50fach-Zoom ist Trumpf

Superzoommodelle S1, S8600 und S9400W von Fujifilm angekündigt

2014-01-06 Sowohl die neue Fujifilm FinePix S1 als auch die S9400W glänzen mit einem optischen 50fach-Zoom von umgerechnet 24-1.200 Millimeter Brennweite. Die S8600 muss sich hingegen mit einem 36fach-Zoom von 25-900 Millimeter begnügen. Den 16 Megapixel auflösenden BSI-CMOS-Sensor haben die S1 und S9400W ebenfalls gemeinsam, in der S8600 hingegen kommt ein ebenso hochauflösender CCD zum Einsatz. Gemeinsam ist die Sensorgröße von 1/2,3 Zoll. Darüber hinaus wartet die FinePix S1 als erste Superzoomkamera mit einem Spritzwasser- und Staubschutz auf.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Als erste Superzoomkamera ist die Fujifilm FinePix S1 gegen Spritzwasser und Staub geschützt. [Foto: Fujifilm]

    Als erste Superzoomkamera ist die Fujifilm FinePix S1 gegen Spritzwasser und Staub geschützt. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Der 7,6 Zentimeter große Bildschirm der Fujifilm FinePix S1 löst 920.000 Bildpunkte auch und lässt sich drehen und schwenken. [Foto: Fujifilm]

    Der 7,6 Zentimeter große Bildschirm der Fujifilm FinePix S1 löst 920.000 Bildpunkte auch und lässt sich drehen und schwenken. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Das bildstabilisierte, optische 50-fach-Zoom der Fujifilm FinePix S1 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 24-1.200 Millimeter ab. [Foto: Fujifilm]

    Das bildstabilisierte, optische 50-fach-Zoom der Fujifilm FinePix S1 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 24-1.200 Millimeter ab. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Die Fujifilm FinePix S9400W besitzt einen 16 Megapixel auflösenden 1/2,3"-BSI-CMOS-Sensor. [Foto: Fujifilm]

    Die Fujifilm FinePix S9400W besitzt einen 16 Megapixel auflösenden 1/2,3"-BSI-CMOS-Sensor. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Der rückwärtige 7,6-cm-Bildschirm der Fujifilm FinePix S9400W ist fest verbaut und bringt es auch 460.000 Bildpunkte Auflösung. [Foto: Fujifilm]

    Der rückwärtige 7,6-cm-Bildschirm der Fujifilm FinePix S9400W ist fest verbaut und bringt es auch 460.000 Bildpunkte Auflösung. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Auch die Fujifilm FinePix S9400W verfügt über das 50-fach-Zoom von 24-1.200 Millimeter. [Foto: Fujifilm]

    Auch die Fujifilm FinePix S9400W verfügt über das 50-fach-Zoom von 24-1.200 Millimeter. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Die Fujifilm FinePix S8600 begnügt sich als Budget-Modell mit einem 16 Mehapixel auflösenden CCD-Sensor. [Foto: Fujifilm]

    Die Fujifilm FinePix S8600 begnügt sich als Budget-Modell mit einem 16 Mehapixel auflösenden CCD-Sensor. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Ohne elektronischen Sucher aber mit 460.000 Bildpunkte auflösenden 7,6-cm-Bildschirm muss die Fujifilm FinePix S8600 auskommen. [Foto: Fujifilm]

    Ohne elektronischen Sucher aber mit 460.000 Bildpunkte auflösenden 7,6-cm-Bildschirm muss die Fujifilm FinePix S8600 auskommen. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Das optische 36-fach-Zoom der Fujifilm FinePix S8600 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 25-900 Millimeter ab. [Foto: Fujifilm]

    Das optische 36-fach-Zoom der Fujifilm FinePix S8600 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 25-900 Millimeter ab. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Das Zoom verschwinde im ausgeschalteten Zustand komplett im Gehäuse der Fujifilm FinePix S8600. Kurios: Die Stromversorgung erfolgt durch drei AA-/Mignonzellen. [Foto: Fujifilm]

    Das Zoom verschwinde im ausgeschalteten Zustand komplett im Gehäuse der Fujifilm FinePix S8600. Kurios: Die Stromversorgung erfolgt durch drei AA-/Mignonzellen. [Foto: Fujifilm]

Durch den Schutz vor Umwelteinflüssen kann man mit der S1 weiterfotografieren, während andere Fotografen ihre Kamera zum Schutz einpacken müssen, etwa während eines Regenschauers oder in staubigen Umgebungen. Das brennweitenstarke 50fach-Zoom verfügt über einen optischen Bildstabilisator. Es setzt sich aus 13 Elementen in elf Gruppen zusammen, wobei zwei asphärische und vier ED-Linsen zum Einsatz kommen. Diese sollen eine hohe Bildqualität mit einer erstklassigen Schärfeleistung von der Bildmitte bis zum Bildrand sowie minimierten chromatischen Aberrationen garantieren. Der neue Multi-CPU-Prozessor soll der S1 auf die Sprünge helfen, etwa mit einer Einschaltzeit von unter 0,7 Sekunden im Schnellstartmodus, einer Autofokus-Geschwindigkeit von nur 0,14 Sekunden nach CIPA-Standard (gilt damit im Weitwinkel) und einem Aufnahmeintervall von nur 0,65 Sekunden. Ferner nimmt die S1 Serienbilder mit zehn Bildern pro Sekunde auf, ihr Puffer reicht jedoch nur für neun Aufnahmen mit dieser Geschwindigkeit.

