Kompromisslose Bildqualität im Weitwinkel

Zeiss bringt 2016 Weitwinkel-Otus 1.4/28 mm

2015-10-14 Im zweiten Quartal 2016 will Zeiss die Otus-Objektivserie, die sich durch kompromisslose Bildqualität auszeichnet, um eine Weitwinkelfestbrennweite mit 28 mm ergänzen. Die Bildqualität auf höchstem Niveau hat die Otus-Serie bereits mit dem 1.4/55 und 1.4/85 mm bewiesen. Auch das neue Otus 1.4/28 mm besitzt eine hohe Anfangsöffnung von F1,4, die sich, im Gegensatz zu den meisten anderen lichtstarken Vollformatobjektiven, auch ohne Einbußen bei der Bildqualität verwenden lassen können soll.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Mit dem Zeiss Otus 1.4/28 mm kommen ab dem zweiten Quartal 2016 nun auch Landschafts- und Architekturfotografen in den Genuss höchster optischer Bildqualität. [Foto: Zeiss]

    Mit dem Zeiss Otus 1.4/28 mm kommen ab dem zweiten Quartal 2016 nun auch Landschafts- und Architekturfotografen in den Genuss höchster optischer Bildqualität. [Foto: Zeiss]

  • Bild Die Metall-Sonnenblende gehört beim Zeiss Otus 1,4/28 mm zum Lieferumfang und fügt sich nahtlos ins Objektivdesign ein. [Foto: Zeiss]

    Die Metall-Sonnenblende gehört beim Zeiss Otus 1,4/28 mm zum Lieferumfang und fügt sich nahtlos ins Objektivdesign ein. [Foto: Zeiss]

  • Bild Mit dem neuen 1.4/28 mm erweitert Zeiss die Otus-Produktfamilie nach dem 1.4/85 und 1.4/55 auf nunmehr drei Mitglieder. [Foto: Zeiss]

    Mit dem neuen 1.4/28 mm erweitert Zeiss die Otus-Produktfamilie nach dem 1.4/85 und 1.4/55 auf nunmehr drei Mitglieder. [Foto: Zeiss]

Mit dem neuen 1.4/28 mm sollen auch Landschafts- und Architekturfotografen in den Genuss höchster optischer Abbildungsleistung auf Mittelformat-Niveau kommen. Das Objektiv soll bis in die Ecken eine hohe Bildschärfe liefern und ist optisch bestens auskorrigiert. Das Otus basiert auf einem Distagon-Design und setzt sich aus 16 Elementen in 13 Gruppen zusammen. Eine der Linsen besitzt eine asphärische Oberfläche, eine zweite ist sogar beidseitig asphärisch geschliffen. Des Weiteren kommen acht Linsen mit Sondergläsern zum Einsatz, was Farbfehler minimieren soll. Auch Kontraste werden fein durchgezeichnet, selbst bei Spitzlichtern im Bild sollen übliche Bildfehler ausbleiben – selbst bei Offenblende. Um die hohe Abbildungsleistung über den gesamten Fokusbereich ab 30 Zentimetern aufrecht zu erhalten, kommt ein Floating-Elements-Design zum Einsatz, bei dem sich der Abstand verschiedener Linsengruppen relativ zueinander ändert, während manuell innenfokussiert wird. Der minimale Aufnahmeabstand von der Frontlinse beträgt 15 Zentimeter, was einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:6,25 ermöglicht.

Das Otus besitzt ein Metallgehäuse mit einem breiten, manuellen Fokusring. Der sanfte Fokusgang erlaubt dabei mit dem großen Drehwinkel des Fokusrings feine Variationen bei der Fokussierung. Die gefrästen Beschriftungen sind für beste Ablesbarkeit gelb lackiert. Das Otus 1.4/28 mm ist für das Kleinbild-Vollformat gerechnet und soll im zweiten Quartal 2016 mit Anschlüssen für Canon- und Nikon-DSLRs auf den Markt kommen. Zwar nennt Zeiss noch keinen Preis, das 55er Otus kostet aber 3.500 Euro und das 85er gar 4.000, was sicherlich die grobe Richtung für das 28er Otus vorgeben wird.

Inzwischen wurde der Preis bekanntgegeben: Er liegt bei knapp 4.500 Euro.

Hersteller Zeiss
Modell Otus 1.4/28 mm
Unverbindliche Preisempfehlung 4.499,00 €
Bajonettanschluss Canon EF, Nikon F
Brennweite 28,0 mm
Lichtstärke (größte Blende) F1,4
Kleinste Blendenöffnung F16
KB-Vollformat ja
Linsensystem 16 Linsen in 13 Gruppen
inkl. ED und asphärische Linsen
Anzahl Blendenlamellen 9
Naheinstellgrenze 300 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden nein
Wasser-/Staubschutz nein
Filtergewinde 95 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 109 x 137 mm
Objektivgewicht 1.305 g

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 43, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.