Lichtstarke Kompaktkamera mit großem Multiformat-Bildsensor

Testbericht: Panasonic Lumix DC-LX100 II

2018-12-31 Lange ließ Panasonic die Fans des LX-Topmodells LX100 auf ein Nachfolgemodell warten. Geworden ist es letztlich eine Produktpflege mit höherer Auflösung und Touchscreen, zudem wurde das WLAN mit Bluetooth ergänzt. Das bewährte Konzept aus sehr "analoger" Bedienung, lichtstarkem Zoomobjektiv im kompakten, hochwertigen Gehäuse und großem Micro-Four-Thirds-Sensor, von dem für die Multiformatfunktion nur ein Teilbereich genutzt wird, wurde beibehalten. Ob sich die Bildqualität verbessert hat und welche weiteren Neuerungen sich möglicherweise in der kleinen Kamera verstecken, zeigt unser Test.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Panasonic Lumix DC-LX100 II kombiniert ein F1,7-2,8 lichtstarkes 3-fach-Zoom mit einem großen Micro-Four-Thirds-Bildsensor in einem wertigen Metallgehäuse. [Foto: MediaNord]

    Die Panasonic Lumix DC-LX100 II kombiniert ein F1,7-2,8 lichtstarkes 3-fach-Zoom mit einem großen Micro-Four-Thirds-Bildsensor in einem wertigen Metallgehäuse. [Foto: MediaNord]

Ergonomie und Verarbeitung

Rein äußerlich unterscheidet sich die Panasonic Lumix DC-LX100 II kaum von ihrem Vorgängermodell DMC-LX100. Sie wiegt knapp unter 400 Gramm und das Gehäuse im Messsucherkameradesign ist mit einer Breite von gut 11,5 und einer Tiefe von 2,5 Zentimetern sowie einer Höhe von 6,5 Zentimetern recht kompakt, wobei der Sucher hinten und das Objektiv vorne deutlich herausstehen, wodurch die Kamera letztendlich stolze 6,5 Zentimeter in der Tiefe misst. Beim Einschalten werden es je nach Zoomstellung noch einmal 3,4 bis 5,2 Zentimeter mehr. Anders als bei üblichen Kompaktkameras besitzt das Objektiv keinen Lamellenvorhang, sondern einen gewöhnlichen Klemm-Objektivdeckel, den man manuell abnehmen muss, worauf einen das schwarze Livebild auf dem Monitor beziehungsweise im Sucher unmissverständlich hinweist. Der Vorteil aber liegt darin, dass man vorne beispielsweise einen 43mm-Polfilter oder einen Neutraldichtefilter oder andere Filter verwenden kann. Hinter einer Schutzabdeckung befindet sich außerdem ein Bajonettanschluss am festen Teil des Objektivs. Hier lässt sich der optionale automatische Deckel DMW-LFAC1 anbringen, ein äußerst praktisches Zubehör, muss man doch so nie wieder einen Deckel abnehmen, da das ausfahrende Objektiv den automatischen Deckel einfach aufschiebt.

Das Gehäuse besteht größtenteils aus Metall, aber auch Kunststoff kommt zum Einsatz, etwa auf der linken Gehäuseseite, denn hier sitzen die Bluetooth- und die WLAN-Antennen. Auch der zweiteilig ausfahrende Objektivtubus besteht, im Gegensatz zur Objektivfront, aus Kunststoff. Gleiches gilt für die Schnittstellenklappe sowie den Akku- und Speicherkartenfachdeckel. Dichtungen sucht man bei der kleinen Kamera leider vergeblich, ein Spritzwasserschutz war Panasonic wohl angesichts des ausfahrenden Tubus zu aufwändig. Dennoch soll die Staubdichtigkeit des Objektivs verbessert worden sein.

Für eine bessere Handlage sorgt der kleine, mit genarbtem Gummi versehene Griff auf der Vorderseite, auf der Rückseite befindet sich eine ebenso gummierte Daumenauflage für den nötigen Gegenhalt. Als Handschmeichler kann man die LX100 II jedoch nicht bezeichnen, hier steht das Design im Vordergrund. 15 Knöpfe, allesamt recht klein und mit schwachem Druckpunkt, zwei Schiebeschalter und fünf Einstellringe sowie der Einschalthebel, die Zoomwippe und der mit guten Druckpunkten versehene Auslöser sorgen dafür, dass man die LX100 II sehr direkt bedienen kann. So gibt es für die Blende, die Belichtungszeit und die Belichtungskorrektur direkte Wahlräder mit konkreten Zahlenwerten.

