Sechs leistungsfähige, spiegellose Kameras

Die besten Systemkameras für 3.000 € im Vergleichstest

2022-08-11 Mit einem Budget von 3.000 Euro bekommt man sehr leistungsfähige Digitalkameras, meistens mit Kleinbildsensor. Aber auch zwei Micro-Four-Thirds-Kameras spielen – ein Objektiv im Preis mit eingerechnet – in dieser Preisliga und stechen bei der Leistungsfähigkeit gleich teure Vollformatkameras mühelos aus. Es kommt also auf den Schwerpunkt an, ob man mehr Bildqualität (die aber nur mit entsprechendem Objektiv zur Geltung kommt) oder Leistung möchte und ob Größe sowie Gewicht eine Rolle spielen. Wir haben klassenübergreifend die aus unserer Sicht besten Kameras – inklusive Objektiv – für 3.000 Euro herausgesucht. Sechs Stück sind es insgesamt geworden, die wir intensiv miteinander vergleichen.  (digitalkamera.de Redaktion)

Vergleichstest-Inhaltsverzeichnis

Die besten Systemkameras für 3.000 € im Vergleichstest (Übersichtsseite)
  1. OM System OM-1
  2. Nikon Z 6II
  3. Canon EOS R6
  4. Panasonic Lumix DC-S1
  5. Sony Alpha 7 IV
  6. Panasonic Lumix DC-GH6
  • Bild Unsere Systemkamera-Favoriten bis 3.000 Euro in größenrichtiger Darstellung. [Foto: MediaNord]

    Unsere Systemkamera-Favoriten bis 3.000 Euro in größenrichtiger Darstellung. [Foto: MediaNord]

Bei einem Budget von 3.000 Euro bekommt man eine große Auswahl richtig guter Kameras mit hochwertiger Verarbeitung, mehr oder weniger schneller Serienbildfunktion, vielen Bedienelementen und reichhaltiger Ausstattung. Man hat hier die Qual der Wahl zwischen schnellen Vollformatkameras (bei denen auch die Objektive ordentlich ins Geld und Gewicht gehen) oder noch leistungsfähigeren Kameras mit kleinerem Four-Thirds-Sensor, die dafür mit hoher Serienbildgeschwindigkeit und kompakten Objektiven punkten. Beim kreativen Potential muss man nur kleine Einbußen hinnehmen, auch Kameras mit Four-Thirds-Sensor bieten mit lichtstarken Objektiven Potential für das kreative Spiel mit der Schärfe und Unschärfe. Zudem sind sie bei der Tele- und Makrofotografie sogar im Vorteil, weil sie im Vergleich zu einem Kleinbildformat-Sensor einen kleineren Bildausschnitt aufnehmen und somit quasi alles vergrößert darstellen.

Dass der Markt inzwischen von spiegellosen Systemkameras dominiert wird, deren Vorteile gegenüber Spiegelreflexkameras die Nachteile wie etwa einen höheren Stromverbrauch überwiegen, wird beim Blick auf die Kameraauswahl klar, die nur aus spiegellosen Systemkameras besteht. Inzwischen sind selbst teure Profi-Kameras für Sportfotografen spiegellos – und das sogar bei traditionellen Herstellern wie Canon und Nikon, die bis zuletzt am Klappspiegel festgehalten haben. Die spiegellosen Systemkameras sind mechanisch einfacher aufgebaut und dadurch kompakter, zudem lassen sich viel einfacher große elektronische Sucher bauen als komplizierte Spiegelreflexsucher. Auch die Sensorgröße spielt hier keine Rolle mehr, den größten Sucher in unserem Test hat die Kamera mit dem kleinsten Sensor. Darüber hinaus lässt sich mit einem beweglichen Bildschirm viel flexibler fotografieren. Bei Videoaufnahmen funktioniert ein klassischer Spiegelreflexsucher ohnehin nicht.

Bei allen sechs Kameras kann man das Objektiv wechseln, denn das ist charakteristisch für eine Systemkamera. Diese Möglichkeit sollte man auch nutzen und sich mit der Zeit gute Objektive für seine bevorzugten Motive zur Kamera dazukaufen. Zum Einstieg sind aber auch die einfachen Set-Objektive, selbst wenn sie nicht die beste Bildqualität liefern, "gut genug", um erste Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, ob einem die Qualität reicht oder man doch bessere oder speziellere Objektive benötigt. Bei einem Budget von 3.000 Euro sind einige der Set-Objektive aber bereits erstklassig und können es mit sehr guten Festbrennweiten aufnehmen.

Die Gehäuse der ausgewählten Kameras sind in dieser Preisklasse ausnahmslos sehr hochwertig. Die größeren Unterschiede zwischen den Kameras sind auch weniger bei der Bildqualität zu finden, denn die ist bei allen Kameras gut bis sehr gut, als bei ihrer Ausstattung, den Fähigkeiten des Autofokus, der Serienbildgeschwindigkeit, der Videofunktion und nicht zuletzt dem Bedienkonzept.

