Nun aber richtig!

Canon veröffentlicht Firmware 1.0.5 für Canon EOS 400D

2007-04-17 Viele Canon-Kunden wollen sie schon beim Kauf einer neuen EOS 400D oder bei der Rückkehr aus der Reparatur auf ihrer Kamera gehabt haben; jetzt steht sie jedem auf dem internationalen Support-Server von Canon zur Verfügung. Die Rede ist von der Canon-EOS-400D-Firmware in der Versionsnummer 1.0.5, die seit heute (17.04.2007) frei bei Canon herunter geladen und von allen 400D-Besitzern in Eigenregie aufgespielt werden kann. Die neue Firmware verbessert dabei die Funktion der populären Einsteiger-DSLR in drei Hauptpunkten.  (Yvan Boeres)

Canon EOS 400D [Foto: Canon Deutschland]

So sorgt die Firmware 1.0.5 für die Canon EOS 400D dafür, dass im PictBridge-Betrieb, d. h. beim Drucken von Bildern über eine direkte Kamera-zu-Drucker-Verbindung, die Option zum Mitdrucken des verwendeten Objektivtyps nun richtig funktioniert. Dies bezieht sich offenbar ganz spezifisch auf das EF 50mm f/2.5 Compact Macro in Verbindung mit dem Life-Size Converter EF; die Bezeichnungen anderer Objektive bzw. Objektiv/Konverter-Kombinationen dürften bereits vorher korrekt mitgedruckt worden sein. Mit der aktuellen Firmware hält auch eine neue Einstellung im Direktdruckmenü der EOS 400D Einzug. Mit den Canon-Druckern Pixma iP6310D, iP6320D und iP6700D steht nach dem Kamera-Update die Einstellung "Redeye 1" zur automatischen Erkennung und Retusche roter Augen zur Auswahl, wobei nur der Pixma iP6700D offiziell in Deutschland erhältlich ist. Zu guter Letzt wird mit der neuen Firmware noch der Datenaustausch zwischen der 400D und dem aufsteckbaren Systemblitzgerät Speedlite 380EX verbessert. Canon schweigt sich in der Firmware-Beschreibung darüber aus, was das nun in der Praxis bringt; hier wird man erste Erfahrungsberichte von Benutzern in den einschlägigen Foren (z. B. hier auf digitalkamera.de) abwarten müssen, um zu erfahren, ob eventuell die Qualität der Blitzbelichtung dadurch verbessert wird.

Die Update-Prozedur erfordert – wie bei so vielen Digitalkameras – keine besonderen technischen Kenntnisse. Es genügt, die unten angegebene Seite (siehe weiterführende Links) aufzurufen, bei der man alle nötigen Informationen zum Update bekommt. Nachdem man die Update-Anleitung und die Lizenzvereinbarung durch Anklicken der Bestätigungs-Schaltfläche explizit zur Kenntnis genommen hat, wird man zur eigentlichen Download-Seite weitergeleitet. Dort lädt man sich die für sein Betriebssystem passende Update-Datei herunter und dekomprimiert diese durch einen Doppelklick auf das Programmsymbol. Dabei entsteht die eigentliche Firmware-Datei mit dem Dateinamen e4kr3105.fir, die man (entweder über ein externes Kartenlaufwerk oder über die Kamera-Computer-Anbindung via USB) in das Hauptverzeichnis einer CompactFlash-Speicherkarte kopiert. Nach Einlegen der Speicherkarte schaltet man die Kamera ein und sucht im Einstellungsmenü (Setup) den entsprechenden Punkt zum Update der Firmware auf. Das Update beginnt, sobald der Benutzer sein Okay dazu gibt.

Es sei wie immer darauf hingewiesen, dass das Update in Eigenregie ausschließlich auf eigene Verantwortung erfolgt – auch unter Einhaltung der üblichen Vorsichtsmaßnahmen (Update nur im Netzbetrieb oder mit voll geladenem Akku). Eine Unterbrechung der Stromversorgung, z. B. wegen eines erschöpften Akkus, kann im schlimmsten Fall zu einem Totalausfall der Kamera führen, bei dem dann nur noch der Kundenservice des Herstellers als letzte Hoffnung für eine schnelle Kameragenesung bleibt. Wem die ganze Sache zu heikel ist und sich nicht traut, diese – nicht ganz risikofreie – Operation selbst durchzuführen, sollte die Firmware nur bei wirklichem Bedarf wechseln oder das Update von einem Händler bzw. von einer Canon-Servicestelle vornehmen lassen.

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