Superzoom-Bridgekamera mit zahlreichen Detailverbesserungen

Modernisierte Panasonic Lumix DC-FZ1000 II präsentiert

2019-02-18 Mit der Lumix DC-FZ1000 II bringt Panasonic seine Bridgekamera mit dem großen 1"-Sensor und dem von 25-400 mm reichenden 16-fach-Zoom technisch auf den neuesten Stand. So gibt es etwa einen größeren Sucher, einen höher auflösenden Bildschirm mit Touchfunktion, Bluetooth und die 4K-Videofunktion wurde auf 30p aufgebohrt.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Panasonic Lumix DC-FZ1000 II kombiniert ein F2,8-4 lichtstarkes 16-fach Zoom von 25-400 mm (KB) mit einem großen, 20 Megapixel auflösenden 1"-CMOS-Sensor. [Foto: Panasonic]

    Die Panasonic Lumix DC-FZ1000 II kombiniert ein F2,8-4 lichtstarkes 16-fach Zoom von 25-400 mm (KB) mit einem großen, 20 Megapixel auflösenden 1"-CMOS-Sensor. [Foto: Panasonic]

Bei der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 boten die PAL- und die NTSC-Version unterschiedliche 4K-Videobildfrequenzen, was Panasonic nach viel Kritik schon seit einigen Jahren nicht mehr macht. Die FZ1000 ist jedoch schon fast fünf Jahre alt, und so wurde es höchste Zeit, auch sie von den neuesten technischen Entwicklungen profitieren zu lassen. Die neue Panasonic Lumix DC-FZ1000 II bietet dasselbe F2,8-4 lichtstarke 16-fach-Zoom mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 25-400 mm. Auch der 1"-Sensor löst weiterhin 20 Megapixel auf. Neben einer Motivautomatik und Gesichtserkennung sowie einem Bildstabilisator bietet sie selbstverständlich auch halbautomatische und manuelle Aufnahmefunktionen samt der Möglichkeit, Rohdatenbilder zu speichern.

Beim 2,36 Millionen Bildpunkte auflösenden OLED-Sucher gibt es eine Verbesserung: Panasonic hat den Vergrößerungsfaktor von 0,7-fach auf 0,74-fach im Kleinbildäquivalent angehoben. Eine Dioptrienkorrektur und ein Näherungssensor zur automatischen Aktivierung stehen weiterhin zur Verfügung. Auch beim Bildschirm hat sich etwas getan: Endlich verbaut Panasonic einen praktischen Touchscreen, der nicht nur einen Touch-AF, sondern auch zusätzliche Funktionstasten bietet. Zudem wächst die Auflösung des 7,5 Zentimeter großen LCDs von 0,92 auf 1,24 Millionen Bildpunkte. Er lässt sich wie gewohnt seitlich schwenken sowie um die Achse drehen und ermöglicht damit Aufnahmen aus allen möglichen Perspektiven.

  • Bild Während die Suchervergößerung der Panasonic Lumix DC-FZ1000 II auf 0,74-fach (KB) gestiegen ist, bietet der dreh- und schwenkbare Bildschirm nun eine höhere Auflösung und eine Touchfunktionalität. [Foto: Panasonic]

    Während die Suchervergößerung der Panasonic Lumix DC-FZ1000 II auf 0,74-fach (KB) gestiegen ist, bietet der dreh- und schwenkbare Bildschirm nun eine höhere Auflösung und eine Touchfunktionalität. [Foto: Panasonic]

Die Serienbildfunktion bleibt zwar bei maximal zwölf Bildern pro Sekunde, aber der Puffer ist gewachsen, sodass sich nun 20 Raw-Bilder am Stück aufnehmen lassen. Mit AF-C und Live-View sinkt die Serienbildrate jedoch auf maximal sieben Bilder pro Sekunde. Im Übrigen soll der DFD-Autofokus innerhalb von 0,09 Sekunden fokussieren können.

Die Videofunktion erlaubt nun auch in der PAL-Region (also Europa) eine Bildfrequenz von bis zu 30 Bildern pro Sekunde. In Full-HD sind sogar 60 Bilder pro Sekunde möglich, beziehungsweise 120 Bilder pro Sekunde in der Highspeed-Videofunktion. Zudem bietet die FZ1000 II einen 3,5mm-Mikrofonanschluss. Die 4K-Fotofunktionen erreichen ebenfalls 30 Bilder pro Sekunde und bieten eine Auflösung von 8,4 Megapixeln. Dabei nimmt die Funktion wahlweise Bildserien, optional bereits vor dem Drücken des Auslösers, oder aber Fokusserien auf, bei denen sich hinterher das optimal fokussierte Foto aussuchen lässt (Post-Focus) oder man fügt die Fotos per Stacking zu einem Bild mit größerer Schärfentiefe zusammen.

  • Bild Als Bridgekamera bietet die Panasonic Lumix DC-FZ1000 II einen großen Handgriff, ein umfangreiches Zoomobjektiv für viele Motive, ein Programmwählrad mit Automatiken und manueller Steuerung sowie einen Systemblitzschuh. [Foto: Panasonic]

    Als Bridgekamera bietet die Panasonic Lumix DC-FZ1000 II einen großen Handgriff, ein umfangreiches Zoomobjektiv für viele Motive, ein Programmwählrad mit Automatiken und manueller Steuerung sowie einen Systemblitzschuh. [Foto: Panasonic]

  • Bild Der Objektivtubus der Panasonic Lumix DC-FZ1000 II bietet nicht nur einen Einstellring, sondern auch seitliche Funktionstasten. [Foto: Panasonic]

    Der Objektivtubus der Panasonic Lumix DC-FZ1000 II bietet nicht nur einen Einstellring, sondern auch seitliche Funktionstasten. [Foto: Panasonic]

Der wechselbare Lithium-Ionen-Akku reicht für 440 Aufnahmen nach CIPA-Standard und lässt sich via Micro-USB-Anschluss nachladen. Zudem bietet die FZ1000 II einen TTL-Systemblitzschuh und einen 2,5mm-Fernauslöseanschluss. Zur drahtlosen Verbindung mit Smartphones, Tablets und PCs steht neben WLAN nun auch Bluetooth zur Verfügung, das eine dauerhafte, stromsparende Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet erlaubt. Darüber lassen sich die GPS-Daten des Smartphones in Echtzeit zum Geotagging an die Kamera übertragen. Zudem kann die FZ1000 II via App von einem Android- oder iOS-Gerät aus samt Livebildübertragung ferngesteuert werden. Ab März 2019 soll die Panasonic Lumix DC-FZ1000 II zu einem Preis von knapp 850 Euro erhältlich sein.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.