Lichtstarkes Weitwinkel

Fujifilm XF 18 mm F1.4 R LM WR präsentiert

2021-04-15 Mit dem XF 18 mm F1.4 R LM WR erweitert Fujifilm sein ohnehin bereits äußerst üppiges Angebot an Festbrennweiten um ein lichtstarkes Weitwinkel mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 27 Millimetern. Trotz der kompakten Abmessungen von weniger als 8 Zentimeter Länge und einem Gewicht von unter 400 Gramm bietet es eine maximale Blendenöffnung von F1,4. Die aufwändige optische Konstruktion aus 15 Gläsern enthält mehrere asphärische Linsen und ein ED-Glas.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Das Fujifilm XF 18 mm F1.4 R LM WR ist ein lichtstarkes und dennoch sehr kompaktes Weitwinkelobjektiv mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 27 Millimetern. [Foto: Fujifilm]

    Das Fujifilm XF 18 mm F1.4 R LM WR ist ein lichtstarkes und dennoch sehr kompaktes Weitwinkelobjektiv mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 27 Millimetern. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Das Fujifilm XF 18 mm F1.4 R LM WR besitzt einen Blendenring, der sich im Gegensatz zu älteren XF-Objektiven in der Automatikstellung verriegeln lässt. [Foto: Fujifilm]

    Das Fujifilm XF 18 mm F1.4 R LM WR besitzt einen Blendenring, der sich im Gegensatz zu älteren XF-Objektiven in der Automatikstellung verriegeln lässt. [Foto: Fujifilm]

Die 15 Linsen des Fujifilm XF 18 mm F1.4 R LM WR sind in neun Gruppen angeordnet. Neben der ED-Linse sollen drei asphärische Linsen Abbildungsfehler minimieren. Die Fokusgruppe besteht aus sechs Linsen, was Aberrationsschwankungen durch das Fokussieren minimieren soll. Angetrieben wird die Fokusgruppe von einem leistungsstarken Linearmotor, der eine schnelle, präzise und dennoch leise Fokussierung garantieren soll. Von der Naheinstellgrenze, die bei 20 Zentimetern liegt, bis unendlich muss die Fokusgruppe nur eine Distanz von 2,5 Millimetern zurücklegen. Das Objektiv soll das so schnell schaffen, dass in nur 0,04 Sekunden fokussiert wird (nach CIPA-Standard). Wahlweise kann auch manuell fokussiert werden. Der elektronische arbeitende Fokusring soll präzise auf kleinste Bewegungen reagieren. Zudem verspricht Fujifilm ein außergewöhnlich schönes Bokeh, dafür sollen unter anderem die neun abgerundeten Blendenlamellen sorgen.

Trotz der aufwändigen optischen Konstruktion ist die Festbrennweite klein und leicht. Bei einem Durchmesser von 6,9 Zentimetern misst das Filtergewinde lediglich 62 Millimeter, die Länge beträgt nur knapp 7,6 Zentimeter. Trotz der 15 Linsen und des gegen Spritzwasser und Staub abgedichteten Metallgehäuses wiegt das Fujifilm XF 18 mm F1.4 R LM WR lediglich 370 Gramm; frostsicher bis -10 °C ist das Objektiv obendrein. Der Blendenring ist bei den XF-Objektiven schon lange Standard, aber das XF 18 mm F1.4 R LM WR bietet als eines der erst wenigen Objektive eine Sperrfunktion für die Auto-Stellung, damit man den Ring nicht mehr versehentlich auf F16 stellen kann.

Zwar gehört eine tulpenförmige Gegenlichtblende zum Lieferumfang des XF 18 mm F1.4 R LM WR, aber dennoch bietet Fujifilm eine Aluminium-Gegenlichtblende als optionales Zubehör an. Die LH-XF18 soll knapp 80 Euro kosten. Das Fujifilm XF 18 mm F1.4 R LM WR selbst soll knapp 1.000 Euro kosten und ab Ende Mai 2021 erhältlich sein. Neben den Deckeln und der Standard-Gegenlichtblende gehört noch ein Einschlagtuch zum Lieferumfang.

Hersteller Fujifilm
Modell XF 18 mm F1.4 R LM WR
Unverbindliche Preisempfehlung 999,00 €
Bajonettanschluss Fujifilm XF
Brennweite 18,0 mm
Lichtstärke (größte Blende) F1,4
Kleinste Blendenöffnung F16
KB-Vollformat nicht relevant
Linsensystem 15 Linsen in 9 Gruppen
inkl. ED und asphärische Linsen
Anzahl Blendenlamellen 9
Naheinstellgrenze 200 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz ja
Filtergewinde 62 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 69 x 76 mm
Objektivgewicht 370 g

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 43, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.