Kompaktkamera

Testbericht: Panasonic Lumix DMC-FX500

2008-06-22 "Ideas for Life" heißt das aktuelle Firmenmotto von Panasonic – und beim Ausstatten der Lumix DMC-FX500 hat es den Japanern wirklich nicht an Ideen gefehlt. Mit ihren 10 Megapixeln, der "intelligenten" Automatik, dem 3" großen Touchscreen, der Gesichtserkennung, der elektronischen Erkennung und Retusche roter Augen, dem Weitwinkelzoom mit optischem Bildstabilisator usw. ist der Edelmini mit reichlich viel Technik versehen. Aber ist die DMC-FX500 nur ein Spielzeug für so genannte "Geeks" oder vereinfacht die eingepackte Technik auch das Leben bzw. das Fotografieren? Dieser Frage gehen wir in diesem digitalkamera.de-Test nach.  (Yvan Boeres)

Panasonic Lumix DMC-FX500 [Foto: MediaNord] Ergonomie und Verarbeitung Schick sieht sie schon aus, die zirka 175 Gramm leichte und 95 x 57 x 23 Millimeter kleine DMC-FX500. Die Gehäusevorderseite aus gebürstetem Leichtmetall zieren ein breiter Objektivring und ein kleiner "durchgestylter" Griffsteg; der Kamerabody weist sanfte, abgerundete Formen auf, und die schwarze Klavierlack-Optik des Kunststoffs auf der Rückseite macht ebenfalls einen edlen Eindruck. Selbst dem Auslöser mit dem ihn umschließenden ringförmigen Zoom-Wippschalter scheinen die Panasonic-Designer besondere Aufmerksamkeit geschenkt zu haben, und dass die Kamera nicht nur hübsch anzusehen ist, sondern auch noch mit guter Haptik besticht, beweist die gute Handlage des Edelminis.

Mini sind allerdings auch die Bedienelemente der DMC-FX500. Vor allem die beiden Schiebeschalter der Kamera (Hauptschalter und Betriebsart-Schalter) sowie die drei Funktionsknöpfe und  der "Knubbel", der als 4-Wege-Schalter  bzw. Steuertasten-Ersatz dient, sind so klein geraten, dass man anfangs Angst hat, die Kamera mit Panasonic Lumix DMC-FX500 [Foto: MediaNord] größeren europäischen Wurstfingern nicht richtig bedienen zu können. Doch in der Praxis verfliegen diese Bedenken. Legt man alle Berührungsängste ab, kommt man recht schnell und gut mit all den winzigen Knöpfen und Schaltern klar, und es zeigt sich sehr früh, dass man doch nicht soviel Fingerspitzengefühl braucht, um die Kamera einzustellen. Ein Teil der Bedienung erfolgt übrigens über den so genannten Touchscreen der DMC-FX500. Ihr 3" bzw. 7,6 cm großer Bildschirm mit automatischer Helligkeitsregelung ist nämlich berührungsempfindlich und reagiert so auch auf bloßes Antippen der Bildschirmoberfläche. Die Touchscreen-Eingabe funktioniert zwar im täglichen Gebrauch einfach und präzise, jedoch kennen wir andere Kameras wie z. B. die Samsung L74 Wide, die Sony Cyber-shot DSC-T300 oder noch die Pentax Optio T30, bei denen dieses Bedienkonzept besser umgesetzt worden ist. Bei der DMC-FX500 hatten wir zeitweise das Gefühl, dass die Touchscreen-Bedienung nachträglich implementiert wurde; mal geschieht eine Einstellung über den Touchscreen, während die nächste Einstellung plötzlich wieder konventionell auf Knopfdruck erfolgt. Vielleicht sollte Panasonic da Nachhilfeunterricht bei Apple nehmen bzw. sich vom Bedienkonzept des iPhones "inspirieren" lassen.

