Bridge-Kamera, Kompaktkamera

Testbericht: Olympus C-7070 Wide Zoom

2005-01-05 Warum die PMA in Orlando im kommenden Februar abwarten, wenn man das neue Jahr mit einer Kameraankündigung einläuten kann? Das hat man sich wohl bei Olympus gedacht und den heutigen Tag zum Anlass genommen, um eine Neuauflage der Weitwinkelzoom-Kamera C-5060 Wide Zoom offiziell bekannt zu geben. Die neue C-7070 Wide Zoom vereint die Technik ihrer Vorgängerin mit einer zeitgemäßen Auflösung von 7 Megapixeln, und wir hatten die Gelegenheit, ein frisch vom Fliessband gelaufenes Exemplar dieser neuen Kamera aktuell auszuprobieren.  

   Olympus C-7070 Wide Zoom [Foto: MediaNord]

Insofern erfolgt die Präsentation der Olympus C-7070 Wide Zoom außergewöhnlicher Weise nicht in Form einer einfachen Meldung, sondern gleich als vollständiger digitalkamera.de-Test. Obwohl es sich bei dem uns zur Verfügung stehendem Testgerät um ein Vorserienexemplar handelt (die Markteinführung ist für Mitte Februar zu einem Preis von rund 700 EUR geplant), ist die Kamera – laut Olympus – schon so weit ausgereift, dass sie einem ausführlichen Test unterzogen werden kann. Dieser Testbericht ist demnach kein "First-Look"-Test, sondern ein vollwertiger digitalkamera.de-Kameratest mit gültigen Messwerten und Ausführungen. Die gewonnenen Erkenntnisse halten wir dabei sowohl im nachfolgenden Text als auch im nebenstehenden Steckbrief, in der Tabelle "Messwerte" am Ende des Tests und in einer aktualisierten Version unseres digitalkamera.de-Datenblattes zu dieser Kamera fest. Als hilfreiche Ergänzung dazu bieten wir das DCTau-Testprotokoll, das diesem Test bei der Beurteilung der Bildqualität zugrunde lag, zum kostenpflichtigen Abruf (bzw. im Abo) an.

Ergonomie/Verarbeitung  Handlich und einigermaßen kompakt ist sie schon, die Olympus C-7070 Wide Zoom (kurz: C-7070 WZ). Das wie in einem Block gegossene Gehäuse aus einer soliden Magnesium-Legierung mit anthrazitfarbenem Strukturlack liegt dank ausgeprägtem, gummiummanteltem Handgriff bequem und (rutsch-)fest in der Hand, wobei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Gewicht (520 Gramm) und Größe ein gewisses Gefühl von Solidität und Sicherheit vermittelt. Beim Versuch, eine möglichst starke Kompaktheit mit der Ausstattung/Funktionsvielfalt einer Digitalkamera für Fortgeschrittene zu vereinen, hatte das Design jedoch das Nachsehen, denn die C-7070 WZ wirkt mit ihrer zusammengestauchten Form etwas bullig, und auch die Handhabung leidet ein bisschen unter dem Miniaturisierungsdrang. Ein optischer Sucher samt Dioptrieneinstellrad, zwei LCDs, 15 Funktionsknöpfe, ein Auslöser, eine ringförmige Zoomwippe, ein Programmwählrad mit untersetztem Betriebsschalter, die Ösen zur Befestigung eines Schultergurtes, das Stativgewinde und noch zahlreiche andere Kamerateile hatten die Olympus-Designer nämlich auf einem Gehäuse von nur 116 x 87 x 66 Millimetern Größe unterzubringen – was unausbleiblich zu Zugeständnissen an die Bedienbarkeit der Kamera führte. So liegt das metallene Stativgewinde nicht exakt in der optischen Achse und etwas zu nahe am Batterieschacht (was den Zugang zu letzterem bei angesetzter Schnellwechselplatte versperrt); die linke Öse drückt sich bei einigen Händen in den Mittelfinger. Die beiden unter einer scharnierbesetzten Hartkunststoff-Klappe liegenden Speicherkartenschächte für CompactFlash- (Typ I und II) und xD-Karten sowie die von einer Gummiabdeckung geschützten Steckerleisten sind hingegen gut zugänglich.

Olympus C-7070 Wide Zoom [Foto: MediaNord]Das knappe Platzangebot hat auch direkte Auswirkungen auf die Bedienbarkeit der Kamera. Die teilweise mehrfach belegten Funktionstasten mit z. T. im Halb- oder Viertelkreis rotierenden Menüs tragen sowohl von ihrer Anordnung als auch von ihrer Belegung her nicht unbedingt zur Übersichtlichkeit bei. Doch die Mehrfachbelegung der Tasten reicht nicht aus, um den enormen Funktions- und Einstellungsumfang der C-7070 WZ in den Griff zu bekommen. Alleine schon das in mehreren Ebenen gruppierte Aufnahmemenü weist um die 233 Einstellungen auf, die eine fast totale Kontrolle der Kamera ermöglichen. Das setzt aber eine lange Einarbeitungszeit voraus, in der man das Handbuch intensiv studiert, mit den verschiedenen Einstellungen experimentiert und sich mit den zahlreichen Einstellhilfen vertraut macht. So helfen einem z. B. die vier Benutzerspeicher (zum Speichern der aktuellen/persönlichen Einstellungen), einige frei belegbare Tasten, die so genannte Dual-Control-Panel-Funktion (die sämtliche Kameraeinstellungen auf dem LC-Farbbildschirm zusammenfasst) und die etlichen Tastenkürzel irgendwie, die Übersicht zu behalten und mit ein bisschen Übung die C-7070 WZ zügig zu bedienen.