Jede Kamera hat in bestimmten Bereichen Stärken, ist in anderen dafür vielleicht etwas schwächer. Oder eine Kamera kann als Allrounder alles auf sehr hohem Niveau, aber es gibt es in jedem Bereich einzelne Modelle, die irgend etwas besser können, aber dafür anderes weniger gut. Wer beispielsweise keine Actionmotive fotografiert, braucht nicht die ausgefeiltsten Autofokus-Algorithmen und die schnellste Serienbildfunktion.

  • Bild Das Gehäuse der Nikon Z 6II besteht auf der Ober- und Vorder- sowie Rückseite aus einer Magnesiumlegierung. [Foto: Nikon]

    Das Gehäuse der Nikon Z 6II besteht auf der Ober- und Vorder- sowie Rückseite aus einer Magnesiumlegierung. [Foto: Nikon]

  • Bild Die Nikon Z 6II ist wie alle anderen Kameras des Vergleichstests gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Z 6II ist wie alle anderen Kameras des Vergleichstests gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. [Foto: Nikon]

Gehäusequalität

Die Gehäusequalität spielt in dieser teuren Kameraklasse zwar im Wesentlichen keine Rolle mehr, aber die Unterschiede stecken doch im Detail. Allen sechs Kameras gemeinsam sind ein ergonomischer Handgriff sowie ein Spritzwasser- und Staubschutz. Bei den Modellen von Panasonic und OM System verspricht der Hersteller darüber hinaus eine einwandfreie Funktion auch bei Minustemperaturen bis -10 °C. Die Panasonic-Kameras sind beide besonders groß und schwer. Bei großen Händen oder Objektiven mag das von Vorteil sein, bei kleinen Händen oder auf Reisen dagegen weniger.

Besonders robust ist die OM System OM-1, deren Spritzwasser- und Staubschutz als einzige eine IP-Zertifizierung besitzt. Sie ist gemäß IP53 geschützt. IP53 bedeutet einen Staubschutz nach IP5X, der das Eindringen von für die Funktion schädlichem Staub verhindert. Der IPX3-Schutz soll Sprühwasser aus einem Winkel von bis zu 60 Grad gegenüber der Senkrechten abhalten. Laut unseren Informationen soll die Kamera sogar eine Minute Untertauchen überstehen (ohne Gewähr).

Auch beim Gehäusematerial sticht eine Kamera hervor, allerdings im negativen Sinne: Die Canon EOS R6 hat als einzige ein Außengehäuse, das aus Polycarbonat statt überwiegend aus einer Magnesium-Legierung besteht. Zwar ist das Gehäuse trotzdem robust und hochwertig, aber beispielsweise bei der Wärmeabfuhr ist das in bestimmten Situationen ein handfester Nachteil. Letztlich zu spüren bekommt man das aber nur bei längeren Videoaufnahmen.

Nicht zu verachten ist die Möglichkeit, einen Multifunktions-Handgriff anschließen zu können. Er verlängert oft den Querformatgriff um einige Millimeter und bietet zudem einen Hochformatgriff samt Bedienelementen und einen zusätzlichen Akku für längere Laufzeit. Multifunktions-Handgriffe gibt es mit Ausnahme der Panasonic GH6 für alle Modelle.

  • Bild Die Panasonic Lumix DC-S1 (hier im Bild) sowie die Nikon Z 6II sind die einzigen beiden der sechs Kameras mit praktischem Status-Display auf der Oberseite. [Foto: Panasonic]

    Die Panasonic Lumix DC-S1 (hier im Bild) sowie die Nikon Z 6II sind die einzigen beiden der sechs Kameras mit praktischem Status-Display auf der Oberseite. [Foto: Panasonic]

  • Bild Die Panasonic Lumix DC-S1 sowie die Nikon Z 6II (hier im Bild) sind die einzigen beiden der sechs Kameras mit praktischem Status-Display auf der Oberseite. [Foto: Nikon]

    Die Panasonic Lumix DC-S1 sowie die Nikon Z 6II (hier im Bild) sind die einzigen beiden der sechs Kameras mit praktischem Status-Display auf der Oberseite. [Foto: Nikon]

Sensortypen

In unserem Testfeld sind der Four-Thirds-Sensor des Micro-Four-Thirds-Systems sowie Kleinbildsensoren (Vollformat) zu finden. Der Four-Thirds-Sensor der Panasonic GH6 und OM System OM-1 misst 17,3 x 13 Millimeter, der Kleinbildsensor ist mit 36 x 24 Millimetern viermal so groß. Grundsätzlich ermöglichen die größeren Sensoren bei gleicher Pixelzahl größere Pixelflächen und damit geringeres Bildrauschen und einen höheren Dynamikumfang. Neben der Sensorgröße ist aber auch entscheidend, wie viele Pixel darauf liegen – im Testfeld sind es zwischen 20 und 33 Megapixel – und welche Technologien beim Sensorbau, aber auch bei den Bildaufbereitungsalgorithmen zum Einsatz kommen. So bedeutet ein größerer Sensor nicht unbedingt eine viel höhere Bildqualität, nicht einmal die Auflösung in Megapixeln entscheidet darüber, wie viel (sichtbare) Details letztlich in der Bilddatei landen, denn auch das hängt von der Bildaufbereitung ab, aber nicht nur, sondern auch noch vom verwendeten Objektiv.

