Neue Superzooms

Canon stellt PowerShot SX500 IS und SX160 IS vor

2012-08-21 Die Superzoomklasse bei Canon bekommt mit der PowerShot SX500 IS und SX160 IS zwei neue Familienmitglieder. Die SX160 IS löst die SX150 IS ab und bietet in einem kompakten Gehäuse ein optisches 16-fach-Zoom von 28 bis 448 Millimeter (alle Brennweitenangaben entsprechend Kleinbild) zu einem Preis von unter 200 Euro. Die SX500 IS beeindruckt mit einem 30-fach-Zoom von 24 bis 720 Millimeter, durchbricht allerdings auch die 300-Euro-Schallmauer. Beide Modelle lösen auf einem kleinen CCD-Chip 16 Megapixel auf.  (Benjamin Kirchheim)

Canon PowerShot SX500 IS [Foto: Canon]Mit einem Preis von knapp 190 EUR platziert Canon die PowerShot SX160 IS als Einstiegsmodell, während die SX500 IS mit 320 EUR als Familienkamera deutlich teurer ist. Beide bieten einen CCD-Bildsensor mit 16 Megapixeln Auflösung. Videos können damit allerdings nicht in der aktuellen Full-HD-Auflösung aufgenommen werden, sondern nur in 720p, also HD-Auflösung. Immerhin wird der Ton in Stereo aufgezeichnet. Über die HDMI-Schnittstelle lassen sich Fotos und Videos auf HDTV-Geräten wiedergeben und über den CEC-Standard kann die Kamera dabei über die TV-Fernbedienung gesteuert werden. Auch sonst haben die Kameras mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Beide bieten einen optischen Bildstabilisator, einen Auto-Modus mit Szenenerkennung für 32 unterschiedliche Aufnahmesituationen und sechs Kreativfilter für Fotos und Videos. Dazu gehören beispielsweise Spielzeugkamera, Retrolook und Fischauge. Der Digic-4-Bildprozessor sorgt für die schnelle Verarbeitung der Fotos beziehungsweise Videos. Darüber hinaus lässt sich auf Wunsch die Belichtung auch manuell steuern. Hier gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied: Die SX160 IS belichtet bis zu 1/3.200 Sekunde kurz, die SX500 IS hingegen nur bis zu 1/1.600 Sekunde.

Canon PowerShot SX160 IS [Foto: Canon]Der Hauptunterschied liegt neben dem Preis und der Gehäuseform, die SX160 IS erinnert eher an eine Kompaktkamera, die SX500 IS – wenn auch ohne Sucher – eher an eine Bridgekamera beziehungsweise DSLR, vor allem im optischen Zoom. Die SX160 IS zoomt von 28 bis 448 Millimeter, also 16-fach, die SX500 IS hingegen beginnt schon bei 24 Millimeter und endet erst bei 720 Millimeter, bietet als ein 30-fach-Zoom. Auch beim Bildschirm gibt es einen Unterschied: Während das Display der SX500 IS 461.000 Bildpunkte auflöst, bringt es das der SX160 IS nur auf magere 230.000 Bildpunkte – und das bei jeweils drei Zoll (7,5 Zentimeter) Diagonale. Auf dem Bildschirm lassen sich übrigens Hilfstexte einblenden, die die Kamerabedienung erklären und damit erleichtern sollen. Ein weiterer, für manche nicht unwichtiger Unterschied, liegt in der Stromversorgung. Während die SX160 IS mit zwei Standard-AA/Mignonzellen bestückt wird, die weltweit erhältlich sind, nimmt die SX500 IS einen herstellerspezifischen Lithium-Ionen-Akku auf. Beide Kameras sollen Ende September 2012 auf den Markt kommen. Die kleinere  SX160 IS wird ca. 190 EUR kosten, die SX500 IS etwa 320 EUR.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.