Die grafisch neu gestalteten, aber leider nicht neu geordneten, Menüs werden auf dem LC-Farbbildschirm an der Kamerarückseite angezeigt. Der Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 1,8 Zoll und einer Auflösung von rund 130.000 Bildpunkten ist vom Typ Sunshine-LCD und besticht tatsächlich durch eine gute Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung. Doch auch die Detailgenauigkeit, die Rauschfreiheit unter schwachen Lichtbedingungen und die weitgehend schlieren- bzw. ruckelfreie Darstellung sprechen für die Qualität dieses Bauteils. Nützlich bei der Bildgestaltung ist nicht nur die dreh- und schwenkbare Aufhängung des Bildschirms, der bequeme Aufnahmen u. a. aus der Vogel- und Froschperspektive sowie Selbstporträts ermöglicht, sondern auch das einblendbare Gitternetz in 2 Varianten (wahlweise mit oder ohne diagonale Schnittlinien). Nicht wiederfinden konnten wir jedoch den (vom Vorgängermodell C-5060 WZ her bekannten) Porträt-Aufnahmerahmen; eine Belichtungsvorschau (wie bei der C-8080 WZ) fanden wir bei der C-7070 WZ erst nach langem Suchen bzw. nach Lesen der Bedienungsanleitung.

Begleitet wird der LC-Farbbildschirm von einem leicht linksbündig angebrachten, galileischen Umkehrsucher mit guter Qualität (gute Helligkeit, kein Farbstich, keine sichtbare Verzerrung), Dioptrieneinstellung (per Drehrad) und motorisierter Brennweitenanpassung. Ein Komfort für Brillenträger ist trotz engem Okulareintritt noch einigermaßen gegeben; die Bildabdeckung von nur 75 Prozent, das Fehlen von Parallaxen-Markierungen bzw. eines Parallaxenausgleichs sowie die Abschattung des optischen Suchers bei Verwendung des Objektivadapters bzw. von Konvertern führt jedoch dazu, dass man normalerweise doch lieber den Farbmonitor benutzt.

Olympus C-7070 Wide Zoom [Foto: MediaNord]Optik  Den Namenszusatz "Wide" verdankt die C-7070 Wide Zoom der kürzesten Brennweite ihres Zoomobjektivs, die ganz knapp unter der 28-mm-Marke (Kleinbild-Äquivalent) liegt. Im Normalbetrieb hat die Unterschreitung dieser "magischen Grenze" keine größere Auswirkung auf das Bildresultat, und die C-7070 WZ erfasst in Weitwinkel-Position in etwa denselben Brennweitenbereich wie andere Weitwinkelzoom-Kameras. Betrachtet man zudem das Tele-Ende (110 mm entspr. KB) des Objektivs, kann die C-7070 WZ nicht mit solchen Kameras mithalten, deren Brennweitenbereich sich KB-äquivalent von 28 bis 200 mm (u. a. Konica Minolta Dimage A1/A2, Canon PowerShot Pro1, Sony DSC-F828) erstreckt. Interessant wird es aber, wenn man die als Zubehör erhältlichen Objektivadapter WCON-07C und TCON-17 in die Rechnung mit einbezieht. Dann lässt sich nämlich die Brennweite, je nach verwendetem Konverter, auf bis zu 19 mm (entspr. KB) herunterbringen oder auf maximal 187 mm (entspr. KB) erweitern – was speziell Anhänger von Superweitwinkel-Aufnahmen begeistern wird. Nur die Nikon Coolpix 8400 dringt ähnlich stark (z. T. sogar ohne Konverter) in den Bereich extrem stark weitwinkliger Aufnahmen hinein; macht dafür aber im Tele-Bereich früher Schluss.

Beim Einschalten der Kamera fährt das Zoomobjektiv der C-7070 WZ mit deutlich hörbarem Geräusch aus und gibt sich dann beim Zoomen geräuschtechnisch etwas diskreter. Während des Zoomvorgangs steigt die Lichtstärke bzw. Anfangsblende progressiv von F2,8 auf F4,8 an; die Brennweitenverstellung erfolgt bei feinfühligem Antippen der Zoomwippe in ca. 15 Stufen oder bei angehaltener Zoomwippe in ca. 1,9 Sekunden. Die automatische Fokussierung ist ihrerseits von leichten Knackgeräuschen begleitet. Neu am Mehrfeld-Hybrid-Autofokus der C-7070 WZ ist der Prädiktions-Autofokus. Bei Auswahl des Menüpunktes mit dem mystisch klingenden Namen "Orakel AF" versucht die Kamera, die Entfernung zu ermitteln, die das Motiv Olympus C-7070 Wide Zoom [Foto: MediaNord]braucht, um sich zur Kamera hin oder weg zu bewegen, und stellt die Schärfe entsprechend ein. Das setzt jedoch voraus, dass das Motiv zuvor vom mittleren AF-Feld erfasst wurde und es nicht abrupt die Richtung wechselt, da sonst die "künstliche Intelligenz" der Kamera schnell überfordert ist.