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Während der Blendenring und das Belichtungskorrekturrad in Drittelstufen rasten, bietet das Belichtungszeitenrad nur volle Lichtwertstufen. Eine Feinkorrektur ist über das hintere, den Vierwegewähler umgebende Drehrad möglich. Allerdings sind die Druckpunkte recht leicht, sodass man beim Einstellen der Belichtungszeit beispielsweise plötzlich den Weißabgleich verstellt, weil man zu sehr den Ring gedrückt hat. Auch das Belichtungskorrekturrad ist nicht ganz optimal. Für die exponierte Position verstellt es sich viel zu leicht. Vorsicht: Im Automatikmodus iA+ ist das Belichtungskorrekturrad aktiv, im iA-Modus hingegen nicht.

Ein Highlight der LX100 II ist das F1,7-2,8 lichtstarke 24-75mm-Zoom. Wie bereits erwähnt, steht es weit aus dem Gehäuse heraus und bietet somit Platz für alle "objektivbezogenen" Bedienelemente. Ganz vorne sitzt der Blendenring, dahinter ist ein stufenlos arbeitender Multifunktionsring untergebracht. Er arbeitet je nach Modus beispielsweise als Zoom- oder Fokusring, kann aber auch mit anderen Funktionen belegt werden. Links am Objektiv sitzt der Fokuswahlschiebeschalter, der eine Umschaltung zwischen Autofokus, Makro-Autofokus und manuellem Fokus erlaubt. Die Betriebsarten AFS, AFC und AFF hingegen werden hier nicht eingestellt. Mit deutlich unter 0,2 Sekunden fokussiert die LX100 II sehr schnell, auch die Auslöseverzögerung ist mit 0,03 Sekunden sehr flott, sodass vom Drücken des Auslösers bis zur Bildaufnahme inklusive Fokussierung von unendlich auf zwei Meter stets unter 0,2 Sekunden vergehen.

Im Weitwinkel erlaubt das Objektiv Makroaufnahmen ab drei Zentimetern Entfernung von der Frontlinse. Das erschwert die Beleuchtung, bietet im 3:2-Seitenverhältnis aber immerhin ein 5,5 mal 3,7 Zentimeter kleines Bildfeld. Der Telemakromodus mit 30 Zentimetern Mindestaufnahmedistanz haut hingegen mit seinem 15 mal 10 Zentimeter großen Minimalbildfeld niemanden vom Hocker. Beim manuellen Fokus unterstützt die LX100 II den Fotografen übrigens mit einem Entfernungsbalken, einer automatischen Lupenfunktion und dem Fokuspeaking.

Äußerst spannend und im Bereich der Digitalkameras selten zu finden ist der Multiformatsensor. Am Objektiv befindet sich ein Wahlschalter für das Bildseitenverhältnis von 3:2 über 16:9 und 1:1 bis hin zu 4:3. Mit Ausnahme von 1:1 arbeiten alle Seitenverhältnisse mit identischem Bildwinkel, das heißt bei 16:9 kommt ein breiterer, aber weniger hoher Ausschnitt des Bildsensors zum Einsatz als bei 4:3. Normalerweise beschneiden Kameras Das Bild einfach, wodurch sich jedoch die Diagonale verkürzt und damit der Bildwinkel schrumpft. Der Trick der LX100 II ist dabei ganz simpel: Vom physikalisch knapp 22 Megapixel auflösenden Micro-Four-Thirds-Sensor wird nur ein Bildausschnitt benutzt, so dass Luft bleibt für die verschiedenen Seitenverhältnisse. Der Cropfaktor entspricht dabei nicht zwei, wie bei Micro Four Thirds eigentlich üblich, sondern 2,2. Die maximale Auflösung liegt je nach Seitenverhältnis bei höchstens 17 Megapixeln, die im 4:3-Format erreicht wird. Gerade Fans des 16:9-Seitenverhältnisses dürfte das freuen, können sie so doch echte 24mm-Breitbild-Fotos aufnehmen. Im Videomodus gilt das allerdings nicht unbedingt, mehr dazu im Abschnitt "Ausstattung".

  • Bild Vom Micro-Four-Thirds-Sensor nutzt die Panasonic Lumix DC-LX100 II jeweils nur einen Ausschnitt, damit sie bei 4:3, 3:2 und 16:9 immer denselben diagonalen Bildwinkel nutzen kann. [Foto: Panasonic]

    Vom Micro-Four-Thirds-Sensor nutzt die Panasonic Lumix DC-LX100 II jeweils nur einen Ausschnitt, damit sie bei 4:3, 3:2 und 16:9 immer denselben diagonalen Bildwinkel nutzen kann. [Foto: Panasonic]

Eine Neuerung gegenüber dem Vorgängermodell ist der mit 1,23 Millionen Bildpunkten höher auflösende Bildschirm, bei dem es sich zudem nun um einen praktischen Touchscreen handelt. Eine Beweglichkeit fehlt hingegen weiterhin. Das 3:2-Seitenverhältnis ist ein guter Kompromiss, um von 1:1 bis 16:9 eine möglichst große Bildschirmfläche im Livebild nutzen zu können. Mit maximal 780 cd/m² Helligkeit lässt sich der Bildschirm problemlos auch bei Sonnenlicht noch ausreichend gut ablesen. Im Menü kann man übrigens nicht nur die Helligkeit einstellen, sondern auch eine Farbkorrektur vornehmen und zwischen 30 und 60 Bildern pro Sekunde Bildwiederholrate wählen. Ersteres schont den Akku etwas, letzteres sorgt für ein flüssigeres Livebild.

