Detailgenau in allen Bildbereichen

DxO Optics Pro 8 mit Smart Lighting eingeführt

2012-10-24 Das digitale Fotolabor der französischen Softwareschmiede DxO Labs geht in die nächste Runde. Mit DxO Optics Pro 8 führt der Bildbearbeitungsspezialist Smart Lighting ein. Die Funktion rekonstruiert automatisch Detailzeichnung in den Tiefen und Lichtern, zudem lässt sie per Schieberegler den Kontrast des Bildes intelligent an den Inhalt anpassen. Das Programm arbeitet flotter und die Bedienoberfläche wurde optimiert. Es gibt ein neues Druckmodul und die Bibliothek der DxO Module wurde erweitert. Die Datenbank zur Korrektur von Abbildungsfehlern bestimmter Objektiv-Kamera-Kombinationen beinhaltet mittlerweile mehr als 10.000 Messwerte.  (Daniela Schmid)

DxO Image Science Logo [Foto: DxO Labs]Neben der neuen Funktion Smart Lighting, die die einfache Korrektur von Kontrasten und die Wiederherstellung von Detailzeichnungen in Lichtern und Schatten erlaubt, bietet DxO Optics Pro 8 das neue Werkzeug "Selektive Tonwerte". Damit können unterschiedliche Tonwertbereiche bearbeitet werden, was eine getrennte Korrektur von Spitzlichtern, Mitteltönen und Tiefen erlaubt. Für eine Wiederherstellung von Details in Bereichen mit gesättigten Farben bietet die neue Softwareversion das Werkzeug "Schützen gesättigter Farben". Dafür berücksichtigt DxO Optics Pro den Bildinhalt und wendet automatisch die Einstellungen an, die der Fotograf zur Farbwiedergabe gewählt hat.

Das Herzstück der DxO Labs ist eine Datenbank mit Messwerten aus Kamera-Objektiv-Kombinationen. 10.000 Möglichkeiten wurden bereits vermessen, bis Ende 2013 soll sich diese Zahl nochmals verdoppeln. Optische Abbildungsfehler wie Verzeichnung, Vignettierung, chromatische Aberration und Objektivunschärfe lassen sich so in JPEG- und Raw-Aufnahmen automatisch korrigieren. Für eine weitere verbesserte Korrektur der chromatischen Aberration hat DxO die Daten der optischen DxO Module mit einer Analyse des Bildinhalts verbunden. Das Werkzeug DxO Lens Softness wurde ebenfalls weiter verbessert. Es vereinheitlicht die Schärfe über das gesamte Bildfeld. Die Darstellung soll auch im Extrembereich Bilder ohne Übertreibungen liefern.

Für einen flüssigeren Workflow hat DxO Labs das Benutzerinterface von Optics Pro 8 überarbeitet. Die wichtigsten Funktionen wie Weißabgleich, Belichtungskorrektur, etc. liegen alle im selben Arbeitsbereich. Werkzeugpaletten wurden überarbeitet und logischer organisiert. Das Mac-Interface von DxO Optics Pro 8 wurde vollständig neu gestaltet, um die Vorteile der Retina-Displays nutzen zu können. Die Anzeige der Software konnte beschleunigt werden. Der Bilderbrowser zeigt Bildänderungen dank einer dynamischen Vorschau nun in Echtzeit an. Außerdem werden alle Fotos, die bereits einmal in Optics Pro geöffnet waren, sofort geladen, auch wenn die Software in der Zwischenzeit geschlossen und erneut aufgerufen wurde. DxO Optics Pro 8 gibt es wie immer in zwei Versionen. Die Standard Edition kostet 150 Euro, die Elite Edition 300 Euro. Vom Erscheinungsdatum, dem 29. Oktober 2012, bis zum 15. November 2012 räumt DxO Labs großzügige Rabatte ein, die auch für Upgrades gelten. Eine voll funktionsfähige Demoversion, die einen Monat funktioniert, kann ab Erscheinungsdatum von der Website von DxO heruntergeladen werden.

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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.