Die Nachführgeschwindigkeit des Autofokus reicht in diesem Modus aus, um bewegte Alltagsmotive wie z. B. Fußgänger, krabbelnde Babys oder nicht allzu schnell laufende Kinder und Tiere zu verfolgen. Für Sportaufnahmen (insbesondere Motorsport) ist das System noch nicht schnell genug. Was die Fokussiergeschwindigkeit im normalen Betrieb, d. h. bei der Einzelfokussierung auf statische Motive, betrifft, hängt sie stark von den Autofokus-Einstellungen ab. Die schnellste Reaktion erzielten wir bei der Kombination der Einstellungen "Spot AF" und "Permanent AF". Dann wird nämlich die automatische Messfeldwahl abgeschaltet (es wird nur auf die Bildmitte scharf gestellt) und eine Grobeinstellung der Schärfe schon vor dem Antippen des Auslösers ausgeführt. Wer den Schärfepunkt anderswo als in die Mitte legen will, kann das bei der C-7070 WZ auch tun. Insgesamt 143 einzelne Positionen in einem virtuellen Raster von 13 x 11 Feldern sind mit den Navigationstasten anwählbar; weitere Autofokus-Optionen bietet die C-7070 WZ in Form eines an- und abstellbaren AF-Hilfslichtes (Reichweite: ca. 80 cm), einer Makro-Funktion (Nahgrenze: 20 bis 80 cm – je nach Brennweite) sowie einer Supermakrofunktion (Mindestabstand von nur 3 cm bei einer minimalen Objektgröße von 27,7 x 20,6 mm). Eine manuelle Scharfstellung ist ebenfalls möglich. Per Tastensteuerung kann man auf einer Entfernungsskala die gewünschte Distanz einstellen und die Schärfe per Bildausschnittsvergrößerung auf dem LC-Bildschirm visuell kontrollieren. Die C-7070 WZ zeigt sich also in Sachen Fokussierung äußerst polyvalent – nur beim Arbeitstempo des Autofokus im Mehrfeld-Betrieb (insbesondere unter schwachen Lichtbedingungen bzw. Motivkontrasten) und im prädiktiven Modus muss noch ein klein bisschen Leistungsoptimierung betrieben werden.

Olympus C-7070 Wide Zoom [Foto: MediaNord]Blitz  Licht ins Dunkel bzw. dorthin, wo es benötigt wird, bringt der eingebaute Miniaturblitz der C-7070 WZ. Und das bis zu einer Entfernung von ca. 3,7 Metern. Wir ermittelten eine Leistung von Leitzahl 11 bei ISO 100 und konnten auf uniformen hellen Flächen keinen bedeutenden Lichtabfall (max. 0,5 LW) an den Bildrändern feststellen. Allerdings sollte der im Handbuch angegebene Mindestabstand von 80 cm eingehalten werden (im Supermakromodus ist der Blitz gesperrt), da es sonst wegen der Nähe vom Blitzreflektor zum Objektivtubus zu Abschattungseffekten kommt. Diese treten auch dann auf, wenn die C-7070 WZ mit einem Konverter bestückt ist. Unkritisch ist jedoch die Platzierung des Blitzes in der Nähe der optischen Achse, was die Anfälligkeit gegenüber dem Rot-Augen-Effekt betrifft. Der kommt eher selten vor bzw. ist nicht besonders stark ausgeprägt. Zur Not kann man auch auf die entsprechende Verringerungsfunktion zugreifen, die mit mehreren Vorblitzen versucht, die "Dämonenaugen" einzudämmen. Das Blitzlicht selber ist, bei weitgehend neutraler bis leicht kühler Farbtemperatur, fein dosiert, und mit dem Blitz gemachte Bilder leiden im normalen Aufnahmebereich kaum unter Überstrahlungseffekten. Wenn nicht anders eingestellt, schaltet sich der Blitz automatisch zu, sobald es zu dunkel wird oder eine Gegenlicht-Situation erkannt wird, sonst kann man bei Bedarf auch den Blitz erzwingen oder die Blitzautomatik ganz abschalten. In der Programmautomatik (und anderen Belichtungsprogrammen, wo die Belichtungszeit von der Kamera vorgegeben wird) geht die Verschlusszeit beim Blitzen bzw. die Blitzsynchronzeit nicht unter 1/30 Sekunden herunter. Stellt man eine längere Belichtungszeit ein, kann man wählen, ob am Anfang (Slow1-Modus) oder Ende der Aufnahme (Slow2-Modus) geblitzt werden soll. Für Feinkorrekturen steht eine Blitzbelichtungskorrekturfunktion zur Verfügung.