Die Touchfunktion dient nicht nur zur Wahl des Autofokusfelds und optional zum Auslösen, sondern auch zum Bedienen der Kamera. Trotz der vielen Tasten lassen sich sogar die Menüs per Berührung einstellen und zusätzlich zu den vielen konfigurierbaren Funktionstasten werden weitere, frei belegbare Touchbedienfelder auf dem Bildschirm eingeblendet. Manchmal ist es sogar einfacher, kurz etwas auf dem Bildschirm zu tippen, statt die entsprechende Taste zu suchen, deren Beschriftungen sehr klein und im Dunkeln kaum abzulesen sind.

Neben den vielen Tasten bietet die LX100 II das übliche Quick-Menü für weitere Aufnahmeeinstellungen. Das Hauptmenü gliedert sich je nach Aufnahmemodus in bis zu sieben Kategorien mit bis zu acht Menüpunkten pro Bildschirmseite, von denen es bis zu sieben gibt. So lassen sich jede Menge Einstellungen vornehmen, worunter jedoch die Übersichtlichkeit leidet. Um diese etwas zu verbessern, bietet die LX100 II nun auch ein "Mein Menü", in dem sich bevorzugte Menüpunkte individuell zusammenstellen lassen. Auch drei Benutzerspeicher für Aufnahmevoreinstellungen sind in den Menüs versteckt.

Der elektronische Sucher ist gegenüber dem Vorgängermodell unverändert und zählt sicher nicht mehr zu den besten Suchern am Markt, besitzt aber grundsolide Eckdaten, vor allem, wenn man die beengten Platzverhältnisse berücksichtigt. So liegt die Auflösung immerhin bei 2,7 Millionen Bildpunkten, die 0,7-fache Vergrößerung im Kleinbildäquivalent sorgt für eine gute Größe. Sogar an eine weitreichende Dioptrienkorrektur hat Panasonic gedacht, zumal sich der Sucher mit Brille knapp nicht mehr komplett überblicken lässt. Der Touchscreen bleibt beim Blick durch den Sucher für die Wahl des AF-Felds aktiv, was für "Linksäuger" etwas unglücklich ist. Zwar steht der Sucher für einen besseren Blickkomfort hinten etwas hervor, aber die Nase berührt trotzdem den Bildschirm und bedient damit ungewollt die Touchfunktion. Sehr praktisch ist der Augensensor, der den Sucher automatisch aktiviert, wenn man die Kamera vor das Auge nimmt.

  • Bild Beim Bildschirm der Panasonic Lumix DC-LX100 II handelt es sich nun um einen Touchscreen, der allerdings weiterhin fest verbaut ist. [Foto: MediaNord]

    Beim Bildschirm der Panasonic Lumix DC-LX100 II handelt es sich nun um einen Touchscreen, der allerdings weiterhin fest verbaut ist. [Foto: MediaNord]

Sowohl auf dem Bildschirm als auch im Sucher lassen sich eine 3D-Wasserwaage, ein Livehistogramm und Gitterlinien zur besseren Bildkomposition einblenden. Auch eine Belichtungsvorschau bietet die LX100 II, allerdings erst, wenn der Auslöser halb gedrückt wird. Auch die Blende schließt sich dabei auf den eingestellten Wert, sodass man einen Eindruck der Schärfentiefe direkt im Livebild bekommt.

Äußerst spärlich fällt die Schnittstellenausstattung aus. Hinter einer Kunststoffklappe verbergen sich lediglich eine Micro-HDMI- sowie eine Micro-USB-Buchse. Immerhin taugt letztere zum Aufladen des wechselbaren Lithium-Ionen-Akkus, wobei die LX100 II im Gegensatz zu manch anderer Kamera erfreulicherweise wenig wählerisch bei der Stromquelle ist. Ein USB-Ladegerät liegt der Kamera bei, eine externe Ladeschale gibt es hingegen nur noch optional. Am Ärgerlichsten ist aber sicher das Fehlen eines Mikrofonanschlusses für Videoaufnahmen.

