Schnellerer Bildprozessor macht der G7 X Beine

Canon PowerShot G7 X Mark II mit verbessertem Autofokus vorgestellt

2016-02-18 Canon pflanzt der PowerShot G7 X Mark II den neuesten und leistungsfähigsten Bildprozessor Digic 7 ein und will damit den Autofokus und die Serienbildleistung verbessern. So soll die mit einem 20 Megapixel auflösenden 1"-Sensor ausgestattete Kompaktkamera nicht nur schneller und präziser, sondern auch bei geringeren Kontrasten noch scharf stellen können. Die Serienbildgeschwindigkeit erreicht nun acht Bilder pro Sekunde ohne und 5,4 Bilder pro Sekunde mit Autofokus-Nachführung.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Canon PowerShot G7 X Mark II vereint im kompakten, nun mit einem kleinen Handgriff ausgestatteten Gehäuse einen 20 Megapixel auflösenden 1"-Sensor mit einem F1,8-2,8 lichtstarken 24-100mm-Zoom. [Foto: Canon]

    Die Canon PowerShot G7 X Mark II vereint im kompakten, nun mit einem kleinen Handgriff ausgestatteten Gehäuse einen 20 Megapixel auflösenden 1"-Sensor mit einem F1,8-2,8 lichtstarken 24-100mm-Zoom. [Foto: Canon]

  • Bild Der neue Bildprozessor Digic 7 kommt erstmals in der Canon PowerShot G7 X Mark II zum Einsatz. Er sorgt für eine höhere Serienbildrate und einen schnelleren Autofokus. [Foto: Canon]

    Der neue Bildprozessor Digic 7 kommt erstmals in der Canon PowerShot G7 X Mark II zum Einsatz. Er sorgt für eine höhere Serienbildrate und einen schnelleren Autofokus. [Foto: Canon]

  • Bild Mit zwei Einstellringen, dem Programmwählrad sowie dem Belichtungskorrekturrad erlaubt die Canon PowerShot G7 X Mark II eine sehr direkte Bedienung. [Foto: Canon]

    Mit zwei Einstellringen, dem Programmwählrad sowie dem Belichtungskorrekturrad erlaubt die Canon PowerShot G7 X Mark II eine sehr direkte Bedienung. [Foto: Canon]

  • Bild Der rückwärtige Touchscreen der Canon PowerShot G7 X Mark II lässt sich nun nicht nur um 180 Grad nach oben, sondern auch um 45 Grad nach unten klappen. [Foto: Canon]

    Der rückwärtige Touchscreen der Canon PowerShot G7 X Mark II lässt sich nun nicht nur um 180 Grad nach oben, sondern auch um 45 Grad nach unten klappen. [Foto: Canon]

4K ist hingegen trotz des schnelleren Prozessors kein Thema, die G7 X Mark II filmt weiterhin maximal in Full-HD-Auflösung. Das optische 4,2-fach-Zoom mit optischem Bildstabilisator, einer Lichtstärke von F1,8 bis F2,8 und einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 24 bis 100 Millimetern ist bereits aus dem Vorgängermodell bekannt. Das Gehäuse hat Canon hingegen mit einem kleinen Handgriff leicht optimiert. Das Belichtungskorrekturrad ist weiterhin unter dem Programmwählrad zu finden, auch bei den beiden Einstellringen, einer am Objektiv (mit abschaltbarer Rastung) und der andere auf der Gehäuserückseite um den Vierwegewähler herum angeordnet, ist es geblieben.

Der rückwärtige Touchscreen misst 7,5 Zentimeter in der Diagonale und löst 1,04 Millionen Bildpunkte auf. Er lässt sich um bis zu 180 Grad nach oben klappen, was nicht nur bodennahe Aufnahmen erleichtert, sondern auch Selfies. Neu ist die Möglichkeit, den Bildschirm um 45 Grad nach unten für Über-Kopf-Aufnahmen zu klappen. Wer den schnellen Autofokus nicht nutzen möchte und lieber manuell scharf stellt, findet mit dem auf dem Bildschirm angezeigten Fokus-Peaking die nötigen Hinweise, wo sich die Schärfeebene befindet. Dank WLAN und NFC verbindet sich die Kamera auf Knopfdruck beziehungsweise berührungslos mit passenden Smartgeräten und überträgt ihre Bilder an eben jene, damit man sie auf sozialen Netzwerken o. ä. teilen kann. Die entsprechende App von Canon erlaubt darüber hinaus eine Fernsteuerung der Kamera inklusive Fernauslösung. Ab Mai 2016 soll die Canon PowerShot G7 X Mark II zu einem Preis von 685 Euro im Handel erhältlich sein, womit sie etwas teuer als ihr Vorgängermodell ist. Die Mark II genehmigt sich indes etwas weniger Energie und erlaubt mit einer Akkuladung nun 265 statt der bisher mageren 220 Aufnahmen.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.