Panasonic Lumix DMC-FX500 [Foto: MediaNord] Was auch leicht stört, ist die spiegelnde Bildschirmoberfläche, auf der sich nicht nur Lichtreflexe sondern auch noch Fingerabdrücke (die wohl bei einem Touchscreen kaum zu verhindern sind) in voller Pracht zeigen; ansonsten überwiegen aber die positiven Eindrücke. Das Stativgewinde liegt zwar außerhalb der optischen Achse, hat aber damit genügend Abstand vom Akkufach, damit man den Akku oder die SD/SDHC-Karte (das Akkufach beherbergt beide) auch dann wechseln kann, wenn die Kamera noch auf einem Stativ montiert ist. Die Anschlüsse in Form eines HDTV-kompatiblen Composite-Ausgangs (entspr. 1080i), eines USB/AV-Kombianschlusses (wohlgemerkt USB 2.0 Highspeed mit PictBridge-Kompatibilität) und des Netzeingangs (5,1 V) sind gut erreichbar hinter einer scharnierbesetzten Hartkunststoff-Klappe an der rechten Kameraseite untergebracht. Die Abbildungsleistungen des 230.000-Pixel-Bildschirms (Detailfeinheit, Ablesbarkeit in der Sonne, Rauschfreiheit bei schwachem Licht, Blickwinkelunabhängigkeit, Farbtreue, Ruckelfreiheit usw.) sind gut und trösten über das Fehlen eines optischen Suchers hinweg.

Ausstattung Die DMC-FX500 bietet ein bisschen für jeden: eine intelligente Vollautomatik und 21 Motivprogramme für den "Knipser", erweiterte Belichtungsprogramme und -funktionen (u. a. Programmautomatik, Zeit- und Blendenautomatik, manuelle  Belichtungssteuerung, Belichtungskorrekturfunktion, Histogrammanzeige, Belichtungsreihenfunktion) für den fortgeschrittenen Anwender. Darüber hinaus gibt es einen HDTV-720p-Videomodus (max. 1.280 x 720 Pixel bei 30 oder 15 Bildern/s) für den Gelegenheitsfilmer, zwei Baby-Modi für glückliche Eltern bzw. einen Haustier-Modus Panasonic Lumix DMC-FX500 [Foto: MediaNord] für "Herrchen" und/oder "Frauchen" (in allen drei Modi wird nach Eingabe des Geburtsdatums für jede Aufnahme das Alter des kleinen Lebewesens nachgerechnet und auf Wunsch mit aufs Foto gebracht) usw.

Die intelligente Vollautomatik ("intelligent Auto") konnte uns nicht überzeugen, arbeitete sie doch recht willkürlich. Vielleicht deshalb, weil sie sich zu viel vornimmt und versucht, das richtige Motivprogramm selbst einzustellen, Gesichter zu finden, rote Augen aufzuspüren, Gegenlichtsituationen und andere belichtungstechnische Problemfälle zu erkennen, die Empfindlichkeit bei Motivbewegungen automatisch zu erhöhen und den Bildstabilisator bei Bewegungen der Kamera ganz von alleine einzuschalten. Ob man die Einstellung von Blende und/oder Verschlusszeit über den berührungsempfindlichen Bildschirm intuitiv bzw. praktisch findet, ist Ansichtssache. Beim Filmen ist bei Erreichen des 2-GByte-Limits Schluss; der optische Bildstabilisator funktioniert auch bei Videos, der optische Zoom dagegen nicht.