Der Lithium-Ionen-Akku wird, wie die SD-Speicherkarte, auf der Kameraunterseite entnommen. Gut 300 Aufnahmen sind mit dem Akku nach CIPA-Standard möglich, geht man etwas sparsamer mit der Energie um, sind auch 400 Bilder kein Problem. Das SD-Speicherkartenfach unterstützt die Standards SDHC, SDXC und UHS I. Trotz schneller Speicherkarte blieb die Schreibgeschwindigkeit mit unter 40 MB/s jedoch deutlich hinter unseren Erwartungen an eine moderne Kamera zurück. Der UHS-I-Standard erlaubt fast dreimal so schnelle Speichergeschwindigkeiten, wie die LX100 II erreicht. Dennoch fühlt sich die Kamera zu keinem Zeitpunkt langsam oder träge an, denn der Serienbildpuffer ist groß genug (mehr dazu im nächsten Abschnitt) und die Kamera blockiert während des Speicherns keinerlei Funktionen, bleibt also voll bedienbar.

  • Bild Dank vieler Einstellräder lässt sich die Panasonic Lumix DC-LX100 II sehr direkt bedienen, aber auch ein Vollautomatikmodus mit Motiverkennung fehlt nicht. [Foto: MediaNord]

    Dank vieler Einstellräder lässt sich die Panasonic Lumix DC-LX100 II sehr direkt bedienen, aber auch ein Vollautomatikmodus mit Motiverkennung fehlt nicht. [Foto: MediaNord]

Etwas ungünstig platziert hat Panasonic übrigens das Metallstativgewinde, denn es sitzt nicht nur außerhalb der optischen Achse, sondern auch noch direkt neben dem Akku- und Speicherkartenfach, wodurch selbst kleinste Stativschnellwechselplatten den Zugang blockieren. Eine USB-Dauerstromversorgung ist übrigens nicht möglich, für den Netzbetrieb (etwa für die Intervallfunktion) muss ein entsprechender Adapter für das Akkufach erworben werden, die Kabeldurchführung ist bereits vorgesehen.

Ausstattung

Mit ihren manuellen Einstellrädern für Blende und Belichtungszeit richtet sich die Panasonic LX100 II sicher eher an Fotografen, die gerne halbautomatisch oder manuell fotografieren. Aber auch eine "Paniktaste" ist vorhanden, sie befindet sich gut erreichbar hinter dem Auslöser auf der Kameraoberseite. Dahinter verbergen sich zwei Modi: iA ist die reine Vollautomatik mit Motiv-, Gesichts- und Bewegungserkennung, iA+ hingegen erlaubt und dem Fotografen, gewissen kreativen Einfluss auszuüben. So kann er etwa die Belichtungskorrektur nutzen oder entscheiden, ob das Bild eine geringe oder hohe Schärfentiefe aufweisen soll, ganz ohne die Blende direkt einstellen zu müssen, denn das übernimmt dann weiterhin die Kamera. Ebenfalls beeinflusst werden kann der Weißabgleich, auch wieder benutzerfreundlich für Anfänger mit "wärmer und kälter" beziehungsweise blauer oder roter.

Was ebenfalls nicht fehlt sind nützliche Funktionen wie HDR oder Panorama. Der einfache Schwenkpanoramamodus versteckt sich hinter der Serienbildfunktionstaste. Die LX100 II lässt sich dann horizontal oder vertikal beziehungsweise im Hoch- oder Querformat schwenken, auch eine Auswahl des Bildwinkels ist möglich, wobei ein größerer Bildwinkel leider mit einer geringeren Auflösung einhergeht. Wer etwas Auflösung möchte, schwenkt am besten im Hochformat mit kleinerem Bildwinkel, der dann allerdings weniger als 180 Grad beträgt. Richtig hohe Auflösungen erreicht man aber letztlich nur unter Verwendung eines Stativs, eines echten Panoramakopfes und der entsprechenden Bildbearbeitung am PC.

Beim HDR-Modus kann man den Belichtungsumfang automatisch wählen lassen oder manuell einstellen, +/- 3 EV sind der maximale Spielraum. Die Kamera richtet die Bilder beim Zusammensetzen automatisch deckungsgleich aus, man kann also auch aus der Hand fotografieren. Mehr Spielraum bietet aber auch hier der klassische Weg über die Belichtungsreihenfunktion. Wahlweise 3, 5 oder 7 Bilder nimmt die LX100 II mit bis zu einem EV Belichtungsabstand auf, so dass man einen höheren Dynamikbereich abdecken kann. Andere Reihenaufnahmefunktionen nehmen Weißabgleichsreihen, Blendenreihen oder sogar Fokusreihen auf, die man dann später am PC zusammensetzen kann (sogenanntes Stacking).

