Leicht-Teiler-Trio

Kodak EasyShare Sport C123, Touch M577 und Mini M200 angekündigt

2011-01-04 Touch, Sport und Mini – so lauten die kurzen Bezeichnungen der drei neuen EasyShare-Kameras von Kodak, die gleichzeitig auch den Hauptcharakterzug des jeweiligen Modells darstellen. Die Mini M200 ist besonders kompakt. Sie hat die Ausmaße einer Kreditkarte und ist sehr flach. In ihr verbergen sich ein Weitwinkel-3-fach-Zoom und 10 Megapixel Auflösung. Die Sport C123 hat ein Festbrennweiten-Fixfokusobjektiv, ist dafür aber wasserdicht bis 3 m und löst 12 Megapixel auf. Die Touch M577 verfügt über 14 Megapixel, einen großen Touchscreen und ein Weitwinkel-5-fach-Zoom.  (Benjamin Kirchheim)

Kodak EasyShare Touch M577 [Foto: Kodak]Alle drei Digitalkameraneuheiten von Kodak zeichnen sich durch niedrige Preise aus. So kostet die Sport C123 knapp 80 EUR, die Mini M200 knapp 100 EUR und die Touch M577 etwa 160 EUR. Allen drei Kameras gemeinsam ist die Kodak-typische EasyShare-Taste an der Kamera. Früher gab es passende Dockingstationen, heute muss man die Kameras per schnödem USB-Kabel an den Rechner anschließen, damit nach dem Druck auf den roten Knopf etwas geschieht, nämlich das Teilen der Bilder mit dem Computer oder der ganzen Welt im WWW. Besonders in der Damenwelt soll die EasyShare-Funktion laut Kodak gut ankommen.

Genaue technische Angaben zu den Kameras macht Kodak aktuell leider nicht, weshalb wir auch nicht mit den üblichen digitalkamera.de-Datenblättern dienen können. Kodak EasyShare Touch M577 [Foto: Kodak]Es gibt nur recht dünne Infos in der Pressemitteilung. So verfügt die EasyShare M577 über 14 Megapixel Auflösung und ein optisches 5fach-Zoom mit Weitwinkel. Den genauen Brennweitenbereich verschweigt Kodak. Videos kann die Kamera in HD bzw. 720p aufzeichnen. Außerdem verfügt die M577 über eine Gesichtserkennung und eine Bildsortierfunktion nach Person, Datum und Schlagworten. Auch eine Bildunterschrift kann jeder Aufnahme individuell hinzugefügt werden, sie wird dann beim Upload der Fotos mit hochgeladen. Zahlreiche Motiv- und Farbmodi sowie Fileffekte sollen für Spaß beim Fotografieren sorgen. Darüber hinaus ist eine HDMI-Schnittstelle verbaut. Die Bedienung erfolgt über den 7,6 cm (3") großen Touchscreen. Bei der Gehäusefarbe haben die Käufer die Qual der Kodak EasyShare Sport C123 [Foto: Kodak]Wahl zwischen Silber, Schwarz, Rot-Orange, Violett und Rot.

Die Sport C123 hingegen soll es in Weiß, Grau, Rot, Gelb und Blau geben. Mit der wasserdichten Kamera sind Tauchgänge bis 3 m Tiefe möglich, ohne dass Wasser in die Kamera eindringt. Auch gegen Schmutz, Staub und Sand ist sie geschützt. Der Bildsensor löst 12 Megapixel auf, der Bildschirm ist 6,1 cm (2,4") klein. Auf die Automatik "Smart Capture" sowie zahlreiche Motiv- und Farbmodi muss der Käufer genauso wenig Kodak EasyShare Mini M200 [Foto: Kodak]verzichten wie auf eine Videofunktion. Der Bildschirm der Mini M200 ist mit 6,3 cm (2,5") nur minimal größer, was dem Kreditkartenformat (8,6 x 5,4 cm) geschuldet sein dürfte. In dem laut Kodak recht flachen Gehäuse schlummert ein optisches 3fach-Zoom mit Weitwinkel, der Bildsensor löst 10 Megapixel auf. Ein gewölbter Frontspiegel soll Selbstporträts erleichtern, aber auch eine Gesichtserkennung sowie zahlreiche Motiv- und Farbmodi wurden verbaut. Selbst Videos kann der Winzling aufnehmen. Kodak möchte mit der M200 vor allem Jugendliche ansprechen, die sich zwischen den Gehäusefarben Weiß, Violett, Rot und Schwarz entscheiden können.

Kodak EasyShare Mini M200 [Foto: Kodak]Kodak kündigt in seiner Pressemitteilung auch noch an, das Kamerasortiment demnächst um eine 30fach-Superzoomkamera mit einem 12 Megapixel auflösenden BSI-CMOS-Sensor erweitern zu wollen. Ein BSI-Sensor hat einen besonderen Aufbau, der die Lichtempfindlichkeit der einzelnen Pixel gegenüber herkömmlichen Sensoren erhöht, indem die Architektur umgedreht bzw. der Sensor von "hinten" belichtet wird. Resultat ist ein geringeres Bildrauschen. Außerdem soll diese nebulöse Kamera über eine FullHD-Videofunktion (1.080p) verfügen.

Außerdem feiert Kodak auch ein großes Jubiläum: Anfang 2011 wird die hundertmillionste Digitalkamera verkauft.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.