Alter Wein in neuen Schläuchen

Outdoorkamera Ricoh WG-80 mit neuem Design und helleren LEDs

2022-05-19 Ricoh verbessert in Mini-Schrittchen seine Outdoorkameraserie weiter. War die WG-70 bereits eine nur minimal verbesserte WG-60, wurde das Nachfolgemodell WG-80 in nur einem einzigen Punkt verbessert: Die sechs um das Objektiv angeordneten LEDs leuchten nun doppelt so hell. Obendrauf gibt es ein neues, etwas schlichteres Gehäusedesign. Es bleibt aber beim 16-Megapixel-Sensor, lediglich Full-HD-Auflösung bei Videoaufnahmen und dem 28-140mm-Fünffachzoom ohne optischen Bildstabilisator. Auch die Robustheit ist unverändert, zweistündige Tauchgänge bis 14 Meter Tiefe sind ohne Unterwassergehäuse möglich.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Ricoh WG-80 bietet ein schlichteres Gehäusedesign als das Vorgängermodell WG-70. [Foto: Ricoh]

    Die Ricoh WG-80 bietet ein schlichteres Gehäusedesign als das Vorgängermodell WG-70. [Foto: Ricoh]

  • Bild Die sechs Makro-LEDs der Ricoh WG-80 leuchten doppelt so hell wie beim Vorgängermodell. [Foto: Ricoh]

    Die sechs Makro-LEDs der Ricoh WG-80 leuchten doppelt so hell wie beim Vorgängermodell. [Foto: Ricoh]

Zudem ist das Gehäuse sturzfest bis 1,6 Meter Fallhöhe und bis 100 kg Belastung bruchfest. Auch bei Frost bis -10 °C soll die Kamera noch funktionieren. Die Ricoh WG-80 bietet 25 Motivprogramme für verschiedene Aufnahmesituationen und eine Gesichtserkennung. Ein spezieller Unterwassermodus soll die Kontraste und Farben verbessern und so für farbenprächtige Unterwasserfotos sorgen, die normalerweise sehr blaustichig ausfallen. Zudem gibt es einen speziellen Aufnahmemodus für Fische, bei dem erst ein Foto ohne Blitz und dann mit Blitz aufgenommen wird, um die Fische erst bei der zweiten Aufnahme zu verscheuchen.

Der rückwärtige Bildschirm hat ein Seitenverhältnis von 16:9 und bietet eine Diagonale von lediglich 6,9 Zentimetern, auch die Auflösung ist mit 230.000 Bildpunkten eher mau. Dafür gibt es eine spezielle Anti-Reflex-Beschichtung und eine automatische Helligkeitsregelung, was auch bei Sonnenlicht für eine gute Ablesbarkeit sorgen soll. Eine weitere Besonderheit sind die enormen Makrofähigkeiten der Kamera, bereits ab einem Zentimeter kann fokussiert werden. Ein passender Makroständer gehört zum Lieferumfang, er soll den Mindestabstand gewährleisten. Dank der sechs um das Objektiv angeordneten LEDs, die nun doppelt so hell wie beim Vorgängermodell sind, soll sich das Motiv gut beleuchten lassen. Die LEDs können zudem im Selbstporträtmodus als Ausrichthilfe verwendet werden. Ab Juni 2022 soll die Ricoh WG-80 zu einem Preis von knapp 330 Euro in den Farben Schwarz und Orange erhältlich sein.


Passende Meldungen zu diesem Thema

Artikel-Vorschläge der Redaktion

Was ist Clean HDMI und wofür braucht man das?

Was ist Clean HDMI und wofür braucht man das?

Mit Clean HDMI lassen sich Videos ohne Zeitbegrenzung aufnehmen und Kameras als Webcam oder zum Streaming einsetzen. mehr…

Sitzung oder Schulung als Hybrid-Veranstaltung durchführen

Sitzung oder Schulung als Hybrid-Veranstaltung durchführen

Teilnehmer vor Ort mit extern zugeschalteten Teilnehmern zu verbinden ist gar nicht allzu aufwändig. mehr…

Objektiv-Simulatoren für Brennweiten, Bildwinkel und Schärfebereich

Objektiv-Simulatoren für Brennweiten, Bildwinkel und Schärfebereich

Sich vorzustellen, wie der Bildwinkel einer Brennweite aussieht, ist schwer. Die Lösung: Objektivsimulatoren. mehr…

Bis zu 5 x 300 Euro sparen bei der Sony Alpha 7R V Kombi-Aktion

Bis zu 5 x 300 Euro sparen bei der Sony Alpha 7R V Kombi-Aktion

Beim Kauf einer Sony Alpha 7R V und ausgewählter Objektive erhalten Sie bis zu 1.500 Euro Sofort-Rabatt. mehr…

FOTOPROFI Die News sponsert FOTOPROFI, ein familien­geführter Fachhändler mit 7 Standorten in Baden-Württemberg, einem Webshop und kompetenter Telefonberatung: +49 (0) 7121 768 100.

News-Suche

von bis
Hersteller
Autor
Suche nach

Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 44, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.