Der TTL-Blitzschuh bietet Anschluss für "schwerere Geschütze". Der Mittenkontakt gibt den Zündbefehl auch an Blitzgeräte mit Eigenautomatik; will man aber nicht auf den Komfort einer vollautomatischen Blitzsteuerung verzichten, muss man auf ein Olympus-Systemblitzgerät der FL-Serie oder ein entsprechend kompatibles Fremdprodukt (z. B. Metz-Blitz mit passendem SCA-Adapter) zurückgreifen, das über die zusätzlichen Kontakte des Blitzschuhs mit der Kamera kommuniziert. So kann die C-7070 WZ dem Blitz zum Beispiel mitteilen, welche Brennweite gerade eingestellt ist, damit die Position des Blitzreflektors automatisch angepasst wird, und man kann sogar im Kameramenü festlegen, ob der externe Blitz alleine oder zusammen mit dem eingebauten Kamerablitz verwendet werden soll. Die Abstimmung zwischen den beiden Blitzgeräten nimmt dann die Kamera in Eigenregie vor. Allerdings gibt es keine Warnung bei Unterschreitung der minimalen Blitzreichweite, so dass man auch bei Verwendung externer Blitzgeräte darauf achten sollte, die Mindestabstände einzuhalten. Grundsätzlich ist auch das entfesselte Blitzen mit der C-7070 WZ möglich. Allerdings beschränkt sich die Slave-Funktion der Kamera auf die ungeregelte Abfeuerung des Blitzlichtes in 10 Leistungsstufen (ohne Mess-Vorblitz), damit mit Fernauslösezellen bestückte Blitzgeräte wie z. B. Studioblitzanlagen oder so genannte Slave-Blitze aus der Ferne gezündet werden können; dabei geht aber jegliche Automatik verloren. Die Olympus-Lösung erweist sich so in der Praxis weitaus primitiver als echte Drahtlos-TTL-Systeme anderer Hersteller, die bereits zum Teil Einzug in die Prosumer-Modelle (manche PowerShot-Kameras von Canon und die meisten Modelle der Dimage 7/A-Serie von Konica Minolta) gehalten haben. Weitere Sonderfunktionen externer Systemblitzgeräte werden nicht unterstützt; vom eingebauten AF-Hilfslicht der FL-Systemblitzgeräte macht die C-7070 WZ beispielsweise keinen Gebrauch.

   Olympus E-300 [Foto: MediaNord]
   Olympus E-300 [Foto: MediaNord]
   Olympus E-300 [Foto: MediaNord]
   Olympus E-300 [Foto: MediaNord]
   Olympus E-300 [Foto: MediaNord]
Bildqualität  
Die drei großen Fragezeichen sind natürlich, ob die C-7070 WZ erstens den 7-Megapixel-CCD von Sony im Griff hat, zweitens das ursprünglich für die C-5060 WZ konzipierte Objektiv der hohen Auflösung gewachsen ist und drittens, was letztendlich von der höheren Auflösung auf den Bildern zu sehen übrig bleibt. Die erste Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden. Obwohl das Farbrauschen bei ISO 100 eher gering ist und die C-7070 WZ mit ihren 7 Megapixeln trotz höherer Pixeldichte nicht mehr rauscht als eine C-5060WZ mit "nur" 5 Megapixeln, kann sich die C-7070 WZ in Sachen Rauschfreiheit nur einen mittleren Platz erkämpfen. Am sichtbarsten ist das Bildrauschen allgemein in den mittleren Helligkeitspartien, wobei das allzeit dominierende Helligkeitsrauschen, vom Erscheinungsbild her, zwischen augenfreudig und augenfällig liegt. Bei der Fähigkeit, hohe Motivkontraste zu bewältigen, verkraftet die C-7070 WZ Kontrastunterschiede von bis zu 8,2 Blendenstufen. Die setzt die Kameraelektronik gleichmäßig ansteigend in 252 von 256 möglichen Tonwertstufen um und produziert Bilder mit – abgesehen von einer kleinen Kontrastschwäche in den dunkleren Teilen des Bildes – kontrastreichen Lichter- und Schattenpartien.

Bei der Frage, ob das Objektiv dem Chip das Wasser bzw. die Bilddetails reichen kann, deuten die Messresultate des DCTau-Protokolls darauf hin, dass der "gute alte" 8-Linser, der bereits der C-5060 WZ gute Dienste geleistet hat, im Zusammenspiel mit dem 7-Megapixel-CCD noch zu ganz respektablen Leistungen fähig ist. So fällt zwar die Auflösung in der langen Brennweite von der Bildmitte zu den Bildrändern hin um 20 Punkte auf 60 Prozent ab, doch das ist für eine 7-Megapixel-Kamera ein immer noch guter Wert. In der mittleren Brennweite ist der Auflösungsverlust ab der halben Bildhöhe etwas weniger stark (von 87 auf 74 Prozent); am geringsten ist der Abfall in der kurzen Brennweite (von 82 auf 76 Prozent).