Welche Kamera also nun die beste Bildqualität hat, hängt vom Anwendungsfall ab. Die eine Kamera löst etwas höher auf, dafür bietet eine andere genauere Farben oder rauscht etwas weniger. In unseren Tests gewichten wir die verschiedenen Bildqualitätsparameter inklusive dem beim Test verwendeten Objektiv. Unter diesen Voraussetzungen hat die Canon EOS R6 die höchste Bildqualität, dicht gefolgt von der OM System OM-1 und Panasonic S1 sowie der Nikon Z 6II. Die Panasonic GH6 hat die niedrigste Bildqualität, die Sony Alpha 7 IV liegt in der Mitte. Dabei spielt es aber eine entscheidende Rolle, dass Sony trotz der nominell höchsten Sensorauflösung bei der Messung eine vergleichsweise niedrige Auflösung erreicht. Zudem ist der Auflösungs-Randabfall des Objektivs hoch, aber bei der Panasonic GH6 ist er noch viel höher. Teilweise kann man diese "Mängel" mit einem anderen Objektiv oder dem Fotografieren in Raw mit anschließender aufwändiger Bildbearbeitung beheben. Unsere Messungen erfolgen hingegen in JPEG.

Dass die Micro-Four-Thirds-Kameras bei höheren ISO-Empfindlichkeiten nicht so gut abschneiden wie die Kleinbildsensoren, ist dabei übrigens bereits berücksichtigt. Während Kleinbildsensoren heutzutage meistens bei ISO 12.800 noch eine passable Bildqualität liefern, ist bei Micro Four Thirds spätestens bei ISO 6.400 Schluss. Die beste Bildqualität erhält man aber ohnehin bei niedrigen Empfindlichkeiten, bei Micro Four Thirds im Bereich bis ISO 400 und im Kleinbildformat bis ISO 800, manchmal noch bis ISO 1.600.

  • Bild Vollformat- und Four-Thirds-Sensor im Größenvergleich. [Foto: MediaNord]

    Vollformat- und Four-Thirds-Sensor im Größenvergleich. [Foto: MediaNord]

Von der Sensorgröße abhängig ist auch der sogenannte Cropfaktor. Bei Four Thirds beträgt er 2. Multipliziert man die Brennweite des Objektivs mit diesem Crop-Faktor, ergibt sich die kleinbildäquivalente Brennweite. Für die Bildwirkung eines 50mm-Kleinbildobjektivs braucht man bei Four Thirds 25 Millimeter Brennweite. Für ein 200mm-Tele benötigt man bei Four Thirds ein Objektiv mit 100 Millimeter und so weiter. Das bedeutet aber auch, dass entsprechende Objektive kleiner und günstiger gebaut werden können. Vor allem wer mit sehr viel Tele fotografiert, muss bei einer Vollformatkamera sehr große Objektive für sehr viel Geld kaufen und schwer herumschleppen. Auch bei Makroaufnahmen ist der kleinere Bildausschnitt der Four-Thirds-Sensoren ein klarer Vorteil.

Ein weiterer Unterschied zwischen den Sensoren besteht beim Seitenverhältnis. Während der Kleinbildsensor ein Seitenverhältnis von 3:2 besitzt, handelt es sich beim Four-Thirds-Sensor um ein Seitenverhältnis von 4:3. Damit ist der Four-Thirds-Sensor dichter am quadratischen Format, Kleinbild hingegen dichter am Breitbildformat. Das macht auch bei Videoaufnahmen einen Unterschied, die im 16:9-Seitenverhältnis aufgenommen werden. Hier sind die 3:2-Sensoren im Vorteil, weil sich der Bildausschnitt nicht ganz so stark verkleinert. Einen größeren Einfluss auf den Bildausschnitt haben allerdings die Kameras selbst, denn nicht alle nutzen bei jeder Videoauflösung und Bildwiederholrate die gesamte Sensorbreite.

Autofokus

Beim Autofokus greifen wie auch bei der Aufbereitung der Bilddaten verschiedene Technologien ineinander. Dabei spielt sowohl die Hardware eine große Rolle als auch die Software, denn moderne Algorithmen können mehr als nur zwischen "scharf" und "unscharf" unterscheiden. Sie erkennen Motivdetails sowie Muster und mit der richtigen Hardware ebenfalls, ob sich ein Motiv auf die Kamera zubewegt oder von ihr weg.

