Magnetisch, optisch, gut ...

Olympus-DIMO-Adapter sichert Kameradaten auf MO-Disk

2000-01-03 Für die Besitzer von Olympus Digitalkameras ist der Direktdruck von der Kamera zum P150/300/330-Thermosublimationsdrucker als Ausgabemöglichkeit schon fast eine Selbstverständlichkeit. Weniger bekannt ist die Tatsache, auch ohne Computer seine Bilder abspeichern zu können.  (Yvan Boeres)

    Olympus C-2500L mit DIMO und PowerMO640 [Foto: MediaNord]
 

Der zigarettenschachtelgroße DIMO-Adapter erlaubt den direkten Anschluß von Olympus MO-Laufwerken an Olympus Digitalkameras. MO steht für magnetisch-optisch: Durch das Zusammenspiel von Lasertechnik und kontrollierten Magnetfeldern können Daten geschrieben und anschließend per Laserstrahl wieder ausgelesen werden (die MiniDisc von Sony funktioniert nach dem gleichen Prinzip). Von Olympus gibt es derzeit zwei externe MO-Laufwerke, nämlich ein 230 MByte- und ein 640 MByte-Power-MO-Drive. Der DIMO-Adapter wird zwischen der Digitalkamera (über die serielle Schnittstelle) und dem Laufwerk (über die SCSI-2 Schnittstelle) angeschlossen und benötigt keine eigene Stromversorgung. Zwei Knöpfe und zwei LEDs schmücken den DIMO; während die LEDs über den aktuellen Betriebszustand des Adapters Bescheid geben, kann per Knopfdruck entweder ein Einzelbild oder der gesamte Inhalt der Wechselspeicherkarte aus der Kamera auf die MO-Disk übertragen werden. Bei fabrikneuen MO-Medien kümmert sich der DIMO auch um die Formatierung. Die MO-Laufwerke eignen sich übrigens nicht nur für das Überspielen des Kamerainhaltes: Angeschlossen an den PC (ohne DIMO) können sie auch als externer Datenspeicher eingesetzt werden und sind dann eine gute Alternative zu CD-R(W)-Brennern. Magneto-optische Wechseldatenträger gelten übrigens als die sicherste Möglichkeit zur Daten-Langzeitarchivierung.

Der DIMO-Adapter ist mit allen Digitalkameras von Olympus (bis hin zur neuen C-2500L) kompatibel und kostet rund 90 DM. Die Laufwerke schlagen mit 340 DM (230 MByte Power-MO) respektive 850 DM (640 MByte Power-MO) zu Buche. Für die Medien zahlt man zwischen 25 DM und 60 DM je nach Kapazität.

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