Bleibt die Frage, ob man den Bildern die höhere Auflösung ansieht. Angesichts des – brennweitenübergreifenden – sehr guten Wirkungsgrades und der niedrigen Richtungsabhängigkeit der Auflösung (mit äußerst geringen Abweichungen in den Farbkanälen) könnte man diese Frage mit "Ja" beantworten. Die C-7070 WZ erzeugt wenige Artefakte, was sich positiv auf die Detailfeinheit auswirkt. Entlang waagerechter und senkrechter Bildstrukturen entstehen an der Auflösungsgrenze Farbartefakte, während diagonale Strukturen von einem leichten Treppenstufeneffekt betroffen sind, aber insgesamt ist das Ausmaß der Bildstörungen gering. Das gilt auch für die Komprimierung der Bilder; auch wenn die Stärke der Komprimierung je nach Qualitätseinstellung stark auseinanderschert, ist die Bildqualität zumindest bei niedriger Komprimierung sehr gut. Die C-7070 WZ produziert demnach sehr "saubere" Bilder mit hoher Detailfeinheit. Dass da die Signalverarbeitung zum Teil kräftig nachhilft, stört vor allem so genannte Shoot-to-Print-Fotografen wenig, die möglichst wenig selbst Hand an den Bildern anlegen wollen. So sorgt die offensive Scharfzeichnung für "knackig scharfe" Aufnahmen, ohne dass man der Bildschärfe am Computer einen Feinschliff geben muss. Die starke Scharfzeichnung hat aber auch ihre Kehrseite: An freistehenden Kanten kann Schwarzclipping auftreten (die dunklere Kantenfarbe geht schlagartig in tiefes Schwarz über), und an horizontalen sowie an vertikalen Kanten entsteht Kantenrauschen. Am stärksten ausgeprägt ist die Kantenschärfung an steigenden diagonalen Strukturen und allgemein im dunkleren Helligkeitsbereich des Bildes. Für die anspruchsvolle Bildbearbeitung sind die Bilder der C-7070 WZ also nicht so gut geeignet.

Einen nicht ganz so direkt an den CCD gebundenen Einfluss auf die Bildqualität haben die Verzeichnung und Vignettierung des Objektivs, die Farbwiedergabe und die Präzision der Belichtung. In der kurzen und mittleren Brennweite ist die Randabdunkelung sehr gering (unter 0,5 LW); am Tele-Ende ist der Lichtverlust von fast 1 Blende deutlich sichtbar. Erfreulicher Weise fällt die Helligkeit an den Bildrändern nicht ganz abrupt ab, so dass der Vignettierungseffekt nicht ganz so störend wirkt. Während hier Abblenden hilft, schafft das Hineinzoomen in den Tele-Bereich gegen die mehr oder weniger stark tonnenförmigen Verzeichnungen nur bedingt Abhilfe, da die Verzerrungen über den gesamten Brennweitenbereich hinaus sichtbar bleiben. Vorbildlich zeigt sich die C-7070 WZ hingegen bei der Farbwiedergabe, die hervorragend neutral ausfällt, und an der Belichtungsgüte der ESP-Mehrfeldmessung gibt es auch nichts auszusetzen.

Sonstiges/besondere Funktionen  Wie schon an anderer Stelle in diesem Test erläutert, ist der Funktionsumfang der C-7070 WZ enorm und lässt selbst beim anspruchsvollen Fotografen kaum Wünsche offen. Zu den hilfreichsten Funktionen gehören u. a. die Möglichkeit, die Kamera per optional erhältlichem Infrarot- oder Kabelfernauslöser (letzterer wird am ebenfalls als Olympus C-7070 Wide Zoom [Foto: MediaNord]Zubehör käuflich erhältlichen Batteriegriff B-HLD20 angeschlossen) auf Distanz auszulösen, der Panorama-Assistent (via Olympus xD-Card), die Pixel-Mapping-Funktion zum Herausrechnen toter bzw. defekter Pixel, die zuschaltbare Rauschunterdrückungsfunktion (tritt nur bei Belichtungszeiten in Kraft, die länger als 1/2 s sind) und die sehr nützliche RAW-Data-Edit-Funktion. Letztere erlaubt die Grobbearbeitung bzw. Umwandlung der RAW-Rohbildaufnahmen in der Kamera, so dass man bei Bedarf eine sofort verwertbare JPEG-Kopie des Bildes erstellen kann. Andere Funktionen helfen den Überblick bei der Aufnahme zu behalten. Beispiele hierfür sind die bereits erwähnte Dual-Control-Panel-Funktion, die einblendbare Anzeige der Aufnahmeparameter bzw. EXIF-Dateiinformationen, die sehr flexible Histogramm-Anzeige im Aufnahme- und Wiedergabemodus sowie der einzigartige Direct-Modus zur Anzeige der kritischen Stellen bzw. Schatten- und Lichtzonen im Bild (rote und/oder blaue Kästchen werden über den entsprechenden Bildpartien eingeblendet). Flexibel ist die Histogrammanzeige insofern, als man u. a. mittels der Navigationstasten einen kleinen Messrahmen übers Bild bewegen kann. Auf diese Weise kann man sich zum Beispiel die Helligkeitsverteilung für einen ganz bestimmten bzw. ausgewählten Bildbereich grafisch anzeigen lassen – und das auch, wenn die Kamera auf einem Stativ angesetzt ist. Das ist vor allem für Studio-Fotografen interessant, besonders wenn Stillleben bzw. so genannte Table-Top-Aufnahmen gemacht werden.

