Großes Zoom in kompakter Hülle

Canon stellt PowerShot SX600 HS mit 18fach-Zoom vor

2014-01-06 Obwohl ihr Name SX600 HS sie rein numerisch über der SX500 IS und der SX510 HS ansiedelt, so backt die neue Canon Zoomkamera doch etwas kleinere Brötchen und deckt eher den Einsteigerbereich ab. Dafür ist sie aber mit einem 18fachen optischen Zoom und leicht umsetzbarer WiFi-Konnektivität sehr gut ausgestattet. Per Knopfdruck verbindet sich die SX600 HS mit einem Tablet oder Smartphone und auch die Near Field Communication (NFC) wird unterstützt. Ihre Technik packt sie in ein relativ kompaktes Gehäuse mit Abmessungen von 103,8 mal 61 mal 26 Millimetern.  (Daniela Schmid)

  • Bild Die Canon PowerShot SX600 HS arbeitet mit einem 18-ach optischen Zoom zwischen 25 und 450 Millimeter Brennweite. [Foto: Canon]

    Die Canon PowerShot SX600 HS arbeitet mit einem 18-ach optischen Zoom zwischen 25 und 450 Millimeter Brennweite. [Foto: Canon]

  • Bild Per Knopfdruck verbindet sich die Canon PowerShot SX600 HS mit einem Smartphone oder Tablet-PC. [Foto: Canon]

    Per Knopfdruck verbindet sich die Canon PowerShot SX600 HS mit einem Smartphone oder Tablet-PC. [Foto: Canon]

  • Bild Das drei Zoll große PureColor II G LC-Display Canon PowerShot SX600 HS ist auch bei grellem Sonnenlicht gut ablesbar. [Foto: Canon]

    Das drei Zoll große PureColor II G LC-Display Canon PowerShot SX600 HS ist auch bei grellem Sonnenlicht gut ablesbar. [Foto: Canon]

Mit ihrem 18fach optischen Zoom deckt die Canon PowerShot SX600 HS einen auf Kleinbild umgerechneten Brennweitenbereich von 25 bis 450 Millimeter ab. Damit ist man auf alle Fälle für jede Fotosituation gewappnet, und wem das noch nicht reicht, der kann auf die 36fache ZoomPlus-Technologie zurückgreifen. Diese digitale Vergrößerung funktioniert laut Canon ohne große qualitative Verluste. Hinter den kompakten Kulissen der SX600 HS arbeitet ein rückwärtig belichteter 16-Megapixel auflösender CMOS-Sensor, der vom DIGIC 4+-Prozessor unterstützt wird. Anders als der Prozessor der neuesten Generation DIGIC 6, der eine ISO-Empfindlichkeit bis 12.800 erlaubt, gehen die Werte der SX600 HS nur bis ISO 3.200. Auch Hochgeschwindigkeitsfilme sind nicht vorgesehen. Filme werden in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel), HD (1.280 x 720 Pixel) oder VGA (640 x 480 Pixel) mit je 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet.

Verbessert im Hinblick zu bereits existierenden Canon-Modellen wurde die Konnektivität. Ein Knopfdruck genügt, und die SX600 HS verbindet sich mit einem Smartphone oder Tablet und ermöglicht so ein ferngesteuertes Auslösen, Speichern oder Anzeigen von Bildern. Auch andere WLAN-fähige Endgeräte wie Drucker oder PCs lassen sich so direkt und einfach ansteuern. GPS-Daten können per Smartphone übertragen und in die Bilddaten geschrieben werden. Über NFC lassen sich Aufnahmen simpel und schnell zwischen Kamera und mobilen Endgeräten hin- und herschieben. Zur weiteren Ausstattung der SX600 HS gehören die intelligente Bildstabilisierung und eine intelligente Automatik, die bis zu 32 Aufnahmesituationen unterscheiden kann. Der verbesserte LCD-Bildschirm mit einer Diagonale von drei Zoll oder 7,5 Zentimetern mit 461.000 Bildpunkten soll dank PureColor II G-Technik auch bei starker Sonneneinstrahlung gut ablesbar sein. Mit Creative Shot kann man sich aus einer ganz normalen Aufnahme fünf verschiedene mit kreativen Filtern versehene Bilder von der Kamera gestalten lassen. Insgesamt stehen 46 verschiedene Kreativfilter aus den vier Themenbereichen Monochrom, Retro, Spezial und Natürlich zur Auswahl.

Auch das seit der PowerShot N bewährte Filmtagebuch Hybrid Auto ist mit an Bord. Vor jeder Aufnahme zeichnet die Kamera vier Sekunden Film auf und schneidet diese Ministücke zu einer Art Aufnahmedokumentation zusammen. Die kompakte Zoomkamera SX600 HS soll ab Ende Februar 2014 zu einem Preis von 210 Euro in den Handel kommen. Es wird sie in den Farben Schwarz, Weiß und Rot geben.


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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.