Superzoom bis 1.200 mm Brennweite

Samsung präsentiert die Bridgekameras WB2200F und WB1100F

2014-01-08 Mit einem sage und schreibe 60-fach optischen Zoom wartet Samsungs neueste Bridgekamera WB2200F auf. Sie erreicht damit eine auf Kleinbild umgerechnete Brennweite zwischen 20 und 1.200 Millimetern. Ihr zur Seite stellt Samsung die für Einsteiger geeignete Bridgekamera WB1100F. Sie zoomt optisch 35fach und kommt so auf eine Brennweite von 25 bis 875 Millimeter. Dass beide WiFi können und NFC (Near Field Communication) beherrschen, ist eine durchaus zeitgemäße Ausstattung. Ein wahres Highlight aber bietet die WB2200F: ihr Dual-Griff besitzt einen zweiten Auslöser für das Hochformat und Platz für einen leistungsstarken Akku.  (Daniela Schmid)

  • Bild Von 20 bis 1.200 Millimeter reicht das optische 60fach-Zoom der Samsung WB2200F. [Foto: Samsung]

    Von 20 bis 1.200 Millimeter reicht das optische 60fach-Zoom der Samsung WB2200F. [Foto: Samsung]

  • Bild Einen Hochformatgriff mit zweitem Auslöser und großem Akku hat die Samsung WB2200F gleich eingebaut. [Foto: Samsung]

    Einen Hochformatgriff mit zweitem Auslöser und großem Akku hat die Samsung WB2200F gleich eingebaut. [Foto: Samsung]

  • Bild Die Samsung WB1100F zoomt zwar optisch nur 35fach von 25-875 mm, bietet aber wie die WB2200F NFC und WiFi zur einfachen Verbindung mit Smartphones, Tablets und WLANs. [Foto: Samsung]

    Die Samsung WB1100F zoomt zwar optisch nur 35fach von 25-875 mm, bietet aber wie die WB2200F NFC und WiFi zur einfachen Verbindung mit Smartphones, Tablets und WLANs. [Foto: Samsung]

Mit einer Brennweite von 20 bis 1.200 Millimeter lässt die WB2200F kaum Wünsche offen. Sie gehört damit zu den zoomstärksten Kameras auf dem Markt. Zumindest im Weitwinkelbereich bietet sie mit der Anfangsblende von F2,8 auch gute Voraussetzungen für scharfe Aufnahmen auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. In extremer Telestellung bietet die WB2200F eine Anfangsblende von F5,9. Der 16,3 Megapixel auflösende BSI-CMOS-Sensor im 1/2,33-Zoll-Format ermöglicht eine Maximalempfindlichkeit von ISO 6.400. Dazu kommt der optische Bildstabilisator (OIS). Zur weiteren Ausstattung der WB2200F gehört der iFn-Knopf, der bisher nur in der NX-Serie zum Einsatz kam. Er lässt sich individuell belegen und bietet so schnellen Zugriff auf wichtige fotografische Parameter wie ISO, Weißabgleich, etc. Videos zeichnet die WB2200F in voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Der drei Zoll große Bildschirm wird dem mit halber VGA-Auflösung (480 x 360 im Verhältnis 4:3, 518.000 Bildpunkte) nicht ganz gerecht. Ein paar Bildpunkte mehr hätte Samsung hier schon spendieren können.

Optisch wirkt die WB2200F ein wenig klotzig. Das liegt an ihrem sogenannten Dualgriff. Was man bei Spiegelreflexkameras als optionales Ausstattungsmerkmal ergänzt, hat die WB2200F von Haus aus an Bord: einen Handgriff mit eigenem Auslöser für das Hochformat. Darin lässt sich auch ein zusätzlicher leistungsstarker Akku unterbringen, was die Bridgekamera auf bis zu 520 Bilder ohne Nachladen bringt. Die WB2200F ist ab März 2014 in der Farbe Schwarz für 450 Euro erhältlich.

Im Einsteigerbereich angesiedelt hat Samsung die WB1100F. Die Bridgekamera erlaubt ein 35faches optisches Zoomen zwischen 25 und 875 Millimetern. Ihr Zoom wird über eine auf der linken Seite des Objektivgehäuses platzierte Wippe gesteuert, was das Halten und gleichzeitige Zoomen mit einer Hand ermöglicht. Auflösung und Sensorgröße entsprechen der WB2200F, auch die Maße und Auflösung des Bildschirms sind identisch. Filme nimmt die WB1100F in HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) auf. Da sie sich an Einsteiger richtet, hat Samsung die Zoomkamera mit Programmhilfen wie Live Panorama oder Smart Mode ausgestattet. Die WB1100F gibt es ab Februar 2014 zu einem Preis von 250 Euro.


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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.