Lichtstarkes Fünffachzoom und manuelle Steuerung

Canon ergänzt die S-Klasse mit der PowerShot S200

2014-02-12 Canon stellt den beiden PowerShot-Modellen S110 und S120 die S200 zur Seite. Sie verfügt über den für die S-Klasse typischen Objektivring für schnelles Einstellen, einen vollwertigen manuellen Modus, WLAN und ein im Weitwinkel mit F2,0 recht lichtstarkes Fünffachzoom. Gleichzeitig möchte sie mit einem hochempfindlichen 1/1,7 Zoll CCD-Sensor mit 10,1 Megapixel Auflösung und dem DIGIC-5-Prozessor an die gute Bildqualität der Schwestermodelle anknüpfen. Ihre etwas abgespeckte Ausstattung macht sie wesentlich günstiger als S110 und S120.  (Daniela Schmid)

  • Bild Die Canon PowerShot S200 besitzt ganz in der Tradition der S-Klasse einen Objektivring zur Steuerung der ISO-Werte. [Foto: Canon]

    Die Canon PowerShot S200 besitzt ganz in der Tradition der S-Klasse einen Objektivring zur Steuerung der ISO-Werte. [Foto: Canon]

  • Bild Mit ihrem optischen Fünffachzoom erreicht die Canon PowerShot S200 Brennweiten zwischen 24 und 120 Millimeter. [Foto: Canon]

    Mit ihrem optischen Fünffachzoom erreicht die Canon PowerShot S200 Brennweiten zwischen 24 und 120 Millimeter. [Foto: Canon]

  • Bild Als Farbvariante bietet Canon die PowerShot S200 auch in Schwarz an. [Foto: Canon]

    Als Farbvariante bietet Canon die PowerShot S200 auch in Schwarz an. [Foto: Canon]

Obwohl die PowerShot S200 ganz in der Tradition der S-Klasse steht, geht Canon beim Sensor andere Wege und bevorzugt CCD gegenüber CMOS. Auch die Auflösung ist mit zehn Megapixeln etwas niedriger angesetzt als bei S110 und S120. Der DIGIC-5-Prozessor ist nicht so rasend schnell wie der DIGIC 6, hat sich aber in vielen Modellen bewährt. Das Ultraweitwinkelobjektiv der S200 zoomt optisch fünffach und deckt so einen Brennweitenbereich zwischen 24 und 120 Millimeter ab. Im Weitwinkelbereich ist das Objektiv mit F2,0 sehr lichtstark, in der Telestellung erreicht es nur eine Anfangsblende von F5,9. Über den Objektivring lässt sich die ISO-Zahl verändern. Ob sich noch andere Funktionen damit verstellen lassen, geht aus den bisher veröffentlichten Informationen nicht hervor. Eine Ring-Func-Taste zum individuellen Belegen des Rings gibt es jedenfalls nicht und auch das Moduswahlrad der S200 ist etwas weniger umfangreich als das ihrer beiden Schwestern. Die Funktion HybridAuto mit Filmsequenzen vor jedem Foto fehlt beispielsweise. Geblieben sind aber der vollständige manuelle Modus und eine hochwertige Ausstattung mit Blinzel- und Lächelauslöser, diversen Kreativeffekten und vielen Möglichkeiten den Autofokus zu nutzen. Die Automatikfunktion unterscheidet 32 Aufnahmesituationen. Das drei Zoll große PureColor II-Display ist mit einer gehärteten Glasschicht zum Schutz versehen, besitzt aber keine Touch-Funktion.

Über das integrierte WLAN-Modul der S200 lassen sich Bilder über gängige soziale Netzwerke teilen oder in Cloud-Services wie Flickr oder Google Drive hochladen. Ist die S200 mit einem Smartphone verbunden, nutzt sie die Standortbestimmung des mobilen Gerätes. Geodaten werden so auf Wunsch zu den Bilddaten gelegt. Die im Lieferumfang enthaltene Map Utility Software oder Google Earth machen Fotoreisen sichtbar. Filme zeichnet die S200 in HD-Auflösung (1.280 x 720p) mit 24 Bildern pro Sekunde auf. 21 Aufnahmesituationen werden im Video-Modus unterschieden und es stehen diverse Kreativeffekte zur Verfügung. Der Ton wird in Stereo aufgezeichnet.

Die PowerShot S200 wird es in den Farben Schwarz und Weiß geben. Ab Mai 2014 soll sie für 300 Euro in den Handel kommen. Das ist eine sehr viel niedrigere unverbindliche Preisempfehlung als bei S110 und S120, wobei auch so manches Ausstattungsfeature wie Touch-Display nicht mit an Bord ist. Die S200 ist demnach eine Kamera für gehobene Ansprüche, deren Fotografen aber lieber etwas weniger Geld in die Hand nehmen und damit auf die quasi Vollausstattung der anderen beiden Modelle verzichten.


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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.