  • Bild Die Panasonic Lumix DC-LX100 II bietet lediglich eine Micro-USB- und eine Micro-HDMI-Schnittstelle, vor allem ein Mikrofonanschluss wäre äußerst praktisch gewesen. [Foto: MediaNord]

    Die Panasonic Lumix DC-LX100 II bietet lediglich eine Micro-USB- und eine Micro-HDMI-Schnittstelle, vor allem ein Mikrofonanschluss wäre äußerst praktisch gewesen. [Foto: MediaNord]

Wer es lieber etwas einfacher mag, greift auf die 4K-Fotofunktionen zurück. Diese eignen sich entweder als sehr schnelle Serienbildfunktion, so dass man den richtigen Auslösemoment praktisch nicht mehr verpassen kann, oder aber als Fokusreihenaufnahmefunktionen. Dabei kann man sich entweder hinterher den richtigen Schärfepunkt aussuchen oder man lässt die Kamera mit der integrierten Stackingfunktion die Bilder zu einem Foto mit größerer Schärfentiefe zusammenrechnen. Die 4K-Funktionen haben allerdings zwei Nachteile: Einerseits beschränkt sich die Auflösung auf gut 8,4 Megapixel, die zudem aus einem Video extrahiert werden, was zusätzlich etwas Qualität kostet. Das reicht für das Internet oder den heimischen PC oder Fernseher, nicht aber für große Poster. Die andere Einschränkung ist vielleicht für manchen noch entscheidender: Bei der 4K-Funktion gibt es einen deutlichen Bildbeschnitt um den Faktor 1,25. Aus dem 24-75mm-Objektiv wird also ein 30-94mm-Objektiv.

Bei der "richtigen" Serienbildfunktion hingegen gibt es selbstverständlich keinen Bildbeschnitt. Elf Bilder pro Sekunde verspricht Panasonic, in der Praxis werden diese sogar minimal überschritten. 11,2 bis 11,3 Serienbilder pro Sekunde waren es bei unserer Messung für wahlweise 101 JPEG- oder 37-Raw-Bilder in Serie. Das kann sich durchaus sehen lassen? Ist der Puffer voll, sinkt die Serienbildgeschwindigkeit auf 5,6 JPEG- beziehungsweise 1,9-Raw-Bilder pro Sekunde. Allerdings wird der Fokus nur bei langsamerem Tempo von 5,5 Serienbilder pro Sekunde nachgeführt. Das bedeutet für JPEG endlose Serienbildaufnahmen bis die Speicherkarte voll ist.

Für Videoaufnahmen bietet die LX100 II auf dem Papier gute Werte: In 4K-Auflösung sind maximal 30 Bilder pro Sekunde möglich, in Full-HD sogar 60 Bilder pro Sekunde. Zoom und Fokus bleiben aktiv, wobei der Fokus nicht hörbar ist, das Zoom dank der langsameren Arbeit nur sehr leise. Die DFD-Fokustechnologie sorgt jedoch für ein gelegentliches Mikropumpen des Fokus, was vor allem in 4K-Auflösung nicht ganz so schön anzusehen ist. Gute Videos werden aber ohnehin manuell fokussiert und verzichten möglichst auf Zoom- und Schwenkeffekte, stattdessen kommt der Videoschnitt zum Einsatz.

Jedoch gibt es bei 4K-Videos eine störende Einschränkung: Auch hier sorgt der Bildbeschnitt für einen kräftigen Weitwinkelverlust. In Full-HD hingegen kann der gesamte Bildsensor verwendet werden. Mit bis zu 100 Mbit/s bietet die 4K-Videofunktionen ansonsten eine gute Qualität, in Full-HD sind maximal 28 Mbit/s möglich, was ebenfalls genug für eine ordentliche Bildqualität ist. Zudem kann der Videograf zwischen AVCHD und MP4 wählen. Wenn es um den Videoton geht, ist die LX100 II weniger für professionelle Ansprüche geeignet. Zwar gibt es eine Pegelanzeige samt Aussteuerungsmöglichkeit, doch der Ton wird ausschließlich über das integrierte Stereomikrofon aufgezeichnet, eine hohe Tonqualität ist damit nicht möglich.