Für letzteres sind so genannte Phasen-Sensoren notwendig. Vereinfacht gesagt bricht sich bei denen das Licht an zwei Prismen. Anhand der Stärke und Unterschiede der Lichtbrechung kann berechnet werden, ob sich das Motiv im Fokus befindet und wenn nicht, in welcher Richtung und wie weit ungefähr das Motiv von der Schärfeebene entfernt ist oder eben auch, in welche Richtung es sich bewegt. Für den letzten Feinschliff sind die Sensoren jedoch nicht genau genug, hier kommt der Kontrast-Autofokus zum Einsatz. Wenn ein Motivdetail nämlich scharf auf dem Sensor abgebildet wird, ist auch sein Kontrast am höchsten. So kann die Kamera äußerst exakt fokussieren.

Außer bei Panasonic verfügen alle Kameras im Testfeld sowohl über einen Kontrast- als auch einen Phasen-Autofokus. Die Kombination der beiden Systeme nennt man auch Hybrid-Autofokus. Dabei setzt Canon auf das sogenannte DualPixel-System. Hier ist jeder Pixel des Bildsensors in zwei Subpixel unterteilt, was Canon Dual-Pixel nennt. Jeder Pixel arbeitet somit auch als Autofokus-Sensor. Selbstverständlich muss der Anwender nicht entscheiden, welchen der 20 Millionen Autofokus-Sensoren er verwenden möchte, sondern im Benutzerinterface stehen "nur" einige Autofokus-Felder zur Auswahl. Die anderen Kameras bieten einige hundert Phasen-Messsensoren, was in der Praxis mehr als ausreichend ist.

  • Bild Beim Hybrid-Autofokus sitzen auf dem Bildsensor Phasen-Messsensoren, die die Fokuslage des Motivs messen können. [Foto: Fujifilm]

    Beim Hybrid-Autofokus sitzen auf dem Bildsensor Phasen-Messsensoren, die die Fokuslage des Motivs messen können. [Foto: Fujifilm]

Panasonic setzt dagegen einzig einen Kontrast-Autofokus ein, geht aber auch da einen Sonderweg. Der so genannte DFD-Autofokus vergleicht zwei unscharfe, minimal unterschiedlich fokussierte Bilder miteinander und errechnet anhand der Objektivcharakteristik, wo sich die Schärfeebene befindet und springt direkt zu dieser. Dadurch verfügen die Panasonic-Kameras über einen äußerst schnellen Autofokus, der aber nur mit Panasonic-Objektiven in dieser hohen Geschwindigkeit funktioniert, denn bei anderen AF-Objektiven kennt die Kamera die Objektivcharakteristik nicht und muss mit einem reinen Kontrastautofokus auskommen. Aber keine Sorge, langsam wird deswegen nicht fokussiert.

Der Kontrastautofokus hat aber einen Nachteil: Er erkennt nicht, wenn sich ein Motiv in eine Richtung von der Kamera entfernt oder auf sie zubewegt, sondern er merkt nur, dass das Bild nicht mehr scharf ist. Um es wieder in den Fokus rücken zu können, muss der Kontrastautofokus minimal hin und her pumpen, was bei Videoaufnahmen in 4K bei großformatiger Betrachtung auffallen kann. Ein Phasen-Autofokus kann hier souveräner nachfokussieren. Auch bei Serienbildaufnahmen funktioniert die Nachfokussierung mit einem Hybrid-Autofokus besser als mit dem DFD-Autofokus von Panasonic.

Weitere Unterschiede bestehen bei den Algorithmen, die man wiederum grob in zwei Bereiche unterteilen kann. Einer ist das Erkennen von wichtigen Motivdetails, auf die Fotografen potentiell gerne fokussieren wollen. In erster Linie sind das Gesichter, in zweiter Instanz aber auch die Augen, denn bei Porträts soll nicht auf die Nasenspitze scharfgestellt werden, sondern auf wenigstens eines der beiden Augen. Alle Kameras erkennen neben Gesichtern auch Augen sowie Tiere und deren Augen. Zudem erkennen die Panasonic-Kameras sowie die Canon auch Köpfe und Körper, was dann von Vorteil ist, wenn das Gesicht nicht zu erkennen ist. Die OM System OM-1 erkennt sogar Fahrzeuge wie Autos und Züge. Darüber hinaus beherrschen beide Panasonic-Kameras und die Canon EOS R6 so genanntes Deep Learning, bei dem der Autofokus mit der Zeit hinzulernt und immer besser wird.

