Rohdatenkonverter

Phase One Capture One nun auch für Fujifilm erhältlich

2018-09-27 Mit Capture One Fujifilm stellt Phase One die lang erwartete Version seiner Raw-Entwicklungssoftware auch für Fujifilm-Fotografen zur Verfügung. Aufgrund von Fujifilms spezieller X-Trans-Farbfilteranordnung müssen Rohdatenkoverter speziell angepasst werden, denn die Algorithmen für konventionelle Bayer-Farbfiltermatrixen funktionieren nicht. Dabei unterstützt Capture One auch das Tethered-Shooting mit einigen Fujifilm-Kameras sowie die speziellen Filmsimulationsmodi.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Capture One Express Fujifilm. [Foto: Phase One]

    Capture One Express Fujifilm. [Foto: Phase One]

  • Bild Capture One Express Fujifilm - Workflow mit Ebenen. [Foto: Phase One]

    Capture One Express Fujifilm - Workflow mit Ebenen. [Foto: Phase One]

  • Bild Capture One Express Fujifilm - Weiche Auswahlkanten, Kanten verbessern. [Foto: Phase One]

    Capture One Express Fujifilm - Weiche Auswahlkanten, Kanten verbessern. [Foto: Phase One]

  • Bild Capture One Express Fujifilm - Dublettenprüfung. [Foto: Phase One]

    Capture One Express Fujifilm - Dublettenprüfung. [Foto: Phase One]

  • Bild Capture One Express Fujifilm - Farbverbesserungen. [Foto: Phase One]

    Capture One Express Fujifilm - Farbverbesserungen. [Foto: Phase One]

  • Bild Capture One Express Fujifilm - Anmerkungen. [Foto: Phase One]

    Capture One Express Fujifilm - Anmerkungen. [Foto: Phase One]

Phase One arbeitete intensiv mit Fujifilm zusammen, um Capture One an die Kompakt- und Systemkameras der Fujifilm-X-Serie anzupassen. Die Software soll den Workflow des Fotografen vom Bildimport und der Organisation über die Verarbeitung bis hin zur Ausgabe und in der Pro-Version auch das direkte Aufnehmen mit einigen Kameras ermöglichen. Beim Tethered Shooting (Kamerafernbedienung vom Computer) unterstützt Capture One Pro die Modelle Fujifilm GFX 50S, GFX 50R, X-H1, X-T1, X-T2, X-T3 und X-Pro2. Allerdings wird die Livebildansicht erst in einer späteren Version von Capture One folgen. Die Basisversion Capture One Express Fujifilm ist sogar kostenlos. Sie unterstützt die Rohdatenkonvertierung inklusive einiger einfacher Bildbearbeitungsfunktionen. Zukünftig sollen sogar die Fujifilm-Filmsimulationsmodi wie Provia, Velvia, Astia, Classic Chrome, Acros und andere integriert werden. Damit soll derselbe Look wie in der Kamera möglich sein.

Die kostenpflichtige Version Capture One Pro Fujifilm bietet neben dem Tethered Shooting professionellere Bildbearbeitungsfunktionen, beispielsweise Ebenen oder das Klonen. Das Abo kostet 159 Euro im Jahr oder alternativ 16 Euro monatlich. Die lokale Mehrwertsteuer kommt noch hinzu, in Deutschland 19 Prozent, womit die Preise bei 189,21 Euro jährlich beziehungsweise 19,04 monatlich liegen. Die noch etwas teurere Version Capture One Pro unterstützt neben den Kameras von Fujifilm noch über 500 weitere Kameramodelle anderer Hersteller. Der Preis im Abo beträgt 180 Euro pro Jahr ohne beziehungsweise in Deutschland 214,20 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Außerdem ist die Pro-Version als Standalone erhältlich, der Preis liegt bei 348 Euro inklusive deutscher Mehrwertsteuer.

 

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 40, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.