Videos zeichnet die FinePix S1 in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) bei 60 Bildern pro Sekunde auf. Die leisen Zoom- und Fokusmotoren sowie ein Windgeräuschefilter sollen für eine störungsfreie Tonaufnahme sorgen. Während der Videoaufnahmen ist ein Fünfachsen-Bildstabilisator aktiv. Die ersten beiden Achsen werden durch den optischen Bildstabilisator beigesteuert, die anderen drei Achsen, darunter Rotationsbewegungen, durch einen elektronischen. Darüber hinaus verfügt die S1 über eine Zeitlupenfunktion, die bei 320 x 120 Pixeln 480 Bilder pro Sekunde aufnimmt. Videos lassen sich übrigens bereits in der Kamera schneiden und zusammenfügen.

Der rückwärtige Bildschirm löst bei einer Diagonale von 7,6 Zentimetern (3 Zoll) feine 920.000 Bildpunkte auf und ist schwenk- sowie drehbar. Auch der elektronische Sucher bringt es auf 920.000 Bildpunkte Auflösung. Zur weiteren Ausstattung gehören neben Motivprogrammen und einem Vollautomatikmodus die klassischen Aufnahmeprogramme P, A, S und M, Fokus-Peaking zum besseren manuellen Fokussieren, zahlreiche Filtereffekte, eine HDR-Funktion, 360°-Motion-Panorama sowie die Möglichkeit, Fotos im Raw-Format zu speichern. Außerdem hat Fujifilm der FinePix S1 WLAN spendiert, mit dem sich Fotos drahtlos an Computer, Smartphones und Tablet übertragen lassen. Ab Anfang März 2014 soll die Fujifilm FinePix X-S1 zu einem Preis von knapp 450 EUR erhältlich sein.

Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte und auf ein wenig Ausstattung verzichten mag, kann zur FinePix S9400W greifen. Auch sie verfügt über ein optischen 50fach-Zoom und dieselbe Videofunktionalität wie die S1. Sie besitzt jedoch keinen Spritzwasser- und Staubschutz, der elektronische Sucher löst nur magere 200.000 Bildpunkte auf. Auch beim Bildschirm müssen Abstriche gemacht werden: Er ist fest verbaut und löst bei einer Diagonale von drei Zoll 460.000 Bildpunkte auf. Schließlich ist die S9400W teilweise auch etwas langsamer als die S1, die Einschaltzeit beträgt eine Sekunde, die Fokuszeit 0,3 Sekunden. Das Aufnahmeintervall von 0,5 Sekunden ist hingegen etwas schneller, die Serienbildrate von zehn Bildern pro Sekunde hält die S9400W für zehn Aufnahmen durch. Die Stromversorgung mittels vier AA-/Mignonzellen anstatt eines Lithium-Ionen-Akkus mögen einige ebenfalls als Vorteil ansehen, etwa auf Reisen, wo man einfach für Nachschub sorgen kann. Bereits ab Ende Januar 2014 soll die Fujifilm FinePix S9400W zu einem Preis von knapp 300 EUR erhältlich sein.

Wer noch günstiger in die Superzoomklasse einsteigen will, sollte zur Fujifilm FinePix S8600 greifen. Sie verfügt über ein optisches 36fach-Zoom von umgerechnet 25-900 Millimeter inklusive optischem Bildstabilisator. Der 1/2,3" kleine CCD-Sensor bringt es auf 16 Megapixel Auflösung, die Videofunktion bringt es hingegen lediglich auf HD-Auflösung (1.280 x 720) bei 30 Bildern pro Sekunde. Die Serienbildfunktion mit bis zu acht Bildern pro Sekunde für maximal 40 Fotos in Folge hingegen kann sich wirklich sehen lassen. Auch über den rückwärtigen Bildschirm mit 7,6 Zentimeter Diagonale und 460.000 Bildpunkten Auflösung kann man sich nicht beklagen. Etwas ungewöhnlich ist vielleicht die Energieversorgung mit drei AA-/Mignonzellen. Des Weiteren kann die S8600 mit der Motivautomatik SR Auto sowie kreativen Filtereffekten aufwarten. Ab Mitte Februar 2014 ist die Fujifilm FinePix S8600 zu einem Preis von knapp 170 EUR erhältlich.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.