  • Bild Auf der linken Seite besteht das Gehäuse der Panasonic Lumix DC-LX100 II aus Kunststoff, denn hier sitzen die Antennen für Bluetooth und WLAN. [Foto: MediaNord]

    Auf der linken Seite besteht das Gehäuse der Panasonic Lumix DC-LX100 II aus Kunststoff, denn hier sitzen die Antennen für Bluetooth und WLAN. [Foto: MediaNord]

Auf den ersten Blick bietet die Panasonic Lumix DC-LX100 II keinen Blitz, dafür aber einen TTL-Systemblitzschuh. Im Karton findet man jedoch einen kleinen Aufsteckblitz, der zwar kompakt ausfällt, aber auch nur eine von uns gemessene Leitzahl von 7,6 bietet. Immerhin ist das etwas mehr, als Panasonic verspricht. Leider ist der Blitz weder schwenk- noch drehbar, aber immerhin wird er von der Kamera mit Strom versorgt. Hier hätte Panasonic gerne zum Micro-Four-Thirds-Partner Olympus schielen können, denn dort gibt es einen kleinen Aufsteckblitz mit Dreh- und Schwenkreflektor mit etwas höherer Leitzahl und Kamera-Stromversorgung. Sei es drum, im Zubehör bietet Panasonic TTL-Systemblitze für verschiedene Ansprüche an. Zudem erlaubt die Kamera, sogar mit dem kleinen mitgelieferten Blitz, allerlei Einstellung von der Wahl des Blitzzündzeitpunkts über eine Blitzbelichtungskorrektur bis hin zu einer manuellen Blitzleistungswahl in feinen Abstufungen. Dank des Zentralverschlusses blitz die LX100 II sogar mit der kürzesten Belichtungszeit von 1/4.000 Sekunde.

Apropos Zentralverschluss und Belichtungszeiten: Die LX100 II löst fast unhörbar aus, der Zentralverschluss schränkt jedoch die kürzest mögliche Belichtungszeit bei offener Blende ein. Erst abgeblendet auf F4 steht die kürzeste Belichtungszeit von 1/4.000 Sekunde zur Verfügung. Wer noch leiser oder kürzer belichten möchte, kann den elektronischen Verschluss aktivierten, der bis zu 1/16.000 kurze Belichtungszeiten erreicht. Bei schnellen Motiven kann es jedoch zum gefürchteten Rolling-Shutter-Effekt kommen, auch wenn dieser bei der LX100 II nicht mehr ganz so dramatisch ausfällt.

Die Wiedergabefunktion bietet dem Fotografen allerlei Bildbearbeitungsmöglichkeiten, etwa den Bildbeschnitt, das Drehen oder eine Auflösungsreduzierung. Sogar Raw-Dateien lassen sich nachträglich entwickeln und als JPG speichern und Filme können zerteilt und zusammengefügt werden. Mit Hilfe der Intervallfunktion aufgenommene Fotos können direkt zu einem Zeitrafferfilm zusammengefügt werden. Filtereffekte dagegen lassen sich nur bei der Aufnahme einstellen, immerhin 22 Stück davon bietet die LX100 II, was viele Freiheiten lässt, zumal manche Effekte noch Einstellmöglichkeiten bieten.

  • Bild Der Handgriff der Panasonic Lumix DC-LX100 II fällt eher klein aus, dennoch verbessert er die Handlage entscheidend. [Foto: MediaNord]

    Der Handgriff der Panasonic Lumix DC-LX100 II fällt eher klein aus, dennoch verbessert er die Handlage entscheidend. [Foto: MediaNord]

Dank Bluetooth und WLAN verbindet sich die LX100 II mit Smartgeräten. Das Bluetooth erlaubt eine dauerhafte Verbindung, beispielsweise zur Nutzung des Smartphone-GPS. Eine Bildübertragung oder aber die Fernsteuerung der Kamera mit Livebildübertragung erfolgt hingegen via WLAN. Auch ein drahtloses Übertragen der Bilder auf einen PC im Heimnetzwerk ist mit der LX100 II möglich.

Bildqualität

Zwar nutzt die Panasonic Lumix DC-LX100 II von ihrem Micro-Four-Thirds-Sensor nur eine Teilfläche, diese ist aber gegenüber den 1"-Sensoren der meisten anderen Premium-Kompaktkameras immer noch um den Faktor 1,6 größer, was eine bessere Bildqualität bedeuten sollte, zumal die Auflösung mit maximal 17 Megapixeln sogar noch etwas geringer ist, im 3:2-Seitenverhältnis sind es sogar nur 16 Megapixel statt den 20 Megapixeln der 1"-Sensor-Kameras. Zusammen mit dem lichtstarken Objektiv also beste Voraussetzungen für Aufnahmen mit guter Bildqualität auch bei geringem Licht. Um das genau herauszufinden, haben wir die LX100 II nicht nur in der Praxis, sondern auch im Labor auf ihre Bildqualität getestet. Die detaillierten Messdiagramme sind wie immer über die weiterführenden Links zahlungspflichtig einsehbar. Mit einem Kauf wird übrigens auch dieser kostenlose Testbericht unterstützt.

