Live von der PMA 2002

Konicas neuer Edelmini KD-400Z: klein, schick und frech

2002-02-28 Da hat sie sich doch so schön herausgeputzt und dann sieht man sie mit einem Kaugummi im Mund! Was in bestimmten Kreisen als ungehobelt, ja sogar vulgär, angesehen würde, ist bei der "High Society" der Digitalkamera-Edelminis eher eine Tugend. Denn die auf den Laufstegen der PMA gesehene Konica Digital Revio KD-400Z fällt nicht nur durch die hohe 4-Megapixel-Auflösung, das optische 3-fach-Zoom und das ultrakompakte, schicke Design auf, sondern noch zusätzlich durch die Eigenart, als erste, nicht von Sony stammende Digitalkamera, die Kaugummistreifen-förmigen Memory Sticks zu verwenden.  (Yvan Boeres)

   Konica KD-400Z [Foto: MediaNord]
 
Dabei kann die neue Konica Digital Revio KD-400Z nicht nur auf Memory Sticks speichern, sondern auch auf SecureDigital-Wechselspeicherkarten. So bleibt es dem Käufer überlassen, für welches Speichermedium er sich entscheidet. Auf den Speicherkarten finden sowohl Fotos als auch 15-sekündige QVGA-Videosequenzen mit Ton Platz. Für die hohe Auflösung bei den Fotos sorgt ein 4-Megapixel-CCD-Bildwandler, dem ein optisches 3-fach-Zoom (entspr. 39-117 mm/F2,8-4,9 bei Kleinbild) vorgesetzt ist. Und das alles befindet sich in einem 94 x 56 x 29,5 mm kleinen Gehäuse, was die Kamera – Stand Februar 2002 – zur derzeit kleinsten 4-Megapixel-Kamera mit 3-fach-Zoom macht. Die Kamera wird ihrem Rang als "Edelmini" auch dadurch gerecht, dass Konica bei der KD-400Z ganz offensichtlich viel Wert auf das Aussehen gelegt hat. Die "Kleider" der KD-400Z sind nicht aus Kunststoff, sondern aus Metall, das liebevoll gestaltet wurde. Sobald man die Schiebetür an der Forderseite der Kamera zur Seite bewegt, leuchtet eine kleine Leiste aus blauen Leuchtdioden auf und signalisiert die Betriebsbereitschaft der Kamera. Das "Blaulicht" bekommt man wieder zu sehen, wenn man den Selbstauslöser benutzt.

Die Liebe zur Ästhetik setzt sich bis in die Kameramenüs fort, bei denen die gelungene grafische Benutzeroberfläche ebenfalls das Auge erfreut. Die Menüs werden auf einem 1,5 Zoll-breiten LCD-Farbbildschirm angezeigt, der gleichzeitig auch als Sucher (ergänzend zum optischen Durchblick-Sucher) und als Wiedergabe-Bildschirm (mit Index-, Diaschau- und Wiedergabezoom-Funktion) dient. Damit man sich – auch als Novize – nicht vor den auf dem Bildschirm angezeigten Fotos zu schämen braucht, stellt die Kamera automatisch scharf (bei einer Nahgrenze von bis zu zehn Zentimetern im Makro-Modus), stellt automatisch die den Lichtverhältnissen entsprechende Belichtung ein (bei einer kürzesten Verschlusszeit 1/2.000 Sekunde) und schaltet bei Bedarf den eingebauten Miniaturblitz zu. Die Belichtungsmessung erfolgt mittenbetont integral oder als Spotmessung; scharfgestellt wird in der Bildmitte. Der eingebaute Blitz verfügt neben der Automatik (auf Wunsch mit Langzeitsynchronisation) über eine Korrekturfunktion gegen Rote Augen und kann auf Wunsch manuell ein- oder ausgeschaltet werden. Der Weißabgleich erfolgt automatisch oder per Voreinstellungen für Tageslicht (sonnig oder bewölkt) oder Kunstlicht (Glühlampe, Leuchtstofflampe).

Dank eingebautem Mikrofon ist die KD-400Z in der Lage, Ton entweder einzeln als Sprachnotiz oder innerhalb einer Videosequenz aufzunehmen. Die Bild- und Ton-Daten treten über eine USB-Schnittstelle den Weg zum Computer an. Dank USB-Mass Storage Class-Kompatibilität erfordert dies weder auf aktuellen Windows-PCs noch auf MacOS-Rechnern einen speziellen Treiber oder eine besondere Software. Im Lieferumfang der Konica Digital Revio KD-400Z enthalten sind der zur Stromversorgung der Kamera nötige Lithiumionen-Akku samt passendem Ladegerät, eine Handschlaufe, ein USB-Kabel und ein Software-Paket auf CD-ROM. Der Preis und die Verfügbarkeit der Kamera werden demnächst anlässlich der CeBIT bekannt gegeben. Zu guter Letzt bleibt noch zu erwähnen, dass es bald auch eine weitgehend baugleiche, mit drei Megapixeln auflösende Digital Revio KD-310Z geben dürfte, so dass man sich nicht nur zwischen Memory Stick und Secure Digital, sondern auch zwischen drei oder vier Megapixel entscheiden kann.

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