Sony-Epilog zum Photokina-Prolog

Sony Deutschland zieht mit DSC-N2- und DSC-T50-Vorstellung nach

2006-09-13 Nachdem Anfang der Woche Sony Japan, Sony USA und sogar Sony Europe die beiden neuen Cyber-shot-Modelle DSC-N2 und DSC-T50 offiziell vorgestellt haben, folgt nun auch Sony Deutschland mit einer entsprechenden Ankündigung. Damit ist jetzt definitiv bestätigt, dass der Photokina-Auftritt der zwei Touch-Screen-Kameras nur der Auftakt zu ihrer baldigen Vermarktung sein wird, und durch die Bekanntgabe der letzten Details (z. B. Preise und Markteinführungstermine) steht einer ausführlichen Beschreibung der N2 und T50 nichts mehr im Wege.  (Yvan Boeres)

Sony Cyber-shot DSC-N2 [Foto:Sony] Gemeinsam haben die beiden Sony-Neuheiten den so genannten Touch-Screen, wobei man diesen bei der DSC-N2 bereits vom Vorgängermodell N1 her kennt. Der berührungsempfindliche 7,6cm-Bildschirm (3"-TFT-LCD mit 230.000 Bildpunkten vom Typ Clear-Photo-Plus und mit Antireflexbeschichtung) dient dabei sowohl der Bedienung der zwei Kameras als auch spielerischen Zwecken. So kann man nicht nur die einzelnen Menüpunkte mit einem Fingertipp anwählen, den Bildteil auf dem Bildschirm antippen, auf den scharf gestellt werden soll (Free-Spot-AF-Funktion) oder im Wiedergabemodus mit einem Fingerwink den Bildbestand "durchblättern", sondern seine Aufnahmen auch per Hand – oder noch präziser mit dem mitgelieferten Stift – bemalen und beschreiben.

Überhaupt kommt einem bei der neuen Cyber-shot DSC-N2 von Sony vieles bekannt vor. Im Grunde genommen kann man sie als "Modellpflege" der DSC-N1 ansehen, da sie neben dem Touch-Screen noch die meisten anderen Ausstattungsmerkmale von ihrer Vorgängerin übernimmt. Verbessert bzw. überarbeitet wurde sie in folgenden Punkten: der Auflösung, den angebotenen Lichtempfindlichkeitsstufen und dem Kontrast- bzw. Tonwertumfang. So steigt die Auflösung dank neuem CCD von 8,1 auf 10,1 Megapixel und die höchste Empfindlichkeitseinstellung von 800 auf 1.600 ISO, während eine neue Funktion zu starke Kontraste ausgleicht (vermutlich ähnlich wie die DRO-Funktion der Alpha 100 durch elektronische Schattenaufhellung bei gleichzeitiger Präservierung der Details in den Lichtern) und demnach in gewisser Weise den Dynamikumfang erhöht. Indirekt profitieren von diesen Modifikationen u. a. die Blitzreichweite und die Stärke des Digitalzooms (wie bei Sony gewohnt in Smart Zoom und Präzisions Zoom aufgeteilt); die geringfügige Verringerung der Akkulaufzeit von 420 Bildern (N1) auf rund 400 Bilder (N2) kann man als vernachlässigbar betrachten. Ansonsten bietet die neue DSC-N2 alles, was die DSC-N1 auch zu bieten hat. Dazu gehören u. a. der Real-Imaging-Signalprozessor, die mit Carl Zeiss signierte 3-fach-Zoomoptik (38-114 mm/F2,8-5,4 entspr. KB), das kompakte (96,7 x 61,1 x 22,7 mm) Metallgehäuse, die manuellen Einstellmöglichkeiten (manuelle Belichtungssteuerung, manueller Weißabgleich usw.), der MPEG-VX-Videomodus (VGA mit 30 Bildern/s, Ton und ohne feste Begrenzung der Aufnahmezeit), der Housing-Modus (für die Bedienung der Kamera im optional erhältlichen Unterwassergehäuse), die Clear-RAW-NR-Technologie (für die Rauschunterdrückung auf Rohbilddaten-Ebene), der üppige interne Speicher von 52 MBytes (zirka zur Hälfte für die Pocket-Album-Funktion und die aufspielbare Hintergrundmusik der Diaschau-Funktion reserviert) sowie die PictBridge-kompatible USB-2.0-Highspeed-Schnittstelle. Wie die N1 macht auch die N2 von Memory Sticks (vom Typ Duo und Duo PRO) als optionalem Bildspeicher und von einem Lithiumionenakku (vom Typ NP-BG1) als Energieversorger Gebrauch. Die ausführliche Beschreibung des Vorgängermodells DSC-N1 (siehe die weiter unten aufrufbare digitalkamera.de-Meldung vom 03.10.2005) hilft einem dann auch, sich ein Bild über die Grundeigenschaften der N-Serie zu machen; Details zu Technik, Funktion und Ausstattung der DSC-N2 finden Interessierte im entsprechenden digitalkamera.de-Datenblatt. Die Sony Cyber-shot DSC-N2 kommt im Oktober (2006) zu einem offiziellen Listenpreis von rund 430 EUR (UVP) auf den deutschen bzw. europäischen Markt.

Sony Cyber-shot DSC-T10 [Foto: Sony] Bei der zweiten Cyber-shot-Neuheit DSC-T50 ist zwar der Touch-Screen neu, aber auch sie basiert auf einer bereits existierenden Sony-Kamera. Eigentlich ist sogar der berührungsempfindliche Bildschirm das Einzige, was die DSC-T50 vom Vorgängermodell T30 unterscheidet. So handelt es sich bei der T50 weiterhin um eine 7,2-Megapixel-Kamera mit 3-fach-Zoomoptik (38-114 mm/F3,5-4,3 entspr. KB) in Periskopbauweise, die Verwacklungen sowohl zu verhindern (durch Lichtempfindlichkeitsstufenerhöhung bis entspr. ISO 1.000) als auch zu korrigieren (durch den eingebauten optischen Bildstabilisator) versucht und stellenweise nur 19 Millimeter flach ist. Auch hier ist der interne Speicher (56 MBytes) in einen freien und einen reservierten Bereich (fürs Pocket-Album und die aufspielbare Hintergrundmusik) aufgeteilt und die Diaschau eben mit dieser Musik sowie mit verschiedenen Überblendeffekten "aufpeppbar". Weitere Gemeinsamkeiten mit der T30, N2 und anderen Cyber-shots gibt es u. a. in Form der MPEG-VX-Funktion, der PictBridge-kompatiblen USB-2.0-Highspeed-Schnittstelle, des Steckplatzes für Memory Sticks (Duo oder Duo PRO), des Real-Imaging-Prozessors, der Clear-RAW-NR-Rauschunterdrückung und der Stromversorgung per Lithiumionenakku (bei der T30/50 vom Typ NP-FR1). Es empfiehlt sich in diesem Falle ebenfalls, die ausführliche Beschreibung der DSC-T30 zu lesen (siehe die weiter unten aufrufbare digitalkamera.de-Meldung vom 06.04.2006), um sich ein genaueres Bild über die Grundeigenschaften der neuen DSC-T50 zu verschaffen; ergänzend dazu hat die T50 noch ihr eigenes digitalkamera.de-Datenblatt mit weiteren Details über ihre Ausstattung, Funktion(en) und Technik. Die Sony Cyber-shot DSC-T50 wird im Oktober (2006) auf dem hiesigen Markt eingeführt und soll zirka 480 EUR (UVP) kosten.

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