Bewegtbilder der anderen Art entstehen mit Hilfe des Serienbildmodus der DMC-FX500. Wahlweise wird mit oder ohne Begrenzung der Bildfolgezahl fotografiert. Der eingebaute Miniaturblitz der Kamera funktioniert – wie bei vielen Kompaktkameras – nicht im Serienbildmodus, liefert aber von der Belichtung, der Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung, der Farbtemperatur und Panasonic Lumix DMC-FX500 [Foto: MediaNord] der Anfälligkeit gegenüber roten Augen ein mehr als zufriedenstellendes Gesamtbild ab. Weiter bietet die DMC-FX500 u. a. eine Weltzeituhr sowie ein Reise-Programm, die wichtigsten Bildparameter-Einstellungen (Scharfzeichnung, Farbsättigung, Bildkontrast, Rauschunterdrückung), eine Gitternetz-Funktion, einige Filtereffekte (S/W, Sepia, Warmton- und Kaltton-Filter), eine Sprachnotizfunktion und – im per Schalter streng getrennten Wiedergabemodus – zahlreiche Wiedergabefunktionen (die z. T. im Zusammenspiel mit dem Touchscreen funktionieren) an.

Objektiv Das Objektiv der DMC-FX500 ist wohl das wesentlichste Ausstattungsmerkmal dieser Kamera – noch viel mehr als der berührungsempfindliche 3"-Bildschirm, die Gesichtserkennung oder die "intelligente Automatik". Denn die DMC-FX500 gehört mit der Ricoh GX100 und der Samsung NV24 HD zu den sehr wenigen digitalen Kompaktkameras, deren Objektiv auch ohne Weitwinkel-Konverter auf eine Anfangsbrennweite von unter 28 mm (entspr. KB) kommt. Die Fünffachzoom-Optik der DMC-FX500 deckt einen Brennweitenbereich von umgerechnet 25 bis 125 Millimeter bei einer recht hohen Lichtstärke von F2,2 (WW) bis F4,4 (T) ab, braucht zum Durchzoomen zirka 2,8 Sekunden und ragt maximal 2,5 cm aus dem Gehäuse heraus. Die innere Architektur des Objektivs soll dabei eine ganz Besondere sein, sind doch von den insgesamt sieben Linsen, aus denen sich die Optik zusammensetzt, nicht weniger als vier hochwertige asphärische Linsen und eine davon sogar eine ungleichmäßig dicke konkave Meniskuslinse mit besonders hohem  Brechungsindex (Extra High Refractive Index Aspherical Lens oder kurz EA-Linse). Bei der Herstellung des Objektivs erfolgte die Qualitätsprüfung mit Prüf-/Messgeräten und unter Bedingungen, die Leica-Standards gerecht werden, so dass die kleine Zoomoptik den Namen Leica und die Leica-typische Bezeichnung DC Vario-Elmarit tragen darf – was den Qualitätsanspruch noch weiter unterstreichen soll.

Panasonic Lumix DMC-FX500 [Foto: MediaNord] Teil des optischen Systems ist eine bewegliche Linsengruppe, die durch Ausgleichsbewegungen den Zitterbewegungen der Fotografenhand und demnach Verwacklungsunschärfen entgegen wirken soll. Auf die genaue Funktionsweise des Mega O.I.S.-Systems (Mega Optical Image Stabilizer) wollen wir an dieser Stelle nicht noch mal zurückkommen, doch das System gilt als ausgereift und überzeugt in der Praxis. Nicht wirklich beeindruckend ist hingegen die touchscreen-gesteuerte Scharfstellung (und Belichtung). Die Kamera soll auf die Stelle scharf stellen, die man auf dem Bildschirm mit dem Finger oder dem mitgelieferten Eingabe-"Stift" antippt, aber wir fanden das weder praktisch, noch so richtig intuitiv. Da überließen wir die automatische Scharfstellung lieber der schnellen und zuverlässigen Gesichtserkennung (die bis zu 15 einzelne, frontale Gesichter gleichzeitig erkennen kann) oder dem Mehrpunkt-Autofokus (mit wahlweise 1, 3 oder 9 Messfeldern und z. T. mit Highspeed-Option); die DMC-FX500 stellt im iA-Modus (intelligente Aufnahmeautomatik) sogar mit automatischer Umschaltung in den Makro-Bereich bis auf 5 cm hinunter scharf.

