die Nikon Coolpix S9900 bietet ein optisches 30-fach-Zoom von umgerechnet 25 bis 750 Millimeter Brennweite samt Bildstabilisator. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix S9900 bietet ein optisches 30-fach-Zoom von umgerechnet 25 bis 750 Millimeter Brennweite samt Bildstabilisator. [Foto: Nikon]

  • Bild Ab Ende Februar 2015 soll die Nikon Coolpix S9900 in den Farben Silber und Schwarz zu einem Preis von knapp 350 Euro erhältlich sein. [Foto: Nikon]

    Ab Ende Februar 2015 soll die Nikon Coolpix S9900 in den Farben Silber und Schwarz zu einem Preis von knapp 350 Euro erhältlich sein. [Foto: Nikon]

Während andere Hersteller das GPS mit Hilfe eines per WLAN verbundenen Smartphones aus der Kamera auslagern, geht Nikon nun einen umgekehrten Weg und baut gleich drei Ortungssystemstandards in die Kamera ein: das amerikanische GPS, das russische GLONASS und das japanische QZSS, das sich allerdings noch im Aufbau befindet. Damit kann die S9900 die Fotos unabhängig vom Smartphone verorten und die Reiseroute aufzeichnen. Als Reisekamera ist die Coolpix mit Abmessungen von 112 mal 66 mal 39,5 Millimeter recht kompakt, sie wiegt betriebsbereit weniger als 300 Gramm. Dennoch bietet sie ein enormes 30-fach-Zoom von umgerechnet 25 bis 750 Millimeter inklusive optischem Bildstabilisator zur Verringerung von Verwackelungen.

Der 1/2,3" BSI-CMOS-Sensor löst 16 Megapixel auf und ist auch in der Lage, Full-HD-Videos bei 60 Vollbildern pro Sekunde aufzuzeichnen. Selten in dieser Kameraklasse anzutreffen ist das schwenk- und drehbare Display mit 7,5 Zentimetern Diagonale und 921.000 Bildpunkten Auflösung. Es lässt sich damit auf allen erdenklichen Perspektiven ablesen, auch bei Selbstporträts. Wem das nicht reicht, der kann die S9900 per WLAN mit einem Smartphone oder Tablet verbinden und die Kamera via App fernsteuern. Auch die aufgenommenen Bilder lassen sich selbstverständlich drahtlos übertragen, um sie beispielsweise in sozialen Netzwerken zu teilen. Dank NFC lässt sich die WLAN-Verbindung durch bloßes Aneinanderhalten der Geräte herstellen.

Die Nikon Coolpix S9900 bietet aber nicht nur Automatiken wie etwa Motivprogramme, sondern der Fotograf kann auch auf die klassische Programmautomatik, die Halbautomatiken mit manueller Blenden- oder Belichtungszeitsteuerung sowie eine komplett manuelle Belichtung zurückgreifen. Ab Ende Februar 2015 soll die Nikon Coolpix S9900 in den Farben Silber und Schwarz zu einem Preis von knapp 350 Euro erhältlich sein.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.