Panasonic macht sich vor allem in den letzten Jahren einen Namen mit sehr zurückhaltend aufbereiteten Bildern in JPEG, was jedoch bei unserer Labormessung Auflösung kostet. Die LX100 II macht hier keine Ausnahme. Getestet haben wir sie im 3:2-Seitenverhältnis. Sie erreicht nur maximal 44 Linienpaare pro Millimeter (lp/mm) im Kleinbildäquivalent bei 50 Prozent Kontrast und bleibt damit rund 20 Prozent hinter den Möglichkeiten von gut aufbereiteten 16-Megapixel-Bildern zurück. Zwar wird die Maximalauflösung erst etwas abgeblendet erreicht, aber bereits bei Offenblende ist die Auflösung im Verhältnis zum Maximum gut bis sehr gut. Im Weitwinkel beträgt die maximale Auflösung knapp über 39 lp/mm bei F5,6, bei mittlerer Brennweite von 42 Millimeter sind es 44 lp/mm bei F2,8 und im Tele 37 lp/mm bei F4.

Zum Bildrand hin nimmt die Auflösung jedoch deutlich ab, und zwar bei allen Brennweiten. Die Marke von 30 lp/mm wird nicht erreicht, die maximale Randauflösung liegt bei nur 29 lp/mm (42 mm, F4). Hier bekleckert sich die LX100 II also wirklich nicht mit Ruhm, wobei die zurückhaltende Bildaufbereitung natürlich ihren Teil dazu beiträgt. Farbsäume, Verzeichnung und Randabdunklung sind hingegen durchweg gering, hier sammelt die Lumix also wieder Pluspunkte.

  • Bild Das Stativgewinde der Panasonic Lumix DC-LX100 II sitzt nicht nur außerhalb der optischen Achse, sondern ungünstigerweise auch direkt neben dem Akku- und Speicherkartenfach, so dass dieses blockiert wird. [Foto: MediaNord]

    Das Stativgewinde der Panasonic Lumix DC-LX100 II sitzt nicht nur außerhalb der optischen Achse, sondern ungünstigerweise auch direkt neben dem Akku- und Speicherkartenfach, so dass dieses blockiert wird. [Foto: MediaNord]

Der Signal-Rauschabstand bewegt sich bis einschließlich ISO 800 im guten Bereich von über 40 dB, die kritische Marke von 35 dB wird sogar erst bei ISO 6.400 unterschritten. Ein echter Pluspunkt des großen Bildsensors. Das Rauschen selbst ist durchweg feinkörnig und besteht praktisch nur aus Helligkeitsrauschen, das ab ISO 6.400 leicht sichtbar sind, aber nie kritisch ansteigt, selbst bei der höchsten Empfindlichkeit von ISO 25.600 nicht. Dafür sorgt die Rauschunterdrückung, die allerdings oberhalb von ISO 400 messtechnisch zu Detailverlusten führt. Bei genauem Hinsehen wird das bei ISO 1.600 etwas sichtbar, bei ISO 3.200 zeigt die LX100 II noch mit Ach und Krach genug Details für eine ausreichende Detailtreue.

Sehr hoch ist auch die Eingangsdynamik. Sie bewegt sich stets bei über zehn Blendenstufen, zwischen ISO 200 und 800 sind es sogar über elf Blendenstufen. Im Gegensatz zur zurückhaltenden Nachschärfung zeigt die Tonwertkurve durchaus gesteigerte Kontraste bei den Mittentönen. Der Ausgangs-Tonwertumfang ist bis ISO 400 mit über 224 von 256 möglichen Helligkeitsabstufungen sehr gut und bleibt bis einschließlich ISO 3.200 mit über 160 Stufen gut. Auch bei der Farbwiedergabe zeigt sich die Lumix insgesamt recht neutral, die Abweichungen sind gering und betreffen oft nur eine leicht gesteigerte Sättigung für leuchtendere Farben. Bis einschließlich ISO 6.400 unterscheidet die LX100 II vier Millionen und mehr Farben, bei ISO 100 sind es sogar knapp acht Millionen.

Mit ihrer konservativen Bildaufbereitung und der etwas geringeren physikalischen Auflösung verliert die Panasonic Lumix DC-LX100 II damit zwar auflösungstechnisch eindeutig gegen die besseren der 1"-Sensor-Kameras, gewinnt aber klar mit einem geringeren Bildrauschen und nuancenreicheren, gefälligeren, natürlicheren Bildern, die selbst vergrößert nicht so künstlich in den Details wirken. Wer knackigere Bilder möchte, sollte aber definitiv die Nachschärfung in der Kamera erhöhen, muss dann aber stärkere Schärfeartefakte in Kauf nehmen. Im Rohdatenformat stehen dagegen ohnehin alle Optionen offen. Wer ohne Bildbearbeitungsaufwand knackige JPEG-Bilder aus der Kamera erwartet, ist aber mit der LX100 II nicht optimal beraten.