Panasonic Lumix DMC-FX500 [Foto: MediaNord] Bildqualität So klein und kompakt wie die DMC-FX500 ist, so winzig ist auch ihr Bildsensor. Da kann die Qualität des Objektivs noch so Leica-gerecht und der Venus-Engine-IV-Prozessor noch so leistungsfähig sein – rund 10,1 Millionen Pixel auf einem nicht einmal fingernagelgroßen 1/2,33"-CCD verheißen nichts Gutes. Und wenn man weiß, wie Panasonic in der Vergangenheit so seine Probleme im Balanceakt zwischen Rauscharmut und Feinheit der Details hatte (mal war die Rauschunterdrückung zu stark d. h. nicht detailschonend genug, mal zu schwach), kann man berechtigterweise Zweifel daran haben, ob die Panasonic-Ingenieure diesmal den Spagat geschafft haben.

Panasonic Lumix DMC-FX500: Wiedergabe-Touchmenü [Foto: Yvan Boeres]
Panasonic Lumix DMC-FX500: Kameramenü [Foto: Yvan Boeres]
Panasonic Lumix DMC-FX500: Bildgegenüberstellungsfunktion [Foto: Yvan Boeres]
Panasonic Lumix DMC-FX500: Weltzeituhr [Foto: Yvan Boeres]
Panasonic Lumix DMC-FX500: Bildorganisationsfunktion [Foto: Yvan Boeres]
Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Es wurden Fortschritte gemacht, aber ein großer Durchbruch in der Bildqualität ist nicht zu erwarten. Da wird man schon auf grundlegend neue Sensor-Entwicklungen warten müssen. Das bedeutet jetzt aber beileibe nicht, dass man der DMC-FX500 eine richtig schlechte Bildqualität zu attestieren hätte. So sind die Rauschwerte bei ISO 100 gut (wenn auch schon mit sichtbarem Rauschen), bei ISO 200 sehr gut, bei ISO 400 wieder gut – natürlich relativ betrachtet, d. h. für eine 10,1-Megapixel-Kamera eben und ohne die Glättungseffekte der zum Teil schon eintretenden Rauschunterdrückung zu berücksichtigen. Bei ISO 800 sind die Rauschwerte hervorragend, aber es setzt eine stärkere Rauschglättung ein. Auch wenn die Rauschwerte bei ISO 1.600 gut sind, wechseln sich hell/dunkle Pixelblöcke bei dieser Einstellung sichtbar im Bild ab, und muss man bedenken, dass die guten Rauschwerte auf die starke Rauschunterdrückung zurückzuführen sind und diese auch sichtbare Folgen hat. Nichtsdestotrotz stellt man hier fest, dass die neuen Lumix-Modelle in Sachen Rauschunterdrückung besser abgestimmt sind als die Vorgängergeneration.

Wer auf "knackscharfe" Bilder steht, wird ein bisschen von der DMC-FX500 enttäuscht sein. Nicht nur dass die Scharfzeichnung niedrig ist (was an sich ja nicht unbedingt etwas Schlechtes ist) und u. U. für den Druck angehoben werden muss, aber das Objektiv/Sensor-Gespann liefert mit einer nur moderaten Detailauflösung ein unterdurchschnittliches Leistungsbild ab. Das Objektiv ist dabei zwar offenblendtauglich, schwächelt aber vor allem am Weitwinkel-Ende in den Ecken (in der mittleren und langen Brennweite ist der Randabfall der Auflösung mittelstark bis gering), und ab Blende 4,0 treten erste Beugungsunschärfen auf. Unter Umständen bzw. bei manchen Motiven fallen einem auch die bei Weitwinkelaufnahmen um zirka zwei Blenden dunkleren Bildecken auf. Abblenden bringt nur eine (geringfügige) Besserung in der knapp eine Blende vignettierenden mittleren Brennweite; in der langen Brennweite sind die Bildecken um über eine Blende dunkler als die Bildmitte.