Der zweite Bereich sind die Algorithmen zur Autofokus-Nachführung und Verfolgung von Motiven bei Serienbildaufnahmen, die neben der Fokustechnologie maßgeblichen Einfluss haben. Hier lässt sich nicht so leicht sagen, welche Algorithmen wirklich besser arbeiten, zu verschieden sind Motive, Lichtbedingungen und auch die Objektive, die hier einen großen Einfluss haben. Aber anhand der Serienbildgeschwindigkeit mit Autofokus- und Belichtungsnachführung kann man doch Unterschiede ausmachen. Selbst in dieser Preisklasse ist bei manchem Modell aber nicht einmal der Autofokus der "Flaschenhals" bei Serienbildaufnahmen, sondern die Geschwindigkeit, mit der der Bildsensor ausgelesen werden kann und der Kameraprozessor in der Lage ist, diese Daten in der Geschwindigkeit zu verarbeiten. Auch die Speichergeschwindigkeiten spielen eine Rolle sowie die Größe des Zwischenspeichers. So ist beispielsweise bei der Sony Alpha 7 IV der Puffer am schnellsten voll.

Video

Nicht jeder möchte mit seinem "Fotoapparat" auch Videos aufnehmen, und doch ist diese Funktionalität mit den Jahren zunehmend wichtiger geworden. Das liegt vor allem daran, dass Fotokameras im Vergleich zu professionellen Videokameras deutlich günstiger sind und dennoch das kreative Potential und die Bildqualität großer Bildsensoren sowie den Einsatz von Wechselobjektiven bieten. Nicht zuletzt die sozialen Netzwerke, die es jedem erlauben, Videos zu veröffentlichen, haben diesen Trend befeuert. Dabei haben die Kamerahersteller jedoch Jahre gebraucht, um auf diese Anforderungen zu reagieren und die nötigen Funktionen einzubauen.

  • Bild Die Nikon Z 6II gibt es in einem speziellen Essential Movie Kit, das viel Zubehör für Videoaufnahmen enthält. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Z 6II gibt es in einem speziellen Essential Movie Kit, das viel Zubehör für Videoaufnahmen enthält. [Foto: Nikon]

In dieser Preisklasse beherrschen alle Kameras 4K-Videoaufnahmen mit mindestens 60 Bildern pro Sekunde. Die Panasonic GH6 geht sogar noch deutlich darüber hinaus: Beinahe 6K-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde oder 4K-Aufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde sind möglich. Bei einer Vollformatkamera müsste man dafür noch deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Zudem bieten alle Kameras einen Clean-HDMI-Ausgang. Das bedeutet, dass für das Bildsignal am HDMI-Ausgang sämtliche Bildschirmeinblendungen abgeschaltet werden können, so dass man das Videosignal extern für Aufzeichnungen verwenden kann. Auch ist es möglich, mittels HDMI-Grabber, der das HDMI-Signal auf USB umsetzt, die Kameras als qualitativ sehr hochwertige Webcams zu verwenden. Ein Livestreaming ist so ebenfalls denkbar, oder der Anschluss an einen Videomischer, mit dem sich mehrere Videoquellen zum Beispiel für Online-Veranstaltungen umschalten lassen. Praktisch, dass sich alle Kameras dabei einfach dauerhaft per USB mit Strom versorgen lassen. Zwar gibt es für alle Kameras eine Software, die die Verwendung als USB-Webcam zulässt, das allerdings nur in niedriger Auflösung und ohne Nutzung des Kameramikrofons. Das mag für ein Videomeeting reichen, aber nicht für Livestreams.

Zu einem guten Video gehört nicht nur das Bild, sondern auch der Ton. Hier gibt es keine großen Unterschiede, denn alle Kameras besitzen 3,5mm-Klinkenbuchsen zum Anschluss von Mikrofon und Kopfhörer. Panasonic dagegen kann mit einem XLR-Adapter als optionales Zubehör aufwarten. der sogar Mehrkanalton erlaubt.

Sucher und Bildschirm

Alle Kameras dieses Vergleichstests verfügen über einen beweglichen Bildschirm mit Livebildanzeige sowie einen elektronischen Sucher. Dabei unterschieden sich die Sucher und Bildschirme teilweise deutlich. Die Sucher haben mindestens 3,69 Millionen Bildpunkte Auflösung. Das ist zwar schon ziemlich gut, aber die OM System OM-1 und die Panasonic S1 toppen das mit einer Auflösung von 5,76 Millionen Bildpunkten. Unterschiedlich ist auch die Größe der Sucher. An der Spitze liegt hier die OM System OM-1 mit einer 0,83-fachen Vergrößerung, gefolgt von der Nikon Z 6II mit einer 0,8-fachen. Aber auch die anderen Kameras bieten mit einer 0,76- bis 0,78-fachen Vergrößerung sehr große Sucher. Für Brillenträger sind die starken Suchervergrößerungen dagegen ein Problem. Mit Brille kommt man nicht dicht genug an die Sucher, so dass man sie nicht komplett überblicken kann. Wer nicht zu stark fehlsichtig ist, sollten den Dioptrienausgleich ausprobieren, den alle Kameras bieten.