Was natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein Videomodus und eine Serienbildschaltung (siehe Messwert-Tabelle). Neu an der C-7070 WZ ist die Möglichkeit, Videos in VGA-Auflösung und mit einer Bildwiederholrate von 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen zu dürfen – allerdings mit einer Zeitbegrenzung von 20 Sekunden. Aufgehoben wird dieses Zeitlimit, wenn man entweder die Bildfrequenz auf 15 Bilder/s oder die Auflösung auf Olympus C-7070 Wide Zoom [Foto: MediaNord]320 x 240 Bildpunkte herabsetzt. Für Videoaufnahmen, die möglichst wenig Speicherplatz auf der Speicherkarte einnehmen sollen, gibt es ergänzend zum VGA- und QVGA-Modus eine QQVGA-Einstellung (160 x 120 Pixel) mit 15 Bildern/s. Bei der C-7070 WZ ist sogar die Schärfenachführung und das Zoomen (optisch und digital) während der Videoaufnahme möglich – wenn man die Tonaufnahme ausschaltet. Wer es lieber mit Ton haben möchte, muss aufs Nachfokussieren und Zoomen verzichten. Auch hier gibt es ein paar Sonderfunktionen wie beispielsweise grundlegende Videobearbeitungsfunktionen (Index u. Schnitt) oder die Einstellung der Bildwiedergabegeschwindigkeit.

Mit der C-7070 WZ kommt eine weitere Kamera auf den Markt, bei der die Retusche von roten Augen in der Kamera möglich ist. Dabei funktioniert dieses Feature bei jeder Kamera anders. Bei der HP Photosmart R707 greift zum Beispiel die Retusche automatisch ein, während man bei der Nikon Coolpix 8400 und 8800 die Funktion im Menü aufrufen muss. Das muss man auch bei der C-7070 WZ tun und dazu noch die korrekte Erkennung der roten Augen bestätigen. So startet die Kamera zuerst den Erkennungsvorgang und rahmt dann die Stellen ein, wo sie die Augen der fotografierten Person gefunden zu haben glaubt. Stimmt die Position der blauen Kästchen auf dem Bildschirm, kann man den Korrekturvorgang mit der OK-Taste in Kraft setzen. Sonst bietet die C-7070 WZ noch neben den üblichen Motivprogrammen zwei spezielle Voreinstellungen für Unterwasseraufnahmen (mit dem optional erhältlichen UW-Gehäuse PT-020) an und lässt die Personalisierung des Begrüßungs- bzw. Verabschiedungsbildschirms zu. Weitere Funktionen wie z B. die Sprachnotizfunktion oder die PictBridge-Kompatibilität werden bei diesem Test im Steckbrief aufgezählt. Andere Informationen (wie z. B. zum Lieferumfang der Kamera) haben wir außerdem noch im digitalkamera.de-Datenblatt zur C-7070 WZ untergebracht. Zum Lieferumfang sei noch anzumerken, dass das Handbuch (sowohl die gedruckte Kurzanleitung als auch die ausführliche PDF-Anleitung auf CD-ROM) kaum eine Information auslässt und mit zahlreichen Fotos/Bildern illustriert ist. Der Schreibstil im Handbuch ist nüchtern, aber leicht verständlich – ein wenig Basiswissen über die Fotografie wird jedoch vorausgesetzt.

Ein bisschen "Ahnenforschung"  Neu an diesem Test ist, dass wir – der Lesbarkeit bzw. Übersichtlichkeit zuliebe – in den vorigen Abschnitten weitgehend auf Vergleiche mit etwaigen Vorgängermodellen verzichtet haben. Da die C-7070 WZ aber auf dem Vorgängermodell C-5060 WZ aufbaut, wollen wir an dieser Stelle explizit auf die Unterschiede zwischen den beiden Kameras eingehen.

Der Hauptunterschied liegt selbstverständlich bei der Auflösung. Die Zahl der Pixel auf dem CCD steigt von 5,13 auf 7,41 Millionen Pixel; die effektiven Auflösungen belaufen Olympus C-7070 Wide Zoom [Foto: MediaNord]sich auf 5,1 respektive 7,1 Megapixel. Dann wurde der Autofokus gründlich überarbeitet. Die Anzahl der individuell wählbaren AF-Felder wurde von 13 auf 143 gesteigert, der Prädiktiv-AF-Modus eingeführt (mehr dazu unter dem Punkt "Optik") und die AF-Geschwindigkeit leicht verbessert. Allgemein ist die Kamera, abgesehen von der Serienbildgeschwindigkeit, geringfügig schneller geworden. Schließlich hat die TruePic-Signalverarbeitung jetzt den Namenszusatz "Turbo" – und da will der Name doch Programm sein.

Weitere Verbesserungen gibt es beim Digitalzoom (von 3,5- auf 5-fach) und beim LC-Farbbildschirm. Denn dieser ist jetzt vom Typ Sunshine-LCD und soll demnach auch bei Sonnenschein besser lesbar sein. Die niedrigste Empfindlichkeitsstufe liegt jetzt bei ISO 50 (ISO 80 bei der C-5060 WZ), und bei der Histogrammanzeige lässt sich nun auch der Messbereich wählen bzw. anderswo hinlegen. Die bereits von der C-5060 WZ her bekannten Motivprogramme wurden um zwei Voreinstellungen für Unterwasser-Aufnahmen ergänzt; zu den Parametriermöglichkeiten für die Scharfzeichnung, den Bildkontrast und die Farbsättigung gesellt sich eine Einstellmöglichkeit für den Farbton.