Angenehm wenig verzeichnet das Objektiv der DMC-FX500. Selbst am Weitwinkel-Ende fällt die Krümmung gerader Linien nur mittelstark bis niedrig tonnenförmig aus; in der mittleren Brennweite ist die Verzeichnung niedrig bis kaum sichtbar und am Tele-Ende niedrig kissenförmig. Chromatische Aberrationen bzw. Farbsäume bekommt man nicht zu sehen – alleine schon deswegen, weil die neueren Venus Engines diese bereits in der Kamera korrigieren. Doch nicht überall tut die elektronische Bildaufbereitung Gutes: Feine Bilddetails werden sehr aggressiv bearbeitet, und es entstehen diverse Artefakte (Farb- und Helligkeitsmoirés, Aliasing usw.). Die umgekehrt zu geringe Tiefpassfilterung führt zu deutlichen Farb- und Helligkeitsartefakten an feinen horizontalen und vertikalen Strukturen, und es treten z. T. auch Bildstörungen in Form von Pixelblöcken an feinen Strukturen auf. Die sind nicht mit den Blockartefakten der Bildkomprimierung zu verwechseln, die es nur dann gibt, wenn man die niedrigere Qualitätsstufe im Kameramenü auswählt; in der höchsten Qualitätsstufe (mit der allerdings auch nur halb so viele Bilder auf die Speicherkarte oder in den internen 50-MByte-Speicher der Kamera passen) macht die Kamera von einer qualitätsorientierten und visuell verlustfreien Komprimierung Gebrauch.

Die DMC-FX500 belichtet ziemlich genau. Durch die Tatsache, dass sie Kontrastunterschiede von über 8 Blendenstufen "verdaut" und bei der Wiedergabe harte Kontraste durch weiche Lichter und Schatten dämpft, hat die DMC-FX500 eh kaum mit überstrahlenden hellen Bildteilen und anderen Kontrastproblemen zu kämpfen. Die hohe Eingangsdynamik ist aber hier – und bei vielen Kameras anderer Hersteller auch – nicht das Verdienst einer besonders leistungsfähigen Signalverarbeitung, sondern ein "Nebeneffekt" der starken Rauschunterdrückung. Auch was die Farbwiedergabe und den eng damit  verbundenen Weißabgleich betrifft, macht die kleine Panasonic gar keine so schlechte Figur. Die Farben werden satt – aber nicht knallig – und ohne Farbstiche wiedergegeben, und auch wenn der DMC-FX500 Lumix-typisch eine Weißabgleich-Voreinstellung für Leuchtstofflampenlicht fehlt, hindert sie das nicht daran, mit den meisten Lichtquellen (Leuchtstofflampen inklusive) gut klar zu kommen. Panasonic Lumix DMC-FX500 [Foto: MediaNord]

Fazit Die Panasonic Lumix DMC-FX500 gefällt durch ihren verhältnismäßig starken Weitwinkel, ihre manuellen Einstellmöglichkeiten, die gute Ausstattung (u. a. optischer Bildstabilisator, großer Bildschirm, Gesichtserkennung und automatische Rot-Augen-Retusche), die ausgeprägte Kompaktheit und die solide Verarbeitung. Wie bei so vielen Kompaktkameras mit winzigem Sensor und hoher Auflösung sollte man auch bei ihr davon absehen, bei schwachem Licht (wie z. B. in schlecht beleuchteten Innenräumen) die Empfindlichkeit zu hoch zu setzen, sondern lieber den Blitz zuschalten oder mit einem Stativ arbeiten. Nicht wirklich anfreunden konnten wir uns mit der nicht durchgängigen Touchscreen-Bedienung. Für eine "Experten-Kamera" fehlt ihr irgendeine Form von Blitzanschluss und ein RAW-Modus.