  • Bild Alle sechs Kameras verfügen über unterschiedlich bewegliche Monitore. Bei der Panasonic GH6 lässt er sich sogar nicht nur nach oben klappen, sondern auch seitlich ausschwenken und drehen. [Foto: MediaNord]

    Alle sechs Kameras verfügen über unterschiedlich bewegliche Monitore. Bei der Panasonic GH6 lässt er sich sogar nicht nur nach oben klappen, sondern auch seitlich ausschwenken und drehen. [Foto: MediaNord]

Bei den Bildschirmen unterscheiden sich vor allem die Freiheitsgrade der Beweglichkeit, die Auflösungen und die maximale Leuchtdichte beziehungsweise Helligkeit. Den größten Bildschirm hat die Nikon Z 6II mit acht Zentimetern Diagonale, alle anderen Bildschirme messen rund 7,5 Zentimeter. Dafür bietet der Nikon-Bildschirm die geringsten Freiheitsgrade, denn er lässt sich nur nach oben und unten neigen. Bei der Panasonic S1 lässt sich der Bildschirm immerhin zusätzlich noch etwas seitlich klappen, bleibt dabei aber stets hinter der Kamera, was wiederum ein Vorteil dieser beiden Kameras ist. Alle anderen Bildschirme müssen erst seitlich ausgeschwenkt werden, bevor sie sich drehen lassen, können dafür aber auch bei Selfies und als Video-Kontrollmonitore für die Person vor der Kamera verwendet werden. Besonders clever ist die Bildschirmbeweglichkeit der Panasonic GH6: er lässt sich sowohl seitlich schwenken und drehen als auch hinter der Kamera nach oben kippen.

Übrigens handelt es sich bei allen Bildschirmen um Touchscreens, die mit Ausnahme der OM-1 konsequent in die Bedienung integriert sind. Einen Touch-Autofokus und das Blättern durch die Fotos in der Wiedergabe sowie das Vergrößern beherrschen zwar alle, aber die Kameramenüs der OM-1 lassen sich nicht per Touch bedienen. Selbstverständlich muss man die Touch-Funktion nicht nutzen und kann sie oft sogar abschalten. Alle Kameras können auch komplett und bequem mit Tasten bedient werden.

Während der Sony-Bildschirm mit einer recht niedrigen Auflösung von 1,04 Millionen Bildpunkten negativ auffällt, bieten alle anderen Bildschirme 1,6 bis 2,1 Millionen Bildpunkte. Dafür ist der Bildschirm der Canon mit einer Leuchtdichte von lediglich 535 cd/m² der dunkelste, was in hellem Sonnenschein schon zu Schwierigkeiten führen kann. Zum Vergleich: Der Bildschirm der Panasonic GH6 hat eine Leuchtdichte von 960 cd/m², was auch bei sehr hellem Sonnenschein ausreicht. Eine sehr hohe Leuchtdichte bietet auch die Sony mit 860 cd/m², die anderen Kameras bewegen sich im guten Mittelfeld von 670 bis 760 cd/m².

Bildstabilisator

Ein Bildstabilisator ist ein wichtiges Ausstattungsmerkmal, verhindert er doch verwackelte Fotos bei längeren Brennweiten und/oder längeren Belichtungszeiten. Während bei Videoaufnahmen auch digitale Bildstabilisatoren sehr effektiv sein können, sind für Fotos optische Bildstabilisatoren essentiell. Hier unterscheidet man grundsätzlich zwei Systeme: Bildstabilisatoren mit beweglichen Linsen im Objektiv und Bildstabilisatoren mit beweglich gelagertem Aufnahmesensor. Letzterer bietet die Vorteile, auch leichte Drehbewegungen ausgleichen zu können und mit jedem angesetzten Objektiv zu funktionieren. Alle Kameras des Vergleichstest bieten zur Stabilisierung beweglich gelagerte Bildsensoren.

Die Sensor-Shift-Bildstabilisatoren sind bei Brennweiten von bis zu ca. 100 Millimetern effektiver als Objektiv-basierte. Letztere sind ein Ausstattungsmerkmal des Objektivs und vor allem bei längeren Brennweiten sehr effektiv. Bei allen Herstellern arbeiten beide Stabilisatoren sogar gemeinsam und kombinieren so nicht nur die Vorteile beider Systeme miteinander, sondern stabilisieren mit den beiden Stabilisatoren oft auch noch längere Belichtungszeiten als mit nur einem.

  • Bild Bei einem modernen Bildstabilisator, hier die OM System OM-1, arbeiten der optische Stabilisator des Objektivs und der Sensor-Shift-Bildstabilisator der Kamera zusammen, um eine noch bessere Effektivität zu erreichen. [Foto: OM System]

    Bei einem modernen Bildstabilisator, hier die OM System OM-1, arbeiten der optische Stabilisator des Objektivs und der Sensor-Shift-Bildstabilisator der Kamera zusammen, um eine noch bessere Effektivität zu erreichen. [Foto: OM System]

Objektive

Günstige Set-Objektive sind nicht zu unrecht verschrien. Einige der Kameras des Vergleichstests sind bei einem Budget von 3.000 Euro nur mit einem solch günstigen Objektiv zu bekommen, etwa die Canon EOS R6 oder die Sony Alpha 7 IV. Bei den Set-Objektiven der Nikon Z 6II und den beiden Panasonic-Kameras handelt es sich hingegen um gute Mittelklasse-Objektive. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass diese Objektive keine Schwächen haben. Bei der OM System OM-1 ist dagegen sogar ein Premium-Set-Objektiv dabei, es zeichnet sich nicht nur mit einer durchgehend hohen Lichtstärke von F2,8 aus, sondern ist auch optisch erstklassig.