Bei der Aufnahme von bewegten Bildern gibt es gute und schlechte Nachrichten. So sinkt die Serienbildgeschwindigkeit im High-Speed-Modus von 3 auf 2,3 Bilder pro Sekunde (unser Testgerät zeigte sich schneller), und man kann nicht mehr 4, sondern nur noch 2 Bilder in Folge aufnehmen. Dafür kann man sich jetzt im Filmmodus für Videosequenzen in hoher Qualität (VGA mit 30 Bilder/s) mit Zeitbegrenzung oder für zeitlich unbegrenzte Videos mit geringerer Auflösung bzw. Bildfrequenz entscheiden. Abgeschlossen wird die "What's new"-Liste durch die grafische Neugestaltung der Menüs, die Retuschefunktion für rote Augen und die Möglichkeit, zusätzliche Menüsprachen aufzuspielen.

Fazit  Sicherlich kann man die Olympus C-7070 Wide Zoom alleine wegen der hohen Auflösung von 7 Megapixeln kaufen. Doch richtig lohnend wird die Anschaffung erst, wenn man die maximal 10 Prozent (im Vergleich zum Vorgängermodell C-5060 Wide Zoom mit ihren 5 Megapixeln) mehr Bilddetails, die die Bilder letztendlich beinhalten, auch wirklich braucht und/oder Dinge an der C-5060 WZ vermisst, die es an der C-7070 WZ gibt. Spielt man also mit dem Gedanken, von einer C-5060 WZ auf eine C-7070 WZ umzusteigen, sollte man sich gründlich überlegen, ob dies auch wirklich Not tut. Wer hingegen vor einem Neukauf steht, braucht sich solche Gedanken nicht zu machen und tätigt mit der C-7070 WZ sicherlich keinen schlechten Kauf, wenn er sich für ein neueres Kameramodell entscheidet.

Messwerte
Einschaltzeit ca. 3,4 s
Brennweitenverstellung
  Anzahl Stufen
  Zeit Weitwinkel bis Tele
motorisch per Schalter
ca. 15 Stufen
1,9 s
Autofokus-Geschwindigkeit min. 0,4 s / ca. 0,5 s / max. 0,9 s (abhängig von Motiv, Aufnahmebedingungen und Zoomstellung)
Auslöseverzögerung weniger als 0,1 s (nach Vorfokussierung)
Blitz
  Leitzahl
 
11
Batterielaufzeit ca. 200 Aufnahmen (genauen Wert nicht ermittelt)
Speicherzeiten
  RAW
  JPEG
  TIFF
 
ca. 8,4 s (10,2 MByte)
ca. 2,8 s (3,9 MByte)
ca. 14,2 s (20,3 MByte)
Auslösung während Speicherung nur bei JPEG-Aufnahmen möglich
Serienbilder
   Verwendete  Auflösung
   Geschwindigkeit
   Anzahl
   mit Blitz

3.072 x 2.304
4 (1,2**) Bilder/s
2 (4**) Bilder
mit externem Blitz

** im langsameren Standard-Serienbildmodus

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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Steckbrief

Steckbrief
Hersteller Olympus
Modell C-7070 Wide Zoom
Preis ca. 700 EUR
Auflösung CCD-Sensor 7,1 Mio. Pixel
Max. Bildgröße
(Seitenverhältnis)
3.264 x 2.448
3.072 x 2.048 (3:2)
2.592 x 1.944
2.288 x 1.712
2.048 x 1.536
1.600 x 1.200
1.280 x 960
1.024 x 768
   640 x 480
Videoaufnahme
  Auflösungsstufen
 
  mit Ton
  Videoformat
 
  Bildfrequenz
  
  Aufnahmedauer
 
640 x 480,
320 x 240
ja
QuickTime Motion JPEG (.mov)
wahlweise 15 o. 30 Bilder/s
fest / abh. von
Speicher-kartenkapazität
Tonaufnahmen
  bei Video
  Sprachnotiz
 
ja
max. 4 s
optischer Sucher
   Dioptrienausgleich
ja
ja
Spiegelreflex
LCD-Monitor
  Auflösung
  drehbar
  schwenkbar
  als Sucher
  verzögerungsfrei

130.000 Pixel
ja
ja
ja
ja
Lichtmessung
  ESP-Mehrfeld
  mittenbetont
  Integral
  Spot
  Multi-Spot
  Messwertspeicher
  (AE-Lock)
 
ja
ja
ja
ja
ja
ja
Anzeige der Belichtungswerte Farbmonitor und
LC-Statusdisplay
Programmautomatik mit Shift-Funktion
Blendenautomatik 1/2.000 bis 4 s
in 40 Stufen
Zeitautomatik WW-Stellung F2,8 bis F11 (12 Stufen)
Telestellung F4,8 bis F11 (9 Stufen)
manuelle Belichtung
  Blende
  Verschlusszeit
  BULB-Langzeit-
  belichtung

