Rubrik: Bildpräsentation

Zoombild-Funktion in der digitalkamera.de-Galerie

2010-03-01 Viele Online-Galerien leiden an einer Beschränkung der Auflösung für die ausgestellten Bilder. Besonders bei detaillierten Bildern wie Collagen oder Panorama-Aufnahmen verliert ein Bild dadurch sehr viel seines Detailreichtums. Die digitalkamera.de-Galerie bietet seit ihrem letzten Update die Möglichkeit einer Zoom-Ansicht, bei der der Betrachter interaktiv in die Bilder "hineinzoomen" und Ausschnitte immer weiter vergrößern kann. In diesem Fototipp zeigen wir, wie man ein solches Zoombild veröffentlicht und was dabei zu beachten ist.  (Harm-Diercks Gronewold)

Zoomfoto Verwaltung [Foto: MediaNord] Mit dem letzten Update der digitalkamera.de-Galerie ist nicht nur eine Fotoblog-Funktion zu den Features hinzugekommen (siehe weiterführende Links), sondern auch die Möglichkeit, "Zoombilder" einzustellen. Der Vorgang, ein Zoombild anzulegen, ist denkbar simpel und unterscheidet sich nur im geringen Maß von dem Anlegen eines "normalen" Bildes, allerdings müssen die Fotos eine gewisse Mindestgröße besitzen und dürfen eine Maximalgröße nicht überschreiten.

Am Anfang steht das Einloggen auf digitalkamera.de und das "Betreten" der Galerie. Dort wird dann – wie bei den herkömmlichen Bildern auch – der Punkt Fotos hochladen gewählt und die Datei/en ausgewählt, die in die Galerie geladen werden sollen. Der Upload-Status wird in einem kleinen, separaten Browserfenster angezeigt (bitte nicht schließen), und nach erfolgreichem Upload ist das Fenster dann wieder verschwunden.

Anschließend zeigt der Browser das eine oder mehrere gleichzeitig hochgeladene Fotos an. Der nächste Schritt beginnt mit einem Klick auf die Bearbeiten -Schaltfläche oder – falls das Foto nicht korrekt gedreht sein sollte – mit dem Drop-down-Menü Foto drehen um in die richtige Richtung. Auf dieser Seite geht man nun am besten Schritt für Schritt die einzelnen Punkte durch und sorgt zunächst für einen passenden Titel . Im nächsten Feld kann und sollte eine kleine oder große Beschreibung ihren Platz finden. Auch Anekdoten oder besondere technische Tricks, die angewandt wurden, sind hier richtig. Nach der Beschreibung sind die Schlüsselworte (neudeutsch: Tags) an der Reihe. Schlüsselworte sind generelle Suchbegriffe, die ein Foto auffindbar machen, wenn jemand Bilder zu einem bestimmten Thema sucht, aber den Fotografen noch nicht kennt. Schlüsselworte werden durch Kommata getrennt und sollten nicht zu spezifisch, aber spezifisch genug sein. So bietet sich z. B. an, Porträtaufnahmen mit den Tags "Mann" oder "Frau" oder "Kind" zu versehen, bei anderen Aufnahmen bietet sich an zu verschlagworten, was oder in welcher spezifischen Situation man fotografiert hat, etwa mit "Sonnenuntergang", "Schloss", "Rathaus" o. ä. Auch kann man noch die zu sehende Attraktion konkret eintragen.

Der Ort gibt natürlich den Ort an, an dem das Bild aufgenommen wurde. Das hereingezoomtes Foto [Foto: MediaNord]Aufnahmedatum wird grundsätzlich aus den Exif-Daten entnommen, welche in einem Foto enthalten sind. Sollten diese nicht stimmen, kann man hier nun die gewünschten Daten selber eintragen. Die Kamera Zeile wird auch aus den Exif-Daten gefüllt, doch auch hier gilt die Möglichkeit selber "Hand anzulegen", wie schon bei dem Aufnahmedatum .

Das dann folgende Drop-down-Menü Kategorie ermöglicht die Kategorisierung des Bildes in einen der verschiedenen Themenbereiche, in dem das Bild nachher in der Galerie zu finden ist. Das zweite Drop-down-Menü ermöglicht es dem Nutzer, ein Album zu wählen, welches er vorher angelegt hat, oder er belässt es schlicht und einfach in dem Upload-Ordner (dieser kann jederzeit auch später umbenannt werden, oder das Foto kann auch später noch jederzeit in ein anderes Album verschoben werden).

Die drei folgenden Checkboxen beinhalten unter anderem die Funktionen Foto Löschen , der Benachrichtigung bei Kommentaren und der Verarbeitung als Foto mit Zoomansicht. Letzteres muss hier natürlich mit einem Häkchen versehen werden, damit Betrachter das Bild später als Zoomfoto angezeigt bekommen. Nach einem Klick auf die Schaltfläche Speichern beginnt dann die Verarbeitung. Diese wird, je nach Serverlast und Bildgröße, einige Minuten dauern. Solange wird das hochgeladene Foto noch als "normales" (nicht zoombares) Foto angezeigt.

Das Foto muss mindestens drei Megapixel groß sein (darunter lohnt das Zoomen nicht) und darf 30 Megapixel nicht übersteigen, da wir bei intensiver Nutzung zuviel Serverlast befürchten. Besonders eignen sich Fotos mit vielen kleinen Details wie Panorama-Aufnahmen oder Collagen (Beispiel siehe weiterführende Links). Jeder angemeldete digitalkamera.de-Leser kann gleichzeitig maximal drei Fotos mit Zoomfunktion einstellen. Soll ein Foto einmal nicht mehr als Zoombild angezeigt werden, dann muss einfach nur der Haken bei Foto Zoomansicht entfernt werden, schon wird das Foto als normales Foto angezeigt und zählt auch nicht mehr zum Kontingent der Fotos mit Zoomansicht, so dass man ein anderes Foto als "Zoombild" anwählen kann.


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Autor

Harm-Diercks Gronewold

Harm-Diercks Gronewold, 46, ist gelernter Fotokaufmann und hat etliche Jahre im Fotofachhandel gearbeitet, bevor er 2005 in die digitalkamera.de-Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Produktdatenbanken, Bildbearbeitung, Fototipps sowie die Berichterstattung über Software und Zubehör. Er ist es auch, der meistens vor der Kamera in unseren Videos zu sehen ist und die Produkte vorführt.

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Hier stellen wir für unsere Leser einige Hintergrund-Artikel mit Tipp-Charakter zusammen.

Zusammenfassung

Mit dem letzten Update der digitalkamera.de-Galerie ist nicht nur eine Fotoblog-Funktion zu den Features hinzugekommen, sondern auch die Möglichkeit, "Zoombilder" einzustellen. Mit diesem Feature ist es möglich, in Bilder hineinzuzoomen und neue Details zu entdecken, darum muss ein Bild für dieses Feature auch mindestens 3 Megapixel haben und darf bis zu 30 Megapixel groß sein. Wie man vorgeht, um ein Foto mit Zoomfunktion in die digitalkamera.de-Galerie einzustellen, zeigt unser aktueller Fototipp.