Viel Lumix für wenig Kohle

Panasonic Lumix DMC-FS10, FS11, FS30, FS33 und FP1 angekündigt

2010-01-07 Die CES 2010 in Las Vegas (7. bis 10. Januar) ist eine Messe für elektronische Konsumgüter, und entsprechend stellt Panasonic sein neues Lumix-Einsteiger-Lineup vor. Während die FS10 und FS11 vor allem wenig kosten (jedenfalls für eine Lumix), setzt Panasonic mit der FP1 auf Lifestyle. Die FS30 und FS33 hingegen bringen erstmals bei Panasonic einen Touchscreen in die FS-Serie, die für Einsteiger und junge Fotografen gedacht ist. 12-14 Megapixel Auflösung stehen genauso auf der Ausstattungsliste wie 28 mm Weitwinkel (35 mm bei der FP1) und 4- bis 8fach-Zoomfaktoren.  (Benjamin Kirchheim)

Panasonic Lumix DMC-FS10 [Foto: Panasonic]Die Lumix DMC-FS10 (170 EUR) und DMC-FS11 (190 EUR) sind sehr ähnliche Schwestern. Sie sollen ab Februar 2010 zu haben sein – und zwar, wie für Einsteigerkameras üblich, in vielen Farben: die FS10 in Silber, Schwarz, Orange, Blau und Pink und die FS11 in Schwarz, Silber, Rot, Blau und Pink. Während die FS10 12 Megapixel auflöst, bringt es die FS11 auf 14 Megapixel. Sonst sind sie absolut identisch: optisches 5fach-Zoom von 28-140 mm (KB) mit Bildstabilisator, Venus Engine IV (Bildprozessor) und intelligenter Automatik zur Steuerung der Motivprogrammauswahl, abhängig von der Empfindlichkeit, von Motivbeleuchtung und -bewegung, der Gesichtserkennung und des optischen Bildstabilisators. Außerdem werden rote Augen digital retuschiert und Filme in HD-Qualität (1.280 x 720 Pixel) aufgezeichnet. Der Bildschirm misst 2,7" (6,9 cm) in der Diagonale und löst 230.000 Bildpunkte auf. Strom beziehen die Schwestern aus einem Li-Ion-Akku, der Kartenschacht nimmt nicht nur SDHC-, sondern auch die neuen SDXC-Speicherkarten auf.

Panasonic Lumix DMC-FS30 [Foto: Panasonic]Die Lumix DMC-FS30 und DMC-FS33 bringen es auf 14 Megapixel Auflösung. Herausragend ist das optische 8fach-Zoom von 28-224 mm (KB), wobei die Gehäuse mit weniger als 28 mm nicht zu dick geraten sind. Beide zeichnen Videos in HD-Qualität auf. Während die FS30 einen herkömmlichen 2,7"- (6,9 cm) Bildschirm mit 230.000 Bildpunkten besitzt, hat die FS33 einen 3" (7,6 cm) großen Touchscreen mit 230.000 Bildpunkten. Zusammen mit den weiterhin vorhandenen, aber in der Anzahl reduzierten Tasten realisiert Panasonic eine Hybrid-Bedienung über Bildschirm und Tasten. Wieder gemeinsam ist den beiden Schwestern die intelligente Automatik, der optische Bildstabilisator, die Stromversorgung über einen Li-Ion-Akku und der SD-Speicherkartenschacht, der auch SDHC- und SDXC-Karten schluckt. Selbstverständlich ist die leistungsfähige Venus-IV-Engine mit an Bord, die für schnelle Reaktionszeiten (Einschaltzeit von weniger als einer Sekunde, Autofokus von 0,35 Sekunden und Auslöseverzögerung von 0,006 s) und hohe Bildqualität sorgen soll. Die FS30 gibt es ab Ende Februar 2010 in den Farben Silber, Schwarz, Blau und Lila für rund 220 EUR, die FS33 soll ab März 2010 in den Farben Schwarz, Silber und Rot für rund 250 EUR erhältlich sein.

Panasonic Lumix DMC-FP1 [Foto: Panasonic]Mit der Lumix DMC-FP1 bekommt die DMC-FP8 im Februar 2010 eine kleine Schwester, die in den Farben Schwarz, Silber und Blau 200 EUR kosten soll. Sie löst 12 Megapixel auf und kommt in einem flachen Gehäuse mit Periskopobjektiv daher, das von 35-140 mm (KB) 4fach optisch zoomt; selbstverständlich ist es bildstabilisiert, um Verwackelungen vorzubeugen. Das Objektiv wird von einem mechanischen Schieber geschützt, der gleichzeitig die Kamera an- und ausschaltet. Auch bei der FP1 sorgt die Venus Engine IV für kurze Reaktionszeiten und hohe Bildqualität. Die intelligente Automatik ist mit allen Features ebenfalls mit an Bord. Videos werden in HD-Qualität aufgezeichnet und landen genauso wie die Fotos auf SD-, SDHC- oder SDXC-Speicherkarten. Der Bildschirm ist 2,7" (6,9 cm) groß, löst 230.000 Bildpunkte auf und regelt seine Helligkeit (wie auch bei den vier FS-Kameras) automatisch.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.