Vom Einsteiger- bis zum Hobbyfotografen

Samsung präsentiert ES65, ES70, PL100, PL150, ST5000 und ST5500

2010-01-06 Mit jeweils zwei kompakten Digitalkameras in drei Klassen präsentiert sich Samsung auf der CES 2010 in Las Vegas (7. bis 10. Januar 2010). Während die ES65 und ES70 mit 10 bzw. 12 Megapixeln und Fünffachzoom mit 27 mm Weitwinkel (KB) im preisgünstigen Einsteigersegment zu finden sind, bedienen die PL100 und PL150 eher die Mittelklasse. Sie bieten 12 Megapixel, ein 3- bzw. 5fach-Zoom und als Highlights ein zusätzliches Frontdisplay für Selbstporträts und einen HD-Videomodus (nur PL150). Die ST5000 und ST5500 hingegen richten sich an Hobbyfotografen. 14 Megapixel werden mit einem optischen 7fach-Zoom ab 31 mm (KB) und HD-Videofunktion kombiniert. Die Bedienung erfolgt über einen 3,5" bzw. 3,7" großen Touchscreen. Die ST5500 bietet als Besonderheiten WLAN, Bluetooth und DLNA zur Vernetzung mit anderen Geräten.  (Benjamin Kirchheim)

Samsung ES70 [Foto: Samsung]Die ES65 und ES70 sind für rund 150 bzw. 180 EUR im Handel verfügbar. Während die ES70 in Schwarz, Silber und Pink in den Regalen stehen wird, gibt es die ES65 zusätzlich auch in Rot und Weiß. Für das Geld bietet die ES65 eine Rundum-Automatik mit automatischer Motivprogrammwahl, Gesichts-, Lächel- und Blinzelerkennung sowie der Hautoptimierung Beauty-Shot. Der CCD löst 10 Megapixel auf, Videos werden in VGA aufgezeichnet. Das optische 5fach-Zoom deckt einen Brennweitenbereich von 27-135 mm (KB) ab, bietet also sogar Weitwinkel, aber keinen Bildstabilisator (nur digital). Der LC-Bildschirm misst 2,5" (6,4 cm) in der Diagonale und löst 230.000 Bildpunkte auf. Der Strom kommt aus einem Li-Ion-Akku, die Bilder können auf SD-Karten gespeichert werden. Für 30 EUR mehr bekommt der Käufer einer ES70 einen mit 2,7" (6,9 cm) etwas größeren Bildschirm sowie 12 Megapixel Auflösung.

Mit der PL100 und PL150 werden vor allem Käufer angesprochen, die gerne mal Selbstporträts machen. Bei der Kamerafarbe haben sie die Wahl zwischen Schwarz, Rot und Blau. Während die PL100 230 EUR kostet, bringt es die PL150 auf 280 EUR. Dafür bietet die PL100 12 Megapixel Samsung PL100 [Foto: Samsung]Auflösung, ein optisches Dreifachzoom mit unspektakulären 35-105 mm Brennweite und einen 2,7"- (6,9 cm) Bildschirm auf der Rückseite. Das Front-Display ist hingegen 1,5" (3,8 cm) klein und löst nur 61.000 Bildpunkte auf. Das passende Motivprogramm kann die PL100 automatisch wählen, sie erkennt auch Gesichter, Lächeln und Blinzeln, Gesichter "hübscht" sie auf Wunsch per Beauty-Shot auf. Die Bildstabilisation ist allerdings nur digital. Videos dagegen nimmt sie in VGA auf. Die PL150 ist in einigen Punkten etwas besser ausgestattet: Das optische Zoom ist 5-fach, reicht von 27-135 mm (KB) und verfügt über eine optische Bildstabilisation. Videos werden in HD-Qualität (1.280 x 720 Pixel) aufgezeichnet und mit H.264-Kompression gespeichert. Außerdem ist die PL150 mit einem HDMI-Anschluss ausgestattet, und der Bildschirm misst 3" (7,6 cm) in der Diagonale. Beide PL-Modelle werden von einem Li-Ion-Akku mit Strom versorgt. Die PL100 speichert ihre Bilder auf SD-Karten, die PL150 dagegen auf MicroSD.

Samsung ST5500 [Foto: Samsung]Ganz am oberen Ende der Kompaktkameras sind die ST5000 und ST5500 angesiedelt. Während die ST5000 350 EUR kosten soll, verlangt Samsung für die ST5500 stolze 450 EUR; beide Kameras wird es in Grau und Blau geben. Dem Preis entsprechend bestechen die Kameras aber auch mit einer sehenswerten Ausstattung: Beide besitzen einen 14 Megapixel auflösenden CCD-Sensor und ein optisches 7fach-Zoom von 31-217 mm (KB), also leider etwas knapp bemessenen Weitwinkel, aber über 200 mm Tele. Die Gehäuse bleiben dabei mit 19,4 mm äußerst dünn. Ein Bildstabilisator ist selbstverständlich auch an Bord, und Videos werden in HD-Qualität mit Stereoton aufgezeichnet und mit H.264, einem MPEG4-Codec, komprimiert. Beide Kameras erkennen das Motiv automatisch und wählen das passende Motivprogramm, auch auf Gesichter, Lächeln und Blinzeln können die Kameras entsprechend reagieren, wer möchte, kann Porträts mit dem Beauty-Shot-Modus "verfeinern". Registrierte Personen werden von den Kameras sogar wieder erkannt.

Samsung ST5500 [Foto: Samsung]Die ST5000 bietet ein 3,5" (8,9 cm) großes LC-Display, das per Fingerzeig bedient wird (Touchscreen). Die Auflösung beträgt stolze 1,152 Mio Bildpunkte, das sind 800 x 480 Pixel im 16:9-Format. Die ST5500 bringt es bei gleicher Auflösung sogar auf 3,7" (9,4 cm) Diagonale und nutzt einen AMOLED-Bildschirm, der besonders brillant und blickwinkelunabhängig ist und zudem durch seine hohe Helligkeit auch bei Sonnenschein ablesbar bleiben soll. Trotzdem braucht ein AMOLED-Bildschirm weniger Strom als ein herkömmlicher TFT-Bildschirm. Beide Kameras können ihre Bilder per HDMI an HD-Fernseher senden. Die ST5500 lässt sich darüber hinaus mit WLAN und Bluetooth vernetzen. Dabei wird der DLNA-Standard unterstützt, der die Verbindung mit entsprechenden Geräten vereinheitlicht und vor allem vereinfacht – so können die Bilder bspw. drahtlos auf einem entsprechenden Fernseher angezeigt und verwaltet werden, aber auch die Einbindung an ein Computernetzwerk oder der direkte Upload der Fotos ins Internet (z. B. zu Facebook, YouTube oder Flickr) inkl. Textkommentar ist möglich. Freunde werden von der Kamera per Email mit Links zu den neuen Fotos und Videos versorgt. Den Strom beziehen beide Kameras aus Li-Ion-Akkus, die Speicherkartenfächer nehmen MicroSD-Karten auf.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.