F2,8 bis F11
1/2.000 bis 15 s
max. 120 s
Motivprogramme
  Nachtaufnahme
  Nachtporträt
  Landschaft
  Hyperfokalmodus
  Sport/Action
  Porträt
  Unterwasser  
 
ja

ja 
ja
ja
ja
ja (2)
Automatische Belichtungsreihen 3 o. 5 Aufnahmen
1/3, 2/3 oder 1 LW
Empfindlichkeit
  automatisch
  manuell
 
ISO 50 bis 400
ISO 50, 100, 200, 400
Weißabgleich
  Automatik
  Voreinstellungen
 
 
 
 
  
 
 
  manuell   (Weißpunkt-
  speicherung)
  benutzerdefiniert
 
  sonstiges
 
ja
Tageslicht schattig, Tageslicht sonnig, Tageslicht bewölkt, Sonnenuntergang, Glühlampenlicht, Leuchtstofflampen
(3.500, 4.200, 5.000 und 6.700 K)
ja
 

4 Einstellungen speicherbar
Feinkorrektur
Brennweite
  real
  Kleinbild-equivalent
  Zoomfaktor

5,7 bis 22,9 mm
27 bis 110 mm
4-fach
Lichtstärke
(Weitwinkel bis Tele)
F2,8 bis F4,8
Digitalzoom bis 5-fach
Autofokus
  Anzahl Messfelder
  Messfeld-Wahl
  Einzel-AF
  kontinuierlicher AF
  AF-Hilfslicht
Hybid-Autofokus
143
autom. + manuell
ja
ja
ja
Naheinstellgrenze 20 cm oder 3 cm
Filtergewinde 40,5 mm
Weitwinkelkonverter* 0,7-fach
Telekonverter* 1,7-fach
Blitzmodi
  Automatik
  manuell an
  Rote-Augen-
  Korrektur
  Langzeitsynchron.
  1. oder 2. Ver-
  schlussvorhang
  Blitzbelichtungs-
  korrekturfunktion
  Slave-Funktion
 
ja
ja
ja
 
ja
ja

+/-
 2 LW in 1/2 oder 1/3 Stufen
ohne Vorblitz und
in 10 wählbaren Leistungsstufen
Blitzanschluss
  Blitzschuh



  Synchronbuchse
  int. u. ext. Blitz
  gemeins. auslösbar

TTL-Blitzschuh mit Mittenkontakt und herstellerspez. Kontakten

ja
 
PC-Übertragung
  USB 2.0-Schnitt-
  stelle
  USB-Mass Storage   Class-Kompatibilität
 
Full Speed (Mini-B-Buchse)
ja (inkl. USB-Gerätetreiber für Windows 98)
Video-Ausgang
  PAL
  NTSC
AV-Klinkenbuchse
ja
ja
Akku


 
BLM-1 Lithium-
ionenakku
(7,2 V, 1.500 mAh)
Ladezeit: ca. 6 h, Aufladung außer-halb der Kamera,
Akkugriff B-HLD20 optional
Standardbatterien
einsetzbar
Netzeingang 5,5 V
Speichertyp
  CompactFlash
  Microdrive-
  kompatibel
 
  xD-Picture Card
  Kopierfunktion
 
Typ I + Typ II
ja, außer 340 MByte-Microdrive
16 MB - 1 GB
von xD-Card auf CF und umgekehrt
Selbstauslöser 12 s
Fernauslöser Infrarot-FB*
Intervall-Aufnahmen
Bildfeineinstellung
  Scharfzeichnung
  Bildkontrast
  Farbsättigung
  Farbton

10 Stufen
10 Stufen
10 Stufen
10 Stufen
Menüsprachen en, fr, de, sp, ru
Wiedergabe-funktionen Index, Diaschau, mehrstufiges Wiedergabe-
zoom, Bilder schützen/löschen, Sprachnotiz hinzufügen, RAW Data Edit, Video-Editiierfunktion (Index/Schnitt) usw.
Bildeffekte
  Graustufen
  Sepia
  Schwarzweiß
  (2 Bit)
 
ja
ja
Druckfunktionen
  DPOF
  PictBridge
  EXIF 2.2/Print
  Epson Print Image   Matching II
 
ja
ja
ja
ja
Rückstellung auf Werkseinstellung ja
Firmware-Update
durch Benutzer
ja
Einschaltzeit ca. 3,4 s
Einhandbedienung
(Zoom + Auslöser)
ja
Gewicht (betriebsbereit) 520 g
 
– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

* optionales Zubehör erforderlich, vom Kamerahersteller angeboten

DXOMARK Logo

Die Bildqualität in unseren Tests ermitteln wir seit 2011 mit DXOMARK Analyzer.

Kurzbewertung

  • leistungsfähiger Autofokus
  • Sunshine-LCD
  • recht gute Bildqualität
  • Belichtungsvorschau ein- u. ausschaltbar
  • enormer Funktionsumfang
  • hochwertige Verarbeitung
  • Erweiterungsmöglichkeiten/ Weitwinkeltauglichkeit
  • USB 2.0 nur Full Speed
  • Konkurrenz von leistungsfähigeren Blitzsystemen (E-TTL, i-TTL, drahtlose Blitzsysteme)
  • AA/Mignon-Zellen auch nicht optional verwendbar
  • schwache Serienbildleistung
  • lange Wiedergabezeiten
  • z. T. umständliche