Auf jeden Fall sollte man sich bewusst sein, dass man sich mit dem Kauf der Kamera auch auf einen Objektivanschluss und die dafür verfügbaren Objektive festlegt. Immerhin gibt es in jedem System über 20 Autofokus Objektive. Die einzige Ausnahme ist die Panasonic Lumix DC-S1, bei der es erst ein Dutzend Objektive sind. Aber hier ist Panasonic auch nur einer von drei Partnern in der L-Mount-Allianz. Zählt man die kompatiblen Objektive der Partner Leica und Sigma hinzu, sind es fast 50 Objektive. Noch deutlicher wird der Partner-Vorteil im Micro-Four-Thirds-System, wo Panasonic und Olympus sowie OM System zusammen über 60 Autofokus-Objektive anbieten. Zudem bieten einige Dritthersteller für die meisten Systeme ebenfalls Autofokus-Objektive an. Ist man bereit manuell zu fokussieren, erweitert sich die Auswahl sogar deutlich auf oft über mehr als 100 Objektive.

  • Bild Panasonic bietet eine große Auswahl an Objektiven mit Micro-Four-Thirds-Anschluss. [Foto: Panasonic]

    Panasonic bietet eine große Auswahl an Objektiven mit Micro-Four-Thirds-Anschluss. [Foto: Panasonic]

Testsieger

Ein Vergleichstest hat üblicherweise einen Testsieger. Wir haben die Kameras miteinander verglichen und eine Reihenfolge erstellt, die sich an der Summe aller Eigenschaften inklusive dem Preis (samt Objektiv) orientiert und die eine erste Einordnung geben soll. Dass eine Kamera weiter hinten zu finden ist, heißt aber nicht, dass sie schlecht wäre. Mit keiner dieser sechs Kameras machen Sie einen schlechten Kauf. Unten finden Sie alle Testteilnehmer im Kurzüberblick. Von dort können Sie zu einer ausführlicheren Detailseite mit einem Kurztest und wichtigen Ausstattungsmerkmalen und technischen Daten verzweigen und die Kamera von allen Seiten anschauen. Kommt die Kamera in Ihre engere Wahl, gehen Sie von dort aus weiter in unseren ausführlichen Einzeltest oder kaufen für wenig Geld unseren Premium-Test, der das Ganze noch etwas schöner aufbereitet und durch eine genaue Bewertungstabelle und Diagramme ergänzt, die zeigen, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Kameras liegen (ideal auch für einen direkten Vergleich mit anderen Kameras).

Hier sind unsere sechs Top-Favoriten mit einer Kurzeinschätzung:

  • Dass die Micro-Four-Thirds-Kamera OM System OM-1 trotz ihres vermeintlichen Nachteils, dass sie einen kleinen Four-Thirds- statt einen großen Kleinbildsensor besitzt, unser Testsieger ist, mag zwar überraschen, hat aber gute Gründe. Keine andere Kamera ist dermaßen leistungsfähig und robust, doch auch ihre Ausstattung ist am besten und die Ergonomie der OM-1 ist sehr gut. Ihre Bildqualität reiht sich nicht zuletzt dank des sehr guten Objektivs ebenfalls ganz oben mit ein.
  • Die zweitplatzierte Nikon Z 6II liefert sich mit der drittplatzierten Canon EOS R6 ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Z 6II ist die beste universell geeignete Vollformat-Systemkamera und bietet die höchste Serienbildgeschwindigkeit ihrer Sensorgrößenklasse. Echte Schwächen leistet sie sich nicht.
  • Die drittplatzierte Canon EOS R6 hat mit hauchdünnem Vorsprung vor der OM-1 und Panasonic S1 die insgesamt beste Bildqualität. Sie lässt sich sogar am besten von allen Kameras bedienen, bietet dafür aber die schlechteste Ausstattung und Verarbeitung. Bei der Geschwindigkeit spielt sie wiederum ganz vorne mit.
  • Die viertplatzierte Panasonic Lumix DC-S1 reiht sich rein von der Bewertung – sie ist in sämtlichen Einzeldisziplinen die zweitplatzierte – eigentlich in der Summe sogar vor der Canon und Nikon ein, hätte sie nicht ein großes Manko: Die geringe Original-Objektivauswahl. Ohne die vielen Sigma-Objektive könnte man die S1 überhaupt nicht empfehlen.
  • Dass die Sony Alpha 7 IV es trotz nominell höchster Auflösung nur auf den fünften Platz geschafft hat, dürfte überraschen. Allerdings schöpft die Kamera ihr Auflösungspotential nicht aus und ist im hier gesetzten Budget nur mit einem billigen Objektiv zu haben. Zudem gibt es noch weitere Mankos: Sie ist die langsamste Kamera des Tests und hinkt auch bei manchem Detail hinterher, etwa dem mager auflösenden Bildschirm.
  • Die sechsplatzierte Panasonic Lumix DC-GH6 ist vor allem für Videografen eine Empfehlung, Fotografen hingegen finden mit der OM System OM-1 eine deutlich empfehlenswertere Micro-Four-Thirds-Kamera. Die GH6 ist zwar keine schlechte Fotokamera und glänzt mit hoher Robustheit in einem allerdings für die Sensorgröße übermäßig wuchtigen Gehäuse, ist aber doch in erster Linie eine Videokamera im Fotogehäuse.