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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Testnoten

Note Anteil  Punkte
Verarbeitung 12,5 % 99 %
Ausstattung 12,5 % 87 %
Handhabung 12,5 % 91 %
Geschwindigkeit 12,5 % 87 %
Bildqualität 50,0 % 73 %
Gesamtnote 82 %

Steckbrief

Steckbrief
Hersteller Panasonic
Modell Lumix DMC-FX500
Preis ca. 430 EUR
Sensor Auflösung 10,1 Megapixel
Max. Bildauflösung
(Seitenverhältnis)
3.648 x 2.736
(4:3)
Objektiv 2,8-5,9/25-125
Filtergewinde
Sucher
Sichtfeld
  Dioptrienausgleich


LCD-Monitor
  Auflösung
  drehbar
  schwenkbar
  als Sucher
3" (Touch-Screen)
230.000


ja
Videoausgang


 als Sucher
Composite, HDTV Komponenten-Ausgang
nein
Programmautomatik  ja
Blendenautomatik ja
Zeitautomatik ja
manuelle Belichtung
  BULB-Langzeit-
  belichtung
ja
Motivprogramme
  Porträt
  Kinder/Baby
  Landschaft
  Makro
  Sport/Action
  weitere

ja
ja
ja

ja
17
Belichtungs-
messung
Mehrfeld
Integral
Spot
Blitz
  Leitzahl
  Blitzanschluss
ja
5,6 (Messung)
Fernauslöser
Intervallaufnahme
Speichermedium SD/SDHC
MMC (nur Foto)
Videomodus
  Format
  Codec
  Auflösung (max.)
  Bildfrequenz (max.)  
ja
MOV
Moition-JPEG
1.280 x 720
30 Bilder/s
Empfindlichkeit
  automatisch
  manuell

ISO 100-400
ISO 100-1.600
Weißabgleich
  Automatik
  Sonne
  Wolken
  Leuchtstofflampe
  Glühlampe
  Sonstiges
  Manuell

ja
ja
ja

ja
Feinkorrektur
ja
Autofokus
  Anzahl
  Messfelder
  AF-Hilfslicht
  Geschwindigkeit

1, 3 o. 9 (z. T. m. Highspeed- Funktion)
rot-orange (LED)
0,7-0,9 s
Sprachen Deutsch, 14 weitere
Einschaltzeit 1,7 s
Einhandbedienung
(Zoom und Auslöser)
 ja
Gewicht
(Betriebsbereit)
175 g
Serienbildfunktion
  Serienbildanzahl
  Frequenz
    (Bilder/s)
  Dauerlauf
    (Bilder/s)
  mit Blitz

3
2,5

1,3

Zoom
  Zoomverstellung

  Zoomstufen
  Zeit WW bis Tele

motorisch über Ringwippe
stufenlos
2,8 s
Speicher-
geschwindigkeiten*
  JPEG
  RAW


0,5 s (3,4 MByte)
Auslösung während des Speicherns möglich ja
Akkulaufzeit ca. 280 Bilder lt. CIPA

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"
* * mit 2 GByte SanDisk Ultra II SD Speicherkarte

DXOMARK Logo

Die Bildqualität in unseren Tests ermitteln wir seit 2011 mit DXOMARK Analyzer.

Kurzbewertung

  • Verbessertes Rauschverhalten im Vergleich zur Vorgängergeneration (aber weiter Kompaktkamera-typisch hoch)
  • HDTV-gerechte Videoauflösung, HD-Komponentenausgang (für A/V-Ausgang)
  • Hohes technisches Ausstattungsniveau (Bildstabilisator, Touchscreen, Gesichtserkennung, intelligente Automatiken usw.)
  • Weitwinkelstarkes Objektiv (25-125mm entspr. KB)
  • Durchwachsenes Bedienkonzept (halb Touchscreen, halb Tastengesteuert), willkürlicher iA-Modus
  • Kein Zoom im Videomodus, überholter Motion-JPEG-Codec
  • Kein RAW-Modus
  • Moderates (und für diese Klasse unterdurchschnittliches) Auflösungsvermögen