Fazit

Wie bereits das Vorgängermodell ist die Panasonic Lumix DC-LX100 II eine sehr gelungene Kamera, die ein lichtstarkes Objektiv mit einem großen Sensor in einem hochwertigen Gehäuse vereint, die sich mit ihrer "analogen" Bedienung zugegebenermaßen eher an klassische Fotografen richtet. Videografen hingegen wird vor allem der fehlende Mikrofoneingang sowie der starke Beschnitt der 4K-Videofunktion stören. Das Konzept des Multiformatsensors ist nahezu einmalig und damit vor allem für 16:9-Fans ein echtes Argument. Auch wenn der eine oder andere kleinere Wunsch offenbleibt, ist die LX100 II eine insgesamt sehr gut ausgestattete und bedienbare sowie schnelle Kamera. Auch die Bildqualität kann sich sehen lassen, wobei die Lumix eher mit einem natürlichen Bildeindruck bis hin zu hohen ISO-Empfindlichkeiten als mit knackiger Schärfe und Auflösung beeindruckt.

  • Bild Der Lithium-Ionen-Akku der Panasonic Lumix DC-LX100 II erlaubt 300 Aufnahmen nach CIPA-Standard und kann per USB geladen werden. Das SD-Speicherkartenfach ist nur zu UHS I kompatibel und ist selbst dann nicht besonders schnell. [Foto: MediaNord]

    Der Lithium-Ionen-Akku der Panasonic Lumix DC-LX100 II erlaubt 300 Aufnahmen nach CIPA-Standard und kann per USB geladen werden. Das SD-Speicherkartenfach ist nur zu UHS I kompatibel und ist selbst dann nicht besonders schnell. [Foto: MediaNord]


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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Steckbrief

Steckbrief
HerstellerPanasonic
ModellLumix DC-LX100 II
SensorCMOS 4/3" 17,3 x 13,0 mm (Cropfaktor 2,0)
21,8 Megapixel (physikalisch)
17,0 Megapixel (effektiv)
Cropfaktor effektiv2,2-fach
Pixelpitch3,6 µm
Auflösung (max.)4.736 x 3.552 (4:3)
Video (max.)3.840 x 2.160 30p
ObjektivF1,7-2,8/24-75mm
Filtergewinde43 mm eingebaut
VideosucherEVF, 100 % Bildfeldabdeckung, 2.764.000 Bildpunkte Auflösung, 1,39-fache Vergrößerung (Sensor-bezogen), 0,70-fache Vergrößerung (KB-Äquiv.), Dioptrienausgleich (-4,0 bis 3,0 dpt)
Monitor3,0" (7,5 cm)
  Auflösung1.228.800 Bildpunkte
  kippbar
  drehbar
  schwenkbar
  Touchscreenja
AV-AnschlussHDMI-Ausgang Micro (Typ D)
Vollautomatikja
Motivautomatikja
Programmautomatikja
Programmshiftja
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtungja
HDR-Funktionja
Panoramafunktionja, Schwenkpanorama
BelichtungsmessungMehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
kürzeste Verschlusszeit1/4.000 s
Blitzmitgelieferter Aufsteckblitz
  Synchronzeit1/4.000 s
  BlitzanschlussOlympus/Panasonic (auch Leica-Kompaktkamera), Standard-Mittenkontakt Blitzschuh
WLANja
NFC
GPSextern, dauerhafte Smartphone Verbindung
Fernauslöserja, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahmeja
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC, UHS I)
Empfindlichkeit
  automatischISO 200-25.600
  manuellISO 100-25.600
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messungja
  Kelvin-Eingabeja
  Feinkorrekturja
Autofokusja
  Anzahl Messfelder49 Kontrastsensoren
  Geschwindigkeit0,16 bis 0,18 s
  AF-HilfslichtLED
Abmessungen (BxHxT)116 x 66 x 64 mm
Gewicht (betriebsbereit)392 g
Stativgewindeaußerhalb der optischen Achse
Zoom
  ZoomverstellungObjektivring (motorisch), Ringwippe (motorisch)
Akkulaufzeit300 Aufnahmen gem. CIPA-Standard

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

Kurzbewertung

  • Interessantes Gesamtpaket aus kompaktem Gehäuse mit lichtstarkem Objektiv
  • Sehr direkte Bedienung dank vieler Einstellräder
  • Einzigartiger Multiformatsensor
  • Gute Bildqualität bis ISO 1.600
  • Bildschirm nicht beweglich
  • Deutlicher Crop bei 4K-Foto und 4K-Video und fehlender Mikrofonanschluss
  • Relativ langsame Speichergeschwindigkeit
  • Schwache Randauflösung

Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.