Nachfolgend finden Sie eine Kurzübersicht über die acht Testteilnehmer. Ein Klick auf das Foto oder den "mehr ..."-Link bringt Sie auf eine Detailseite mit einem kompakten Test.

Die besten Systemkameras für 3.000 € im Vergleichstest

OM System OM-1

Leistungsmonster

Ab ca. 2.800 Euro mit 12-40 mm F2.8 Pro II
  • Stabilisierter 20 Megapixel 4/3"-Sensor
  • Micro Four Thirds Objektivbajonett
  • Beweglicher 3"-Touchscreen, elektr. Sucher
  • Hybrid-Autofokus, 4K60-Video
  • HDMI, USB-C, WLAN und Bluetooth

Die Kamera besitzt einen schnellen Autofokus, umfangreiche Videofunktionen und eine gute bis sehr gute Bildqualität. mehr …

Nikon Z 6II

Schnelle Vollformat-Systemkamera

Ab ca. 2.700 Euro mit Z 24-70 mm F4 S
  • Stabilisierter 24,5 Megapixel KB-Sensor
  • Nikon Z Objektivbajonett
  • Beweglicher 3,2“-Touchscreen, elektr. Sucher
  • Hybrid-Autofokus, 4K60-Video
  • HDMI, USB-C, WLAN und Bluetooth

Die Z 6II von Nikon ist eine umfangreich ausgestattete, moderne Systemkamera mit Vollformat-Sensor und robustem Gehäuse. mehr …

Canon EOS R6

Ergonomische Vollformatkamera

Ab ca. 2.800 Euro mit RF 24-105 F4-7.1 IS STM
  • Stabilisierter 20 Megapixel KB-Sensor
  • Canon RF Objektivbajonett
  • Bewegl. 3"-Touchscreen, elektr. Sucher
  • Hybrid-Autofokus, 4K60-Video
  • HDMI, USB-C, WLAN und Bluetooth

Die Kamera richtet sich an anspruchsvolle Foto- und Videografen, die in jeder Situation bereit sein wollen und müssen. mehr …

Panasonic Lumix DC-S1

Wuchtiger Foto-Video-Hybrid

Ab ca. 3.000 Euro mit 24-105 mm F4
  • Bildstabilisierter 24 Megapixel KB-Sensor
  • L-Mount Objektivbajonett
  • Beweglicher 3"-Touchscreen, elektr. Sucher
  • DFD-Kontrast-Autofokus, 4K60-Video
  • HDMI, USB-C, WLAN und Bluetooth

Mit robustem und wuchtigem Gehäuse geizt die Kamera nicht mit der Ausstattung für professionelle Foto- und Videografen. mehr …

Sony Alpha 7 IV

Viel mehr als nur ein "Basis"-Modell

Ab ca. 2.800 Euro mit 28-70 mm F3.5-5.6
  • Bildstabilisierter 33 Megapixel KB-Sensor
  • Sony E Objektivbajonett
  • Beweglicher 3"-Touchscreen, elektr. Sucher
  • Hybrid-Autofokus, 4K60-Video
  • HDMI, USB-C, WLAN und Bluetooth

Die aktuellste "Basis"-Vollformat-Alpha zeigt sich umfangreichst ausgestattet für foto- und videografische Projekte. mehr …

Panasonic Lumix DC-GH6

Videospezialistin

Ab ca. 2.800 Euro mit 12-60 mm F2,8-4
  • Stabilisierter 25 Megapixel 4/3"-Sensor
  • Micro Four Thirds Objektivbajonett
  • Bewegl. 3"-Touchscreen, elektr. Sucher
  • DFD-Kontrast-Autofokus, 4K120-Video
  • HDMI, USB-C, WLAN und Bluetooth

Mit wuchtigem und robusten Gehäuse sowie umfangreichen professionellen Videofunktionen kann die Kameras überzeugen. mehr …

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