Mit verbessertem Auslöser

Leica Q-P als mattschwarze Schwester der Q (Typ 116) präsentiert

2018-11-06 Mit der Q-P präsentiert Leica ein mattschwarzes Schwestermodell der Q (Typ 116). Außerdem besitzt die Vollformat-Kompaktkamera nun einen verbesserten Auslöseknopf, wie er auch schon in der neuen M und der CL zum Einsatz kam. Wer dagegen auf eine höhere Auflösung des Vollformatsensors gehofft hatte, wird enttäuscht, diese verbleibt bei 24 Megapixeln.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Leica pinselt die Q (Typ 116) mattschwarz an, was das Q-P getaufte Modell unauffälliger machen soll. [Foto: Leica]

    Leica pinselt die Q (Typ 116) mattschwarz an, was das Q-P getaufte Modell unauffälliger machen soll. [Foto: Leica]

  • Bild Die Leica Q-P setzt auf schöne, klassische Bedienräder für Blende, Fokus und Belichtungszeit. [Foto: Leica]

    Die Leica Q-P setzt auf schöne, klassische Bedienräder für Blende, Fokus und Belichtungszeit. [Foto: Leica]

  • Bild Der Tragegurt der Leica Q-P ist leider nicht so unauffällig mattschwarz wie die Kamera. [Foto: Leica]

    Der Tragegurt der Leica Q-P ist leider nicht so unauffällig mattschwarz wie die Kamera. [Foto: Leica]

Neben der Verarbeitung des nun mattschwarzen Gehäuses ist sicherlich das F1,7 lichtstarke 28mm-Objektiv ein herausragendes Merkmal der Q-P, im wahrsten Sinne des Wortes. Fokussiert wird bei der zur Q (Typ 116) technisch identischen Kamera mittels eines Kontrast-Autofokus, der über 49 Messfelder verfügt. Die Blendeneinstellung erfolgt in Drittelstufen bis F16 direkt am Objektiv. Wer möchte, kann hier auch den manuellen Fokusring benutzen. Die Belichtungszeit wird ebenfalls über ein Rad eingestellt, das oben auf der Kamera sitzt. Der eingebaute elektronische Sucher löst feine 3,69 Millionen Bildpunkte auf und die Serienbildfunktion erreicht bei voller Auflösung immerhin zehn Bilder pro Sekunde.

Beim rückwärtigen 7,5cm-Bildschirm handelt es sich um einen modernen Touchscreen, auch NFC und WLAN sind mit an Bord. Gespeichert werden die Bilder auf SD-, SDHC- oder SDXC-Karten. Außerdem verfügt die Q-P über einen TTL-Blitzschuh, der neben Mittenkontaktblitzgeräten auch Leica-TTL-Blitze wie etwa den SF 26 aufnimmt. Sogar Motivprogramme und eine Panoramafunktion hat die Leica zu bieten. Die Videofunktion verbleibt lediglich bei Full-HD-Auflösung. Eine Lizenz für Adobe Lightroom gehört nicht mehr zum Lieferumfang, dafür preist Leica seine neue kostenlose Fotos-App für Android und iOS an. Ab sofort soll die Leica Q-P zu einem Preis von knapp 4.600 Euro erhältlich sein, das sind 400 Euro mehr als noch die Q (Typ 116) kostete.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 40, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.